FI-SCHUTZSCHALTER FLIEGT RAUS (beide)?

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8 Antworten

das mit der oberen schiene sieht verdammt gruselig aus, ich würde sagen, hier ist der hund begraben. an sonsten solltest du mal checken, ob irgendwo der neutralleiter hinter dem FI mit der erdung verbunden ist bzw. ob alle abgehenden neutralleiter auch auf den abgang des fi angeschlossen sind, also hier in dem fall am unteren N Anschluss.

lg, Anna

🤔 ich könnte mir noch gut vorstellen, dass er bei der Zuleitung den Neutralleiter auf die Leiste gelegt hat und dann erst auf den RCD und nicht erst auf den RCD und dann weiter auf die Leiste.

Wär aus meiner Sicht ein Leichtsinnsfehler. Der schnell Mal passiert.

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Ich hab glaube ich den Fehler.

Dein Elektriker ist mit den Neutralleiter von der Zuleitung auf den RCD und dann aber mit einer zweiten Ader von der selben Klemmung auf die Leiste hoch.

Er hat damit den Kontakt des N bzw. Neutralleiters am RCD überbrückt und sich damit selbst einen Fehler eingebaut.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung

Hi,

in den meisten fällen haben Bohrmaschinen die Schutzklasse 2, somit hat der PE bzw. Schutzleiter bzw. gelb grüner Draht keine Verbindung mit den Gehäuse der Bohrmaschine.

Kann mir jetzt nur erklären, dass vielleicht der PE und der N (blaue Draht) vertauscht sind.

Kann aber auch nur vermuten und würde dir eher empfehlen, mal einen Elektriker drüber schauen zu lassen.

Ich kann hier nicht eindeutig erkennen ob wirklich alles richtig verkabelt ist.

Deine Problemstellung klingt aber so, als ob entweder der Nullleiter irgendwo nach dem FI mit der Erde verbunden ist oder als ob irgendwo Nullleiter und Erde vertauscht wurde.

Wer hat denn eigentlich den Sicherungskasten gemacht, der sieht nicht sonderlich sauber aus.

Ein Freund, dieser Mechatroniker und hat uns das kostenlos zusammengebaut, haben gesagt brauch keine Perfekte Arbeit werden da der eh in einem Jahr wieder rauskommt, ist nur vorübergehend damit wir Storm haben (wird nächstes Jahr komplett abgerissen und neu gebaut)

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@NicoSWAT
Ein Freund, dieser Mechatroniker

Mechatroniker sind KEINE Elektriker. Er darf das gar nicht! Und wie man sieht, zurecht!

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@RareDevil

Ok, sagen wir mal, sie werden als Elektrofachkräfte gesehen, aber wie man sieht, hätte er besser 3 1/2 Jahre nur Elektro gelernt. Scheinbar kommt die Ausbildung viel zu kurz, was die Elektrotechnik angeht, oder er hat nicht aufgepasst. Sowas hätte er nie in Betrieb nehmen dürfen. Auch nicht als "Provisorium"...

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@NicoSWAT

Naja wie soll ich sagen, normgerecht ist das Ding mit Sicherheit nicht und ich bin mir nicht sicher ob dir das ein Elektriker abnehmen wird. Wenn die Hütte wegen dem brennt wird sich die Versicherung auch drauf ausreden.

Die Probleme die ich vermute habe ich dir in der Antwort ja bereits genannt, das solltest du oder besser eine Fachkraft prüfen.

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@RareDevil

Mechatroniker ist ein anerkannte Elektrofachkraft und gleichzeitig Metallfachkraft

Bitte vorher informieren

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@ElamoMichi

War mir klar, dass eine Reaktion auf meine Aussage kommt... :) Hat nur länger gedauert, wie erwartet (hatte innerhalb einer Stunde mit Gegenwehr gerechnet ^^).

Rechtlich sind sie in zwei Berufen anerkannte Fachkräfte. Jeder Beruf für sich hat aber getrennt erlernt 3 1/2 Jahre Lehrzeit. Der Mechatroniker soll aber das alles in nur 3 1/2 Jahren lernen, was sonst in je 3 1/2 Jahren beigebracht wird? Wenn man drüber nachdenkt, kann das nicht gut gehen. Für mich sind Mechatroniker eine Alternative für Firmen, die in der Metallverarbeitung sich einen extra Elektriker sparen wollen. Innerhalb ihrer Tätigkeit können sie entsprechend der EFK-Regelung (Auf Grund der Ausbildung, Kenntnisse UND Erfahrung) auch Anlagen anschließen, messen und in Betrieb nehmen. Und erst, wenn sie als EFK ernannt sind. Gleiches natürlich auch für den reinen Elektriker. Und wenn man sich die Verteilung anschaut, dann sind so Grundlegende Fehler gemacht worden, das die Kenntnis und Erfahrung in dem Bereich definitiv fehlt... Natürlich bedeutet das auch nicht, dass ein frisch gelernter Elektriker das auf jeden Fall besser macht, aber die Wahrscheinlichkeit, dass er in der Lehre sowas schon besser gelernt hat, ist och wesentlich größer. Mechatroniker sind meiner Meinung nach eher im Maschinenbau gut untergebracht und nicht in der Hausinstallation. Hier wird ein Beispiel deutlich, warum ich dieser Meinung bin. Das mag jeder anders sehen und ich hab noch keine Erfahrung mit Mechatronikern gemacht. Wir stellen als Energieversorger (bisher zumindest) keine ein, sondern nur Elektriker.

