Hund agressiv und ängstlich nach Kastration

6 Antworten

oh je.

Aggressive Hunde sind meist ängstliche Hunde - was man auch an der eingezogene Rute gut erkennt.

Kastration kann die Ängstlichkeit verstärken - vor allem wenn die Kastration vor dem Erwachsensein gemacht wird. Mit 1,5 Jahren ist er noch nicht erwachsen. Man hätte ihn nicht kastieren dürfen. War - ganz ehrlich - ein rießiger Fehler, es jetzt schon zu machen. Aber nun ist das Kind leider in den Brunnen gefallen.

Ich habe unten gelesen, warum er kastriert wurde. Wäre für mich kein Grund, An dem Agraoverhalten zwischen den Brüdern kann man arbeiten und was eine unkastrierte Hündin anbelangt - auch das geht. Aber ganz ehrlich - such Dir einen guten Tierarzt. Ein Tierarzt der behauptet, dass mit 1 Jahr eine Kastra in Ordnung sei - sogar schon reichlich spät - der hat keine Ahnung.

Jetzt zum Problem:

Ich würde Dir raten einen sehr guten Hundetrainer zu suchen, der sich mit ängstlichen Hunden gut auskennt.

Du kannst auch überlegen evtuell ihn mit Bachblüten zu unterstützen. Dazu solltest Du zu einem THP. Es gibt auch homoöpatische Mittel zur Unterstützung, Aber am wichtigsten ist jetzt ein sehr guter Hundetrainer und damit meine ich nicht eine Hundeschule wo Du mit 10 anderen Hunden eine Stunde machst, sondern ein Trainer, der gezielt auf Deinen Hund, auf die Beziehung zwischen Dir und Deinem Hund und auf das Problem eingeht.

Viel Glück und Erfolg.

WARUM hast du den sehr jungen Rüden kastrieren lassen? Gab es da schon Auffälligkeiten außer der Ängstlichkeit und Schüchternheit?

Der Hund weiß nicht, dass ein Mann der Operateur gewesen ist... Das vergiß mal ganz schnell.

Erst war der Hund ängstlich, dann aggressiv, dann wurde das besser und nun mutiert der Hund zum Angstbeller... Da kriegst du aber eine ganz große Baustelle...

Du solltest dich dringend mit dem Hund in einer gewaltfrei!!! arbeitenden Hundeschule anmelden und ggf. Einzel-Unterricht buchen. Dafür taugt nicht jede Hundeschule - sprich bitte andere Hundehalter an und frage wo sie hingegangen sind / oder hingehen...

Das Gespräch mit der Tierärztin kann auch eine Menge bringen, wenn die Tierärztin an einem Einzelschicksal eines Hundes interessiert ist... Irgendwelche beruhigenden Medis sind schnell in jeden Hund eingefüllt - bekämpfen aber keineswegs die Ursachen für solch auffälliges Benehmen des Hundes.

Zu dem Zeitpunkt hat er mit seinem Bruder zusammengelebt und da es untereinander anfing Streitereien zu geben & unsere Nachbars Hündin mit der wir jeden Tag unterwegs sind nicht sterilisiert ist wurde er kastriert. Von unserem Tierarzt wurde mir gesagt es sei mit 1 Jahr bei der Rasse angebracht und verhältnismäßig zu anderen Rassen sogar schon reichlich spät für eine Kastration (andere Hunde an dem 6. Monat)

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@Lysinia

Nochmal ein Zusatz: Früher hatte er nie Angst vor dem Tierarztbesuch. Als ich letztens die Praxis betreten habe wäre er mir am liebsten auf den Arm gesprungen. Die Ärztin konnte nicht mal den chip ablesen weil er immer ein Stück von ihr weg gerutscht ist, aus Angst sie würde ihm etwas zu leide tun wollen. Das war kurz nach der Kastration (bei einem anderen TA)

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@Lysinia

...weil Nachbars Hündin nicht kastriert/sterilisiert ist, hast du deinen viel zu jungen Rüden kastrieren lassen??? Das ist so ein dusseliger Blöds... - du wurdest sehr falsch und unzureichend von eurem Tierarzt informiert - letztendlich hast du der viel zu frühen Kastration zugestimmt und nun ist das Kind in den Brunnen gefallen...

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@Lysinia

Jedes Verhalten eines Hundes in einer Tierarztpraxis ist nicht echt !!!

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@20amigo14

Es ist leider schon passiert - möchte Dir aber raten - such Dir einen Tierarzt, der Ahnung hat. Denn Deiner hat keine Ahnung. Eine Kastration sollte (wenn überhaupt - eigentlich ja nur aus medizinischem Grund) erst gemacht werden, wenn Hundi erwachsen ist und das ist. Mit 1,5 Jahren zu früh. Und wenn Dein Arzt sagt mit 1 Jahr oder sogar mit 6 Monaten, dann ist dieser Arzt eine Gefahr für Tiere. Sorry, aber ich muß das so ausdrücken. Ein Hund mit 6 Monaten zu kastrieren ist Tierquälerei - das heißt der Hund bleibt im Kopf immer ein Junghund.

