Hallo,

ja, das ist richtig.

Exakt berechnet, befand sich die Sonne im Moment Deiner Geburt schon im Wassermann, also bist Du Wassermann. Das wird noch verstärkt dadurch, dass bei Dir Mond, Merkur, Venus und Neptun ebenfalls im Wassermann stehen.

Die Zeichenwechsel sind übrigens nicht immer am selben Tag zur selben Uhrzeit, sondern jedes Jahr ca. 1/4 Tag später, was dann aber durch Schaltjahre ausgeglichen wird.

...zur Antwort

Hallo,

das Wasssermannzeitalter ist etwas ganz anderes als das Tierkreiszeichen Wassermann. Es wird aus astronomischer Sicht frühestens in 400 Jahren beginnen.

Der Eintritt von Pluto in den Wassermann wird hingegen recht bald sein. Er wird sich in den Jahren 2023 bis 2024 vollziehen.

Da Pluto für eine Runde um die Sonne aufgrund seiner Entfernung zur Sonne ca. 248 Jahre braucht, um die Sonne zu umkreisen, während die Erde dafür nur ein Jahr benötigt, scheint er sich auch unserer Sicht kaum zu bewegen und befindet sich immer recht lange an der gleichen Stelle im Tierkreis. Wenn er dabei dann von der Erde überholt wird, sieht es aus, als würde er rückwärts laufen. Deswegen pendelt er 2023/2024 noch zwischen den Zeichen Steinbock und Wassermann hin und her. Am 19.11.2024 wechselt er richtig in das Zeichen Wassermann. Dann dürfte es mehr als heute wichtig sein, die globalen Probleme der Menschheit mit neuen Ideen anzupacken.

...zur Antwort

Hallo,

wenn da steht: Venus Scorpio 28°21‘, so hat das zunächst einmal mit den Häusern nichts zu tun.

28°21‘ beschreibt hier lediglich, dass sich Deine Venus auf 28°21‘ im Zeichen Skorpion befindet. Also am Ende des Zeichens, das exakt 30° groß ist, wie jedes der 12 Tierkreiszeichen.

Die Position der Häuser ist in Deiner Frage übrigens auf der zweiten Tabelle angegeben, die leider nur angeschnitten erscheint.

...zur Antwort

Hallo,

Du bist Widder mit Aszendent Jungfrau und der Mond steht bei Dir im Wassermann. Die Symbole, die Du dazu gepostet hast, sind die richtigen für Widder, Jungfrau und Wassermann. Es gibt allerdings noch weitere Faktoren im persönlichen Horoskop, die berücksichtigt werden sollten. Das Gesamtbild ist hier entscheidend.

...zur Antwort

Hallo,

ja, das stimmt.

- 1 = 0 oder 24 - 1 = 23.

Aus Wikipedia: Als Nullpunkt der Rektaszension dient der Frühlingspunkt. Sie wächst wie die geografische Länge gegen Osten.

Der Frühlingspunkt ist daher östlich von Minus 1.

...zur Antwort

Hallo

wie Du richtig erkannt hast, gibt es nicht nur die Big 3, sondern auch noch einige andere Faktoren im persönlichen Horoskop. In Deinem Fall könnte die Sonne im 8. und der Mond im 4. Haus stehen. Hier handelt es sich dann eher um Lebensbereiche der Innenschau, was dem extravertierten Feuer entgegenwirken dürfte. Außerdem wäre noch wichtig zu schauen, wo Jupiter steht, der zum Zeichen Schütze gehört.

Die Big 3 im Element Feuer geben jedenfalls sprichwörtlich inneres Feuer, zum Beispiel Begeisterungsfähigkeit und Tatendrang. Es ist daher gut, wenn Du etwas hast, wofür Du brennst und was Du aktiv gestalten kannst. Auch dürfte es hilfreich sein, die vorhandene Energie in Sport umzusetzen. Zuviel Passivität (in den Häusern 4 und 8) könnte dafür sorgen, dass sich die Energie nach innen richtet, was dann aber wenig konstruktiv wäre, außer vielleicht, Du räumst Deine Wohnung öfter um, dann könntest Du konstruktiv die vorhandene Energie im Inneren ausleben, jetzt mal so als Beispiel.

