Glaubst du an Gott, den Teufel, an Dämonen, an Geister, an Engel, an sonstiges Übersinnliches?

Das Ergebnis basiert auf 31 Abstimmungen

Ich glaube gar nichts von alldem 48%
Ich glaube an alles genannte 29%
Ich glaube nur an Gott und sonst nichts 13%
Ich glaube an Übersinnliches, kann es aber nicht beschreiben 6%
Ich glaube nur an Engel 3%
Ich glaube an den Teufel, Geister und Dämonen, aber nicht an Gott 0%
Ich glaube nur an den Teufel 0%

17 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Ich glaube gar nichts von alldem

Ich schließe nicht aus, dass es Prinzipien im Universum gibt, die so komplex sind, dass wir sie rational nicht erfassen können und deren Effekte daher chaotisch und zufällig wirken. Einiges könnte womöglich sogar "übernatürlich" erscheinen.

Ein Beispiel: Nehmen wir einmal an, die Behauptung, Wasser speichere Informationen, wenn sie zB durch starke Emotionen begleitet werden, wäre korrekt. Nun gäbe es dadurch womöglich ein naturwissenschaftliches Erklärungsmodell für Geistererscheinungen:

Spuk tritt häufig an feuchten Orten auf, wie Ruinen, oder Sümpfen - es wären dann also keine Erscheinungen von Verstorbenen sondern nur "Wasserhologramme".

Was vorher also als "übersinnlich" galt, oder als "Unsinn" abgetan wurde, wäre in diesem Fall durch neue wissenschaftliche Erkenntnisse erklärbar und würde zu einem neuen Forschungsfeld, der Wasserholographie führen, oder sogar Wasser als Speichermedium etablieren.

Wenn uns Dinge also "übernatürlich" erscheinen, dann nur, weil wir die zugrunde liegenden Prinzipien (noch) nicht nachvollziehen können - und in manchen Fällen vielleicht sogar niemals werden.

Wer Adams "Per Anhalter durch die Galaxis" gelesen hat, kennt die Stelle, an der der Computer Deep Thought auf die Frage nach  „dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest“ nach 7,5 Millionen Jahren Berechnungszeit die Antwort "42" gibt.

Eigentlich soll die Antwort nur darauf hinweisen, dass eine unpräzise Frage nicht zu präzisen Antworten führt - es könnte aber ein ähnlicher Effekt eintreten, wenn wir mit den Grenzen unserer intellektuellen Verständnisfähigkeit konfrontiert werden.

Auch in diesem Fall wären diese Prinzipien nicht "übernatürlich" - denn "über der Natur" existiert meiner Ansicht nach nichts - sondern lediglich nicht nicht für uns verständlich.

Vielen Dank für den Stern. :-)

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Ich glaube gar nichts von alldem

Die Bibel ist kompletter Schwachsinn und widerspricht sich selbst in vielen Dingen. Die Bibel ist einfach nur ein Buch das manche Leute als die Weltgeschichte ansehen.

Ich glaube an alles genannte

...allerdings nicht an die Hölle, oder zumindest nicht daran das es einen Ort gibt an den Menschen gequält werden..damit würde ja auch Gott gegen seine eigenen Regeln verstoßen. Da bin ich mir fast sicher das sich das die katholische Kirche nur ausgedacht hat um möglichst schnell und sicher an Macht und Geld zu kommen.

LG Natalie

Ne. Das hat die katholische Kirche sich nicht ausgedacht.

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Ich glaube an alles genannte

Hallo joerosac,

aus Deiner Aufzählung möchte ich einmal den Teufel herausgreifen. Heutzutage sehen viele in ihm lediglich das Prinzip des Bösen oder eine mythologische Gestalt. Diejenigen, die noch an den Teufel glauben, werden meistens mitleidig belächelt.