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@RareDevil

Ich glaube das ich den Fehler entdeckt habe.

Warum geht an den beiden N Anschlüssen des RCDs also oberen und unteren 2 Adern jeweils weg?

Aber an der Unterseite des RCDs ist nur die Leiste, wo ist aber der N?

Er greift den N von oben ab anstatt von unten und überbrückt damit den Neutralleiter am RCD.

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@ElamoMichi

Man sieht es schlecht. Die Zuleitung kommt auf den unteren Fi 3~ und N, geht von dort nach oben auf den Fi 3~ mit N... Vom oberen Fi geht unten am N eine Ader auf die N-Schiene (Ist an der Phasenschiene vorbei gequetscht. Deshalb ist die auch schief, oben am Fi ist nur eine Ader, die 2. ist die von der unteren Klemme des oberen Fi...) und vom unteren Fi ebenfalls von unten am Fi auf die N-Schiene. Man erahnt es nur, weil hinter der 2. Reihe (hinter dem 2. Automaten) noch eine blaue Ader hoch geht, die auf die N-Schiene geht. Aber die N-Schiene ist nicht geteilt. Somit fließt jede Last immer über beide Fi's und teilt sich also den Rückweg. Fließt jetzt 2A über eine Phase, dann fließen je Fi 1A auf N zurück... Somit haben beide einen Fehlerstrom von 1A und lösen natürlich auch beide aus...

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@RareDevil

Der Fehler war in diesem Fall wohl am ehesten die Person die das Ding verkabelt hat ;)

Da fehlt anscheinend noch jede Menge Erfahrung und Wissen.

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Nach dem FI gibt es keinen Nullleiter mehr!

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@ProfDrDrStrom

Es gibt den Neutralleiter der im Volksmund auch als Nullleiter bezeichnet wird, aber ja stimmt. Und der FI heißt nach neuer Bezeichnung auch RCD...

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@PeterKremsner

Mit RCD und FI habe ich überhaupt kein Problem.

Aber der „Nullleiter“ heißt seit 1973 „PEN“, ich finde gerade bei solchen Problemstellungen sollten wir Fachleute uns auch Mühe geben die richtigen Begriffe zu verwenden.

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@ProfDrDrStrom

Ja ich habe auch nichts gegen deinen Einwand gesagt, ich hab dem sogar zugestimmt.

Aber wenn wir es ganz korrekt wolllen, sollten wir den FI auch RCD nennen, weil das nunmal seit 2008 die korrekte Bezeichnung dafür ist.

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@PeterKremsner

Wobei aber der Fi und RCD das gleiche Bauteil sind und die gleiche Funktion haben. Der Nullleiter (heute PEN) aber nicht die gleiche Funktion wie der Neutralleiter darstellt... ;) (wenn wir schon genauer wie die Goldwaage werden ^^)

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@ProfDrDrStrom

Ich kann dir dazu nur sagen, dass uns mal gesagt wurde, dass man den Term FI nicht mehr verwenden sollte, sondern den Term RCD weil dieser im Gegensatz zum FI international ist.

Auf der Wikipedia steht dazu:

Durch die Harmonisierung in der Normung auf internationaler Ebene wird seit 2008 [3] allgemein die Bezeichnung RCD auch in den deutschsprachigen Normen und der Literatur verwendet.

Ich denke mal nicht, dass es Verboten ist FI zu sagen, aber das habe ich auch nicht behauptet, ich habe lediglich gesagt, dass die korrekte Bezeichnung dafür eben RCD ist. Als korrekte Bezeichnung würde ich dem Fall die Bezeichnung in der Norm ansehen.

Aber das ganze wird jetzt schon langsam zu meckern auf hohen Niveau und bringt uns auch nicht weiter ;)

Ich habe deinem Einwand mit dem Nullleiter zugestimmt und ich hätte in der Antwort den korrekten Term Neutralleiter verwenden sollen und darum gings hier ja eigentlich.

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@PeterKremsner

Ich habe das Thema FI nicht aufgemacht und auch beim Thema Null/ Neutralleiter nicht nachgetreten.

Du behauptest das RCD die korrekte Bezeichnung für einen Fehlerstromschutzschalter sei und wir diesen Begriff verwenden sollten.

