Haben die Ägypter die Hebräer wirklich versklavt?

9 Antworten

Nun unser heutiges Bild von Sklaverei ist etwas sehr auf Ketten, Peitschen und arbeiten bis der Tod kommt geprägt, die meisten alten Kulturen hatten erwiesener Maßen Sklaven, da machten auch die Ägypter keinen Unterschied und als schwächere Stämme wurden auch Hebräher versklavt.
Die Behandlung allerdings war meist deutlich anders, warum sollte man sein Eigentum auch kaputt arbeiten oder unnötig prügeln, sicher wer sich nicht mit seiner Rolle abfinden konnte wurde hinein gezwungen oder für "Einwegjobs" verwendet "Kanonenfutter" in der Armee oder in Arenen(ja auch Ägypter hatten sowas).
Doch wenn man sich in seine Rolle einfand und gute Arbeit leistete konnte man auch als Sklave in vielen Kulturen ein gutes Leben führen.
Mancheiner verkaufte sich sogar selber um Schulden zu entkommen, für einen guten Sklaven war immer gesorgt, während ein freier Mann um seine Existenz kämpfen musste.
Ein Sklave konnte sich sogar teils freikaufen wenn er den richtigen Herren hatte und gut arbeitete.
Wissenschaftlich bewiesen ist es durch alte Texte, sicher machte nicht jeder sich die Mühe aufzuschreiben und für Jahrtausende zu erhalten zu welchem Stamm jeder Sklave gehörte, aber einiges hat die Zeit überdauert.

Soweit ich weiß wurde die Hebräer-in-Ägypten Geschichte zusammen mit dem Charakter des Moses von der Bibelforschung größtenteils aufgegeben.

Die archäologischen Funde, die zu erwarten wären, wären die Juden für Generatioen in Ägypten gewesen und dann zu Hunderttausenden ausgezogen, haben sich nämlich nicht finden lassen.

Viel eher scheint das Volk der Hebräer aus den umliegenden Stämmen hervorgegangen zu sein, die damals um Israel herum angesiedelt waren.

So wie ich die Bibel lese, kam es zu einer Hungerkatastrophe und Joseph, mittlerweiler Berater seines Pharaos, hat seinen Brüdern und ihren Stämmen Asyl in Ägypten gewährt.

An der Moses Geschichte fällt auf, wie du hier nachlesen http://drachentempel.jimdo.com/2016/04/07/der-%C3%A4gyptische-sonnengott-im-islam/ kannst und Siegmund Freud ausführt, dass Moses vermutlich kein Hebräer sondern Ägypter war.

Moses ist kein hebräischer Name, sondern ein ägyptischer und war im Original wohl entweder Ra Moses oder Ptah Moses. Die Geschichte, dass er von einer ägyptischen Prinzessin aus dem Weidekörbchen aufgezogen, möchte diese Tatsache wohl verschleiern.


Die Geschichte vom Weidenkörbchen im Fluss scheint ein beliebtes Motiv der damaligen Zeit gewesen zu sein.

Sargon von Akkat, ein Mesopotamischer König um 2300 vor Christus, wurde auch, laut Legende, in einem Weidenkörbchen in einem Fluss treibend gefunden.

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Siegmund Freud kannte wohl die Bibel nicht. Mose war aus dem Stamm Levi

2. Mose 2
9 Und die Tochter des Pharao sprach zu ihr: Nimm dieses Kind mit und säuge es mir, und ich werde dir deinen Lohn geben. Und die Frau nahm das Kind und säugte es. 10 Und als das Kind groß wurde, brachte sie es der Tochter des Pharao, und es wurde ihr zum Sohn; und sie gab ihm den Namen Mose und sprach: Denn aus dem Wasser habe ich ihn gezogen.

Merkwürdig, ihr stellt Behauptungen auf, die ihr euch einfach aus den Fingern saugt und damit wollt ihr Gottes Wort widerlegen. :-(((

https://www.bibelkommentare.de/index.php?page=dict&article_id=758

lg

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@KaeteK

Schön, du hast deine Meinung vorgebracht und wo sind deine Beweise oder möchtest du aus der Bibel heraus beweisen, dass die Bibel stimmt ?

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 wäre Casanova mit dieser These einverstanden und wie steht ihr dazu? Ist diese Aussage wissenschaftlich zu beweisen?

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