Einer meiner Wachteln pickt anderen die Federn aus, wohin mit dem Störenfried?

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Wachtel abgeben 100%
Wachtel zu den Hühnern setzten 0%

5 Antworten

Beide Auswahlmöglichkeiten sind für mich keine Lösung. Die Haltung einer einzigen Wachtel mit Hühnern ist nicht wirklich artgerecht und wäre nur eine vorübergehende Lösung. Wenn du das Tier abgibst, bist du zwar das Problem los, aber dann hat ein anderer das Problem.

Federpicken ist eigentlich ein Zeichen für einen Mangel oder Langeweile. Nur in den seltensten Fällen hat das Tier selbst eine Störung. Meistens macht der Mensch bei de Haltung einen Fehler.

Ich würde mal versuchen das Futter etwas eiweißreicher zu gestallten und den Auslauf interessanter. Mehr Versteckmöglichkeiten, Futter zum Erarbeiten, etc.

Solltest du noch keinen Wachtelhahn haben, sollte einer dazu. Dann vergeht den Mädels ganz schnell die Langeweile.

Bevor du dem Tier die Schuld gibst, wäre klasse wenn du die Haltung erklären würdest, meistens ist dieses federn rupfen ein Zeichen dass das Gehege bzw der Stall zu klein sind.

Habe kein kleines Gehege, insgesamt 6 qm für 10 Wachteln versteckmöglichkeiten, würde es am Platz liegen, dann würden es doch mehrere Vögel machen und nicht nur einer.

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Im Zweifel muss es in den Topf, alleine halten ist no die beste Lösung. Zu den Hühnern kannst du versuchen, die zeigen dem Störenfried wo es lang geht. Zumindest lassen die sich keine Federn rauszupfen.

Naja, meine Hühner sind Zwerghühner, also seramas, und 2 1/2 Wochen jünger als die Wachteln, meine Hühner sind noch Küken so wie die Wachteln, also beide rassen nicht alt.

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Versuche es, im Zweifel draht dazwischen das sie sich sehen können, aber eben nicht angreifen können.

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Meine Erfahrung (hatte ähnliche Probleme):

Gib den Wachteln pulverisierte Muschelschalen und Mische ihnen es unter, häufig Picken sie aus Mängel. Vielleicht auch mal das Futter wechseln. Zu den Hühnern setzen wäre unratsam, da die Tiere ihre feste Hackordnung haben und andere, einzelne Tiere weghacken.

Meistens schlichten Hähne auch bestimmte Probleme in der Gruppe, man sollte vielleicht einen Hahn dazu setzen.

Dann gibt es eine Möglichkeit (falls es aus Langeweile geschieht) Spielzeug, neues Streu oder (wie ich es mal gemacht habe) einen abgestorben, kleinen Baum reinzulegen. Darin suchen sie meistens Schutz, den häufig hacken sich Hühner und Wachteln auch aus Angst. Diese Tiere brauchen immer einen Möglichkeit, sich zu verstecken, und dichtes, großes geäst war für meine Tiere ganz schön. Das geäst/der kleine Baum muss nur fest daliegen, sonst besteht Verletzungsgefahr.

Falls das nicht hilft: Das Tier von der Gruppe abtrennen, damit sich die anderen die Verhaltensweisen nicht abgucken. Am besten in einem Käfig direkt daneben, wo sich die Tiere sehen und durch den Maschen die Köpfe durchstecken können. Die gehackt Wachtel hat dadurch die Chance, ihren Rang in der Hackordnung aufzubessern, was auch dem Selbstbewusstsein hilft. Wenn die Hackende Wachtel zurückkommt, wird sie schnell merken, dass ihr ehemaliges ,,Opfer" kein gutes Opfer mehr ist, weil es nun einen festen, guten Platz in der Hackordnung hat.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Kann es sein, dass das Gehege zu klein ist?

Denke nicht, sind insgesamt nicht viele haben 2 qm drinne und 4 qm draussen

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