...zur Antwort

Hallo

es bedeutet, dass Merkur dann rückwärts durch den Tierkreis läuft, von der Erde aus betrachtet. In Wirklichkeit dreht er jedoch nicht plötzlich seine Richtung. Es sieht nur so aus, weil Merkur recht nah um die Sonne kreist. Und wenn er dann vorne an der Sonne vorbeizieht, scheint es, er würde rückwärts laufen. Das passiert drei Mal im Jahr für ungefähr drei Wochen.

Da Merkur in der Astrologie für alles steht, was funktioniert, kann es in diesen Phasen mehr Patzer geben mit technischen Geräten oder in der Kommunikation (erst kürzlich der große Facebook-Absturz beispielsweise). Dafür sind diese Phasen aber gut geeignet, um etwas zu korrigieren oder zu reparieren.

...zur Antwort

Hallo,

circum-polar bedeutet ja, dass es sich um die Sterne über den Polen handelt. Reisen wir jedoch vom Nordpol 90 Breitengrade nach Süden zum Äquator, stehen die Sterne, die wir am Nordpol noch ganz oben gesehen haben, natürlich nicht mehr im 90°-Winkel über uns, sondern nur noch am Horizont. Dabei sehen wir über uns natürlich andere Sterne als am Nordpol.

Wir schauen am Nordpol oder am Äquator halt von einer ganz anderen Stelle der Kugel in den Raum, weswegen wir dann auch andere Sterne sehen.

Circum-polar bedeutet außerdem, dass sich die Sterne über den Polen in einer Region befinden, wo sich die Erde drehen kann, wie sie will, diese Sterne gehen dort nicht unter.

...zur Antwort

Hallo,

tatsächlich bin ich durch meine Skepsis zur Astrologie gekommen. Wobei Skepsis etwas anderes ist als Skeptizismus.

Zunächst hielt ich als aufgeklärter Mensch diesen Bereich ja für Kokolores. Durch ein Gespräch mit einem Freund, der mittlerweile als Architekt Erfolg hat, konnte ich dann jedoch erkennen, dass es mehr gibt als nur die materielle Kausalität: geistige Gesetze und Synchronizität. Und dass hier Zusammenhänge bestehen zwischen den großen Konstellationen im Kosmos und den Konstellationen auf der Erde - ähnlich wie bei der Betrachtung von Fraktalen. Das fand ich interessant und wollte es ganauer wissen.

Also habe ich prüfend geschaut, ob und was was sich tatsächlich durch die Astrologie erkennen lässt. Dabei habe ich zunächst versucht, ein anderes Tierkreiszeichen zu sein, getreu dem Motto der Kritiker, dass die Eigenschaften der Zeichen ja eh für alle gelten. Ich habe dann Löwe gewählt, das gefiel mir am besten. Umso deutlicher merkte ich aber, dass ich definitiv kein Löwe bin. Als zweiten Versuch habe ich nun in den Beschreibungen der Tierkreiszeichen geschaut, welches mein Aszendent sein müsste. Hier fand ich mich bei Jungfrau am besten beschrieben. Später habe ich mir dann meine Geburtsuhrzeit besorgt und siehe da: Mein Aszendent ist tatsächlich Jungfrau. Daraufhin habe ich mich intensiver mit Astrologie befasst, einfach weil sie sehr viel zeigt und deutlich macht. Dabei erfuhr ich, dass auch mein Großvater bereits Hobby-Astrologie war, der mir schließlich seine guten, alten Bücher zu Thema schenkte.

Im kulturwissenschaftlichen Kontext kann Astrologie übrigens auch an der University of Wales studiert werden. Zudem haben sich viele große Geister haben bislang ernsthaft mit Astrologie befasst und dadurch wichtige Erkenntnisse gewonnen: Wolfgang Pauli, C. G. Jung, William Herschel, Schiller, Goethe, Kepler, Plato und Aristoteles zum Beispiel. In meiner Praxis bestätigt sich: Es sind vor allem Akademiker, die sich ernsthafter für Astrologie interessieren und zu mir in die Beratung kommen. Aber schon immer, zu fast allen Zeiten und in nahezu allen Kulturen, haben Menschen beobachtet, dass es Zusammenhänge gibt zwischen Konstellationen und Ereignissen. Das persönlich erstellte Horoskop zeigt uns daher, wer wir wirklich sind. Das bringt Klarheit und viele Aha-Erlebnisse. Es zeigt, welche Aufgaben gerade anstehen und wie wir diese erfolgreich meistern.

