Gibt es viele gläubige Wissenschaftler?

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17 Antworten

Der grosse Unterschied zwischen "Glaeubigen" und logischdenkenden Leuten ist,  dass, wenn sie einem unbekannten Phaenomen begegnen, die "Glaeubigen" es versuchen mit Geistern, Gott oder anderen abstrakten und unbeweisbaren Begriffen zu erklaerren. Logisch denkende Menschen hingegen sagen, ich kenne die Erklaerung im Moment nicht, gehe aber davon aus, dass es eine logische Erklaerung gibt.

Natuerlich gibt es religioese Wissenschaftler, aber die glauben nicht, dass die Erde erst 6000 Jahre alt ist, oder dass Jungfrauen gebaeren koennen, sie haben einen rationalen Glauben an Gott.

Außerdem ist es doch (woran die Wissenschaft auch schon gescheitert ist) sehr unwahrscheinlich, dass aus unbelebter Materie belebte Materie wird 

Doch, Wissenschaftler haben es schon geschafft, synthetische DNA zu schaffen, die sich reproduziert.

Was würde die Natur denn für einen Sinn hinter dem ständigen leben und sterben sehen?

Fuer Oganismen ist es flexibler und robuster, sich zu reproduzieren und sozusagen alle paar Jahre neu anzufangen, statt Milliarden von Jahren Zellen staendig zu reparieren.

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Hallo susan327,

Grundsätzlich forscht die Wissenschaft nach Dingen, die erforschbar, messbar oder belegbar sind, Dinge also, die innerhalb unserer materiellen Welt zu finden sind. Die Existenz eines Gottes liegt jedoch außerhalb der Grenzen des Erforschbaren und es kann somit kein exakter wissenschaftlicher Beweis erbracht werden, dass es ihn gibt.

Andererseits wäre es auch nicht unwissenschaftlich, die Existenz eines Schöpfers in die Überlegungen mit einzubeziehen, da in der belebten wie auch der unbelebten Welt vieles auf eine intelligente, planende und ordnende Macht hindeutet. Wenn Wissenschaft in jedem Fall darauf ausgerichtet ist, die Wahrheit hinter allen Dingen zu ermitteln, ist es dann wirklich wissenschaftlich, die Existenz Gottes von vornherein auszuschließen?

Natürlich wäre es zu billig, immer dann, wenn man in einer naturwissenschaftlichen Frage nicht weiterkommt und keine Antworten findet, Gott ins Spiel zu bringen. Ihn als Lückenbüßer für ungeklärte Fragen innerhalb der Wissenschaft einzusetzen, hieße, den Boden der Sachlichkeit zu verlassen. Bei der Frage nach Gott geht es auch nicht darum, wie gewisse Abläufe und Zusammenhänge in der Natur zu verstehen sind, sondern vielmehr darum, wie diese zustande gekommen sind.

Ein Beispiel: Die Wissenschaft hat schon zu einem großen Teil erforscht, wie eine lebende Zelle aufgebaut ist und funktioniert. Was sie jedoch nicht erklären kann, wie eine erste Zelle ins Dasein gekommen ist. Sie geht davon aus, dass es ein evolutiver Vorgang gewesen ist, doch beweisen kann sie dieses nicht. Selbst jahrzehntelange Forschungen, die der Frage nachgingen, wie das Leben entstanden ist, haben die Wissenschaft nicht weitergebracht. Auch die Behauptung, aus einer einzigen Zelle heraus hätten sich sämtliche Lebensformen im Laufe von Jahrmillionen entwickelt, ist nicht wirklich bewiesen.

Im Grunde genommen lässt die Naturwissenschaft genug Spielraum, an einen Schöpfer glauben zu können. Mit anderen Worten: Niemand, der an Gott glaubt, verlässt dadurch automatisch den Boden der Wissenschaft. Ich habe etliche Berichte von Wissenschaftler gelesen, die gerade durch ihr wissenschaftliches Forschen zu der Überzeugung gelangt sind, dass es eine schöpferische Kraft geben muss, die die komplexen Strukturen des Lebens ins Dasein gebracht hat. Der Physiker H.S. Lipson sagte: „Die einzig akzeptable Erklärung ist die Schöpfung. Ich weiß, daß das für Physiker, wie in der Tat auch für mich, ein Anathema bedeutet, aber wir dürfen eine Theorie, die uns nicht gefällt, nicht verwerfen, wenn sie durch experimentelle Beweise gestützt wird“ (Physics Bulletin, 1980, Band 31, Seite 138). Dieser Wissenschaftler sagt also, dass die Theorie der Schöpfung des Lebens "durch experimentelle Beweise gestützt wird"! Dem stimmen dem Grunde nach auch viele andere Wissenschaftler zu. Hier ist eine kleine Auswahl an Wissenschaftlern, die sich eindeutig zum Glauben an Gott bekannt haben:

