Hochzeit fotografieren mit welchem objektiv?

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8 Antworten

Sorry, aber ihm zu raten es nicht zu machen, bringt das Paar auch nicht weiter. Wenn er explizit darum gebeten wurde, dann kann und soll er das auch machen. Er muss halt nur mit dem Paar vorher reden und klar machen, dass die Bilder eben nicht zwangsläufig die besten Hochzeitsbilder werden, nach der Devise: "You get what you pay for". Laut seinem Eingangspost hat er das ja auch kommuniziert. Ergo sind schlechte Fotos immer noch besser als gar keine Fotos, denn scheinbar kann sich das Paar keinen Fotografen leisten.

Wenn die Begleitung hier ein Freundschaftsdienst ist, kein Geld fließt und allen Parteien bewusst ist, dass damit jemand nicht hauptberuflich sein Geld macht, dann ist das so alles absolut in Ordnung!

Organisiere dir (am besten leihen) eine 85mm 1.8er Festbrennweite und eine 35 mm 1.8er Festbrennweite. Du musst nur die Objektive zum richtigen Zeitpunkt wechseln und dich viel (und dennoch dezent!) mit der Festbrennweite bewegen. Vielleicht kennst du das Paar ja schon lange und kannst daher die schönen Momente sehr gut antizipieren.

Das Kitobjektiv nimmst du maximal für Gruppenbilder nach der Hochzeit oder für Bilder von der Location vor der Hochzeit. Ansonsten lass es lieber im Rucksack. 

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Viel Spaß bei der Hochzeit. Irgendwann ist ja immer das erste Mal.

Dein 18-55 Objektiv ist für eine Hochzeit schon sehr grenzwertig. Das 55-200 ist ebenfalls nicht besonders geeignet. Warum? Weil auf Hochzeiten meist ein lichtstarkes Objektiv (über die gesamte Brennweite) oft benötigt wird und ein Bild welches offenblendig fotografiert wurde, deutlich besser aussieht. Wobei viele Paare auch alles von vorn bis hinten scharf haben wollen.

Bevor du dir dafür speziell ein Objektiv kaufst, leihe es dir doch aus.

In einer Kirche ist es meist dunkel, jedoch können die Verschlußzeiten länger sein, da alle ruhig sitzen. Dennoch benötigt man hier lichtstarke Objektive. 

Für die Portraits ist es eigentlich vollkommen egal, mit welchem Objektiv du fotografierst, kommt auf deinen Stil an. Hier geht aber tatsächlich fast alles.

Bei der Party schaffen es ja selbst viele Profi Fotografen nicht, ordentliche Bilder zu machen. Die optimale Einrichtung hierfür wären zwei Blitze auf den gegenüberliegende Seite, einer auf der Kamera. Dann kannst du ach mit ISO 100-400 fotografieren.

Viel Erfolg

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Eine Kamera mit einem Kitobjektiv +Telezoom, das kann nicht gut gehen. Du solltest dir noch mindestens eine, besser 2 Kameras zulegen. Eine mit Telezoom aber bitte nicht das 55-200, da gibt's besseres und es sollte auch lichtstärker sein. Eine Kamera mit einem Ultraweitwinkel 10-24. Das Kitobjektiv verscherbeln und kauf Dir ein anständiges Universalzoom. Dazu empfehle ich Dir noch eine Lichtstarke Festbrennweite z.B. 50mm 1:1,8 besser 1,4. Mit dieser Ausrüstung kannst Du schnell auf alle Eventualitäten reagieren. Jede Kamera braucht natürlich ihren eigenen Blitz. Bis Du dein Tele auf die Kamera montiert hast, ist die Szene vorbei. Ich fotografiere mit dieser Ausrüstung erfolgreich seit Jahren Hochzeiten.

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Kommentar von F1Helmi
09.11.2015, 11:12

Ich hab vergessen: 

Meine Ausrüstung: 2xEos 1D Mark 3, 1x Eos 1Ds Mark2, 3x Blitzgerät 550 EX, 17-35 1:2.8 L USM, 24-105 1:4 L USM, 1:2,8 70 200 L USM, 50mm 1:1,4 USM.  Die Ausrüstung kostet ca. 20 000 Euro und damit kann man ernsthaft Hochzeiten fotor

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Den besten Tipp den man dir da geben kann ist, es bleiben zu lassen!

Das Paar feiert da den (hoffentlich) schönsten Tag ihres gemeinsamen Lebens und das schlimmste was du da machen kannst ist, ohne entsprechende Erfahrung, davon schlechte Bilder zu machen und das Brautpaar zu enttäuschen! Auch wenn sie es an dich herangetragen haben weil sie Geld sparen wollen werden die Ergebnisse dadurch nicht besser und irgendwann wird dann trotzdem auch mal eine gewisse Ernüchterung kommen. Also auch wenn vielleicht am Anfang noch das eingesparte Geld die schlechten Fotos "rechtfertigt" werden sie spätestens dann, wenn sie Bilder von anderen Paaren sehen, die dann sehr viel besser sein werden, sehr enttäuscht von ihren eigenen Bildern sein was dann am Ende deine Schuld sein wird.