Allerdings hat die Astrologie in unserer heutigen Gesellschaft ein seltsames Ansehen. Das wird ihr leider nicht gerecht. Deswegen setze ich mich unermüdlich dafür ein, darüber aufzuklären, was Astrologie wirklich ist.

...zur Antwort

Hallo,

Die Astrologie zeigt Tendenzen, Wahrscheinlichkeiten, Bildhaftes. Sie dient vor allem der Sinnfindung.

Manchmal sind die Konstellationen allerdings ziemlich eindeutig. Dann ist es auch möglich, Vorhersagen zu wagen. Wenn es meine Zeit erlaubt, gebe ich gelegentlich Ausblicke auf bevorstehende Ereignisse. Auch hier geht es übrigens nicht darum, konkrete Ereignisse zu versprechen, sondern eher, Themen aufzuzeigen.

Eine Sammlung findest Du hier:

https://www.astrologie-schule-bremen.de/astrothek/eingetroffene-prognosen/

Außerdem habe ich mich öffentlich zur Bundestagswahl geäußert:

https://www.astrologie-schule-bremen.de/astrothek/astronews/bundestagswahl-2021/

Besonders schön finde ich in diesem Horoskop das große Dreieck, das aus wichtigen Planeten gebildet wird. Das gibt es nicht so oft, und es passt sehr gut zu der Dreierkonstellation, die nun die Regierung bilden soll.

Ich schaue mir jedenfalls sehr gerne die Konstellationen zum Zeitgeschehen an.

...zur Antwort

Hallo,

diese Texte in den Zeitungen sind keine Horoskope, sie werden nur so genannt, umgangssprachlich. Mit seriöser Astrologie haben sie ebensowenig zu tun wie Rübenzucker mit Gemüse. Es ist, als wolltest du am Beispiel Zucker argumentieren wollen, wie ungesund und blass Gemüse doch ist.

"Horoskop" bedeutet in Wirklichkeit übrigens "Stundenschau", und die gibt es nur dann, wenn auch tatsächlich die Stunde einer Geburt oder eines Ereignisses vorliegt, das heißt, die genaue Zeitangabe mit Ort und Uhrzeit. Diese Horoskope erstelle ich, und bespreche sie dann in Ruhe mit meinen Klientinnen und Klienten.

Einen kleinen Einblick, wie Astrologie angewendet wird, wenn sie sich nicht in der banalen Unterhaltungsecke gelandet ist, die ihr gesellschaftlich oft zugedacht wird, kannst Du auf meiner Homepage bekommen, zum Beispiel hier:

https://www.astrologie-schule-bremen.de/astrothek/astronews/bundestagswahl-2021/

https://www.astrologie-schule-bremen.de/astrothek/astronews/die-gro%C3%9Fe-konjunktion/

Sinn der Astrologie ist es also, besondere Zeiten zu beleuchten, aber ohne konkrete Ereignisse zu versprechen. Viele Menschen finden das erhellend und nicht zuletzt zeigt die Astrologie ja auch eine gewisse geistige Schönheit, wenn wir sie richtig anwenden.

...zur Antwort

Hallo,

beim Partnervergleich ist es zunächst wichtig, sich jedes einzelne Radixhoroskop genauer anzuschauen und zu verstehen: Wer ist das? Hat man dies für beide erkannt, lässt sich schon mal ganz gut feststellen, ob es passt oder nicht. Will der eine vielleicht ständig unter Leuten sein, der andere hingegen am liebsten zurückgezogen leben, dürfte die gemeinsame partnerschaftliche Ebene entsprechend klein ausfallen. Je mehr Gemeinsamkeiten es gibt, desto besser. Ein wenig Kontrapunkt sollte vom anderen aber auch kommen.

