Betrachten wir die Geschichte der Menschheit, so stellen wir fest, dass Astrologie und Astronomie über Jahrtausende eins waren. Erst vor relativ kurzer Zeit, vor ungefähr 200 Jahren, hat sich die Astronomie vollständig von der Astrologie getrennt.

Der Astronom Herschel zum Beispiel, der dadurch berühmt wurde, dass er den Planeten Uranus entdeckte, war beruflich als Astrologe aktiv. Er fertigte astrologische Almanache und Wetterprognosen an. Er sah ganz klar eine Verbindung zwischen dem, was Sterne und Planeten zeigten, mit dem, was auf Erden geschah. Der Mensch empfand sich als Einheit mit einem höheren, göttlich gefügten Universum.

Erst seit der späten Neuzeit ist dieses allgemeine Weltbild dann vom Glauben an rein sachliche Zusammenhänge abgelöst worden. Die Welt wurde nun durch die Materie an sich erklärt. Mehr und mehr wurde abgelehnt, dass es eine höhere Ordnung gebe. Man wehrte sich gegen einen Sinnzusammenhang zwischen oben und unten, Kleinem und Großem. Die astrologische Sicht passte nicht mehr in die neuen Erklärungsmodelle.

Und so wurde die Astrologie abgespalten von der Astronomie, deren Vertreter sich gegenüber Astrologen nur zu gerne als etwas Besseres darstellen, als aufgeklärt und wissenschaftlich. Die Astrologie wurde dabei als Aberglaube gesehen, weil sie nicht messbar war: Aber auch Sinn lässt sich nicht messen.

Die Astronomie ist daher die Wissenschaft von der Vermessung des Weltalls. Die Astrologie hingegen sieht die Sinnverbindungen.

Bildhaft ausgedrückt, befasst sich die Astronomie mit dem Gewicht, der Papiersorte oder der Farbauswahl eines Buches. Die Astrologie jedoch liest die Geschichte. Dabei führt sie derzeit ein Nischendasein als Kulturwissenschaft, denn in allen höher entwickelten Kulturen ist seit Jahrtausenden darauf geachtet worden, was die Kostellationen am Himmel für uns, für die Konstellationen im Miteinander und auf der Erde bedeuten.

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Anzeichen, dass ich die Auserwählte von Gott bin?

(Achtung langer Text)

Ich habe bisschen im Internet recherchiert und meine „Symptome/Anzeichen“ passen zu keinem Krankheitsbild. 

Meine Anzeichen sind folgendes:

Während andere Menschen in der früh aufstehen und sie noch sehr müde sind und noch eine Weile brauchen um die Augen aufzukriegen ist es so bei mir das ich innerhalb 2 Sekunden total aktiv bin und hellwach mit aufgerissenen Augen und meine Gedanken sind nicht als erstes „ja ich geh meine Zähne putzen“ sondern meine Gedanken sind direkt nach den ersten 2 Sekunden nach dem aufstehen 

„was ist wenn die Welt nicht genügend zu essen hat“.  

„Was ist wenn wir zu viele Menschen auf der Erde sind und wir kein Platz mehr haben“

„Was ist wenn jetzt die Sonne explodiert und doch nicht in erst paar Millionen Jahren“

Ich habe Panikattacken wenn es um das thema Atheismus geht oder wenn ich Leute treffe die Atheistisch sind wie zum Beispiel beim Unterrichts Wechsel in den Ethik Raum. Ich zittere total und habe den Drang den Leuten ins Gesicht zu schreien das Gott existiert und ihr alle ohne ihn verloren seit. Ich habe auch den drang diesen Leuten bewusst zu machen was passiert wenn sie nicht an ihn glauben. Vorher war das garnicht mein Fall ich glaube sogar das es mich nicht einmal ansatzweise gejuckt hat wer was glaubt und wer nicht. 

