Erlaubt der Koran die Sklaverei oder ist er dagegen? 

9 Antworten

Es enthält Empfehlungen, Anweisungen und Aussagen bezüglich Sklaverei. In der Summe, wird es als eine legitime, aber fremde Institution anerkannt.

Manche sehen in den Textstellen die Anweisung, die Sklaverei zu beenden und nicht zu praktizieren. Das ist sehr gewagt, denn das würde bedeuten, die Nachfolger hätten sich nicht daran gehalten. Während der Expansion der Religion in Afrika, zum Beispiel.

Sklaverei ist eine zeitliche Angelegenheit, die damals sehr verbreitet war. Der Islam hat die Linien gezogen und den Sklaven erstmals rechte gegeben, sodass sie nicht mehr von ihren Herren unterdrückt werden durften.

Gleichzeitig gilt das freilassen/freikaufen eines Sklaven als eine sehr gute Tat und ist sogar als Sühne bei einigen Sünden erforderlich.

Die Möglichkeiten, wie Leute versklavt wurden, wurden ebenfalls sehr stark beschränkt. Bspw wurden vor dem Islam Leute versklavt, die ihre Schulden nicht begleichen konnten. Solchen Angelegenheiten wurden mit dem Islam verboten. Heute gibt es keine Sklaven mehr nach Islamischen Recht.

Zit.: "Es ist nicht zu erkennen, dass Mohammed die Absicht hatte, die Sklaverei abzuschaffen."

Der Koran betrachtet die Unterscheidung zwischen Herren und Sklaven als Teil der göttlichen Ordnung, beschreibt jedoch die Freilassung von Sklaven als wohltätigen Akt. So billigt der Koran auch das Konkubinat des freien Mannes mit seiner Sklavin (Sure 4:3; 4:24f; Sure 23:6; Sure 70:30).

Ein berühmter Fall der Versklavung eines Stammes aus der Frühzeit des Islam sind die Banu Quraiza. Dieser jüdische Stamm aus Yathrib/Medina wurde nach der Grabenschlacht von den Muslimen unter Führung Mohammeds angegriffen. Nachdem die Banu Quraiza aufgegeben hatten, wurden die Männer des Stammes geköpft und die Knaben, Frauen und Mädchen versklavt. Ibn Ishaq beschreibt die Teilung der Beute folgendermaßen:

   Der Prophet verteilte den Besitz, die Frauen und die Kinder der Banu Quraiza unter den Muslimen. Er legte fest, welche Anteile an der Beute jeweils den Reitern und den Unberittenen zustanden, und behielt selbst ein Fünftel ein. […] Die gefangenen Frauen und Kinder aus dem Fünftel schickte er mit dem Helfer Sa'd ibn Zaid in den Nadjd und tauschte sie gegen Pferde und Waffen ein. Eine der gefangenen Frauen, Raihana bint 'Amr, behielt der Prophet für sich selbst. Sie blieb in seinem Besitz, bis er starb.

Sklaverei im Islam: https://de.wikipedia.org/wiki/Sklaverei_im_Islam

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Christentum und Islam, Physik und Leben

Lüge.

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@joerosac

Sie du der Wahrheit ins Auge

Koran mahnt, Sklaven gut zu behandeln

Vergleiche ziehen jedoch nicht nur die, die den transatlantischen Sklavenhandel relativieren wollen. Auch viele Muslime argumentieren: Der Islam habe den Status von Sklaven im Vergleich zur vorislamischen Zeit entscheidend verbessert – und ziele eigentlich darauf ab, Sklaven zu befreien.

In der Tat gibt es im Koran viele Stellen, die die Gläubigen anweisen, Sklaven gut zu behandeln. Anders als etwa im römischen Recht sind Sklaven im muslimischen Recht nicht nur „res“, also Dinge, sondern auch Menschen. Zudem wird das Freilassen von Sklaven als eine der besten Taten angesehen. Viele Muslime führen auch die Praxis des Propheten Muhammad als beispielhaft an. Dieser habe zwar auch selbst Sklaven besessen, soll aber unter anderem gesagt haben:

„Eure Sklaven sind eure Brüder! Allah hat euch die Oberhand über sie gegeben. Wer dann die Oberhand über seinen Bruder hat, der soll ihm etwas zu essen geben, von dem er selbst isst, und ihm als Kleidung geben, von der er sich selbst kleidet. Traget ihnen nicht das auf, was über ihre Kraft hinaus geht, und wenn ihr ihnen etwas auftraget, das über ihre Kraft hinaus geht, so helft ihnen dabei!“

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@Padarnalat7777

Nicht gelesen? "Der muslimische Sklavenhandel war der längste in der Geschichte der Menschheit. Er währte 13 Jahrhunderte und hatte viel mehr Opfer als der Sklavenhandel nach Amerika, der 400 Jahre dauerte."