Erst dann sollte die Synastrie betrachtet werden, denn erfahrungsgemäß nutzen schöne Synastrieaspekte wenig, wenn beide Partner von den Interessen nicht zusammenpassen. Hier sind gegenseitige förderliche Aspekte von Sonne und Mond sehr hilfreich für eine Partnerschaft, was übrigens für beide Geschlechter gilt. Oft findet sich auch die Sonne des einen auf dem Aszentenden des anderen. Mars, also der mit dem Männlicheitssymbol, steht für männliche Anteile und im Horoskop einer Frau zudem für den Mann, den sie sich instinktiv sucht. Venus hingegen, also die mit dem Weiblichkeitssymbol, steht für weibliche Anteile und im Horoskop eines Mannes für die Frau, die er sich instinktiv sucht. Dabei steht Venus auch allgemein für das Thema Partnerschaft und sollte in beiden Horoskopen genauer beachtet werden. Störend in einer Synastrie sind vor allem überpersönliche Planeten des einen in fordernden Konstellationen auf persönlichen Planeten des anderen Horoskops.

Zudem gibt es noch das Komposit, ein Halbsummenhoroskop aus denen der beiden Partner. Es steht für die Mitte, in der sich beide treffen.

Ähnlich verhält es sich mit dem Kombin-Horoskop, das die exakte zeitliche Mitte der beiden anderen Horoskope darstellt. Auch hier treffen sich beide Partner in der Mitte, aber weil es ja um etwas Zeitliches als Ausgangsbasis geht, gilt dieses Horoskop vor allem für gemeinsame Zeitphasen.

...zur Antwort

Hallo,

zunächst einmal finde ich dieses Kapitel der Bibel etwas frauenfeindlich, da es das dekadente und wohl etwas größenwahnsinnige Babylon mit einer verkommenen Frau vergleicht. Tatsächlich kenne ich aber mehr Männer, für die dieses Beispiel passen würde. Und vor denen die Menschheit gewart werden sollte.

Hinzu kommt, dass es sich um eine Passage aus dem Alten Testament handelt. Im Christentum hingegen spielen Sterndeuter gleich zu Beginn eine tragende Rolle, wie im Matthäus-Evangelium beschrieben. Der Stern von Bethlehem, das neue Zeitalter, dass durch die Ankunft eines Gottkönigs beginnen sollte, sind hier zum Beispiel Hinweise auf die Rolle der Astrologie. Dass es ein neues Zeitalter geben sollte, wurde damals übrigens damit begründet, dass gerade das Sternbild Fische für die nächsten 2000 Jahre an den Frühlingspunkt wanderte - der noch heute der erste Orientierungspunkt für das Osterfest ist, für die Auferstehung des Göttlichen (in früheren Zeiten der Sonne). Dass es ausgerechnet ein Fisch ist, der noch heute als Symbol der Christenheit gilt - auch hier gibt es klare Indizien, dass das beginnende Zeitalter der Fische Pate stand.

Mehr über die astrologischen Wurzeln in der christlichen Kultur erfährst Du auch in meinem Artikel:

https://www.astrologie-schule-bremen.de/astrothek/christliche-astrologie/

Aber zurück zu Deinem vorchristlichen Abschnitt, ich nehme an, Du beziehst Dich auf folgende Passage:

"Es sollen hertreten und dir helfen die Sterngucker, die an jedem Neumond kundtun, was über dich kommen werde! Siehe, sie sind wie Stoppeln, die das Feuer verbrennt."

Dazu meine ich als Astrologin, dass das Wissen um die Mondphase eher wenig nützt, wenn beispielsweise eine Stadt in dekadente Verwirrung fällt. Schließlich verließ sich Babylon ja auf seinen Reichtum und seine Wirtschaft, auf seine Wissenschaft und seine Kultur. Es verlor die Verbindung zum Höheren, wir können auch sagen zu Gott.