 

Wenn ich zum Beispiel vor dem Rewe oder einer kleinen Bäckerei vorbei laufe dann kommen wieder diese Gedanken wie aus der kanone rausgeschossen

„Was ist wenn eines Tages kein Essen mehr gibt, dann stehen diese Läden leer“

„Was ist wenn ein Krieg ausbricht dann kannst du nichts mehr kaufen und musst für dein Essen kämpfen“

Und was ich noch bemerkt habe ist das die Sonne bei schlechtem Wetter aus einem Loch von grauen Wolken genau auf mich gerichtet ist wenn ich an der Haltestelle bin oder in der Pause oder ganz einfach an einer Bank sitze. 

Und es klopft an den Jalousienen nachts an meinem Fenster. Was ich noch dazu sagen muss ist das vor dem Haus wo ich bin ein großes Baustellen Gerüst ist wo eigentlich jeder aus dem Fenster aussteigen könnte und hoch und runter klettern kann. Aber ob jemand wirklich so hobbylos ist und bei mir alle 3 tage an meinem Fenster klopft? Das Bezweifele ich sehr.

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Hallo,

viele erleben derartige Phasen, die sich aber vor allem in den Bereich der Psychosen einordnen lassen.

Dabei ist die (häufig traumatisierte) Seele, mit ihrer normalen Tendenz zur Bauchnabelschau, von Eindrücken überschwemmt und überfordert, so dass sich die Erfahrung der Welt mit dem Subjektiven vermischt. In passiver Subjektivität kommt es dann zu dem Eindruck, eine Art Nabel der Welt zu sein, fühlend verbunden mit der Welt, dem höheren Ganzen, das auch als Gott bezeichnet wird - was dann wiederum den Eindruck entstehen lässt, von Gott berufen zu sein. Schließlich möchte die Seele ja gesehen werden, geliebt und gebraucht werden. Im realen Leben bekommen diese „Berufenen“ dabei oft nur wenig auf die Kette, und so ist die Vorstellung, etwas Besonderes zu sein, eigentlich nichts weiter als eine unterbewusste Beweihräucherung des Egos. Das Ganze kann sich auswachsen in Richtung religiöser Wahn, ein bekanntes Krankheitsbild.

Was sehr hilft, ist, sich nicht weiter in derartige Empfindungen hineinzusteigern, sondern stattdessen in die Aktivität zu kommen, etwas im Guten zu gestalten, in der realen Welt zu helfen, wo Du kannst. Das mag Gott nämlich wesentlich lieber als diese Bauchnabelschau mit Heiligenschein. Und auch Dir selbst wird es besser gehen, wenn Du Deinen Fokus auf konstruktives Handeln legst.

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Jungfrau ♍

Hallo,

tatsächlich am sorgfältigsten anhand von Bibiltexten hat Dieter Koch recherchiert, welcher Konstellation die Sterndeuter aus dem Orient wirklich folgten.

"Wann wurde Jesus geboren? Matth. 2,1 deutet bei sorgfältiger Lektüre auf einen heliakischen Aufgang der Venus hin. Dazu paßt Off. 22,16, wo Jesus ausdrücklich als „der glänzende Morgenstern“ bezeichnet wird. Die Jungfraugeburt Jesu deutet an, daß der Aufgang des Morgensterns im Sternbild der Jungfrau ereignet hat. Die apokalyptische Frau von Off. 12 verlangt, daß diese Konfiguration sich in der Nähe eines Neumondes und am jüdischen Neujahrstag ereignet haben muß. Tatsächlich gab es um 2 v.Chr. ein Datum, das all diese Vorgaben erfüllt."

Quelle: https://www.lulu.com/de/shop/dieter-koch/der-stern-von-bethlehem/paperback/product-21734625.html?page=1&pageSize=4

Jesus wurde demnach kurz vor Aufgang der Sonne in der Jungfrau geboren, also durch die Jungfrau :-) Venus stand dabei als Morgenstern über dem Osthorizont.