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Ich kann hierzu nur sagen “Lass es“. Hochzeitsfotografie ist schwierig ,besonders für Anfänger mit 18-55mm Gurkengläsern. Was da jetzt ein Tele zu suchen hätte ,naja .Man heiratet in der Regel nur einmal und später ärgert man sich über diletantische Hochzeitsbilder von einem Bekannten . Zudem sehen viele diese Bilder und erwarten dann nur das Beste vom Besten. Undank ist der Welten Lohn sag ich nur dazu .Ich wurde auch schon ein paar Mal gefragt ob ich sowas mache und habe immer abgelehnt , da ist man auf der sicheren Seite

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Mit einer D5100 bist du jedensfall gut aufgestellt. Und auch das normale 18-55 Objektiv ist vollkommen ausreichend. Bevor ich in ein Tele investiere, würde ich mir vorher sorgen um Beleuchtung und Standfestigkeit machen. Am verwackelten, dunklem Bild wird auch das Objektiv nichts ändern. Der eingebaute Blitz reicht in geschlossenen Räumen klarerweise nicht und für Porträts außen ist ein zweites Stativ mit Reflexschirm sicher zu empfehlen. Damit kommst du auf erstklassige Bilder. Ich weiß nicht, wie du sie elektronisch nachbearbeitest, aber da ist ebenfalls noch immens viel zu holen und das wär das Tüpfelchen auf dem i.

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Kommentar von metodrino
08.11.2015, 14:05

Die 5100 ist eine Einsteigerkamera. Ob sie also "locker" ausreicht überlass ich den Nikonianern, da gewisse Einstellungen aber wohl erst bei höherwertigen Modelllen verfügbar sein sollten würde ich nicht "gut aufgestellt" sagen. Man kann damit fotografieren, ja. Auch Hochzeiten, ja. Erste wahl wäre dieses Modell mit Sicherheit nicht.

18-55 Ist ne Blindschleiche. Wenn alles gut ausgeleuchtet ist kann er damit Bilder machen, sobald es aber um die Hochzeitsfeier am Abend, den Tanz geht wenn die Beleuchtung nichtmehr wie im Fussballstatdium strahlt ist das Objektiv nichtmehr ausreichend. Außer er zieht den Iso abartig hoch.

Den eingebauten Blitz würde ich NIEMALS nutzen. Das ist das schlimmste was man tun kann die Leute noch frontal anblitzen.

Da es nicht um Porträtshootings geht sondern um eine Feier sind auch Reflexschirme relativ unsinnig - die stehen den Gästen nur im Weg und man kann sie ja nicht immer umhertragen. Bei Hochzeitsfotografie geht es darum schöne Momente zu erkennen und festzuhalten. Hierbei ist der Schirm nutzlos. Den kann man verwenden wenn das Paar für Fotos posieren möchte - das sind allerdings nur einige Minuten wo man quasi frontal draufhalten kann.

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Hochzeitsfotografie ist so ungefähr das schwierigste. Sag dem Brautpaar dringend dass du das doch nicht machst. Nachher ist die Enttäuschung groß sonst.

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Also, ich bin kein Anfänger mit gurkenglas. Soviel erst mal dazu. Und wenn jemand möchte das ich das mache, weil man sich das Geld lieber spart, mach ich das auch. Da brauch ich keine guten Ratschläge von wegen lass es....
Wenn es Profi Fotos sein sollen hätten sie sich schon einen Profi genommen.
Meine Frage war nicht wer mir das zutraut und wer nicht !

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Kommentar von FoxundFixy
08.11.2015, 12:40

Erstens . Das 18-55mm ist ein Gurkenglas , Kitobjektive sind in der Regel immer mies . Außnahmen findet man eventuell bei Pentax .

Zweitens war das ein gut gemeinter Rat , aber es soll ja Leute geben ,die lieber ihre eigenen Erfahrungen machen wollen , wenn Mama sagt  "Nicht in die Flamme greifen"

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Kommentar von alexbeckphoto
08.11.2015, 13:02

Also, ich bin kein Anfänger mit gurkenglas.

Dann frage ich mich aber, und das halte ich für sehr berechtigt, warum du dann eine solche Frage stellst!?!? Wenn du tatsächlich wissen würdest was du tust, dann ist eine solche Frage unsinnig.

und was das "Gurkenglas" betrifft: du schreibst selbst dass du so eines besitzt und führst ein zweites auf, dessen Kauf du überlegst. Also zwei Gurkengläser, die für den angegebenen Zweck ungeeignet sind.

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