Glaubt ihr, dass Sternzeichen einen bestimmten Charakter haben?

Das Ergebnis basiert auf 17 Abstimmungen

Völliger Quatsch 82%
Stimmt (wissenschaftliche Studie) 12%
Anderes 6%

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Völliger Quatsch

Salamu aleykum wa rahmatullahi wa barakatuh meine Liebe, 🙂 đŸŒč

das alles stimmt nicht und an sowas glaube ich nicht

Jedoch kenne ich Leute, die tatsÀchlich an Sternzeichencharakter glauben, was ich einfach nur sinnlos finde

Wir Muslime glauben allgemein nicht an Sternzeichen :)

Völliger Quatsch

Sternzeichen bestimmen den Charakter nicht sie sind nicht mal international gĂŒltig. In China zb auch Indien gibt es andere Sternzeichen.

Sternzeichen sind auch recht willkĂŒrlich zusammengestellt. Die Sterne die so eine Figur bilden sind Lichtjahre voneinander entfernt und haben nicht wirklich etwas miteinander zu tun.

Völliger Quatsch

Astrologie ist kompletter Humbug. Vor Jahrtausenden wusste man es nicht besser und bildete sich alles Mögliche ein. Aber heute weiß man es besser und damit wird Astrologie zu einem BetrugsgeschĂ€ft.

Sternbilder sind von Menschen WILLKÜRLICH gewĂ€hlt, um Figuren darzustellen, die ihnen in ihrer jeweiligen Kultur wichtig sind. Die Umrisse sind also nur abhĂ€ngig von der Vorstellungskraft der damaligen Menschen.

FrĂŒher gab es eine direkte Beziehung zwischen dem astrologischen "Tierkreiszeichen" und dem astronomischen (und genauso willkĂŒrlichen) Sternbild. Im Laufe der Zeit ist diese Beziehung aufgrund astronomischer VerĂ€nderungen des Nachthimmels der Erde verloren gegangen. Und man sollte auch nicht vergessen, dass die Figuren der Sternbilder nur aus dieser Ecke der Galaxis so aussehen. Von der großen Magellanschen Wolke oder der Andromedagalaxie aus sehen sie wieder anders aus und selbst hier auf der Erde werden sie in 5000 Jahren ganz anders aussehen.

Ich bin mir relativ sicher, dass ich es Dir hier schon mal erklÀrt habe:

Sternbilder spielen in der Astrologie keine Rolle. Auch Astronauten landen ĂŒbrigens nicht auf Sternen. Von daher ist Deine Argumentation mit den Sternen ohne Sinn.

Die TIERKREISZEICHEN, die in der Astrologie verwendet werden, sind außerdem nicht willkĂŒrlich gewĂ€hlt, sondern sie beginnen mit dem FrĂŒhlingspunkt.

Weitere Eckpunkte, die die Tierkreiszeichen festlegen sind die Sonnwenden und die Herbsttagundnachtgleiche. Der einzige Stern, der hier wichtig ist, das ist die Sonne im VerhĂ€ltnis zur Erdbahn. Der astrologische Tierkreis wird in der Fachsprache ĂŒbrigens "tropischer" Tierkreis genannt. Das leitet sich ab vom griechischen Ï„ÏÏŒÏ€ÎżÎč, trĂłpoi, was "Wendungen, Wendepunkte" bedeutet.

Schon immer war nĂ€mlich der Jahresrhythmus Grundlage fĂŒr den Tierkreis. Weil man aber in der Antike noch glaubte, die Jahreszeiten kĂ€men von den Sternen, wurden 12 Sternbilder hinter der Sonnenbahnnach Abschnitten des Jahres benannt. Gerne kannst Du dazu auch die 12 Sternbilder googeln. Dabei wirst Du feststellen, dass bei deren Benennung immer wieder jahreszeitliche Themen eine Rolle spielten.

Bereits im Jahr 128 v. Chr. erkannte man jedoch, dass die Sternbilder sich im Jahreslauf ganz langsam verschieben. Darum wurde der astrologische Tierkreis entwickelt. Und der basiert, unabhÀngig von den Sternen, auf den Jahreszeiten, wie bereits beschrieben.

Und tatsÀchlich gibt es unterschiedliche Veranlagungen, je nachdem in welchem Monat jemand geboren wurde. Und darum geht es bei den Tierkreiszeichen.

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@Christine Keidel-Joura

Das alles ist völlig uninteressant und irrelevant.