Außerdem sah man in ihm eine Art Gottkönig, der ein neus Zeitalter verkünden sollte.

https://www.astro.com/astrologie/in_christentum_g.htm

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Hallo,

von einem Stellium sprechen wir in der Astrologie, wenn mehr als zwei Planeten recht nah beieinander stehen. Ein enges Stellium gibt es bei Dir mit Merkur, Mars und Saturn im Widder, und auch die Sonne im Widder kann diesem Stellium noch zugeordnet werden. In den anderen genannten Zeichen hast Du kein Stellium.

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Ich glaube an eine oder mehrere esoterische Praktik(en).

Hallo,

das, was heutzutage unter dem Begriff Esoterik vermarktet wird, hat mit echter Esoterik wenig zu tun. Also, wenn Du diesen albernen Klimbim-Jahrmarkt meinst oder irgendwelche Verschwörungsfuzzis, die sich für beosnders erleuchtet halten: Nein. So etwas ist nicht ernst zu nehmen, sondern es ist eine Beleidigung für wirkliche Esoteriker.

https://de.wikipedia.org/wiki/Esoterik

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Ja

Hallo,

als Astrologin kann ich Dir folgendes mitteilen: Es gibt eigentlich gar keine Sternzeichen. Es gibt 88 Sternbilder - und es gibt 12 Tierkreiszeichen, die in der Umgangssprache Sternzeichen genannt werden, ein Relikt aus der Antike. Tatsächlich haben die aber genau so wenig mit Sternen zu tun, wie Astronauten auf Sternen landen. Denn in Wirklichkeit sind die Tierkreiszeichen einfach nur 12 Monate im Jahreslauf, beginnend mit dem Frühlingspunkt. Und hier gibt es nachweislich Unterschiede, je nachdem in welchem Monat jemand geboren wurde.

Fazit: Niemand kann an "Sternzeichen" glauben, aber an unterschiedliche Eigenschaften, je nach Geburtsmonat. Wobei es sich dann aber weniger um Glauben handelt als um Wissen.

Ich selbst bin auch nicht durch Glauben, sondern durch Skepsis zur Astrologie gekommen. Wobei Skepsis etwas anderes ist als Skeptizismus.

Zunächst hielt ich als aufgeklärter Mensch diesen Bereich ja für Kokolores. Durch ein Gespräch mit einem Freund, der mittlerweile als Architekt Erfolg hat, konnte ich dann jedoch erkennen, dass es mehr gibt als nur die materielle Kausalität: geistige Gesetze und Synchronizität. Und dass hier Zusammenhänge bestehen zwischen den großen Konstellationen im Kosmos und den Konstellationen auf der Erde - ähnlich wie bei der Betrachtung von Fraktalen. Das fand ich interessant und wollte es ganauer wissen.

Also habe ich prüfend geschaut, ob und was was sich tatsächlich durch die Astrologie erkennen lässt. Dabei habe ich zunächst versucht, ein anderes Tierkreiszeichen zu sein, getreu dem Motto der Kritiker, dass die Eigenschaften der Zeichen ja eh für alle gelten. Ich habe dann Löwe gewählt, das gefiel mir am besten. Umso deutlicher merkte ich aber, dass ich definitiv kein Löwe bin.

Als zweiten Versuch habe ich nun in den Beschreibungen der Tierkreiszeichen geschaut, welches mein Aszendent sein müsste. Hier fand ich mich bei Jungfrau am besten beschrieben. Später habe ich mir dann meine Geburtsuhrzeit besorgt und siehe da: Mein Aszendent ist tatsächlich Jungfrau. Daraufhin habe ich mich intensiver mit Astrologie befasst, einfach weil sie sehr viel zeigt und deutlich macht. Dabei erfuhr ich, dass auch mein Großvater, ein studierter Chemiker, bereits Hobby-Astrologie war, der mir schließlich seine guten, alten Bücher zu Thema schenkte.