Verstehen wir Gott jedoch als höhere Ordnung, als himmlische Macht und als kosmisches Gefüge, so dürfte er sich ganz besonders in den himmlischen Konstellationen zeigen, deren Rhythmen harmonisch aufeinander abgestimmt sind. An welcher Stelle wir stehen in diesem göttlichen Gefüge, welche Aufgaben uns aufgetragen worden sind und welche Talente wir mitbekommen haben, das zeigt uns dann die Astrologie. Was wir daraus gestalten, müssen wir dennoch selbst entscheiden, mit unserem eigenen Gewissen vereinbaren. Ein verantwortungsvoll erstelltes Horoskop hilft uns hier auf jeden Fall, die eigene Mitte, den höheren Sinn und schließlich sogar den Einklang mit Gott zu finden.

...zur Antwort

Hallo,

im Mai 2000 gab es tatsächlich so eine Konstellation, bei der alle 7 klassischen "Planeten" (die mit bloßem Auge sichtbaren "Wandelsterne" einschließlich Sonne und Mond) im selben Zeichen standen.

Abbildung: Konstellation am 3.5.2000

Allerdings passiert so etwas öfter mal. Ein erhebliches Ereignis im Universum ist das also nicht. Bestenfalls eine besondere Konstellation im Sonnensystem, aus Sicht der Erde.

Zu erwähnen ist jedoch, dass im Mai 2000 Putin Präsident wurde.

Ein weiteres besonderes, astronomisches Ereignis war zudem die Konjunktion von Jupiter und Saturn, damals leider zu sehr in einer Linie mit der Sonne und deswegen schwer am Himmel zu sehen. Von Astronomen wird diese Konjunktion bewundert und von der Astrologie als Anzeiger für größere Entwicklungen verstanden. War sie davor im Jahr 1980 das erste Mal seit ca. 200 Jahren im Element Luft angekommen, was innerhalb einer 20-jährigen Epoche immerhin eine friedliche Revolution 1989 hervorbrachte, gab es im Jahr 2000 noch mal einen Schritt zurück in die Erdzeichen, die eher materiell ausgerichtet und eher konservativ als progressiv sind.

Seit Dezember 2020 werden sich die Konjunktionen von Jupiter und Saturn dann für knapp 200 Jahre im Element Luft befinden. Das wird als günstig angesehen für Austausch, Kommunikation und ein relativ freundliches Miteinander, denn Luft steht bekanntermaßen für Leichtigkeit. Und vielleicht gelingt es uns ja tatsächlich, die Dinge etwas leichter zu nehmen.

Abbildung: Das Dreieck der großen Konjunktionen, das sich fast wie ein Wankelmotor ganz langsam durch den Tierkreis bewegt. Braune Linien zeigen hier 20-jährige Phasen, die vom Element Erde ausgehen. Blauen Linien hingegen stehen für Phasen die eher das Element Luft hervorheben.

...zur Antwort

Hallo,

nein, das stimmt so nicht. Aus Sicht der Erde haben sich die Sternbilder zwar im Lauf der Jahrhunderte verschoben, aber der Tierkreis, mit dem die meisten westlichen Astrologinnen und Astrologen arbeiten, hat mit den Sternbildern nichts zu tun.

Fälschlich werden die Tierkreiszeichen in der Umgangssprache aber noch immer "Sternzeichen" genannt, ein Relikt aus der Antike. Und so werden sie dann gerne mit Sternbildern verwechselt. Tatsächlich haben sie aber ebenso wenig mit Sternen zu tun, wie Astronauten auf Sternen landen.

Denn in Wirklichkeit sind die Tierkreiszeichen einfach nur zwölf Monate im Jahreslauf, beginnend mit dem Frühlingspunkt. Deswegen fängt zum Beispiel der Widder am 21. März an.

Der astrologische Tierkreis basiert auf den Sonnwenden und den Tagundnachtgleichen. Er wird in der Fachsprache "tropischer" Tierkreis genannt. Das leitet sich ab vom griechischen τρόποι, trópoi, was "Wendungen, Wendepunkte" bedeutet. Sternbilder gibt es in diesem Tierkreis definitiv nicht. Deswegen ist es auch egal, wo sich das Sternbild Schlangenträger befindet.