Und tatsÀchlich gibt es unterschiedliche Veranlagungen, je nachdem in welchem Monat jemand geboren wurde. Und darum geht es bei den Tierkreiszeichen.

Nein, darum geht es nicht. Vor allem ging es darum nicht, als die Astrologie vor Jahrtausenden geschaffen wurde. Da hatten die paar Leutchens, die sich damit befassten, nÀmlich keinen blassen Dunst vom Rest der Menschheit und deren Veranlagungen.

HEUTE tut die Astrologie gerne, als hĂ€tte sie ja schon immer gewusst, was erst vor wenigen Jahren oder Jahrzehnten wissenschaftlich erforscht wurde. Aus diesem Grund deutet sie auch in ihrem Interesse wissenschaftliche Begriffe um, die Laien lange genug kennen, um in ihrem Halbwissen irgend etwas darunter zu verstehen. So entsteht fĂŒr sie der irrige Eindruck, die Astrologie basiere auf Wissen. Das ist aber nicht der Fall.

6
@FinneMH

Geburtshoroskope mit Tierkreiszeichen, Aszendent und Planetenpositionen gibt es seit dem zweiten Jahrhundert v. Chr. Sie wurden im hellenistischen Ägypten bzw. im Ă€gyptischen PtolemĂ€erreich, besonders in Alexandria, entwickelt. Zur gleichen Zeit wurde auch der tropische Tierkreis definiert, der mit dem FĂŒhlingspunkt beginnt, WEIL man erkannt hatte, dass sich die Sternbilder sich verschieben und daher unbrauchbar sind fĂŒr die jahreszeitlichen Themen, um die es eigentlich geht.

https://de.wikipedia.org/wiki/Geburtshoroskopie

https://de.wikipedia.org/wiki/Tetrabiblos

James Herschel Holden: A History of Horoscopic Astrology. American Federation of Astrologers, Tempe (USA) 2006. S. 9

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@Christine Keidel-Joura

Ja, das ist mir bekannt. Darum schrieb ich ja bereits in meiner Antwort:

FrĂŒher gab es eine direkte Beziehung zwischen dem astrologischen "Tierkreiszeichen" und dem astronomischen (und genauso willkĂŒrlichen) Sternbild. Im Laufe der Zeit ist diese Beziehung aufgrund astronomischer VerĂ€nderungen des Nachthimmels der Erde verloren gegangen.

Du ignorierst völlig die WillkĂŒrlichkeit der Tierkreiszeichen. Es gibt sie so, wie wir sie kennen nur deshalb, weil es Ă€hnlich aussehende reale Tiere gibt, die ihre Existenz nicht irgendwelchen weit entfernten Sternen, sondern der Evolution hier auf der Erde verdanken sowie Fantasiewesen der Mythologie, deren Gestalt man in den Umrissen von Sternenkonstellationen wiederzuerkennen glaubte. ZusĂ€tzlich gibts in verschiedenen Kulturen verschiedene Sternbilder mit unterschiedlichen Bedeutungen. Die Geschichte hat bestimmt, welche heute jeder kennt und welche nicht. Und die EINGEBILDETEN Eigenschaften dieser Tiere und Gestalten setzt man in Beziehung zum Menschen, was wiederum völlig WILLKÜRLICH und in keiner Weise evidenzbasiert ist.

Deine sÀmtlichen Quellen sind völlig ungeeignet, um der Astrologie einen Sinn oder Nutzen zu verleihen.

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@FinneMH

...

Die Tierkreis-Sternbilder gibt es, weil Themen der Monate, beginnend mit dem FrĂŒhlingspunkt auf Sterne projiziert wurden, die die Jahreszeiten anzeigen sollten.

Sowohl der FrĂŒhlingspunkt als auch die Sonnwenden spielten dabei in vielen Kulturen ĂŒber viele Jahrtausende eine wichtige Rolle. NatĂŒrlich. Denn man lebte noch viel mehr mit der Natur und benutzte die Sternbilder als Anzeiger fĂŒr Zeiten der Aussaat, der Ernte usw.

Allerdings behaupten einige Menschen, der Tierkreis mit den Sternbildern sei der originale. Leider ist das falsch. Denn noch ursprĂŒnglicher stammt auch dieser aus dem jahreszeitlichen Kontext:

Beginnen wir mal mit dem Sternbild SchĂŒtze. Hier fĂ€llt es ja selbst mit blĂŒhender Phantasie sehr schwer, in den Sternen einen reitenden SchĂŒtzen zu vermuten.Dass das Sternbild nach einem SchĂŒtzen benannt wurde, erschließt sich jedoch, wenn wir wissen, dass es frĂŒher immer dann von der Sonne durchwandert wurde, wenn Hauptjagdsaison war.