Alberts, Louw (Physiker)
Artist, Russell Charles (Biologe)
Barton, D. H. R. (Professor für Chemie)
Baumgardner, John R. (Geophysiker)
Behe, Michael J. (Biochemiker)
Block, David (Astronom)
Boyle, Robert (Chemiker)
Chiozzi, Paola (Biochemikerin)
Collins, Francis (Molekularbiologe)
Compton, Arthur H. (Nobelpreisträger)
Davies, Paul (Physiker)
Dembski, William A. (Mathematiker)
Dirac, P. (Mathematiker)
Dumoulin, Frédéric (Pharmazeut)
Dyson, Freeman (Physiker)
Einstein, Albert (Physiker)
Faraday, Michael (Physiker)
Flew, Antony (Philosoph)
Galileo Galilei (Mathematiker, Physiker)
Giertych, Maciej (Genetiker)
Gish, Duane T. (Biochemiker)
Granolleras, Céline (Nierenspezialistin)
He, Wenlong (Physiker)
Hernández Lemus, Enrique (Physiker)
Hooker, Dr. Worthington
Hoyle, Fred (Astrophysiker)
Hutton, Dr. James H. (ehemaliger Präsident der Medical Societies)
Jastrow, Robert (Astronom)
Jeans, Sir James (Mathematiker, Physiker, Astronom)
Kelvin, Lord (Physiker)
Kincheloe, Paula (Biologin)
Klopsteg, Dr. Paul E. (ehemaliger Präsident der Science Association)
Knobloch, Irving (Naturwissenschaftler)
Kotlar, Hans Kristian (Biotechnologe)
Kreider, Marlin (Physiologe)
Krogdahl, Wasley (Astronom, Physiker)
Lennox, John (Mathematikprofessor)
Lipson, H. S. (Mitglied der Königlichen Akademie der Naturwissenschaften)
Loos, Davey (Biochemiker)
Newton, Sir Isaac (Physiker)
O’Keefe, Dr. John A.
Pasteur, Louis (Biochemiker)
Phillips, William D. (Physiker)
Polkinghorne, John (Physiker)
Rubbia, Carlo (Physiker)
Sandage, Allan (Astronom)
Schaefer, Henry (Professor für Chemie)
Schenck, Brett (Ökologe)
Schroeder, Dr. Gerald (Kernphysiker)
Tanaka, Kenneth (Astrogeologe)
von Braun, Wernher (Physiker)
Vyskočil, František (Professor für Neurophysiologie)
Wallace, Alfred Russel (Naturforscher)
Weinberg, Steven (Physiker)
White, Robert (Hirnchirurg)
Yang, Feng-Ling (Mikrobiologin)

Wie Du siehst, sind in dieser Aufstellung auch einige wissenschaftliche Größen zu finden. Wenn Wissenschaft grundsätzlich dazu führen müsste, einen Gott auszuschließen, dann würde es wohl kaum einen ernstzunehmenden Wissenschaftler geben, der noch an dem Glauben festhält. Ob ein Wissenschaftler an einen Schöpfer glaubt oder nicht, hängt weniger von seinem Status als Wissenschaftler, sondern eher von seiner eigenen Weltanschauung ab. Und diese kann, wie bei allen übrigen Menschen auch, sehr unterschiedlich sein.

LG Philipp

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das diese Macht existiert; ob man sie jetzt Urknall oder Gott nennt, ist doch unbestritten,

Das ist keineswegs unbestritten. Alleiin der Umstand, dass es tausende von Gottesvorstellungen gibt, die miteinander nicht vereinbar sind. Jede von ihnen bestreitet den Gott der anderen. Ein Christ bestreitet die Existenz von Zeus oder Odin. Die können keinesfalls Ein und der Gleich sein.

dass diese große Überzahl an (für die Wissenschaft) unerklärlichen
Dingen überhand nehmen, dass es zu einem Beweis für Übernatürliches
wird.

Nein. Es gibt nichts Übernatürliches. Es gibt in der Natur Dinge, die wir nicht wissenschaftlich erklären können. Aber die Wissenschaft ist das einzig legitime System, Dinge zu erklären. Es gibt nichts außerhalb der Natur.

Was sie nicht erklären kann, bleibt solange unerklärt, bis es halt verstanden wird. Es ist absolut nicht richtig, sich einfach Erklärungen auszudenken, für die es in der Natur keinen Beleg gibt.

Außerdem ist es doch (woran die Wissenschaft auch schon gescheitert ist) sehr unwahrscheinlich, dass aus unbelebter Materie belebte Materie wird kurz: das aus nichts ETWAS wird.

Die Wissenschaft ist doch nicht gescheitert, weil eine Erklärung für ein Phänomen nocht nicht gefunden ist. Das hieße in Deiner Logik ja, dass die Wissenschaft in jedem Punkt solange als gescheitert zu gelten hätte, bis sie eine Frage beantwortet hat. Bevor wir wußten, wie Elektrizität funktioniert, wären wir gescheitert, bevor wir wußten, was Penicillin kann, wären wir gescheitert. Wissenschaft wäre nach Deinen Kriterien nur dann erfolgreich, wenn sie alle, wirklich alle Fragen beantwortet hätte. Und die alle auf einen Streich.

Nein, das ist eine falsche Betrachtung. Wenn man sich unsere Welt und unser Wissen anschaut, erkennt man, wie überaus erfolgreich das wissenschaftliche Prinzip dabei ist, die Welt um uns zu erklären.