Genauere Informationen, warum es einen Sternbilder-Tierkreis und dann aber den in der Astrologie verwendeten, tropischen Tierkreis gibt, bekommst Du auch in folgendem Artikel:

https://www.astrologie-schule-bremen.de/astrothek/sternbilder-und-tierkreiszeichen/

...zur Antwort

Hallo,

mein Geburtshoroskop sieht so aus (der Mond befindet sich ziemlich genau zwischen Jungfrau und Waage):

Das Ganze ist vielleicht etwas umstritten mit Mars und Saturn von links und rechts, aber im Ergebnis oben mit dem Jupiter dann schließlich doch ganz gut, erlebe ich jedenfalls öfter mal. Naja, besser als umgekehrt :-) Außerdem gehe ich als Skorpion mit Aszendent Jungfrau den Dingen gerne auf den Grund.

...zur Antwort

Hallo Rosenmary,

ich denke, jedes Element hat andere Stärken. Feuer ist auf jeden Fall sichtbarer, lebhafter, energischer. Es steht von den Elementen am ehesten für Tatendrang. Die Stärken von Wasser sind weniger sichtbar, schwankender. Wasser kann sehr weich sein, aber auch sehr hart. Es kann fest, flüssig oder gasförmig sein, steht für Einfühlung und Empathie. Menschen mit einer Betonung im Element Wasser sind also sensibler, vielleicht auch duldsamer. Weil sie Ein-flüsse und Eindrücke von außen stärker wahrnehmen, brauchen sie zudem mehr Zeit und oft auch mehr Schlaf als Leute, bei denen das Element Feuer sehr betont ist.

...zur Antwort

Was antwortest du, wenn dich jemand fragt, wie das überhaupt funktionieren soll?

Diese Sternenkonstellationen existieren nur aus der Perspektive der Erde. Manche der Sterne sind tausendmal weiter entfernt als andere. Es ist so, als würde man einen Zusammenhang zwischen einer Topfpflanze auf dem Balkon, einem Kirchturm im Stadtzentrum und einer Bergspitze am Horizont herstellen, nur weil alles vom Bett aus aussieht, als hätte es eine bestimmte Anordnung.

Das Einzige, was Sterne aussenden sind Wellen, unter anderem sichtbares Licht und das ist extrem schwach. Die Deckenlampe im Kreissaal hat nicht nur mehr Licht in so ziemlich jedem Spektrum als der ganze Sternenhimmel, sondern übt auch mehr Gravitation aus, nämlich praktisch Null.

Außerdem beginnt die Entwicklungsphase eines Menschen lange vor der Geburt und geht danach ja weiter. Warum sollte gerade die Geburt so so einen Einfluss haben? Und was haben Sterne mit Themen wie Liebe, Finanzen oder Gesundheit zu tun, die ja komplett menschlich sind und aus kosmischer Sicht überhaupt nicht existieren?

Für Astrologie gibt es nicht nur keine Erklärung. Es ist komplett unmöglich, dass sie funktioniert und beim geringsten Hinterfragen fällt das direkt auf.

Ich bin mir sicher, solche Gedanken hast du dir auch schon gemacht? Was denkst du persönlich, was da dahintersteckt? Ist da eine Art Astrologie-Gott, der sich die Sterne bei deiner Geburt anschaut und dann für den Rest deines Lebens dein Schicksaal lenkt?

Oder glaubst du, es gibt eine physikalische Gesetzmäßigkeit, die astronomische Begebenheiten in den unendlichen Weiten des Alls mit dem Vorgehen auf deinem Bankkonto verbindet?

Oder vermeidest du es, logisch zu hinterfragen, um weiter daran glauben zu können?

Wie meisterst du diesen Konflikt und wie begegnest du anderen, die dich auf ihn hinweisen? Ich könnte nicht an Astrologie glauben oder sogar damit Geld verdienen, ohne permanent zu denken. Das, was ich hier tue macht überhaupt keinen Sinn.

...zur Frage

Hallo,

da hast du ja einige Vorurteile aneinandergereiht. Das ist peinlich. Denn gerade wenn man auf Wissenschaftlichkeit pocht, sollte man doch wenigstens so weit recherchieren, dass man weiß, worüber man schreibt.