Ein nĂ€chster jahreszeitlicher Ursprung lĂ€sst sich beim Sternbild Steinbock feststellen, das ebenfalls am Himmel nicht wie ein Steinbock aussieht. Zur Zeit seiner Benennung wurde es von der Sonne durchwandert, als der kalte, von Saturn beherrschte Abschnitt des Jahres begann. Dass es in vielen Kulturen als Ziegenfisch dargestellt wird, liegt unter anderem daran, dass seine Form ein wenig an die einer Fischreuse erinnert. Als eine Art Fisch wurde es aber vor allem auch deswegen verstanden, weil in den HeimatlĂ€ndern der Astrologie mit dem Steinbock im Winter die regenreiche Jahreszeit begann. Und die setzte sich fort bis ungefĂ€hr zum MĂ€rz, weswegen dann die folgenden Sternbilder Wassermann, Fische und SĂŒdlicher Fisch ebenfalls mit dem Element Wasser in Verbindung gebracht wurden. Sie alle bestehen aus relativ lichtschwachen Sternen, und aus deren Figurationen sich wieder nur mit blĂŒhender Phantasie die ihnen zugeschriebenen Sternbilder erkennen lassen.

Kommen wir nun zum Sternbild Widder, das ebenfalls am Himmel nicht gerade wie ein Widder aussieht. Es hat, wen wundert es noch, seinen Namen aus dem jahreszeitlichen Kontext, denn es wurde nach dem Pessach-Fest benannt, ein wichtiges Jahresfest zum ersten FrĂŒhlingsvollmond, an dem im vorderasiatischen Raum traditionell ein Lammbock geopfert wurde. Insbesondere der eher unauffĂ€llige Stern Botein scheint im Sternbild Widder von starker Bedeutung zu sein, wahrscheinlich weil er sich sehr nah bei der Ekliptik befindet. ErfahrungsgemĂ€ĂŸ steht er fĂŒr hĂ€ufig fĂŒr grĂ¶ĂŸere Reisen, hat also eine ganz eigene Bedeutung, die nichts mit dem Widder zu tun hat.

Das Sternbild Krebs hingegen war zunĂ€chst im Alten Ägypten bekannt als Schildkröte. Es stand damals noch weitgehend im Tierkreiszeichen Stier, zu dem die ruhige und erdverbundene Schildkröte recht gut passt. SpĂ€ter wanderte das Sternbild dann in die Zwillinge. Da wurde in ihm ein fleißiger SkarabĂ€us gesehen. Beim Eintritt in das Zeichen Krebs, das zeitgleich mit der Nilschwemme beginnt, wurde das Sternbild schließlich in ein Wassertier umbenannt und erhielt seinen heutigen Namen Krebs.

Ein Löwe wurde seit alten Zeiten in allen vorderasiatischen Kulturen aus den Sternen im Sternbild Löwe gesehen. Die Ägypter verwendeten hier aber nur den Rumpf des Löwen, wĂ€hrend die sichelförmig angeordneten Sterne aus dem Kopf des Löwen fĂŒr sie ein Messer darstellten. Auch sie deuteten das Sternbild vor allem nach der Jahreszeit - in der die Löwen auf der Flucht vor der grĂ¶ĂŸten Sommerhitze aus der WĂŒste an die Ufer des Nils kamen.

Sehr beliebig wurde das Sternbild Jungfrau in der Deutung verwendet: Als es sich noch im Tierkreiszeichen Löwe befand, wurde in ihm die allmĂ€chtige Mutter und königliche Göttin verehrt, die nahezu alle großen Göttinnen in sich vereinte. Einige Jahrhunderte spĂ€ter im jahreszeitlichen Abschnitt der Jungfrau angekommen, wurde aus diesem Sternbild dann Demeter, mit einer KornĂ€hre in der Hand. Sie galt als Göttin der fruchtbaren Erde, des Anbaus und der Ernte. Die aus ihr hervorgegangene Tochter Persephone hingegen verweilt eine HĂ€lfte des Jahres in der hellen Tagwelt und die andere HĂ€lfte des Jahres in der dunklen Unterwelt, der Nachtwelt. Halb Tag und halb Nacht: Dasselbe gilt auch fĂŒr die Herbsttagundnachtgleiche, auf die sich das Sternbild nun zubewegt hatte. Hier beginnt zudem das Tierkreiszeichen Waage, das in der Astrologie fĂŒr gerechten Ausgleich steht. Je mehr das Sternbild Jungfrau dann in die Waage wanderte, sah man in ihm schließlich Dike, die Göttin der Gerechtigkeit. Bei den Römern war sie bekannt als Justitia. Sie wird dargestellt als junge Frau, die eine Waage in der Hand hĂ€lt, mit der sie das richtige Maß fĂŒr beide Seiten einteilt.