Die Bibel hingegen beschreibt den Teufel als ein tatsächlich existierendes Wesen, ein Geistgeschöpf, das ursprünglich zu der großen Schar treuer Engel gehörte. Als dieser Engel sich gegen Gott wandte, indem er falsche Behauptungen über Gott aufstellte, um die ersten Menschen dazu zu bringen nicht Gott, sondern ihn anzubeten, machte er sich zu einem Verleumder. Das ist die eigentliche Bedeutung des Begriffes "Teufel". Somit wäre es also falsch, zu behaupten, Gott habe den Teufel erschaffen.

In der Bibel werden die Begriffe "Teufel" 33 mal und "Satan" 52 mal gebraucht. Auch Jesus wandte diese Begriffe immer wieder auf dieses abgefallene Geistwesen an. Er sprach von ihm als von einer tatsächlichen Person, die darauf aus ist, Menschen von Gott wegzuziehen. Beispielsweise heißt es im Lukasevangelium: "Sịmon, Sịmon, siehe, der Satan hat danach verlangt, euch wie Weizen zu sichten." (Lukas 22:31).

Auch eine Begebenheit im Leben Jesu zeigt, dass der Teufel auf keinen Fall lediglich das Böse im Menschen sein kann. Im 4. Kapitel des Matthäusevangeliums wird erzählt, dass Jesus dreimal vom Teufel versucht wurde. Jesus führte mit Satan ein Zwiegespräch, indem der Teufel versuchte, Jesus dazu zu verleiten, seinen und nicht Gottes Willen zu tun. Könnte es etwa so gewesen sein, dass er von etwas Bösem in sich versucht wurde? Das kann jedoch nicht sein, da die Bibel ihn als sündenlos beschreibt. So heißt es über ihn: "Er beging keine Sünde, noch wurde Trug in seinem Mund gefunden" (1. Petrus 2:22).

Wie bereits angedeutet, muss man sich vor dem Teufel auch heute noch in Acht nehmen, heißt es doch in der Bibel: "Wir wissen, dass wir von Gott stammen, aber die ganze Welt liegt in der [Macht] dessen, der böse ist" (1. Johannes 5:19). Es mag zwar etwas überraschend klingen, doch ist es nicht Gott, der diese Welt beherrscht, sondern sein Widersacher, der Teufel.

Allerdings wird Gott es ihm nicht für immer gestatten, Druck auf die Menschheit auszuüben. Sein Sohn, Jesus Christus, wird in kurzem entschieden gegen ihn vorgehen. Darüber steht in der Bibel: "Zu diesem Zweck ist der Sohn Gottes offenbar gemacht worden, nämlich um die Werke des Teufels abzubrechen" (1. Johannes 3:8). Wenn die Welt vom Einfluss des Teufels frei geworden ist, wird sich auch eine wichtige Bitte des Vaterunsers erfüllen: "Dein Wille geschehe wie im Himmel so auch auf der Erde" (Matthäus 6:10).

LG Philipp

Ich glaube nur an Gott und sonst nichts

Ich glaube im Sinne von Vertrauen, Anbetung, Beziehung, Dankbarkeit, Verehrung, Lob usw. nur an Gott.

Trotzdem bin ich auch davon überzeugt, dass es Engel gibt, wozu auch der Teufel und die Dämonen gehören.

Nach der Bibel, die m. E. Gottes wahres Wort und Offenbarung für uns Menschen ist:

  • gibt es einen Gott
  • hat unser Leben einen wirklichen Sinn und eine Zukunft, die über das irdische Leben hinaus in eine wundervolle ewige Existenz reicht
  • kennt und liebt dieser Gott jeden einzelnen und nimmt Anteil an unserem Leben
  • trennt uns Sünde (unser Egoismus und seine Folgen) von Gott
  • bleibt diese Trennung auch über den Tod hinaus bestehen, wenn wir nie bewusst auf die Seite Gottes treten
  • gibt es weder eine Wiederverkörperung (Reinkarnation) noch Höherentwicklung noch Selbsterlösung
  • sind Himmel und Hölle Realitäten
  • gibt es nur einen Weg, mit Gott versöhnt zu werden
  • können wir über unsere Zugehörigkeit zu Gott eine klare persönliche Gewissheit erlangen.

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