Beginnen wir mit Vorurteil Nummer 1:

Manche der Sterne sind tausendmal weiter entfernt als andere. Es ist so, als würde man einen Zusammenhang zwischen einer Topfpflanze auf dem Balkon, einem Kirchturm im Stadtzentrum und einer Bergspitze am Horizont herstellen, nur weil alles vom Bett aus aussieht, als hätte es eine bestimmte Anordnung.

In Wirklichkeit arbeiten die allermeisten Astrologen gar nicht mit den Sternen oder den Sternbildern.

Die sind nämlich viel zu weit weg, außerdem dreidimensional und haben zudem nichts mit den Jahreszeiten zu tun, um die es hier viel eher geht. Als Anzeiger für Jahreszeiten sind sie ebenfalls unbrauchbar, weil sie sich verschieben.

Aud gutem Grund verwenden wir also jenen Tierkreis, der unabhängig von den Sternbildern die Verhältnisse auf der Erde aufgreift, beginnend mit dem Frühlingspunkt.

Kommen wir zu Vorurteil Nummer 2:

Das Einzige, was Sterne aussenden sind Wellen, unter anderem sichtbares Licht und das ist extrem schwach.

In Wirklichkeit glaubt kein Astrologe, Sterne würden gezielt etwas auf uns senden.

Viel eher werden synchrone Zusammenhänge gesehen von Konstellationen am Himmel mit denen auf der Erde - ähnlich wie beim Betrachten von Fraktalen.

Und gleich darauf Vorurteil Nummer 3

Die Deckenlampe im Kreissaal hat nicht nur mehr Licht in so ziemlich jedem Spektrum als der ganze Sternenhimmel, sondern übt auch mehr Gravitation aus, nämlich praktisch Null.

In Wirklichkeit gehen wir in der Astrologie NICHT davon aus, dass das Licht oder die direkte Gravitation von Planeten (außer der Erde natürlich) auf einzelne Menschen wirken soll. Vielleicht wirkt die Gravitation aber indirekt: Nehmen wir als Beispiel den Mond. Seine Schwerkraft sorgt bekanntermaßen für Ebbe und Flut, wobei hier auch noch Schwankungen der Fluthöhe nach Neu- oder Vollmond eine größere Rolle spielen.

Die Erde mit ihren Ozeanen pulsiert sozusagen mithilfe des Mondes. Ich gehe schon davon aus, dass der Rhythmus des Ganzen auch auf die Biologie wirkt. Zum Beispiel war die Eiablage von Meeresbewohnern bei Springtide im Sand ein Puzzlestück dafür, dass das Leben an Land kommen konnte. In der Natur gibt es jedenfalls häufiger biologische Rhythmen, die in Resonanz mit dem Mondzyklus stehen, nicht zuletzt der Monatszyklus der Frau.

Auch die Planeten untereinander stehen in Resonanz. Hier handelt es sich ebenfalls um etwas Pulsierendes, wenn auch in Zyklen von Jahren.

Insgesamt geht es in der Astrologie also vor allem um zeitliche Rhythmen, des Jahres, des Tages, des Mondes und eben der Planeten.

Und weiter mit Vorurteil Nummer 4:

Außerdem beginnt die Entwicklungsphase eines Menschen lange vor der Geburt und geht danach ja weiter. Warum sollte gerade die Geburt so so einen Einfluss haben?

In Wirklichkeit ist es auch möglich, Horoskope für Ereignisse zu stellen, zum Beispiel für eine Zeugung. Der Moment, indem tatsächlich die Vereinigung der Keimzellen stattfindet, wäre astrologisch sicher auch sehr interessant. Nur lässt sich das schwer feststellen. Den Moment der Geburt hingegen können wir genau bestimmen. Zudem sagt man doch auch "vom ersten bis zum letzten Atemzug" und meint damit Beginn und Ende des Lebens. Die Geburt ist außerdem deswegen ent-scheidend, weil wir vorher noch wie ein Körperteil der Mutter existieren. Ab der Geburt können wir dann selbst leben. Das alles spricht dafür, den Geburtsmoment zu verwenden als Eintritt in diese Welt.