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@joerosac

„Eure Sklaven sind eure Brüder! Allah hat euch die Oberhand über sie gegeben. Wer dann die Oberhand über seinen Bruder hat, der soll ihm etwas zu essen geben, von dem er selbst isst, und ihm als Kleidung geben, von der er sich selbst kleidet. Traget ihnen nicht das auf, was über ihre Kraft hinaus geht, und wenn ihr ihnen etwas auftraget, das über ihre Kraft hinaus geht, so helft ihnen dabei!“

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@Padarnalat7777

Fein fein, oute Dich !

Du bist akso der Aussage das es GERECHTE SKLAVEREI

gibt ?

Denn nur die "ungerechte" Sklaverei wurde nach Deinem Statement abgeschafft, die "gerechte" Sklaverei blieb bestehen. Beschreibe GERECHTE Sklaverei...

Hm, wir hören ???

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@GeriDerWolf

„Eure Sklaven sind eure Brüder! Allah hat euch die Oberhand über sie gegeben. Wer dann die Oberhand über seinen Bruder hat, der soll ihm etwas zu essen geben, von dem er selbst isst, und ihm als Kleidung geben, von der er sich selbst kleidet. Traget ihnen nicht das auf, was über ihre Kraft hinaus geht, und wenn ihr ihnen etwas auftraget, das über ihre Kraft hinaus geht, so helft ihnen dabei!“

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@Padarnalat7777

Du bist gut im copy and paste.

Beantworte meine Frage. :

Was ist GERECHTE Sklaverei ?

Welche Menschen darf ein Muselmane versklaven, an- und verkaufen wie Vieh ?

Beantworte die Frage :

Was ist GERECHTE Sklaverei ?

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Sure 90 Vers 11-13

„Doch er bezwang den mühsamen Weg nicht. Und was lehrt dich wissen, was der mühsame Weg ist? Es ist die Befreiung eines Sklaven.“

Sure 24 Vers 33

,,Diejenigen, die keine (Möglichkeit zum) Heirat(en) finden, sollen keusch bleiben, bis Allah sie durch Seine Huld reich macht. Und denjenigen von denen, die eure rechte Hand besitzt, die einen Freibrief begehren, sollt ihr einen Freibrief ausstellen, wenn ihr an ihnen etwas Gutes wißt. Und gebt ihnen (etwas) vom Besitz Allahs, den Er euch gegeben hat. Und zwingt nicht eure Sklavinnen, wo sie ehrbar sein wollen, zur Hurerei im Trachten nach den Glücksgütern des diesseitigen Lebens. Wenn aber einer sie dazu zwingt, so ist Allah, nachdem sie gezwungen worden sind, Allvergebend und Barmherzig."

Sure 4 Vers 92

,,Es steht keinem Gläubigen zu, einen (anderen) Gläubigen zu töten, es sei denn aus Versehen. Und wer einen Gläubigen aus Versehen tötet, (der hat) einen gläubigen Sklaven (zu) befreien und ein Blutgeld an seine Angehörigen aus(zu)händigen, es sei denn, sie erlassen (es ihm) als Almosen. Wenn er (der Getötete) zu einem euch feindlichen Volk gehörte und gläubig war, dann (gilt es,) einen gläubigen Sklaven (zu) befreien. Und wenn er zu einem Volk gehörte, zwischen dem und euch ein Abkommen besteht, dann (gilt es,) ein Blutgeld an seine Angehörigen aus(zu)händigen und einen gläubigen Sklaven (zu) befreien. Wer aber keine (Möglichkeit) findet, (der hat) zwei aufeinanderfolgende Monate (zu) fasten – als eine Reueannahme von Allah. Und Allah ist Allwissend und Allweise."

Durch den Islam gab es keine Sklaverei mehr

https://youtu.be/7UAn_aurtOI

Die Sklaverei gibt es dort auch heut noch.

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@adelaide196970

,,Dort heut noch"

Wo bitte? In Syrien? Irak?