Es ist in vielen Experimenten gelungen, aus unbelebter Materie organische Materie zu erzeugen. Das ist noch kein Leben, sicher, aber es macht deutlich, dass das Entstehen von organischer Materie ein gar nicht so unwahrscheinlicher und seltener Vorgang ist.

Das die Abiogenese noch nicht umfassend verstanden ist, ist keinesfalls Ausdruck des Scheiterns. Es dauert einfach noch einige Zeit.

Völlig falsch ist die Annahme, dass hier behauptet würde, irgend etwas wäre aus "Nichts" entstanden. Natürlich war da nicht NIchts. Da waren Unmengen an Atomen und Molekülen, die in der sogenannte Ursuppe herumschwammen. sich miteinander verbunden haben und wieder zerfallen sind. Ein ganzer Planet voll damit. Und ein paar Milliarden Jahre Zeit.

Es wäre erstaunlich, wenn dabei kein Leben entstehen würde.

Das etwas aus Nichts entsteht finden wir z.B. im Schöpfungsmythos der Bibel. Zuerst mal ist da ein Gott, der einfach da ist. Woher kommt er? Wie ist er entstanden? Wenn Du jetzt sagst, der was schon ewig einfach da, dann kann ich auch sagen, das Leben ist einfach so entstanden. Punkt.

So geht das aber nicht. In der Bibel findet sich kein Hinweis, woraus der Gott das Universum geschaffen haben soll. Schwupps, es war einfach so da. Aus dem Nichts.

Die Wissenschaft gibt sich mit solch einfachen und vor allem nicht überprüfbaren Antworten nicht zufrieden.

Was würde die Natur denn für einen Sinn hinter dem ständigen leben und sterben sehen?

Vielleicht ist es eine der wichtigsten Erkenntnisse, die man im Leben machen kann, zu verstehen, dass es einfach keinen Sinn gibt.

Sinn ist eine abstrakte Kategorie, die nur für Menschen Bedeutung hat. Wir sind aber weder Ursache noch Ziel der Natur.

Die Natur hat keinen Sinn, kein Ziel, keine Absicht. Sie ist einfach. Und sie funkioniert nach Regeln und Gesetzen im Ablauf kausaler Ketten.

Gibt es auch unter den Wissenschaftlern überzeugte Gläubige?

Natürlch gibt es die. So wie es auch Skifahrer unter ihnen gibt und Teetrinker. Glaube und Wissenschaft haben nichts miteinander zu tun. Glaube braucht keine Wissenschaft und Wissenschaft braucht keinen Glauben.

Aber die meisten Naturwissenschaftler sind nicht gläubig. Wer die Erklärungen der Wissenschaft für die Phänomene der Welt verstanden hat, erkennt, dass es dafür keines Gottes bedarf. NIchts, was wir im Universum bisher gesehen haben, braucht zur Erklärung einen Gott.

das diese Macht existiert; ob man sie jetzt Urknall oder Gott nennt

Das macht eben einen gewaltigen Unterschied. Die Wissenschaft "nennt" nicht einfach irgend etwas. Sie muss es sehr gut erforschen, erklären, überprüfen und sich immer der Widerlegung offen halten.

Gläubige können es bei einem "Gott war´s" bewenden sein sein lassen. Die Wissenschaft kann, darf und will das auch gar nicht.

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Abahatchi 04.01.2016, 12:47

Danke für diese ausführliche Antwort, sie hat eine meinige erübrigt. 

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Es gibt durchaus gläubige Wissenschaftler.

Allerdings ist der Anteil an Gläubigen unter Wissenschaftlern geringer als der Anteil an Gläubigen in der Gesamtbevölkerung.

aber ihnen muss doch irgendwann bewusst sein, dass diese große Überzahl
an (für die Wissenschaft) unerklärlichen Dingen überhand nehmen, dass es
zu einem Beweis für Übernatürliches wird.

Nein, das ist ihnen nicht klar, weil es nicht stimmt.

ob man sie jetzt Urknall oder Gott nennt, ist doch unbestritten, Mathe hin oder her.

Man sollte Dinge wie den Urknall oder die Mathematik nicht Gott nennen. Diese Begriffe sind klar definiert, der Begriff Gott dagegen ist überhaupt nicht klar definiert und oft verstehen die Leute etwas völlig verschiedenes darunter. Derartige Dinge Gott zu nennen würde daher nur zu Verwirrung führen.

sehr unwahrscheinlich, dass aus unbelebter Materie belebte Materie wird

Wie wahrscheinlich es ist, dass so etwas in unseren Universum mindestens ein mal passiert, ist derzeit nicht bekannt. Aber selbst wenn es unmöglich wäre, würde daraus nicht folgen, dass ein Gott existiert.

Was würde die Natur denn für einen Sinn hinter dem ständigen leben und sterben sehen?

Das ist ein Anthropomorphismus. Natur sieht nicht und erst recht keinen Sinn.

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Ich kenne einige gläubige Wissenschaftler, wobei anzumerken ist, dass es sich dabei oft um Deisten oder Pantheisten handelt, also Glaubensrichtungen, die von streng religiösen Menschen manchmal als Atheismus-light beschrieben werden.