Im kulturwissenschaftlichen Kontext kann Astrologie übrigens auch an der University of Wales studiert werden. Zudem haben sich viele große Geister haben bislang ernsthaft mit Astrologie befasst und dadurch wichtige Erkenntnisse gewonnen: Wolfgang Pauli, C. G. Jung, William Herschel, Schiller, Goethe, Kepler, Plato und Aristoteles zum Beispiel. In meiner Praxis bestätigt sich: Es sind vor allem Akademiker, die sich ernsthafter für Astrologie interessieren und zu mir in die Beratung kommen. Aber schon immer, zu fast allen Zeiten und in nahezu allen Kulturen, haben Menschen beobachtet, dass es Zusammenhänge gibt zwischen Konstellationen und Ereignissen. Das persönlich erstellte Horoskop zeigt uns daher, wer wir wirklich sind. Das bringt Klarheit und viele Aha-Erlebnisse. Es zeigt, welche Aufgaben gerade anstehen und wie wir diese erfolgreich meistern.

Allerdings hat die Astrologie in unserer heutigen Gesellschaft ein seltsames Ansehen. Das wird ihr leider nicht gerecht. Deswegen setze ich mich unermüdlich dafür ein, darüber aufzuklären, was Astrologie wirklich ist.

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Hallo,

diese Personen haben keine Ahnung von Astrologie, aber sie missbrauchen ihr Halbwissen.

Menschen in abwertende Schubladen zu stecken, ist nämlich gar NICHT Sinn der Astrologie. Viel eher geht es darum, Menschen besser zu verstehen.

Und tatsächlich haben Widder mit Aszendent Waage im Normalfall mehr Eigenschaften von der Waage als vom Widder.

Wie Du mit solchen Menschen umgehen sollst: Hier finde ich die Tipps von Nayes2020 für den Umgang mit dieser Person sehr hilfreich.

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Ich glaube an die Beeinflussung des Tierkreises

Schon immer war der Jahresrhythmus Grundlage für den Tierkreis.

Weil man aber in der Antike noch glaubte, die Jahreszeiten kämen von den Sternen, wurden 12 Sternbilder hinter der Sonnenbahn nach Abschnitten des Jahres benannt.

Bereits vor circa 2000 Jahren erkannte man jedoch, dass die Sternbilder sich im Jahreslauf ganz langsam verschieben: Darum wurde der astrologische Tierkreis entwickelt. Und der basiert, unabhängig von den Sternen, auf den Jahreszeiten.

Fälschlich werden die Tierkreiszeichen in der Umgangssprache aber noch immer "Sternzeichen" genannt, ein Relikt aus der Antike.

Denn in Wirklichkeit sind die Tierkreiszeichen einfach nur zwölf Monate im Jahreslauf, beginnend mit dem Frühlingspunkt.

Allerdings wurden in der früheren Antike gerne die Sterne als Markierung für wichtige Termine im Jahreslauf genutzt - was sich dann ja als Fehler erwies. Besonders beachtet wurden zudem schon immer die Sonnwenden und die Tagundnachtgleichen, die in fast allen Kulturen zu allen Zeiten eine große Rolle gespielt haben, auch hier und heute zum Beispiel als Ausgangspunkt für die christlichen Jahresfeste.

Der astrologische Tierkreis basiert daher auf den Sonnwenden und den Tagundnachtgleichen. Er wird in der Fachsprache "tropischer Tierkreis" genannt. Das leitet sich ab vom griechischen τρόποι, trópoi, was "Wendungen, Wendepunkte" bedeutet. Sternbilder gibt es in diesem Tierkreis definitiv nicht, wie du auch auf der Abbildung erkennen kannst.

Es geht also gar nicht um Sternbilder. Auch Astronauten landen übrigens nicht auf Sternen.