Streitereien mit gleichgeschlechtlichen ist eine Erziehungssache. Das bekommt man ohne Kastra auch in den Griff. Und mit der nicht kastrierten Hündin kann man auch zweimal im Jahr für 3-4 Wochen nicht laufen. Ich weiß wovon ich spreche, da ich selbst mein Leben lange Hunde hatte/habe - bis auf 2 alle unkastriert, sowohl Rüden als auch Hündinen. Jetzt habe ich 2 Hunde.

Wie auch immer - such Dir bitte einen Trainer und einen anderen Tierarzt.

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@Lysinia

mit 1 Jahr bei der Rasse angebracht und verhältnismäßig zu anderen Rassen sogar schon reichlich spät für eine Kastration (andere Hunde an dem 6. Monat)

So ein Blödsinn! Gerade Hunde dieser Rassen sollten wenn überhaupt erst kastriert werden wenn das Wachstum der Gelenke und Sehnen abgeschlossen ist (frühestens mit 18 Monaten besser später) den die Hormone braucht es damit sie später keine Gelenkprobleme bekommen auch da hast Du Dir mit der Kastra eine Baustelle geschaffen.

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Ich kann nur nochmal wiederholen: Ich glaube mein Thread beruht nicht auf der Frage "Warum habe ich meinen Hund kastrieren lassen". Die beiden hängen Viel aufeinander und es ist rein verantwortliches Denken wenn Welpen nicht erwünscht sind dies zu unterbinden. Wenn mein TA mich falsch beraten hat (es waren im übrigen 3 verschiedene) ist es sicherlich nicht mein Verschulden. Selbstverständlich war es anscheinend ein Fehler. Sonst würde ich wohl nicht nach einer Lösung unserer Probleme suchen.

Danke an jene die konkrete Lösungsvorschläge eingebracht haben und sich nicht nur auf "warum nur ist der Hund kastriert worden" beschränken.

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Bei einem schon vorher unsicheren und ängstlichen Tier kann eine Kastration das Verhalten verstärken bzw. dann zu Anstagressionen führen....wurdest Du nicht über die möglichen Wesensveränderungen aufgeklärt? Such Dir einen guten Hundetrainer der mit Euch arbeitet (Gewahltfrei!) medizinisch: nun man kann etwas das man abgeschnitten hat nicht einfach wieder annähen, wenn man merkt das es ein Fehler war.

nun man kann etwas das man abgeschnitten hat nicht einfach wieder annähen, wenn man merkt das es ein Fehler war.

So ist es... DH

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Könnte mir vorstellen, das es gut ist mal mit einem guten Trainer/In darüber zu sprechen. Dein Hund schein traumatisiert zu sein und das kann auch gefählich werden.

Als erstes wechsle bitte den TA. Er hat ja keine Ahnung. Hunde kastriert man wenn es denn sein muss wenn sie erwachsen sind. Einen Ängstlichen Hund zu kastrieren ist sowie doof, weil dadurch sie Ängste/unsicherheiten schlimmer werden.

nur weil Nachbarffiffy nicht kastrier ist lässt du deinen kastrieren? total schwachsinn..

Bitte such dir eine Hundeschule.

Ich glaube mein Thread beruht nicht auf der Frage "Warum habe ich meinen Hund kastrieren lassen". Die beiden hängen Viel aufeinander und es ist rein verantwortliches Denken wenn Welpen nicht erwünscht sind dies zu unterbinden. Wenn mein TA mich falsch beraten hat (es waren im übrigen 3 verschiedene) ist es sicherlich nicht mein Verschulden. Selbstverständlich war es anscheinend ein Fehler. Sonst würde ich wohl nicht nach einer Lösung unserer Probleme suchen.

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@Lysinia

Ja such dir eine Hundeschule! Allein wirst du das wahrscheinlich nicht auf die Reihe bekommen.

Leider sind viele Tierärzte der Meinung hauptsache ab, egal wie alt. Mein Rüde sollte schon mit 6 Monaten kastiert sein, laut meinem alten TA. Ich hab ihm den Vogelgezeigt und bin zu einem anderen, der wollte mir eine OP für meine Hündin andrehen, die unnötig war.

Mein jetztiger TA ist wirklich top. Er erklärt genau die risiken, und schickt auch Leute weg bzw. zum Hunde trainier.

man kann Hunde auch einfach für die 3 Wochen an der Leine lassen oder getrennt gehn. Mein Rüde ist auch intakt und ich geh in der Zeit einfach den Hündinen aus den Weg oder lass ihn an der Schleppleine. Davon stirbt der Hund nichtm nur als Halter muss man dann mehr aufpassen und kann nicht die ganze Zeit quatschen.

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