Geht die deutsche Sprache zugrunde?

14 Antworten

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Nein, tut sie nicht. Die deutsche Sprache, wie jede andere lebende Sprache auch, verändert sich. Sie verändert sich kontinuierlich, und das nicht erst seit heute, das ist immer schon so gewesen.

Klar, für alle die, welche Sprache lieben, ist so manches einfach nur unverständlich und auch schmerzhaft. Aber nichtsdestotrotz, die Sprache geht NICHT zugrunde.

Und ich möchte hier ein sehr bekannntes Beispiel aufführen.

Der größte aller deutschen Dichter, auch DER Dichterfürst genannt, der ließ Fausten einstens zu der Jungfer Margarethen wie folgt sprechen::

"Schönes Fräulein, darf ich's wagen, meinen Arm und mein Geleit ihr anzutragen ... " würde es dir besser gefallen, wenn die Jungen in deinem Schulbus so sprächen ... ;-)...?

Der Slang,den man manchesmal zu hören bekommt,ist aber nicht zu verläumden.

ich möchte das nicht vertiefen,aber es schlägt mir auch manchmal bitter auf!

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@Bluesea13

Ja ... aber das ist nicht nur bei der deutschen Sprache so ... und ich vermute stark, dass das immer schon so gewesen ist.

Nur ... so wie jede Zeit ihre eigenen Bekleidungscodes und ihre Anstandsregeln und ihre Musik, ihre Kunst ... etc. hat, so hat jede Zeit auch eine ihr eigene Sprache.

Und ... in der Überlieferung wird "der Weizen von der Spreu getrennt" ... die Spreu verschwindet und der Weizen wird neu gesät.

lg

e

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so wie goethes faust hat aber auch damals keiner geredet :-).

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@taigafee

Jede Zeit hat ihre Schriftsprache und ihren Dialekt. Das ist die Schrift- oder Hochsprache gewesen.

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Ich denke das Erschreckende ist einfach, dass sich die Sprache nicht zum Besseren weiterentwickelt, also ausdrucksstärker wird, neue deutsche Wortneuschöpfungen erhält, sondern dass viel mehr alles verkürzt und aus Faulheit falsch ausgesprochen wird, oder weil man "cool" sein möchte.

Und das ist zumindest ein Teilverfall der Sprache, man kann nicht einfach alles beseitewischen: Ja Sprache verändert sich halt immer, ja aber das heißt ja nicht, dass alles davon auch gut ist.

In modernen Zeiten muss sie sich eben nicht mehr so drastisch verändern, wie im Mittelalter, wir haben nun unsere Kultursprache ausgeformt, und bis auf einige Wortneuschöpfungen oder Namen für neue Verfahren und Erfindungen, ist sie fertig und sollte erhalten werden.

Man hat sich nun auf diese Hochsprache geeinigt, und es wird niemals wieder so sein, dass aus dem Wort samft mudoigh sanftmütig wird, jetzt können diese festgelegten Wörter nur noch verdrängt werden.

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Schon Goethe war in einer Sprachgesellschaft gegen den Verfall der deutschen Sprache. Heutzutage kommt uns die Sprache von damals seltsam vor. Sie verändert sich, daran besteht kein Zweifel, und ich will nicht leugnen, dass auch mir manche dieser Veränderungen schmerzhaft aufstoßen, aber zugrunde gehen? Nicht zwangsläufig. Sie entwickelt sich weiter, es wird immer welche geben, die das Niveau runterziehen, manche Vereinfachungen sind aber auch hilfreich und angenehm. Genauso wird es neue Einflüsse geben, Anglizismen zum Beispiel verhunzen die deutsche Sprache nicht nur, sie reichern sie auch an, wenn man ein bisschen auf das achtet, was man sagt. Für problematisch halte ich weniger die mangelnden Möglichkeiten der Sprache, als vielmehr die Anerkennung derselben, denn verminderte Sprachkompetenz geht oft mit einer übersteigerten Selbsteinschätzung daher, sodass Menschen, die auf ihre Wortwahl Wert legen, schnell als spießig, elitär oder überheblich eingestuft werden. Ich denke, es ist das unsoziale Verhalten, mit dem geringe Sprachqualität oft einhergeht, das den Eindruck des Niedergangs erweckt, weniger die Sprache selbst.

Die Tatsache, dass einige Menschen sich nicht gut ausdrücken können, sollte uns nicht auf den falschen Gedanken bringen, die Sprache ginge zugrunde. Es hat immer Menschen gegeben, deren Wortschatz geringer war als der anderer. Und die Sprache ist an denen nicht kaputt gegangen. Die Sprache ändert sich permanent - und beweist gerade dadurch, dass sie lebt.

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