Gebackene Bananen wirklich chinesisch?

10 Antworten

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Chinesischer gehts nicht!

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Der Name Banane leitet sich von dem arabischen Wort ab und bedeutet Finger. Diese Bezeichnung ist aber erst durch Portugiesen zu Beginn des 16. Jahrhunderts von der Westküste Afrikas nach Europa gebracht worden.

Die Bananenstaude gehört zu den ältesten Kulturpflanzen der Erde. In alten arabischen Schriften und im Koran wird die Pflanze als "Baum des Paradieses" bezeichnet. Andere vorchristliche Namen, wie etwa "Adams Feige" und "Paradiesapfel" weisen eindeutig auf eine sehr frühe Bedeutung der Frucht hin. Die Urheimat der wilden Banane ist Südostasien. Sie wurde bereits vor unserer Zeitrechnung aus ihrem Entstehungsraum von Insel zu Insel verbreitet. Die erste bekannte Aufzeichnung aus dem 6. Jahrhundert v. Chr. stammt aus Indien. Es ist auch bekannt, daß Bananen schon um 200 v. Chr. in China in Plantagen angebaut wurden. Arabische Kaufleute brachten die Pflanze dann wahrscheinlich von Indien nach Palästina und nach Ägypten. Mit ihrem Elfenbein- und Sklavenhandel brachten die Araber die Banane auch auf den afrikanischen Kontinent. Von hier gelangte sie um 1510 durch portugiesische Seefahrer auf die Kanarischen Inseln. 1516 kam die Bananenpflanze durch einen spanischen Missionar von den Kanarischen Inseln in die Dominikanische Republik und 1535 nach Peru. So war sie schon damals in den Tropen der ganzen Welt verbreitet. Etwa 1850 erreichten die ersten - aus Kuba stammenden - Bananen New York. Um 1885 wurden die ersten Bananen von der Insel Madeira und den Kanaren nach Europa verschifft. 1892 erreichten die ersten Bananen deutschen Boden. "Heute ist die Banane nicht nur in den Tropen zu finden, sondern klimatisch weniger anspruchsvolle Formen gedeihen noch in Höhenlagen bis zu 1200 m rund um den Äquator und sind bis auf die Azoren, sowie auf Sizilien, Zypern und in Südspanien bis fast 38° nördliche Breite und in Australien bis 28° südliche Breite vorgedrungen ("Bananengürtel")."

http://www.hensle.de/Tropische_Fruchte/heimat_und_verbreitung1.htm

Vielen Dank! Das ist doch eine wirklich "erhellende" Antwort.

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Wissen tu ich es nicht genau. WEnn kann es sie nur in Südchina geben. Ich habe allerdings weder in Singapur noch in Hongkong welche gegessen, noch gesehen.
Nachdem ich das 1. Mal dort war, habe ich jahrelang in Deutschland kein Chinarestaurant betreten, da das dortige Essen nichts mit den uns bekannten Gerichten aus den Chinarestaurants zu tun hat.

Das dachte ich mir schon

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Soviel ich weiß, gibt es in China kein wirkliches Dessert, so wie wir es als Abschluss eines Essens kennen. Innerhalb des Menüs werden auch süße Speisen gereicht.

Ich richte mich gern bei chinesischen Gerichten - einmal aus meinen bei einer Chinesin gehabten Kochkursen - und zum anderen u.a. nach dem" Großen Buch der chinesischen Kochkunst" von Kenneth Lo. Darin finden die gebackenen Bananen keine Erwähnung. Wären sie "Standard", wären sie dort mit Sicherheit aufgeführt - sind sie nicht. Daher gehe ich davon aus, dass die Europäer/Deutschen? mit viel Kreativität die Bananen "chinesisch angenähert" haben. Trotzdem mag ich sie gern ;-))

Lieber Spock11189, ich kenne die gebckene Banane auch aus anderen asiatischen Kochbüchern, z.B. aus der Indonesischen oder Thailändischen Küche. Allerdings wird sie da eher in Päckchen aus dünnem Reispapier ausgebacken...

Sind das auch traditionelle Kochbücher?

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@Spock11189

Pfffft, gute Frage... Vermutlich aber wohl eher nicht, da es deutsche Verlage sind...

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@Hopsfrosch

Eben darum ging mir. Ich denke das die gebackenen Bananen und viele andere angeblich chinesische Gerichte die man hier beim Chinesen bekommt eher Re-Imports sind. Sowie z.B der Döner nicht wirklich Türkisch ist.

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@Spock11189

OK, jetzt habe ich´s verstanden.... Dann weiß ichs auch nicht wirklich genau!

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Also, ich esse immer Bananen aus Süd- und Mittelamerika! Andererseits kommt der Kakao aus Südamerika - wird heute aber hauptsächlich in Afrika angebaut! Globalisierung ist so alt wie die Menschheit! Guten Hunger und Durst!

Den hatte ich sowieso

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