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Es gibt gläubige Wissenschaftler. Auch gibt es Bücher über Nahtoderfahrungen, von Wissenschaftlern. Es gibt Wissenschaftler, die der Meinung sind, dass es ein Leben nach dem Tod gibt.

Auch in der heutigen Zeit berichten Menschen davon, dass Jesus sie gesund gemacht hat. Es gibt keine wissenschaftliche Erklärung, warum diese Menschen gesund wurden. Such danach mal im Internet, oder frag mich, wenn du das suchst, ich kenne da Videos.

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realsausi2 04.01.2016, 11:08

Auch in der heutigen Zeit berichten Menschen davon, dass Jesus sie gesund gemacht hat.

Es berichten auch Menschen, sie seien von Aliens entführt worden. So what?

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Steffile 04.01.2016, 11:21

Oaky. Menschen wissen dass sie gesund geworden sind, aber nicht wie. Also schieben sie es auf Jesus, wenn sie christlich sind, auf Allah wenn sie Mulims sind und auf XYZ wenn sie xys sind. 

Frueher wurde es als Glueck oder Beweis des Glaubens gesehen, wenn eine Frau eine Geburt im Krankenhaus ueberlebte, heute wissen wir, dass Sterilitaet der Trick ist.

In 200 Jahren moegen die Menschen wissen, wieso einige Menschen spontan gesund werden, weil sie koerperliche Mechanismen kennen werden, von denen wir heute nur eine vage Ahnung haben.

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comhb3mpqy 04.01.2016, 11:49
@Steffile

realsausie2: es ging hier aber um die Wissenschaft. Und ich wüsste nicht, was man bei diesen Berichten mit den Aliens wissenschaftlich klären sollte.

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Abahatchi 04.01.2016, 12:59
@comhb3mpqy

ja eben, Du suggerierst, dasz es Heilungen durch Jesus gegeben hätte, weil Menschen dies behaupteten und es keine wissenschaftliche Erklärung für diese Heilungen gegeben hätte. 

Dann müszten nach Deiner Logik auch all jene tatsächlich von Aliens entführt worden sein, weil sie davon berichteten. 

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Ich kenne sogar einige gläubige Wissenschaftler... Die meisten dieser gläubigen Wissenschaftler sind der Meinung, dass das Universum geschaffen wurde... Und zwar nach Vorgaben eines Schöpfers...

Demnach ist die Wissenschaft dafür da zu erfahren, wie dieser Schöpfer dieses Universum oder sogar ein höher gelegenes Multiversum gestrickt haben könnte...

Phänomene, die bisher unerklärlich sind, schieben diese Wissenschaftler als Einmischung des Schöpfers ab...

Die Bibel wird von diesen als vereinfachte Darstellung der Weltgeschichte, und als lehrmittel für einen geordneten Umgang miteinander interpretiert... Ursprünglich vom Schöpfer, später über mehrere Generationen von Menschen überliefert und anschließend notiert...

Naja, jedem das seine... 

Was man aber mitnehmen kann: auch wenn die Wissenschaft alles in diesem Universum ab dem Urknall erklären kann, schließt das nicht einen Schöpfer aus, der den ganzen Kram gestartet hat...

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Abahatchi 04.01.2016, 12:46

Demnach ist die Wissenschaft dafür da zu erfahren, wie dieser Schöpfer dieses Universum oder sogar ein höher gelegenes Multiversum gestrickt haben könnte...

Nö, Wissenschaftler gewinnen Erkenntnisse und Erklärungen, die unabhängig davon sind, ob es ein Geistwesen (gott) gäbe oder nicht. 

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aesser88 04.01.2016, 17:49
@Abahatchi

Es geht darum Dinge zu erklären, die (derzeit) unvorstellbar gewiss erklärt werden können... Zum Beispiel das entstehen des Multiversums in der M-Theorie... 

Das Hintergrundrauschen beschert uns Beispielsweise nur Daten bis ca. 380.000 Jahre nach dem Urknall... Alles davor lässt sich theoretisch bis unter eine Millisekunde nach dem entstehen der Zeit in diesem Universum berechnen... Was davor war (also genau zu Anbeginn der Zeit), ist hochspekulativ und kann nach heutiger Sicht nicht erforscht werden, da man an nötige Daten höchst wahrscheinlich nicht herankommen kann...

Da gibt es einige Modelle, die es erklären können... Allerdings kann man nicht einmal mit Gewissheit sagen, nach welchen Gesetzen dieses Universum zum Zeitpunkt 0 funktionierte... Geschweige denn, ob die Entstehung der Zeit einer Kausalität folgt... Denn Kausalität ist “Ursache vor Wirkung“... Der Begriff “vor“ kann aber logischerweise bei der Geschichte nicht existieren, da es davor einfach nicht gab... 

Die M-Theorie setzt dort an, indem sie auf weitere Dimensionen zurückgreift... Diese ermöglichen ein höhergeordnetes Multiversum, welches aus mehreren Dimensionsmembranen besteht... Jede Membran stellt dabei ein eigenes Universum mit eigenen Gesetzen dar...

Aus diesem Multiversum wäre es seitens des Urknalls höchstens möglich Daten zu sammeln, die an unser Universum übergeben wurden... Die Daten werden allerdings bei weitem nicht ausreichen, um die Entstehung des Multiversums zu klären...