Viel mehr geht es um unterschiedliche Eigenschaften, je nachdem in welchem Monat jemand geboren wurde. Und hier gibt es tatsächlich Unterschiede, wenn jemand im tiefsten Winter auf die Welt gekommen ist oder bei Frühlingsanfang. Unterschiede, die sich auch in chronobiologischen Studien zeigen.

Überhaupt sollten astrologische Zusammenhänge wissenschaftlich gründlicher untersucht werden. Mit falschen Behauptungen daherzukommen wie: Die Sternzeichen haben sich verschoben" ist dabei jedoch alles andere als wissenschaftlich, sondern reine Polemik.

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Hallo,

beide Abbildungen zeigen das Sternbild Stier. Das besteht aus bestimmten Sternen, aber es gibt keine offizielle Festlegung, wie diese Sterne dann zeichnerisch mit Linien verbunden werden sollen. Von daher sind beide Abbildungen richtig.

Falls Du aber nach den Sternen suchst, die die Zeit vom 20.4. bis 20.5. also das "Sternzeichen" Stier repräsentieren, ist dieses Sternbild falsch. Denn die Sternbilder verschieben sich im Verhältnis zum Jahresabschnitt, alle 72 Jahre um einen Tag.

Vor ca. 2000 Jahren glaubte man aber noch, die Jahreszeiten kämen von den Sternen. Und so wurden dann Themen des Jahres auf bestimmte Sternbilder projiziert, die für die 12 Monate stehen sollten.

Kurz darauf bemerkte man aber die oben erwähnte Verschiebung - und so wurde der astrologische Tierkreis entwickelt, der unabhängig von den Sternen immer mit dem Frühlingspunkt beginnt und von dort aus in 12 Abschnitte geteilt wird, die jeweils 30° vom Jahreskreis bzw. eine Zeit von ca. 30 Tagen beschreiben. Dahinter befinden sich dann im Lauf der Jahrhunderte und Jahrtausende immer wieder andere Sternbilder.

Die "Sternzeichen" sind also gar keine Sternbilder, auch wenn sie umgangssprachlich noch immer so genannt werden. Richtiger wäre jedoch der Begriff Tierkreiszeichen: 12 Monate, beginnend mit dem Frühlingspunkt.

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Hallo,

der Zeichenwechsel ist nicht immer am gleichen Tag zur gleichen Uhrzeit, sondern verscheibt sich jedes Jahr um einen 1/4 Tag, was dann durch Schaltjahre ausgeglichen wird.

Im Jahr 2002 war der Wechsel in den Schützen am 22.11. um 12.54 Uhr. Nach dieser Uhrzeit geboren, bist Du also Schütze.

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Hallo,

das Zeichen Steinbock beginnt immer mit der Wintersonnwende, das ist eine ganz klare Regel.

Allerdings ist das nicht immer am selben Tag zur selben Uhrzeit: In diesem Jahr ist die Wintersonnwende zum Beispiel am 21.12.2022 um 22.47 Uhr MEZ. Davor ist die Zeit des Schützen, danach dann Steinbock.

Um herauszufinden, ob jemand, der oder die am 21. Dezember geboren wurde, noch Schütze oder bereits Steinbock ist, müssen wir also zusätzlich das Jahr, die Uhrzeit und die Zeitzone wissen.

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Hallo,

in der Astrologie betrachten wir die Welt gerne als ein großes Gefüge. Zu diesem gehört auch, welche Umstände zur Geburt (per Kaiserschnitt) geführt haben.

Von daher gilt immer der Tag der realen Geburt.

Es gibt in der Astrologie jedoch viel mehr als nur das "Sternzeichen". Möglicherweise stehen bei Dir mehr Planeten im Löwen als in der Jungfrau, oder es liegt eine besondere Betonung im Element Feuer vor. Um dies herauszufinden, bräuchten wir dann das genaue Datum mit Ort und Uhrzeit Deiner Geburt.

