Hund hat gebissen und wurde eingeschläfert bin sehr traurig

12 Antworten

Liebe Laura, es tut mir sehr leid für dich, was da passiert ist. Weshalb dein Hund gebissen hat, lässt sich nicht mehr nachvollziehen. Leider sind Hunde mit der Erfahrung, die dein Hund gemacht hat, immer "Sorgenkinder" auf die man "sehr gut" aufpassen muss. Man muss immer einen Schritt vorausdenken und sie ganz genau beobachten, damit ihnen diese böse Erfahrung, die sie mit Menschen gemacht haben, nicht wieder in Erinnerung kommt. Ich bin sicher, deine Eltern haben ihn einschläfern lassen, damit sie dich niemals in Gefahr bringen. Die genannten Gründe waren es bestimmt nicht. Stell dir vor, du kommst in die Schule und es rennt einer auf dich zu und haut dir eine runter. Am Anfang wirst du noch sagen, der spinnt doch, ich hab ihm doch gar nichts gemacht! Wenn er es aber öfter macht, dann wirst du zukünftig darauf vorbereitet sein und dich vielleicht wehren, obwohl er diesmal nur hallo sagen wollte. So in etwa könnte eine Situation bei deinem Hund aussehen, daher sagen Menschen auch immer der Hund ist "unberechenbar". Sei nicht traurig, jetzt ist er wieder bei seiner Freundin....

Ganz ehrlich? Ich wage zu bezweifeln, daß deine Oma die notwendig konsequente und "harte" Hand hatte, die solch ein Tier benötigt, um nicht auszuticken. Gerade der Rottweiler ist eine Rasse, die eine extrem konsequente Erziehung benötigt.

Es ist, unabhängig von der Geschichte des Hundes, schlußendlich IMMER der Mensch, der es in der Hand hat, den Hund zu erziehen und ihn im Griff zu haben.

Bei mehreren Beißvorfällen hätte der Hund bei Besuchern im Haus und draußen auch konsequent einen Beißkorb aufgezogen bekommen müssen, die Probleme waren ja bekannt.

Es tut mir immer leid und in der Seele weh, wenn Menschen sich nicht adäquat um ihre Tiere kümmern und diese dann eingeschläfert werden, weil der Mensch nicht in der Lage war, an diesem Problem zu arbeiten.

Jeder Trieb kann, konsequent gearbeitet, so genutzt werden, daß er unschädlich ist für die Umgebung. Sei es Schutz-, Wehr- oder sonstiger Trieb.

Wenn du älter wirst und weiterhin mit Hunden zu tun hast und mit ihnen arbeitest, wirst du das irgendwann auch mal genauso sehen können. Ich verstehe deine Trauer, du hast einen Freund verloren. Einen Freund mit schwieriger Herkunft. Sei dankbar dafür, daß du niemals schlechte Erfahrung mit ihm machen mußtest.

LG

Deine Trauer kann ich verstehen. Wenn der Hund allerdings wirklich Krebs hatte, dann wäre er so oder so wahrscheinlich bald gestorben und hätte evtl. auch noch lange gelitten. Je nachdem was es für eine Art Krebs war, kann das schon mal eine Wesensveränderung machen. Allerdings sind sowohl Rottweiler als auch Schäferhunde dafür bekannt, dass bei beiden Rassen im Vergleich zu ihrer Häufigkeit Bissverletzungen öfters vorkommen als bei anderen Hunderassen. Ohne dass man sie von vornherein als aggressiv bezeichnen muss.

Jeder Hund ist auch verschieden. Wenn man aber merkt, dass ein Hund einen sehr starken Schutzinstinkt hat, dann sollte man mit solchen Dingen immer rechnen und auf den Hund aufpassen bzw. Besucher entsprechend vorwarnen, dass z.B. hastige Bewegungen zu vermeiden sind. Es ist aber schon ungewöhnlich, dass er sofort zubeisst. Normalerweise würde ein Hund in so einer Situation (hastiges Anfassen) erst einmal knurren und bellen, und erst wenn der Betreffende dann nicht zurücksteckt, würde er zufassen. Manche Besucher verhalten sich auch ungeschickt. Wenn der Hund aber ohne Vorwarnung in so einer Situation beisst, dann ist er wirklich ein Problem, und man muss ständig auf ihn aufpassen. In so einer Situation kann ihn auch nicht eine 12-jährige aufhalten, die von Anfang an Kameradin für ihn war und nicht Alpha-Tier.

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Danke

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Unser Hund wird eingeschläfert und unsere Tochter ist so traurig.

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LG beglo1705

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