Da dies nach derzeitigem Stand der Wissenschaft höchst wahrscheinlich nie geklärt werden kann, erlauben sich einige Wissenschaftler die ich kenne, an dieser Stelle an einen Schöpfer zu glauben...

2 dieser Wissenschaftler arbeiten übrigens als Teilchenphysiker am ATLAS Projekt am CERN... Also eines der Projekte, die laut Presse versuchen Gott zu widerlegen... Was allerdings am CERN wahrscheinlich nie erreicht werden kann... Und um die Bibel zu widerlegen war auch das CERN nicht nötig... Da reichte schon der genetische Nachweis der Evolution und die aktive Beobachtung dieser bei Bakterien und Viren...

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Abahatchi 04.01.2016, 22:45
@aesser88

ja und? Was willst Du mir mit Deinem Kommentar sagen?

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aesser88 05.01.2016, 00:32
@Abahatchi

Dass es entgegen deinem Kommentar auch Bereiche gibt, in denen Wissenschaftler durchaus gläubig sein können... Zwar nicht im herkömmlichen Sinn, aber gläubig...

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Abahatchi 05.01.2016, 08:43
@aesser88

Zwar nicht im herkömmlichen Sinn, aber gläubig...

Wir sprechen nicht von gläubig in diesem Zusammenhang, sondern von Wahrscheinlichkeiten oder von thetisch. 

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Wissenschaftler die keine höhere Macht ausschließen!

Physik-Nobelpreisträger Werner Heisenberg: Der erste Schluck aus
dem Becher der Wissenschaft führt zum Atheismus, aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott
Physik-Nobelpreisträger Max Plank: Für dem gläubigen Menschen steht Gott am Anfang für den Wissenschaftler am Ende aller Überlegungen
Physik-Nobelpreisträger Albert Einstein: Im unbegreiflichen Weltall offenbart sich eine grenzenlos überlegene Vernunft. Die gängige Vorstellung, ich sein ein Atheist, beruht auf einem großen Irrtum, wer das aus meinen wissenschaftlichen Theorien herausliest, hat sie kaum begriffen
Stephan Hawking, Astrophysiker und Mathematiker, Die Zeit ist nur eine Eigenschaft des
Universums, das Gott geschaffen hat
Pascal Jordan, deutscher Physiker und Mitbegründer der Quantenmechanik: Die moderne Entwicklung hat die früheren Hindernisse einer Harmonie von Naturwissenschaft und religiöser Weltauffassung beseitigt. Die heutige naturwissenschaftliche Erkenntnis liefert keinen Einwand mehr gegen einen Schöpfergott
Der große amerikanische Erfinder Edison: „ den größten Respekt und die größte Bewunderung für alle Ingenieure, besonders für den größten unter ihnen: ist „Gott“
Der britische Physiker und Radiotechniker J. Ambrose Flemming: Die große Fülle moderner Entdeckungen hat den alten Materialismus vollkommen zerstört…. Das Universum zeigt sich heute unseren Augen als Gedanke. Ein Gedanke setzt das Vorhandensein eines Denkers voraus.“
Der deutsche Arzt und Physiker Julius Robert von Mayer: „Echte und wahre Naturwissenschaft und Philosophie müssen zum Gottesglauben führen.“
Carl F. Gauß, deutscher Mathematiker und Physiker: „Wenn unsere letzte Stunde geschlagen hat, wird es unsere unsagbar große Freude sein, den zusehen, den wir in unseren Schaffen nur ahnen konnten.“
Der Physiker Hans P. Dürr: die Seele ist auch dann noch da, wenn der Mensch gestorben ist..

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Steffile 04.01.2016, 11:38

Zumindest Hawkins hat sich oeffentlich als Atheist geoutet und ist schon lange als Atheist bekannt.

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grtgrt 04.01.2016, 13:19
@Steffile

Gödel sprach nicht über Gott, sondern nur darüber, dass der Mensch ganz grundsätzlich nicht alles, was wahr ist, beweisen kann. Für diese Tatsache genau fand er einen Beweis. 

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Abahatchi 04.01.2016, 22:50
@grtgrt

Gödel sprach nicht über Gott, sondern nur

Warum diese falsche Unterstellung? Hast Du eine Ahnung, worüber Gödel alles sprach. Vielleicht nur nicht in Deinen Nachschlagewerken.


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ja,

die Wissenschaft findet ja allerhöchstens Regeln heraus die Gott dem System gegeben hat.  Aber die Regeln ohne Schöpfer machen ja eh keinen Sinn.

Also beispielsweise diese Evolutionstheorie. Viele streng Gläubige sind dagegen obwohl da überhaupt kein Grund dazu besteht. Denn was ändert sich im Grund daran wenn nun Gott durch Regeln von schon bestehenden Lebewesen ständig Änderungen automatisch erschaffen lässt anstatt wie von den einfachen Menschen gedacht wie ein Handwerker jedes einzelne Lebewesen am Anfang neu komplett ohne Vorlage "geschnitzt" hat.

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realsausi2 04.01.2016, 11:05

Aber die Regeln ohne Schöpfer machen ja eh keinen Sinn.