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Stimmt (wissenschaftliche Studie)

Hallo,

zunächst einmal handelt es sich bei den so genannten Sternzeichen nicht um Sternbilder, sondern um Tierkreiszeichen. Sie beginnen mit dem Frühlingspunkt.

Weitere Eckpunkte, die die Tierkreiszeichen definieren, sind die Sonnwenden und die Herbsttagundnachtgleichen, die die vier (astronomischen) Jahreszeiten festlegen.

Jede dieser vier Jahreszeiten wird dann noch mal in Anfang, Mitte und Ende unterteilt, und so haben wir dann 4 x 3, also insgesamt 12 Zeichen, im Prinzip 12 Monate, beginnend mit dem astronomischen Frühlingsanfang. Das ist der Moment, wo die Tage wieder länger sind als die Nächte, die warme Zeit beginnt und das Leben sich wieder durchsetzt. Mit diesem Moment beginnt dann das Zeichen Widder, das für Lebensenergie und Neudurchsetzung steht. Das Zeichen Krebs hingegen beginnt mit der Sommersonnwende, wenn die Zeit des Hellerwerdens, der Durchsetzung und des Wachstums vorbei geht, und nun eine Art Besinnung auf das Seelische stattfindet. In der Natur reifen nun die Früchte, von daher steht der Krebs auch für Fruchtbarkeit, Empfänglichkeit und eben seelische Themen.

Und tatsächlich gibt es unterschiedliche Veranlagungen, je nachdem in welchem Monat jemand geboren wurde. Darum geht es bei den Tierkreiszeichen. Leider ist dieser Bereich aber noch sehr wenig erforscht. Ansätze gibt es in den Statistiken von Gunter Sachs, aber auch in verschiedenen chronobiologischen Studien. Allerdings gibt es hier eher schwache Signifikanzen was aber logisch ist. Denn das "Sternzeichen" ist nur ein kleiner Teil des gesamten Horoskops: Ein komplexes Gebilde mit unterschiedlichen Variablen, zu denen dann auch noch ganze Symbolketten gehören. Hinzu kommen ja außerdem weitere Einflüsse, die einen Menschen prägen, Genetik und Umfeld zum Beispiel. Gerade deswegen ist es jedoch umso erstaunlicher, dass Einzelkonstellationen, Eigenschaften durch den Geburtsmonat, statistisch überhaupt erfasst werden können.

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Hallo,

das ist nicht ganz einfach, da sich Dein Aszendent im Übergang zwischen zwei Zeichen befindet. Man müsste also erst einmal anhand bestimmter Eckdaten ermitteln, welcher Aszendent es wirklich ist.

Dein restliches Horoskop erforschen kannst Du bei astro.com unter > Gratis Horoskope. Wenn Du dort die Option > AstroClick Portrait anklickst und Deine Daten eingibst, bekommst Du ein interaktives Horoskop, wo Du dann mit der Maus auf Deine Konstellationen gehen kannst und Informationen erhältst.

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Hallo,

nein, das ist weder möglich noch wünschenswert. Denn die Astrologie zeigt lediglich Themen und Tendenzen. Ob wir diese dann destruktiv oder konstruktiv leben, hängt aber von der eigenen Entwicklung ab.

Sinn einer astrologischen Beratung ist es daher nicht, unausweichliche Vorhersagen zu stellen, sondern viel mehr zu beraten, wie wir unsere Themen konstruktiv leben können.

Zudem gibt es unter ernsthaft arbeitenden Astrologinnen und Astrologen einen gewissen Ehrenkodex:

https://www.astrologenverband.de/berufsgeloebnis

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Hallo,

ja, die Kombination Krebs und Steinbock ist etwas widersprüchlich, denn die beiden Zeichen befinden sich im Tierkreis gegenüber, in Opposition. Während der Krebs sich vor allem aus dem Emotionalen orientiert, aus Fühlen, Empfinden, Lust und Laune, stellt der Steinbock das Emotionale zurück und orientiert sich daran, was wirklich wichtig ist, wobei der Kopf, der innere Erwachsene, die Verantwortung übernimmt.

