Glauben Christen das vom Glauben abgefallenen Leuten nicht vergeben werden kann?

Warum interessiert es dich wenn du beschlossen hast nicht mehr zu glauben?

Dann gibt es keinen Gott mehr und Wiederauferstehung usw.

Nur aus reiner Interesse!

Wie oft sollen wir unseren Schuldige vergeben. Immer!

Also warum glaubst du das Gott das nicht kann? Die Frage ist willst du vergeben?

Ich würde auch außerhalb des Glaubens gern vergeben denn Vergebung bedeutet Frieden. Am schwersten fällt es aber mir mit selbst zu vergeben!

12 Antworten

Ich glaube kaum, dass es irgendeinem Heiligen (wir nehmen hier mal Jesus, andere Völker haben ja auch so ihre Heiligen: Mohammed oder Mohammad, meine muslimische Nachbarin unterhält sich mit mir gern über ihren Glauben, weil ich JEDEM seinen Glauben lasse, nur lasse ich es auch HIER nie zu (!), dass Gläubige mich runter ziehen, weil sie mir was beibringen wollen?!) gefallen würde, wenn man Menschen einredet: du kommst in die Hölle, weil du nicht glaubst! Hölle ist ja auch so ein schwammiger Begriff. Ich zitiere da gern den Inhalt aus dem Buch von Xavier (der in seiner Heimat wsl.wie ein Gott verehrt wird, da mache ich dann gern mit!) "unser Heim" heißt es: Sinngemäß passiert das so (da dieses tolle Buch auch verfilmt wurde "Astral City" (wunderbar und mir leuchtet das ein: Hölle? Nein, eher doch wie eine sehr düstere Ebene, ohne Feuer drum herum!) Seele eines angeblichen Selbstmörders landet also auf dieser düsteren Ebene und muss erleben, wie da die seltsamsten Geister ihn beleidigen, eben als Selbstmörder. Auch, als er sozusagen im Paradies ankommt (auch er betete fleißig um Hilfe! Obwohl er wsl.nie an Gott glaubte, nie so richtig, sonst hätte er keine der Sünden begangen, wie man sah! Die lehne ich aber auch als Atheist ab..) belehrt man ihn so richtig, wieso er als Selbstmörder da anlangte: jeder begeht in seinem Leben mal die eine oder andere Sünde...Kommen wir also drum herum nach dem körperlichen Tode (!) als Seele auf der düsteren Ebene zu landen? Wer weiß...Wette: so genau wissen das nicht mal Vertreter der Kirche, würde doch bedeuten: die haben schon mal gelebt und würden sich dann dran erinnern, dass sie im Paradies waren? Wieso wollten sie aus dem Paradies dann weg? Bibel wurde ja auch schon zig-Male umgeschrieben, weil es eben Männer der Kirche waren, wo eben Gott nur als Mann dargestellt wird, da ist die Frau auch so mehr Dienerin des Mannes? Gleichberechtigung? Das dürfte Jesus zu Lebzeiten anders gesehen haben!

So ist also meine Antwort nur für Andersgläubige, Atheisten, wie es woanders heißt: nur für Christen?! Müsste man hinnehmen, nicht wahr? Alles Gute, ich freue mich zwar nicht gerade auf den körperlichen Tod, aber die Sekunde davor: mal sehen was danach kommt...Was also Christen glauben: allein deren Sache! Wieso muss dich das so belasten? Wieder Angst? Ist abzulehnen, wäre irrational und man könnte sein Leben nicht genießen, nur meine Meinung dazu!

Nein, auch du könntest Buße tun und wieder zum Glauben an Christus kommen. Aber...

Du hast ja die Sünde gegen den Heiligen Geist angesprochen. Darüber muss man sich als Gläubiger keine sorgen machen, das ist nicht was einmaliges das man ausversehen macht.

Das ist, wenn du Gottes Gnade so ignorant auf dauer ablehnst, das du Gott dein ganzes Leben lang keine Chance gibst den Heiligen Geist in dein Herz zu geben. Der Heilige Geist führt aber zur Rettung.

Du hast noch Zeit umzukehren.

Der Glaube sollte eigenglich genau zum Gegenteil als bessensheit, psyschosen etc. Führen. Jesus brefreit von sowas.

Zusammengefasst:

Jedem der zu Christus zurückkommt wird vergeben, dass verspricht er uns selbst.

Hast du schon mal was vom ,,verlorenen Sohn" gehört, der mit offenen Armen von seinem Vater wieder aufgenommen wurde? Oder von König Manasse, der durch seinen Götzenkult schwere Verbrechen auf sich geladen hat? Dieser bereute ehrlich und JHWH vergab ihm.

Aber mal ehrlich, welcher Religionsgemeinschaft hast du denn angehört? Denn es ist Realität, daß die Wahrheit uns freimacht. Und das Gericht übernimmt Gott, da haben Menschen mit ihren Auswüchsen keine Chance, es sei denn, daß sie es sind, die verurteilt werden. ,, Wer irgend aber einen von diesen Kleinen, die glauben, straucheln macht, für den wäre es besser, wenn ihm ein Mühlstein, wie er von einem Esel gedreht wird, um den Hals gelegt und er tatsächlich ins Meer geworfen würde“ (Mark. 9:42; Matth. 18:6).

