Gehen junge Menschen noch in die Kirche?

33 Antworten

Ich bin w/15 Jahre und komme aus Österreich!

Und Ja, junge Menschen gehen freiwillig in die hl. Messe! Ich bin sehr gläubig, lebe meinen Glauben auch offen und besuchen jeden Sonntag die hl. Messe. Und meistens gehe ich als einzige von meiner Familie dort hin.

Aber für mich ist jede Messe etwas ganz besonderes, denn ich darf direkt vor unseren Herrn kommen. Für manche ist es vielleicht unvorstellbar, dass uns Jesus tatsächlich erlöst hat, aber ich darf seine Liebe jeden Tag aufs neue spüren.
Und diese Liebe, die ich von ihm empfange, kann mir sonst niemand geben. Deshalb steht auch Gott für mich an erster Stelle meines Lebens. 
Jetzt kann man sagen: Na gut, aber für deinen Glauben musst du ja nicht in den "langweiligen" Gottesdienst. Aber genau das ist das Ziel! Wir sollen in die Kirche gehen, damit wir voller Ehrfurcht vor Gott treten können und ihn in Form der Kommunion empfangen können.

Aber in meiner Pfarre gibt es auch noch mehrere junge Leute, die in die Kirche gehen! Deshalb haben wir einen Gebetskreis (dort machen wir gemeinsam Lobpreis, wir beten gemeinsam und tauschen uns über unsere Gedanken über Gott und die Welt aus) gegründet! Es ist ein Wahnsinn, wie schön ein lebendiger Glaube ist!

Liebe Grüße 
Anna!

Ich weiß nicht, in welcher Gegend du lebst und welche Kirche du meinst. Ich kann nur für mein eigenes Umfeld und nur für die evangelische Kirche antworten. Noch vor einigen Jahren hatte man tatsächlich den Eindruck, dass das Interesse an der Kirche bei jungen Menschen rückläufig ist. Zum Teil saßen in den Gottesdiensten nur noch ein paar alte Leute. Das hat sich zum Glück extrem gewandelt. In sehr vielen Gottesdiensten, die ich kenne und erlebe, sind die älteren Leute in der Minderheit. Die Jugendlichen sind am stärksten vertreten. Das liegt zum Großteil auch daran, dass es viele neue Konzepte, Veranstaltungen, Lieder und vor allem eigenständige Junge Gemeinden (mit eigner Leitung und zum Teil großer Selbständigkeit) gibt. Recherchiere im Internet mal unter "youcom". Da findest du sehr interessante Informationen zu deiner Frage. Es ist auch zu beobachten, dass sehr viele Jugendliche, die bisher der Kirche gegenüber sehr abseits standen, sich wieder verstärkt ihr zuwenden und auch eine bewusste Frömmigkeit zeigen und leben. Du kennst fast keinen von den jüngeren Leuten, die in die Kirche gehen und ich kenne sehr viele. Auf jeden Fall wesentlich mehr als noch vor einigen Jahren. Gott sei Dank!

Ich geh auch nicht in die Kirche, aber ich glaube trotzdem an Gott und bete zu ihm. Also meine persönliche Meinung ist das es nicht wichtig ist sonntags in die Kirche zu gehen weil ich es nervig finde wenn einer kommt und nur aus der Bibel liest. Ich finde das jeder so zu Gott beten soll wie er es für richtig hält. Wenn ich aus der Bibel lesen will nehme ich sie raus und lese selber. Also das ist nur meine persönliche Meinung.

13

Dem stimme ich zu. Man muss nicht regelmäßig in die Kirche gehen, um gläubig zu sein. Die meisten Pfarrer, die ich so gehört habe, lesen wirklich einfach irgendwelche Kapitel aus der Bibel vor, und bei ihren Vorträgen weiß man oft nicht, worauf sie hinaus wollen, oder, was es für den Menschen nun bedeutet. Ich glaube viele Menschen der älteren Generation gehen nur regelmäßig in die Kirche, weil sie es von klein auf so gelernt und vorgelebt bekommen haben,was bei der jüngeren Generation nicht so ist.

0

Wie wünscht ihr euch die Atmosphäre in einem Gottesdienst?

Wenn es nach mir geht, wünsche ich mir eine theozentrische Atmosphäre, d.h. Gott im Mittelpunkt. Es sollte übernatürlich, sakral, das Heilige erlebbar, Ehrfurcht, Andacht, Würde spürbar, Schönheit sinnlich wahrnehmbar und eine Atmosphäre des Gebets (nicht nur im Gottesdienst, auch schon kurz vor- und nachher überhaupt in der Kirche) vorhanden sein .

Dazu helfen am ehesten Stille, Ruhe, jeder ist für sich eher nach innen gekehrt und ernst.

Eine Kontinuität zwischen Früher und Heute sollte erkennbar sein, indem vieles einfach gleichbleibt. Sowie die weltweite Verbindung, die durch eine einheitliche Kirchensprache in allen Ländern geschaffen wird.

Hilfreich ist es auch, die vorgesehenen Ehrbezeugungen vor dem Tabernakel und dem Altar zu machen und beim Beten viel zu knien.

Musikalisch passen dazu Gregorianik, traditionelle Musik, Orgel, Gesang, welcher die Anbetung fördert, und ein Priester, der die wichtigsten Gebete singt.

Eine ansprechende Predigt (Christus darin zentral und die Arbeit an sich selbst sowie neue Denkanstöße und Zuspruch) wären wünschenswert.

Liturgische Kleidung für alle Aktiven (Priester, Ministranten, Lektoren, Chor) sollte sein.

Die Kommunion sollte als Mundkommunion und kniend und vom Priester selber gespendet werden und nach der Kommunion sollte noch genug Zeit/ Stille für eigenes Gebet sein.

Der Priester sollte als Privatperson zurücktreten und keine persönl Begrüßung/ Verabschiedung machen. Beim Priester sollten persönliche Frömmigkeit, theologische Bildung und Herzensfreundlichkeit wichtiger sein als seine Fähigkeiten zu Gemeindeleitung, Aktionismus und Verwaltung.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?