Nationen haben nichts mit dem Islam zutun, im Islam ist die Sklaverei strengstens untersagt und das steht sehr oft im Koran

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  • Durch den Islam gab es keine Sklaverei mehr

Das stimmt nicht.

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@joerosac

Das stimmt sehr wohl, die Sklaverei mein Freund war allgegenwärtig und durch den Islam hatten die Sklaven Rechte bekommen

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@joerosac

Das steht bei diesem von dir hinzugefügten Link:

Koran mahnt, Sklaven gut zu behandeln

Vergleiche ziehen jedoch nicht nur die, die den transatlantischen Sklavenhandel relativieren wollen. Auch viele Muslime argumentieren: Der Islam habe den Status von Sklaven im Vergleich zur vorislamischen Zeit entscheidend verbessert – und ziele eigentlich darauf ab, Sklaven zu befreien.

In der Tat gibt es im Koran viele Stellen, die die Gläubigen anweisen, Sklaven gut zu behandeln. Anders als etwa im römischen Recht sind Sklaven im muslimischen Recht nicht nur „res“, also Dinge, sondern auch Menschen. Zudem wird das Freilassen von Sklaven als eine der besten Taten angesehen. Viele Muslime führen auch die Praxis des Propheten Muhammad als beispielhaft an. Dieser habe zwar auch selbst Sklaven besessen, soll aber unter anderem gesagt haben:

„Eure Sklaven sind eure Brüder! Allah hat euch die Oberhand über sie gegeben. Wer dann die Oberhand über seinen Bruder hat, der soll ihm etwas zu essen geben, von dem er selbst isst, und ihm als Kleidung geben, von der er sich selbst kleidet. Traget ihnen nicht das auf, was über ihre Kraft hinaus geht, und wenn ihr ihnen etwas auftraget, das über ihre Kraft hinaus geht, so helft ihnen dabei!“

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@Padarnalat7777

Trotzdem erlaubt der Koran die Sklaverei. Da kannst Du die Suren drehen und wenden wie Du willst.

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@joerosac

Das waren keine Sklaven mehr, sie haben die gleichen Rechte wie deren Besitzer gehabt

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@joerosac

„Eure Sklaven sind eure Brüder! Allah hat euch die Oberhand über sie gegeben. Wer dann die Oberhand über seinen Bruder hat, der soll ihm etwas zu essen geben, von dem er selbst isst, und ihm als Kleidung geben, von der er sich selbst kleidet. Traget ihnen nicht das auf, was über ihre Kraft hinaus geht, und wenn ihr ihnen etwas auftraget, das über ihre Kraft hinaus geht, so helft ihnen dabei!“

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@joerosac

Du liest ebenfalls meine Antworten nicht, die Sklaven hatten die gleiche Rechte wie deren Besitzer

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@Padarnalat7777

Worin bestand denn dann ihre Eigenschaft als Sklave? Schließlich waren sie ja noch Sklaven. Mit Logik hast du es wohl nicht so.

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@WisperndesGras

„Eure Sklaven sind eure Brüder! Allah hat euch die Oberhand über sie gegeben. Wer dann die Oberhand über seinen Bruder hat, der soll ihm etwas zu essen geben, von dem er selbst isst, und ihm als Kleidung geben, von der er sich selbst kleidet. Traget ihnen nicht das auf, was über ihre Kraft hinaus geht, und wenn ihr ihnen etwas auftraget, das über ihre Kraft hinaus geht, so helft ihnen dabei!“

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@Padarnalat7777

Aber ihnen wurde den ganzen Tag etwas aufgetragen, und sie hatten zu gehorchen. Eine Möglichkeit sich zu entfernen gab es nicht. Auch einen Lohn gab es nicht außer Unterkunft und Verpflegung. Dies sind die zwei wesentlichen Unterschiede zwischen Lohnarbeit und Sklaverei. Beim Bau der Fußball-WM-Stadien verwischen sich bekanntermaßen diese Unterschiede im ISLAMISCHEN Land Qatar.

Wie immer ist der Muslim hier mit seiner Religion überfordert. Es ist ein Graus.

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Ein Verbot gibt es nicht jedoch musst du deinen Sklaven versorgen und genauso gut behandeln wie dich selbst.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Praktizierende Muslima, der Ahlu Sunnah wa Juma´ah☝🏼🏴🤍

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