Welchen Sinn sollten denn Regeln mit einem Schöpfer machen?

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ThomasAral 04.01.2016, 11:07
@realsausi2

einfach ausgedrückt:  arbeitserleichterung ....   der schöpfer muss nicht dauernd neu eingreifen, hat einmal ein regelwerk geschaffen und in form einer simulation geht alles fast selbständig ... nur ab und zu schaut er mal nach dem rechten

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realsausi2 04.01.2016, 11:39
@ThomasAral

Das sieht nur nach  einem verzweifelten Versuch aus, einen Gott, den es zur Erklärung der Welt nicht braucht, durch die Hintertür in die Welt zu stopfen. Absolut nutzlos.

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Abahatchi 04.01.2016, 12:52

die Wissenschaft findet ja allerhöchstens Regeln heraus die Gott dem System gegeben hat.

Nur eine These. 

Würden  nun Wissenschaftler einfach die These aufstellen: wir finden nur heraus, was Abahatchi durch seine Gedanken zulasst, dann wäre es auch nur eine These. 

Wer möchte, dasz seine These keine These bleibt, der müszte sie belegen oder beweisen. Zu Deiner und meiner These fehlen die Belege und Beweise und sind somit nach wie vor nur Thesen.

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Es ist ein großer Irrtum, zu glauben, dass alles wissenschaftlich erklärbar sei. 

Die präziseste aller Wissenschaften - die Mathematik - zeigt uns, dass jede formale, d.h. absolut unbestechliche, wissenschaftliche Logik Aussagen kennt, die mit Hilfe dieser Logik weder als WAHR, noch als FALSCH erkennbar sind. Einen Beweis dafür fand Kurt Gödel.

Alan Turing, ein Mathematiker, den man heute als Informatiker bezeichnen würde, konnte beweisen, dass es jede Menge durch Algorithmen (also auch durch Computer) ganz prinzipiell nicht lösbarer Aufgaben gibt. 

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Abahatchi 04.01.2016, 13:02

Einen Beweis dafür fand Kurt Gödel.

Super, wenn man "gut" als Parameter in seine Formeln integriert und nicht einmal erklären kann, was man mit "gut" meint. 

Tolle Beweise.

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grtgrt 04.01.2016, 13:25
@Abahatchi

Gödel sprach nicht über Gott, sondern nur darüber, dass der Mensch ganz grundsätzlich nicht alles, was wahr ist, beweisen kann. Für diese Tatsache genau fand er einen Beweis. 

Es muss uns daher überhaupt nicht wundern, dass auch Wissenschaftler die Existenz Gottes weder beweisen noch widerlegen können.

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Abahatchi 04.01.2016, 22:47
@grtgrt

Gödel sprach nicht über Gott, sondern nur darüber,

Dir scheint nicht klar zu sein, was ich in meinen Regalen alles für Bücher stehen habe und was ich davon alles gelesen habe. Nur weil Du einen Teil von Gödels Aussagen nicht kennst, kannst Du doch nicht behaupten, er hätte sie nicht gemacht. 

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Abahatchi 04.01.2016, 22:48
@grtgrt

Es muss uns daher überhaupt nicht wundern, dass auch Wissenschaftler die Existenz Gottes weder beweisen noch widerlegen können.

Ob ein Gott wissenschaftlich widerlegt werden kann, hängt davon ab, wie dieser Gott definiert ist.

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grtgrt 04.01.2016, 22:59
@Abahatchi

Das ist sicher richtig ... (aber ich ging davon aus, dass wir vom Gott der Bibel oder des Korans sprechen).

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grtgrt 04.01.2016, 23:10
@Abahatchi

Wenn ich sagte "Gödel sprach nicht über Gott, sondern ..." dann meine ich damit, dass er das nicht tat im Kontext des Beweises seines Unvollständigkeitssatzes.

In anderem Kontext hat Gödel sehr wohl einen Gottesbeweis versucht (allerdings nie veröffentlicht).

http://arxiv.org/pdf/1308.4526v4.pdf

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Astroknoedel 04.01.2016, 16:21

grtgrt, ich hätte eine Frage, da du ja Mathematiker bist.

Meinst du damit, dass man den Gödelschen Unvollständigkeitssatz auch auf das Universum anwenden kann ?

Also insofern, da wir ja Teil des Universums sind, nie die vollständige Richtigkeit des Universums beweisen können ? 

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grtgrt 04.01.2016, 22:50
@Astroknoedel

Gödels Unvollständigkeitssatz hat formale Logiken zum Gegenstand. Insofern lässt er sich zunächst mal nicht auf jeden Denkprozess anwenden. 

Worauf ich hinweisen wollte, ist: Wenn es Teile unserer Welt gibt - die vergleichsweise einfache formale Logik etwa - welche Grenzen der Wissenschaft aufzeigen, um wie viel mehr muss es solche Grenzen dann in weit komplizierterem Kontext geben.

Mathematik jedenfalls zeigt: Es gibt in unserer Welt Fragen, die ganz prinzipiell unentscheidbar sind, auf sie kann es keine Antwort geben.  