Dass dein Mond in der Jungfrau steht, sehe ich als hilfreich, denn die Jungfrau achtet einerseits darauf, dass das Emotionale stimmt, braucht aber doch eine vernünftige Ordnung, die vom Steinbock her gewünscht ist. Wichtig wäre aber, dass du dein Gefühlsleben nicht verdrängst, sondern stets einigermaßen gut sortiert hast. Von Drama würde ich Dir abraten. Hilfreich ist es hingegen, wenn Du in einer Arbeit aufgehen kannst, mit der Du identifiziert bist.

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Es gibt einfach zu viel was dafür spricht. Andererseits kann ich auch verstehen, wenn Leute nicht an Sternzeichen glauben. Wie können irgendwelche Sterne im Himmel die Persönlichkeit bestimmen?

Nicht einmal Astrologinnen und Astrologen glauben, dass irgendwelche Sterne am Himmel die Persönlichkeit bestimmen.

Viel eher werden synchrone Zusammenhänge gesehen von Konstellationen am Himmel mit denen auf der Erde - ähnlich wie beim Betrachten von Fraktalen. Aber einmal abgesehen davon: Das hier aufgeführte Argument unterstellt, Astrologen würden vorrangig mit Sternbildern arbeiten. In Wirklichkeit arbeiten die allermeisten Astrologen jedoch bereits seit rund 2000 Jahren mit Tierkreiszeichen. Und deren Eigenschaften werden gar nicht durch die Sterne, sondern durch den Jahresrhythmus definiert. Auch die Rhythmen des Tages, des Mondes und der Planeten spielen in der Astrologie eine Rolle.

In Wirklichkeit war also schon immer der Jahresrhythmus die Grundlage für den Tierkreis.

Weil man aber in der Antike noch glaubte, die Jahreszeiten kämen von den Sternen, wurden 12 Sternbilder hinter der Sonnenbahn nach Abschnitten des Jahres benannt. Bald darauf erkannte man jedoch, dass die Sternbilder sich im Jahreslauf ganz langsam verschieben. Darum wurde der astrologische Tierkreis entwickelt. Und der basiert, unabhängig von den Sternen, auf den Jahreszeiten.

Fälschlich werden die Tierkreiszeichen in der Umgangssprache "Sternzeichen" genannt, ein Relikt aus der Antike. Tatsächlich haben sie aber ebenso wenig mit Sternen zu tun, wie Astronauten auf Sternen landen. Denn eigentlich sind die Tierkreiszeichen einfach nur zwölf Monate im Jahreslauf, beginnend mit dem Frühlingspunkt.

Der astrologische Tierkreis basiert daher auf den Sonnwenden und den Tagundnachtgleichen. Er wird in der Fachsprache "tropischer" Tierkreis genannt. Das leitet sich ab vom griechischen τρόποι, trópoi, was "Wendungen, Wendepunkte" bedeutet. Sternbilder gibt es in diesem Tierkreis definitiv nicht.

Und ja, es gibt nachweislich Unterschiede in der Persönlichkeit und den Veranlagungen, abhängig davon, in welchem Monat jemand auf die Welt gekommen ist.

Daher ist es logisch, dass Steinböcke, die im tiefsten Winter geboren werden, ernsthafter veranlagt sind während Löwen, die quasi in den Sommerferien auf die Welt kommen, insgesamt verspielter und sorgloser sind usw.

An "Sternzeichen" "glauben" wir in der Astrologie also nicht. Aber wir kennen die Eigenschaften der einzelnen Tierkreiszeichen, deren Besonderheiten, mit denen sie sich vom erwarteten Durchschnitt unterscheiden.

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