Pausenregelungen über das gesetzliche Mindestmaß hinaus fallen unter das Direktionsrecht des Arbeitgebers.

...zur Antwort

Jahressonderzahlung ist nicht zwingend Weihnachtsgeld, auch wenn es im Dezember zur Auszahlung kommt. Grundvorraussetzung einer Rückzahlung von Weihnachtsgeld ist eine entsprechende vertragliche Vereinbarung. Fehlt diese, muss auch nichts zurück gezahlt werden. Gibt es eine solche Klausel im Vertrag, steht das Datum, nach dem du suchst, dort irgendwo drin.

...zur Antwort

http://www.gesetze-im-internet.de/nachwg/__2.html

Verträge können grds. auch mündlich geschlossen werden. Allerdings hat der ArbG spätestens einen Monat nach dem vereinbarten Beginn des Arbeitsverhältnisses die wesentlichen Vertragsbedingungen schriftlich niederzulegen, die Niederschrift zu unterzeichnen und dem Arbeitnehmer auszuhändigen.

...zur Antwort

Der Satz ist entgegen der hier schon aufgestellten Behauptung jedenfalls nicht rechtswidrig und bedeutet nichts anderes, als dass eine bestimmte Berechnungsmethode anzuwenden ist, wenn das Arbeitsverhältnis z. B. mitten in einem Kalendermonat anfängt oder endet oder aufgrund einer anderen Begebenheit, die einen Vergütungsanspruch ausschließt (unbezahlter Urlaub, Ende der Lohnfortzahlung...) nach der beschriebenen Formel berechnet werden soll. Es gibt dafür nämlich unterschiedliche zulässige Modelle (alternativ nach Steuer- oder SV-Tagen) und damit es in einem möglichen Fall nicht zu Streiterein kommt, steht es eben schon im Vertrag, wie dann zu berechnen sein soll. Bei Erkrankung eines Kindes würde -wie du richtig erkannt hast- ebenfalls 1/30 abgezogen.

...zur Antwort

Grundsätzlich hat die Tochter Anspruch auf Unterhalt bis zum Abschluss einer Erstausbildung. Grob gesagt: Summe der Nettoeinkommen beider Eltern zzgl. Wohnvorteil Eigenheim minus Zinsen (Tilgung zählt nicht) minus Werbungskosten gleich unterhaltsrelevantes Einkommen. Damit läßt sich der Gesamtanspruch aus der Düsseldorfer Tabelle ablesen. Von diesem Anspruch wird eigenes Einkommen und Kindergeld abgezogen (Werbungskosten kann der unterhaltsberechtigte ebenso geltend machen wie der Unterhaltspflichtige. Bei Azubis kommt noch ein Freibetrag für ausbildungsbedingten Mehrbedarf dazu). Verbleibt dann noch ein ergänzender Unterhaltsanspruch, wird dieser im Verhältnis der Einkünfte auf die Eltern aufgeteilt.

Ich würde es von einem Anwalt ausrechnen lassen. Insbesondere wegen dem Wohnwert des Eigentums.

...zur Antwort

Naürlich ist der Montag mit 10 Stunden ebenso ein Urlaubstag wie der Freitag mit 5 Stunden. Wo liegt da in deinen Augen ein Vorteil für Arbeitgeber oder Nachteil für Arbeitnehmer? Hauptsache, für den jeweiligen Urlaubstag werden genau die Stunden bezahlt, die normalerweise zu arbeiten gewesen wären.

...zur Antwort

Das "Angebot" eines Aufhebungsvertrages erfolgt regelmäßig nur aus einem einzigen Grund: dem ArbG ist völlig bewußt, dass er dich mit einer Kündigung nicht so einfach los werden kann! An einen Aufhebungsvertrag, der nicht zur Sperre beim ALG führen soll, sind bestimmte Voraussetzungen geknüpft. z. B. muss der Aufhebungsvertrag beinhalten, dass es ohne diese Vereinbarung zu einer Arbeitgeberseitigen Kündigung gekommen wäre und er darf das Arbeitsverhältnis nicht vor Ablauf der normalerweise einzuhaltenden Kündigungsfrist beenden.

Ich kann dir nur raten, dem Rat von lianne zu folgen!

...zur Antwort

Die Frist zur Vorlage der Bescheinigung ist weniger das Problem, da das Überschreiten der Frist unschädlich ist, wenn dies von dir nicht zu vertreten war. Trotzdem sollte die Bescheinigung einfach schnellstens in den Machtbereich des ArbG gelangen. Ob er im Urlaub ist oder nicht, ist dann sein Problem. Nur wird die Kündigung dadurch nicht automatisch unwirksam. Das muss trotz Vorliegen einer Schwangerschaft von einem Gericht festgestellt werden, falls der ArbG sich trotzdem uneinsichtig zeigen sollte und die Frist für diese Klage endet mit Ablauf des 01.09., wenn dir die Kündigung am 11.08. zugegangen ist. Also warte nicht, bis dein Chef aus dem Urlaub zurück ist, sondern geh schleunigst zum Anwalt. Wenn der ArbG ausgefuchst ist, nimmt der nach dem 01.09. gar nichts mehr zurück. Schon gar nicht die Kündigung. Und damit würde der dann auch durchkommen!

...zur Antwort

Das mag vielleicht mal für einen Tag in Ordnung sein, aber nicht wochenlang. Wenn die IHK das wüßte, hätte dein Chef schnell ein Problem.

...zur Antwort

Nein, sie kann auch lauten In bestem gegenseitigen Einvernehmen auf Wunsch von Herrn Arbeitnehmer.

Damit wäre ausgedrückt, dass es auf deinen Wunsch eine Auflösung gab, man sich aber wirklich im Guten getrennt hat, insbesondere dein Wunsch kein Grund für den ArbG war, erleichtert aufzuatmen, dass du endlich gehst.

Wenn der ArbN die Vertragsauflösung gewollt hat, wäre es auch ok im Zeugnis zu schreiben, das das Arbeitsverhältnis auf Wunsch des ArbN endet. Grds. darf das Endzeugnis nicht gravierend vom Zwischenzeugnis abweichen.

...zur Antwort