Nochmals also: Es gibt

  • durch die Wissenschaft (möglicherweise) beantwortbare Fragen,
  • durch sie auf keinen Fall beantwortbare, aber doch solche, auf die eine Antwort existieren könnte, so dass es Sinn machen kann, so eine Frage durch persönliche Überzeugung - für mich selbst wenigstens - zu beantworten.
  • Aber darüber hinaus gibt es sogar noch Fragen, die ganz prinzipiell unentscheidbar sind. Erst für sie macht es keinerlei Sinn sie beantworten zu wollen: Auch Glaube kann keine Antwort produzieren, wo man beweisen konnte, dass es keine geben kann.

Die Frage nach der Existenz oder den Eigenschaften Gottes gehört ganz klar zur zweiten dieser 3 Kategorien. 

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grtgrt 06.01.2016, 14:01
@Astroknoedel

Selbst die von Wissenschaftlern angewandte Logik ist -- notgedrungen -- weitgehend nur reale Logik. Eine Ausnahme ist nur die Wissenschaft Mathematik.

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Klar, aber auch die wissen, dass glauben privatsache ist und privat bleibt. sie würden ausgelacht werden wenn sie damit irgendetwas berufliches begründen.

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Die Studiengemeinschaft Wort und Wissen ist beispielsweise ein wissenschaftlicher gemeinnütziger Verein, in der Wissenschaftler sich austauschen und mitarbeiten. Thematische Schwerpunkte der Arbeit bilden Grundlagenforschung und Bildungsarbeit im Spannungsfeld "Naturwissenschaft und christlicher Glaube": http://www.wort-und-wissen.de

Auch ansonsten dürfte es einige christliche Wissenschaftler geben (Prof. Dr. Wener Gitt, Prof. Dr. Walter Veit usw.). Warum auch nicht?

Sehr interessant sind auch die folgenden Zitate berühmter Naturwissenschaftler:

"Die Naturwissenschaften braucht der Mensch zum Erkennen, den Glauben zum Handeln. Religion und Naturwissenschaft schließen sich nicht aus, wie heutzutage manche glauben und fürchten, sondern sie ergänzen und bedingen einander. Für den gläubigen Menschen steht Gott am Anfang, für den Wissenschaftler am Ende aller Überlegungen." Max Planck (1858-1947), deutscher Physiker, Begründer der Quantentheorie

"Die moderne Physik führt uns notwendig zu Gott hin, nicht von ihm fort. - Keiner der Erfinder des Atheismus war Naturwissenschaftler. Alle waren sie sehr mittelmäßige Philosophen." Sir Arthur Stanley Eddington (1882-1946), englischer Astronom und Physiker

"Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch, aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott." Werner Heisenberg (1901-1976), deutscher Physiker

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Wen man denkt wie viel Zufälligerweise passiert sein muss auf dieser Welt und ausserhalb dann ist kein Wissenschaftler so dumm und glaubt das eine so Perfekte Welt nur von EVOLUTION entstanden ist. Und da müssten 10000000000 Zufälle Passiert sein und das ist unmöglich. Ich glaube einfach die dürfen das kaum jemanden sagen sonst würden Sie alle auslachen. Schau mal die Menschen fühlen sich wie Gott auf dieser Welt doch sobald Sie Kopfschmerzen haben und nichts hilft sind Sie schon am betten Gott bitte helfe mir. Sie können nicht mal eine Ameise trotz all Technologie etc erschaffen. Sie können nie ein leben erschaffen wie soll Sie denn ausem nichts entstandwn sein ?. Lg

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Kitharea 04.01.2016, 09:16

Und trotzdem wüssten wir es nicht wenn wir der 100000000000000000000. Zufallseffekt wären. Wir würden auch nicht drüber nachdenken wenn wir nicht denken könnten. Es macht keinen Unterschied ob Gott die Welt erschaffen hat oder nicht - sie existiert. Wer dankbar dafür sein will darf das - in welcher Form auch immer er das tut.

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dellta 04.01.2016, 09:30
@Kitharea

Gott hat die Welt so schön erschaffen und wir Menschen denken wir wären Gott und zerstören es. Ob es jetzt einen Gott gibt oder nicht kann ich nicht Beweisen. Aber für eine Grössere Macht die uns erschaffen hat, nur die Naivsten Menschen glauben nicht daran. Wir sind ein nichts auf dieser Welt. Und irgendwann hat die Welt von uns die Nase voll und er lässt ein Meteorieden auf sich, und wir werden wie kleine kakarlaken herum fliegen. Weil duech unsere Enteligenz Entstand die Ignoranz, und wir haben die Welt Zerstört. Wenn es einen Teufel Zwischen Gott gibt, wenn es ihn gibt, dann sind das wir Menschen. 

 

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Abahatchi 04.01.2016, 13:09
@dellta

Gott hat die Welt so schön erschaffen

War das nicht TrullaBulla?

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Kitharea 04.01.2016, 23:02
@dellta

Wenn wir wirklich so ein Nichts in dieser Welt wären - warum sollte sich dann extra jemand die Mühe gemacht haben uns zu erschaffen ? Warum sollte jemand was mickriges erschaffen wenn er mehr machen könnte ? Ich finde die Argumentation hakt etwas aber wie gesagt - ich finde Glaube ist Ansichtssache - keiner kann sagen ob es naiv ist oder nicht zu glauben. Keiner kanns beweisen.

