H Kennzeichen trotz nicht originalem Motor??

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Es müssen nicht zwangsläufig Originalteile sein um das H aufs Kennzeichen zu erhalten, wichtig ist nur das zu der Zeit als das Fahrzeug unterwegs war diese Bauteile ebenfalls schon verbaut wurden und somit auch zur Geschichte des Fahrzeuges gehören.

Bei der Lackierung ist es ähnlich, es muss nicht die originale Lackierung sein mit welcher der Wagen ausgeliefert wurde. Wichtig ist dabei lediglich das der verwendete Lack damals auch bereits auf diesem Fahrzeug angeboten wurde.

Wurde damals z.B. ein bestimmtes Gelb angeboten und du möchtest ein anderes Gelb verwenden, so wird das H-Kennzeichen nicht vergeben. War das Fahrzeug allerdings mal Gelb und du möchtest es bspw. in ein Rot lackieren welches damals auch schon gefahren wurde, dann ist das zulässig für das H-Kennzeichen.

Ja. Mein 73er Plymouth hat einen stark umgebauten Blueprint 440er drin, absolut kein Problem. Zumindest die historische Abnahme stellt kein Problem dar. Was der TÜV dazu sagt ist ne andere Frage

Wenn der Motor vor mehr als 20 Jahren verbaut wurde ist das OK.

Ansonsten musst du dem Prüfer ja nicht gerade Details auf die Nase binden. Ich kenne z.B. auch eine kleine Werkstatt in der einer der kleineren Prüvereine 1 x in der Woche prüft. Die Prüfer da sind teils ganz frisch und grad mal 30 Jahre alt. Die winken in Sachen Oldtimer alles durch, was alt aussieht ;-)

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Über 30 Jahre Hobbyschrauber Erfahrung
Die winken in Sachen Oldtimer alles durch, was alt aussieht ;-)

Zudem kann so ein BluePrint Motor doch theoretisch dem original entsprechen und nur etwas effizienter sein durch neue Fertigungstechniken.

Die neuen Fertigungstechniken könnten auch bei jedem runderneuerten Originalmotor angewendet werden.

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Soweit ich weiß, ist es beim H-Kennzeichnen sogar offiziell erlaubt, einen Umbau, der damals in der Gebrauchsphase des Fahrzeugs üblich, also häufiger im Straßenbild zu sehen war, "frisch" vorzunehmen.

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@sebastianla

Das mit dem "Frisch" sehe ich auch so. Mein Prüfer hat kein Problem mit Spurverbreiterungen aus aktueller Produktion. Einem Kollegen wurde dies beim "echten" TÜV verweigert. Er sollte mind. 20 Jahre alte Verbreiterungen mit original ABE mitbringen. Ohnehin habe ich beim TÜV seit je her den Eindruck, dass es zum Geschäftmodell gehört, Nachprüfungen zu generieren.

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Soviel wie ich weiß bekommst du diese Kennzeichen dann nicht es muß ein Motor sein der Typengerecht ist und auch der Zeit entspricht - hier in Deutschland!

Wenn's ein zeitgenössischer Umbau ist, kein Problem.

Woher ich das weiß:Beruf – KFZ-Meister

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