Deine Erinnerungen an deine religiöse Vergangenheit sind schrecklich. Kannst du dir vorstellen, daß das ein liebevoller Gott wollte?

Das würde meines Wissens aber dem christlichen Gedanken widersprechen. Es wird einem auch noch auf dem Sterbebett vergeben, wenn man aufrichtig bereut und um Vergebung bittet.

Diese von dir erwähnten christlichen Kreise formulieren offensichtlich eher ihre eigene Meinung dazu.

Hallo Ichbinshalt110,

wer behauptet, jemandem, der vom Glauben abgefallen ist, könne nicht vergeben werden, stimmt nicht mit der Bibel überein! Nach der Bibel gibt es nur eine Sünde, die Gott nicht vergibt: die Lästerung gegen den heiligen Geist. Worum handelt es sich bei dieser Sünde?

Bevor man vorschnell befürchtet, die Sünde gegen den heiligen Geist begangen zu haben, ist es wichtig zu verstehen, um was für eine Art Sünde es sich dabei handelt. Bei der Sünde gegen den heiligen Geist geht es um eine willentliche und vorsätzliche Lästerung gegen den heiligen Geist, der einem bösen Herzen entspringt! 

Betrachte einmal das Beispiel des Apostels Paulus. Er war, bevor er Christ wurde, jemand, der für den Tod einiger Menschen verantwortlich war. Er hatte also in den Augen Gottes sehr schwer gesündigt! Hatte er aber dadurch die Sünde gegen den heiligen Geist begangen?

Paulus schrieb einmal von der Zeit, bevor er Christ war, folgendes: "...obwohl ich früher ein Lästerer und ein Verfolger und ein unverschämter Mensch war. Dennoch wurde mir Barmherzigkeit erwiesen, weil ich unwissend war und im Unglauben handelte (1. Timotheus 1:13).

Rein menschlich gesehen, könnte man denken, Gott könne dem Paulus wegen des Ausmaßes seiner Sünden nicht mehr vergeben; dennoch tat er es, da ihm zum Zeitpunkt seiner Taten nicht bewusst war, wie schlimm das, was er getan hatte, in Wirklichkeit war. Nachdem ihm jedoch die Schwere seiner Sünde klar wurde und er von Herzen bereute, vergab Gott ihm bereitwillig. Paulus hatte also, obwohl er schwer gesündigt hatte, eindeutig nicht die unvergebbare Sünde begangen.

Gegen den heiligen Geist zu sündigen heißt, sich ihm willentlich zu widersetzen, und zwar aus dem Grund, weil das Herz durch und durch böse geworden ist, so dass es kein Zurück mehr gibt. Es gibt in der Bibel Beispiele von Personen, die sich der Sünde gegen den heiligen Geist schuldig gemacht haben. Dazu zählten z.B. die Pharisäer und Schriftgelehrten, als Gruppe gesehen.

Obwohl sie mit eigenen Augen gesehen hatten, welche Wunder Jesus Christus durch Gottes Geist vollbracht hatte, widerstanden sie ihm und schmiedeten sogar Mordpläne gegen ihn. Ihr Herz hatte einen Grad von Bosheit erreicht, der keinen Gedanken an Reue mehr zuließ.

Das gleiche kann von Judas Iskariot gesagt werden, der von Jesus als "Sohn der Vernichtung" bezeichnet wird (Johannes 17:12). Obwohl er als einer der 12 Apostel zu Jesu engsten Vertrauten gehört hatte und viele seiner Wunder aus nächster Nähe beobachtet hatte, war seine Habgier größer als die Liebe zu seinem Herrn. 30 Silberstücke reichten ihm, um ihn zu verraten. Sein Handeln entsprang einem durch und durch bösen Herzen. In einem Artikel mit dem Titel "Was ist die unvergebbare Sünde?" hieß es u.a. :

"Wer sein sündiges Verhalten hasst und sich wirklich ändern möchte, hat die unvergebbare Sünde nicht begangen. Gott kann selbst jemandem vergeben, der wiederholt in dasselbe sündige Verhaltensmuster zurückgefallen ist — vorausgesetzt, er hat sich Gott gegenüber nicht verschlossen (Sprüche 24:16).
Manche werden allerdings immer wieder von Schuldgefühlen gequält und denken deswegen, sie hätten sich der unvergebbaren Sünde schuldig gemacht. Die Bibel sagt aber, dass wir uns nicht immer auf unsere Gefühle verlassen können (Jeremia17:9). Gott hat uns nicht das Recht gegeben, über jemanden ein Urteil zu fällen — nicht einmal über uns selbst (Römer 14:4.12). Er kann uns vergeben, sogar wenn wir uns selbst nicht vergeben können (1. Johannes 3:19,20)" (Quelle: jw org - Bibel und Praxis - Fragen zur Bibel).

Wie Du also siehst, geht es bei der "unvergebbaren Sünde" darum, dass jemand aus einem durch und durch bösen Herzen handelt, in dem nicht mehr der Wunsch nach Änderung und Besserung vorhanden ist. Wer jedoch wegen einer bestimmten Sünde, die er für die "Sünde gegen den heiligen Geist" hält, Reue empfindet, hat diese Sünde wahrscheinlich nicht begangen!

LG Philipp