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Gondor94 04.01.2016, 09:42

Nun, wenn es diese Zufälle nicht gegeben hätte, würde es uns nicht geben. Du könntest dir allso diese Frage gar nicht stellen, wenn die Zufälle nicht passiert wären. Und warum eigentlich nicht? Das Universum ist groß, es gibt Milliarden von Planeten und Sonnenystemen, bei einem Planeten haben halt zufällig alle Faktoren geklappt und das ist halt der Planet Erde.

Nur zur Info: Die Evolutionstheorie sagt nichts über die Entstehung allen Seins aus, noch nicht einmal über die Entstehung des Lebens. Wie das Leben entstanden ist behandelt die Abiogenese und mit dem Beginn allen Seins beschäftigt sich die Urknalltheorie.

Die Evolutionstheorie beschäftigt sich lediglich mit der Entwicklung des Lebens zu den Lebensformen, die wir heute kennen.

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dellta 04.01.2016, 09:49
@Gondor94

Also diese Geschichte mit Zufall ist für mich sowiso Unlogisch. Wenn ich jeder Tag, 10 Mil Jahren immer eine Hand volle Sankörner nehme und Sie alle zusammen in die Luft schmeisse glaubst du irgendwann würden Sie genau Perfekt zu einander kleben, und ein leben würde entstehen .  Also ich denke nicht. Ich bestreite den Urknall nicht aber dennoch glaube ich nicht das aus diesem Grund die Galaxi und dann die Erde mit später das leben entstanden ist. Aber jeder hat seine Meinung und die Akzeptiere ich auch. Es kann sein das ich falsch liege. Lg

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Gondor94 04.01.2016, 09:55
@dellta

Das kommt, weil aus Sandkörnern kein Leben entstehen kann, dazu bräuchtest du z.B. Kohlenstoff. Auch kann in der Luft nichts passieren, du bräuchtest Wasser und noch einige andere Stoffe. Dann wartest du ein paar Millionen Jahre und es könnte sich zufällig Leben entwickeln.

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Steffile 04.01.2016, 11:26

Keiner behauptet, dass die Welt aus Zufaellen entstanden ist, sondern aus komplexen Interaktionen und Ursache und Wirkung.

Plattes Beispiel: Wenn ein Krokodil durch Mutation mit schaerferen Zaehnen geboren wird, hat es eine groessere Chance zu ueberleben und mehr Nachkommen zu zeugen, genauso seine Kinder und Kindeskinder, und am Ende werden die Krokodile mit den schaerferen Zaehnen die schwaecheren ausrotten. Das ist kein Zufall, sondern Ursache und Wirkung.

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Kitharea 04.01.2016, 23:06
@Steffile

Ja und irgendwann in paar Tausend Jahren würden die scharfzähnigen Krokos sich einen drauf einbilden weil sie irgendwer geschaffen haben MUSS weil das ja alles so perfekt ist. Das war jetzt leicht herablassend aber wie gesagt - es GIBT schlichtweg keine Beweise - weder für noch gegen eine der Theorien. Beides kann richtig und beides kann falsch sein und das sogar gleichzeitig.

Und ne wahrscheinlich würde aus Sandkörnern kein Leben entstehen aber da müsstest du auch ein paar Milliarden Jahre stehen und Milliarden Sandkörner schmeissen damit vielleicht mal 2 übereinander liegenbleiben. Das Universum existiert soweit wir wissen schon weit länger als ein paar Millionen Jahre. "Unser" Universum - wer weiß wie lang es den "Rest" schon gibt - sofern einer existiert. Und wie gesagt - da denkt keiner drüber nach ausser wir. Aber nur weil wir drüber nachdenken können heisst das noch lange nicht dass wir "wissen".

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Abahatchi 04.01.2016, 13:07

Wen man denkt wie viel Zufälligerweise passiert sein muss

Nur weil die Volksmund das Wort "Zufall" benutzt, bedeutet dies nicht, dasz die Wissenschaftler von Zufall als solches ausgehen. Doch würden sie es wissenschaftlich korrekt versuchen zu erklären, würden sich die Leute wiederum darüber aufregen, dasz er in diesem unverständlichen Wissenschaftlerlatein spricht.

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Es gibt viele Wissenschaftler. Der Prozentsatz derer, die davon gläubig sind ist wohl unbekannt! Aber ich bin sicher, es sind nicht wenige!

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Ja gibt es und gab es auch frueher. 

Abu ibn Ali Sina (Avicenna) 

Ibn Sina hat 21 Haupt- und 24 Nebenwerke in Philosophie, Medizin, Theologie, Geometrie, Astronomie und anderen Gebieten vollendet. Andere Autoren schreiben Ibn Sina 99 Buecher zu: 

16 ueber Medizin, 68 ueber Theologie und Metaphysik, 11 ueber Astronomie und 4 ueber das Drama.

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Ja, gibt es.

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Es ist ja auch nicht aus NICHTS etwas entstanden. Die benötigten 'Rohstoffe' waren ja da und der Rest ist Biochemie.

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