Was denkst du persönlich, was da dahintersteckt? Ist da eine Art Astrologie-Gott, der sich die Sterne bei deiner Geburt anschaut und dann für den Rest deines Lebens dein Schicksaal lenkt?

Ah, jetzt wird es auch noch polemisch.

Was dahinter steckt, habe ich dir ja oben schon geschrieben. Ob dahinter dann noch eine hohe Macht wohnt, die alles lenkt? Nicht unbedingt. Andererseits sind alle Naturgesetze ja auch schon geistig und nicht materiell. Da frage ich mich schon. Was für ein Geist ist das? Die Griechen bezeichneten ihn als Logos und es war deren Verständnis von Gott, weswegen er dann als "Heiliger Geist" in die Dreifaltigkeit aufgenommen wurde. Und die Griechen hielten viel von Astrologie.

Oder glaubst du, es gibt eine physikalische Gesetzmäßigkeit, die astronomische Begebenheiten in den unendlichen Weiten des Alls mit dem Vorgehen auf deinem Bankkonto verbindet?

... polemisch

Oder vermeidest du es, logisch zu hinterfragen, um weiter daran glauben zu können?

Das dürfte eine Projektion von dir sein. Hinterfrage bitte erst einmal deine Vorurteile. Oder vermeidest du das, um weiter daran glauben zu können?

Schließen wir mit Vorurteil Nummer 5:

Ich könnte nicht an Astrologie glauben oder sogar damit Geld verdienen, ohne permanent zu denken. Das, was ich hier tue macht überhaupt keinen Sinn.

Ich biete eine Dienstleistung an. Meine Klient/inn/en wissen genau, was sie bei mir bekommen und was nicht. Ihnen dient das persönlich erstellte Horoskop vor allem der Selbstreflektion und der Sinnfindung. Zudem zeigt es recht deutlich auf, welche Themen gerade anstehen.

Nicht ohne Grund haben sich auch viele große Denker bereits mit Astrologie befasst und daraus wertvolle Erkenntnisse gewonnen. Im Alltag zeigt es sich ähnlich: Zu mir in die Beratung kommen Lehrer, medizinisch Tätige, Anwälte, Psychologen, Juristen, Unternehmensberater, Sozialarbeiter und sogar Naturwissenschaftler, also fast immer Hochschulabsolventen. Auf jeden Fall handelt es sich aber um geistig aufgeschlossene, reflektierte Menschen, denen die astrologische Beratung hilft, sich und die Welt besser zu verstehen. Die meine Arbeit schon länger kennen und zu schätzen wissen. Ich finde das sinnvoll.

...zur Antwort

Hallo,

unsere westliche Astrologie ist im Vergleich wesentlich differenzierter und aussagekräftiger.

Dennoch stimmen auch die chinesischen Tierkreiszeichen, sozusagen als übergeordnete Energie. Ich beziehe sie also in die Deutung mit ein. Auch sonst habe ich mich schon mit chinesischer, indischer, arabischer und indianischer Astrologie befasst. Ich sehe hier keinen Widerstreit. Es ist eher wie unterschiedliche Kleidungsstücke. Hier tragen wir ja auch nicht ständig einen Ganzkörperoverall. Für mich ist vor allem entscheidend, ob sich ein System in der Praxis bewährt. Die chinesischen Tierkreiszeichen haben sich bewährt. Ebenso wie unsere westlichen. Kann man miteinander kombinieren.

...zur Antwort

Hallo,

ja, so etwas gibt es, dass Menschen besondere Antennen haben und stärker als andere mit dem Gesamten verbunden sind. Mir geht es auch gelegentlich so. Wenn es Vorahnungen sind, die mein näheres Umfeld betreffen, habe ich aber mittlerweile gelernt, diese Vorahnungen als Warnungen zu verstehen und nicht als unausweichlich. Das scheinbar Unausweichliche lässt sich dann oft also noch ändern.

Ob deine Intuition angeboren ist oder erworben - ich würde sagen, es ist eine Mischung aus beidem.

...zur Antwort