Durchfallquote über 90% wer ist schuld; prof oder studierende?

Geht's um Schule oder Uni?
Deine Formulierungen sind widersprüchlich.

Uni

12 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Solche Durchfallquoten sind in meinen Augen definitiv das Problem des Professors. Dieser ist offensichtlich nicht in der Lage, den Stoff so zu vermitteln, dass er von Studis aufgenommen oder sinnvoll nachgearbeitet werden kann.

Eindeutig ein Fall für den Studiendekan und Qualitätsmanagement/Hochschuldidaktik. Weder die Uni noch der Studiengang hat etwas von solchen Profs. Er versucht sich damit nur auf Kosten der Studis das Leben leichter zu machen.

Beste Grüße!

Nicht zwangsläufig, hab was ähnliches erlebt, und kann das zumindest in meinem Fall verstehen!

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Wenn etwas abgefragt wird, was schon als Information den Schülern angeboten wurde, ist es OK, nachzuprüfen, ob der Schüler/Sudierende Interesse daran hat(te), es in sein Wissen zu integrieren.

Ansonsten wäre es besser, der Schüler lernt irgendewas und bittet, das abzufragen. Ob das aber etwas mit den späteren Anforderungen zu tun, den jemand beruflich gewachsen sein soll, ist fraglich.

Findest du allein die Frage nicht eines Studierenden unwürdig? Heißt das in deinem Beispiel, dass es nicht relevant ist, über Parameter genauso gut Bescheid zu wissen, wie über das Restliche, das zu wissen ist? ;-)

Allein dadurch, dass es mindestens ein Befriedigend gab beweist doch, dass man den Prüfungsstoff zumindest so gut beantworten konnte. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass allein die Unkenntnis über Parameter über die Hälfte der Bewertung zur Notenvergabe ausmacht! Ist es ausgeschlossen, dass bei richtigen Antworten aller anderen Aufgaben trotzdem keine bessere Note in der Möglichkeit liegt?

Habe da eine ähnliche Geschichte erlebt. Reguläre Prüfung, die meisten haben recht gut bestanden. Viele haben sich um die reguläre Prüfung gedrückt, weil sie sich sicher waren, die Nachprüfung wäre noch einmal die gleiche, wei die Reguläre Prüfung. Also hat kaum einer gelernt. Nun war die Nachprüfung aber eine ganz reguläre neue Prüfung! Die habe ich auch mitgeschrieben. Schon als wir den Prüfungssaal verließen, hörte ich bei vielen das Entsetzen über die schwere Prüfung. Mir kam die vollkommen normal vor. Und dann redet man natürlich über die Aufgaben, wer wie was gerechnet hat, geht noch in der Mensa nen Kaffee trinken, um wieder runterzukommen. Na ja, und als dann die Noten bekanntgegeben wurden, sickerte langsam durch, dass die Durchfallquote eigentlich bei 80% liegen würde, dass aber wegen der hohen Durchfallquote der Notenschlüssel angehoben wurde, so dass "nur" noch 60% durchgefallen sind. Muss dazu sagen, es war das offizielle Statement des Dekans, dass die Durchfallquote so um die 40% liegen solle. Und ja, da war es auch so, dass die Meisten eine vier hatten, es gab bei ca 200 Prüflingen um die 30 dreier, keine zwei. Trotzdem hatte einer eine eins!

Sowas gibts durchaus!

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Wieso "Schuld"?

Das ist Absicht. So wird ausgesiebt an den Unis.

90% ist tatsächlich sehr hoch, aber grundsätzlich ist es ganz normal in vielen Studiengängen, dass die Profs schon vorab festgelegt haben, wieviel Prozent der Teilnehmer durchfallen sollen.
Und dann werden bei der Korrektur der Klausur die Punkte/Noten so verteilt, dass die Durchfallquote passt.

Aber im Online-semester gab es nur 7% Durchfallende. Ein krasser Unterschied.

Und normal sind 33% bis 40%

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Kenne ich ähnlich. Bei uns endeten manche Klausuren damals auch mit ca. 80-90% "nicht bestanden". Aus Gesprächen mit Kommilitonen/-innen war mir aber bei Vielen klar, dass die "keine Ahnung" vom Prüfungsstoff hatten.