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@Christine Keidel-Joura

Ich habe es dir bereits deutlich genug klargemacht und wiederhole mich hiermit nur:

Im fĂŒr dich gĂŒnstigsten Fall bist du ein Mensch, der auf seinen eigenen Aberglauben hereinfiel und nun aus Überzeugung in dem Glauben handelt, etwas Sinnvolles zu tun. Du solltest diese goldene BrĂŒcke, die ich dir hiermit baue, betreten und es gut sein lassen, denn schlimmstenfalls bist du dir der Unwahrheiten und manipulativen Wirkung deiner Aussagen auf andere voll bewusst. Nur gut, dass dein Wirken letztlich völlig belanglos in einer weitgehend aufgeklĂ€rten Gesellschaft ist und nur wenige, sehr naive und leicht zu beeindruckende Opfer findet.

Absolut nichts, was du argumentativ vorbringst, interessiert mich im Geringsten oder könnte meine ausdrĂŒcklich schlechte Meinung von dir und deinesgleichen und der Pseudowissenschaft Astrologie irgendwie Ă€ndern. Ich bin an keiner Diskussion mit dir interessiert. Ich erkenne deine Versuche, mich durch unerwĂŒnschte Kommentare in Diskussionen zu verwickeln, um dir eine Gelegenheit bieten, Menschen zu manipulieren.

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Völliger Quatsch

Ist weder wahrscheinlich, noch stimmt es.

Stimmt (wissenschaftliche Studie)

Hallo,

zunächst einmal handelt es sich bei den so genannten Sternzeichen nicht um Sternbilder, sondern um Tierkreiszeichen. Sie beginnen mit dem Frühlingspunkt.

Weitere Eckpunkte, die die Tierkreiszeichen definieren, sind die Sonnwenden und die Herbsttagundnachtgleichen, die die vier (astronomischen) Jahreszeiten festlegen.

Jede dieser vier Jahreszeiten wird dann noch mal in Anfang, Mitte und Ende unterteilt, und so haben wir dann 4 x 3, also insgesamt 12 Zeichen, im Prinzip 12 Monate, beginnend mit dem astronomischen Frühlingsanfang. Das ist der Moment, wo die Tage wieder länger sind als die Nächte, die warme Zeit beginnt und das Leben sich wieder durchsetzt. Mit diesem Moment beginnt dann das Zeichen Widder, das für Lebensenergie und Neudurchsetzung steht. Das Zeichen Krebs hingegen beginnt mit der Sommersonnwende, wenn die Zeit des Hellerwerdens, der Durchsetzung und des Wachstums vorbei geht, und nun eine Art Besinnung auf das Seelische stattfindet. In der Natur reifen nun die Früchte, von daher steht der Krebs auch für Fruchtbarkeit, Empfänglichkeit und eben seelische Themen.

Und tatsächlich gibt es unterschiedliche Veranlagungen, je nachdem in welchem Monat jemand geboren wurde. Darum geht es bei den Tierkreiszeichen. Leider ist dieser Bereich aber noch sehr wenig erforscht. Ansätze gibt es in den Statistiken von Gunter Sachs, aber auch in verschiedenen chronobiologischen Studien. Allerdings gibt es hier eher schwache Signifikanzen was aber logisch ist. Denn das "Sternzeichen" ist nur ein kleiner Teil des gesamten Horoskops: Ein komplexes Gebilde mit unterschiedlichen Variablen, zu denen dann auch noch ganze Symbolketten gehören. Hinzu kommen ja außerdem weitere Einflüsse, die einen Menschen prägen, Genetik und Umfeld zum Beispiel. Gerade deswegen ist es jedoch umso erstaunlicher, dass Einzelkonstellationen, Eigenschaften durch den Geburtsmonat, statistisch überhaupt erfasst werden können.

Woher ich das weiß:Beruf – LangjĂ€hrige Berufserfahrung als Astrologin des DAV

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