Hund hat panische Angst vor Menschen

5 Antworten

Hier hilft nur eins: Geduld, Geduld und nochmals Geduld. Aber Du hast auch einen kleinen Gedankenfehler. Nur weil der Hund Panik bei Menschen bekommt, kannst Du es ihm nicht "austreiben" mit extra vielen Menschen. Wie soll der Hund da zur Ruhe kommen? Im Gegenteil, Du machst es noch schlimmer. Schon wenn er das Wort -Spazierengehen- hört wird er wahrscheinlich panisch. Und unterlasse es ihn von Kinder zu streicheln. Was soll das? Das baut doch noch mehr Druck auf. Gehe in einsame Wälder, lasse ihn nicht mit Menschen zusammen. Er soll erstmal lernen, spazieren gehen kann Spaß machen. Er muß lernen Dir zu vertrauen, das Du ihn nicht in solche Situatuonen bringst. Das wird nun etwas länger dauern. Erst wenn er es gelernt hat, das bei solchen Gassirunden nichts Schlimmes geschieht, kannst Du mal einen Menschen in der Nähe dulden. (bestelle einen Freund) Achte auf den Hund, wenn er Zeichen zur Flucht gibt, ist die Grenze erreicht. Langsam, wirklich langsam kann man das etwas aufbauen. Da Du seine Vorgeschichte nicht kennst, wird es bestimmt eine sehr lange Zeit dauern, manchmal bekommt man das nicht ganz weg. Habe viel viel viel Geduld. Nicht mit Zwang oder Druck arbeiten.

Spazieren gehen ihn einsamen Waldstücken ist ja ansich kein Problem lass ihn da uch von der Leine er kommt auch zurück und alles nur so bald zufällig ein Mensch entgegenkommt läuft er weg und kommt erst wieder wenn der Mensch weg ist. Aber es bessert sich einfach nicht wir arbeiten mit ihm an dem problem seit wir ihn haben aber ein tag läuft er problemlos an menschen vorbei und am nächsten tag möchte er wieder nur dort laufen wo niemand ist.

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Der Hund dürfte massiv misshandelt worden sein. Bitte bringe ihn NICHT in solche Zwangssituationen, indem du in der vollen Stadt spazierst - sondern verarbrede dich mal nur mit einer Person. Achte darauf, ob der Hund auf Frauen anders reagiert als auf Männer. Das könnte durchaus ein. Außerdem könntest du dich in entsprechenden Foren umhören, denn bei gutefrage wirst du zu dem Thema wahrscheinlich viele Mutmaßungen erhalten.

Hier findest du ganz gute Infos: http://www.hunde-weise.net/wissenswertes/25-angst

Wichtig sind auch folgende Punkte:

  • Wovor hat der Hund Angst, ist eine Regelmäßigkeit zu erkennen (z.B. Männer mit Hüten, Auto fahren, Knallgeräusche)?

  • In welchen Situationen hat der Hund Angst? Manche Hunde sehen z.B. schlecht in der Dämmerung und reagieren dann besonders schreckhaft.

  • Sind körperliche Symptome ausgeschlossen (Taubheit, Blindheit)?

  • Wie reagiert der Hund? Erkennen Sie die Angst nur an der Körpersprache, versucht er zu flüchten, bellt er?

  • Woran orientiert er sich, wenn er flüchtet? Sucht er Ihre Nähe oder flüchtet er von Ihnen weg?

Die Antworten auf diese Fragen helfen dir, herauszufinden, wie du deinem Hund helfen kannst. Ignoriere die Angst aber keinesfalls. Um eine psychologische Auswertung wirst du aber auf Dauer nicht herumkommen; für mich klingt das so, als wäre dein Hund ein 'Notfellchen', das wohl aus sehr miesen Verhältnissen aus dem Ausland (Italien?) gerettet wurde. Nur Mut euch beiden! Gib nicht auf - aber überfordere den Hund auch nicht. Er kann nichts für seine Angst.

Noch etwas: Ich würde kein reguläres Halsband verwenden, sondern ein gut sitzendes und angepasstes Geschirr. Auf diese Art kannst du den Brocken, der er ja mit 40 Kilo ist, leichter 'steuern', ohne ihm die Luft abzuschnüren.

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@IRENEBOA

Hab ihn von Privat kamen eigentlich seriös rüber hatten noch 2 andere Hunde die "normal" waren.

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@Jasiilein1312

Es müssen ja nicht die Vorbesitzer gewesen sein - kann ja durchaus sein, das die ihn als Notfall aufgenommen haben. Ganz gleich, welche Herkunft, ich würde mich ganz arg darum bemühen, einen Profi zur Behandlung deines Hundes zu suchen, auch wenn das eben ins Geld geht. Wichtig ist, dass auch du lernst, wie du dem Hund sein offensichtlich extrem von Panik gezeichnetes Leben einfacher machen kannst. Frage einfach mal nach, ob Ratenzahlung in Ordnung ist. Und bitte: Versuche nicht, an dem Tier auf eigene Faust herumzuerziehen. Es gibt Profis, die für solche Fälle da sind. Du selbst würdest dich ja auch nicht beim Quacksalber behandeln lassen, sondern sicher sein wollen, dass die Behandlung Hand und Fuß hat. Außerdem hast du eine Verantwortung - dem Hund gegenüber und auch der Umwelt, Ein so großer Hund, den du während seiner Panikattacken nicht im Griff hast, ist einfach unberechenbar.

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Schau mal ob du ein Forum für Hundebesitzer findest...vielleicht mal auf Rüters Homepage nachschauen. Könnte gut sein, dass ihn der Fall interessiert.

Die Vorgeschichte ist sicher wichtig um die Ursache zu finden. Ihn dauerndem Stress auszusetzen ist sicher der falsche Weg. Ich würde versuchen ihn langsam und Schritt für Schritt an Menschen zu gewöhnen, anfangen in gewohnter Umgebung, nicht auf ihn eindringen, die Fremden ruhig und lieb sein lassen, Leckerli und Distanz...er muss kommen, nicht auf ihn eindrängen.

Wenn er panisch reagiert dann mit etwas Positivem ablenken, aber ruhig und nicht auf ihn einreden, zerren etc....das könnte ihn nur bestärken...er muss das Gefühl haben dass euch das nicht angeht, dass ihr stabil seit und immer wenn er Schiss hat ihn auf etwas positives lenkt...die ANDEREN gehen euch am Po vorbei.

Harte Nuss die Zeit benötigt

Ja ich zwing ihn zu nichts aber z.B. wenn meine Mutter zu besuch ist geht er nach einiger Zeit zu ihr hin und gewöhnt sich auch dran, aber mein größtes Problem ist einfach dass ich mit ihm nicht ruhig mir ihm spazieren gehen kann ich bin zwar ruhig und gelassen aber das merkt er vor panik irgendwie nicht er ist nur fixiert ob jemand kommt oder so und ich kann ja auch nicht nur dort spazieren gehen wo kein mensch ist das würde ihm glaub auch nicht helfen aber er reagiert auf nichts wenn er in diesem zustand ist, und bei männern reagiert er stärker als bei frauen.

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@Jasiilein1312

du zwingst ihn zu nichts??? wenn er sich freiwillig von fremden kindern streicheln lässt, kann das ganze ja nicht soo schlimm sein. wenn er lieber fliehen würde, ist es natürich zwang.

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