Wenn Fehlerstromschutzschalter als Bezeichnung nicht mehr zeitgemäß wäre, würde ich dir uneingeschränkt zustimmen, aber z.B. die VDE Norm 0100-410 und auch die Önorm E 8601verwenden beide den Begriff Fehlerstrom-Schutzeinrichtung.

Auch auf der Website der Elektroinnung Wien wird der Begriff verwendet.

https://www.elektroinnung-wien.at/files/FI-Schutzschalter_KONSUMENTENINFO.pdf

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@PeterKremsner

Aber ich denke mal es bringt hier nichts noch weiter zu diskutieren.

Ich behaupte, dass die Bezeichnung RCD eigentlich die korrekte Bezeichnung ist und ich vermute mal, dass in der Industrie FI einfach gebräulicher ist und daher auch der Begriff FI noch oft verwendet wird. Wie es in den Normen aussieht kann ich nicht sagen, ich habe da aber meistens auch nur Fehlerstromschutzschalter gelesen und diese Bezeichnung ist auch im deutschen korrekt soweit ich das Mitbekommen habe sollte nur FI durch RCD als Abkürzung ersetzt werden.

Wird im Endeffekt aber ähnlich wie bei der IUPAC in der Chemie sein 3 Octanon wird auch heute noch so genannt obwohl die neue IUPAC Octan-3-on vorschreibt.

Ich trau mich mal behaupten, dass du die Normen viel besser kennst als ich daher glaube ich deine Aussagen auch, allerdings kann ich mir auch nicht ganz vorstellen, dass in dem Wikiartikel Blödsinn steht oder das meine Professoren Unsinn geredet haben.

Btw nur als Nachtrag zu deiner Antwort, mir kommt es so vor als ob du viele meiner Aussagen als Angriffe gegen dich auffasst obwohl sie nicht so gemeint sind.

Das mit Meckern auf hohem Niveau war auf meine eigenen Aussagen bezogen und darauf, dass es eigentlich egal ist wie man den nennt wir wissen ja beide was gemeint ist. Das war nicht als Angriff an dich gerichtet, falls du das so ausgefasst haben solltest.

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@PeterKremsner

Ok, ein letztes Mal von mir etwas dazu.

Ich fühle mich überhaupt nicht von dir angegriffen, wir diskutieren hier sachbezogen und nicht auf einer persönlichen Ebene. Du darfst deine Meinung genauso vertreten wie ich meine.

Die Normen bezogen auf den Begriff Fehlerstromschutz (abgekürzt FI-Schutz) hast ebenfalls du als Argument gebracht und ich habe es nachgeschaut.

Zu deinem Wiki Zitat:

Durch die Harmonisierung in der Normung auf internationaler Ebene wird seit 2008  [3]   allgemein die Bezeichnung  RCD auch in den deutschsprachigen Normen und der Literatur verwendet.

Es steht dort das die Bezeichnung RCD jetzt auch im Sprachgebrauch Einzug gehalten hat.

Ich lese dort nicht das der Begriff Fehlerstromschutz abgelöst wurde.

Und als Letztes zitiere ich mich nochmal selbst:

Mit RCD und FI habe ich überhaupt kein Problem.
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@ProfDrDrStrom

Ich hab jetzt nochmal den Professor gefragt und er hat das so erklärt:

Eigentlich sollte man sich die Bezeichnung RCD anstatt FI angewöhnen weil seit geraumer Zeit versucht wird technische regionale Abkürzungen innerhalb der EU auf internationale Abkürzungen zu ändern. Es gibt aber seines Wissens nach derzeit aber noch keine Vorschrift welche FI verbietet oder RCD erzwingt, womit man diese Begriffe derzeit parallel verwendet, auf lange Sicht aber FI durch RCD als Abkürzung auch vollständig abgelöst werden soll.

RCD statt FI ist also damit eher eine Empfehlung als eine Vorschrift.

Ich habe das nur aus seiner Vorlesung im Bac Studium so mitbekommen und so aufgefasst, dass RCD die Abkürzung FI ersetzt hat. Die entsprechende Zeile in der Wikipedia habe ich auch so aufgefasst.

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Dir ist schon klar, dass das Ding kurz vorm Abbrennen ist? Du kannst eigentlich schonmal die Feuerwehr anrufen und sagen, sie wollen kurz in der Leitung bleiben, dauert nicht mehr lange.

Die Phasenschiene ist halb rausgerissen und klemmt vielleicht noch auf dem letzten Zehntel Millimeter. Wenn eine Verschraubung keinen ordentlichen Kontakt hat, erhitzt sie sich, sobald da richtig Strom drübergeht. Die nicht verwendeten Kontakte liegen frei - wenn da keine weitere Abdeckung davor ist, ist der nächste tot, der da ranfasst.

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