Dürfen Katzen Honig essen?

9 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

wenn sie nur ab und zu ganz wenig bekommt, ist es bestimmt nicht so schlimm. Ich habe auch eine Honignase, passe aber auf, dass sie nur ganz selten 2-3 mal schleckt und ihr geht es gut.

Katzen sollten keinen Honig essen, weil da jede Menge Zucker drin ist und Zucker schädlich für Katzen ist. Zum einen ist es natürlich für die Zähne nicht gut, und zum anderen können Katzen Zucker schlecht verstoffwechseln. Und außerdem können sie Süßes nicht einmal schmecken. Der Süßgeschmack kommt ja auch nicht in ihrer natürlichen Nahrung vor. Besorg ihr lieber katzengechte Leckerlis, z. B. Milchdrops mit Honig oder sonst was aus dem reichhaltigen Angebot!

Und bei Kindern ist es übrigens so, dass sie im ersten Lebensjahr noch nicht mit den Bakterien klarkommen, die im Honig als Naturprodukt enthalten sind...

Im Honig gibt es keine Bakterien. Bakterien können nur mit Hilfe von Wasser überleben und Honig hat weniger als 18% Wassergehalt. Zuwenig für Baktus. Außerdem ist Honig leicht Antibiotisch und wieder haben Baktus und Co keine Chance.

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@Nurosel

ACH NEIN???

http://www.aerztekammer-bw.de/15/02gesundheitstipps/g_m/honig.html

--> "Honig ist ein hochwertiger Naturstoff mit vielen guten Eigenschaften. Bei der Verarbeitung von Bienenhonig können jedoch grundsätzlich Bakterien aus der Umwelt in den Honig gelangen. Besonders gefährlich für Säuglinge ist der Krankheitserreger Clostridium botulinum, der ein lähmendes Gift bildet. Bereits kleine Mengen dieser (im Honig in dieser Dosis für den Erwachsenen völlig ungefährlichen) Erreger führen zu einer Lähmung des Säuglingsdarmes; eine hartnäckige Verstopfung ist dann erstes Krankheitszeichen.

Die Erreger vermehren sich explosionsartig im Darm und ihr Gift, das Botulinustoxin, tritt in den Blutkreislauf über. Es bewirkt eine zunehmende Lähmung aller Muskeln, so dass es neben Darmstillstand zu Schlucklähmung, Augenmuskellähmung, fehlender Mimik, Lähmungen in Armen und Beinen, Halteschwäche des Kopfes und schließlich zur Atemlähmung kommen kann. Unbemerkt kann der Säuglinsbotulismus zum Tode des Babys führen! Intensivtherapie ist sofort nötig, ein Heilungsprozess ist zwar möglich, ein bleibender Schaden jedoch zu erwarten!"

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@Vampirella78

Hallo, Bei Erkrankung an/mit Clostridium botulinum muss es ans Robert Koch Institut gemeldet werden. Die Zahlen werden jährlich veröffentlicht und stehen auch im Netz; In den letzten 10 Jahren gab es 4 Fälle mit Säuglingsbotulinum. 1x wo das Baby komplett gestillt wurde; zwei wo keine Angaben zur Herkunft des Baktus gemacht werden konnten und einmal hatte das Baby mit Honig gesüßten Tee bekommen. Der Honig wurde untersucht und es konnte kein Baktus darin nachgewiesen werden.

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Hallo, ich sage ja zum Honig. Zum einem habe ich selbst und alle meine Tiere bisher schon davon provitiert. Zum Anderen sind ausgebildete Leute auch dafür: Angela Münchberg z.B. ist ausgebildete Tierheilpraktikerin und Tierkommunikatorin. Sie spricht sich für naturnahe Ernährung aus und schreibt darüber Bücher. Sie kann das viel besser erklären als ich. So spricht sie sich auch für Zusatzstoffe wie Honig oder Gemüse aus, die eine Katze normalerweise nicht aus der Natur aufnimmt. Sie empfiehlt den Katzenhaltern diese Futterkomponenten weil: Gemüse und Getreide nimmt das Raubtier über den Magen- Darmtrakt des Beutetieres auf. So enthält der Magen-Darmtrakt einer Maus durchschnittlich 10- 15 Prozent an pflanzlichen Komponenten. Dieser Anteil wird dem Fleisch in der naturnahen Ernährung beigefügt. Naturnah zu ernähren heißt aber nicht, alle Bestandteile im Original geben zu können – ansonsten müssten wir uns auf die Pirsch und unserer Katze eine Maus in den Futternapf legen. Man kann nicht mit Bestimmtheit sagen, ob Katzen in freier Wildbahn auch Honig zu sich nehmen; naturbelassener Honig enthält aber wichtige Vitalstoffe und hilft dem natürlichen Beutetier unserer Katze ein Stückchen näher zu kommen und sie mit Mineralstoffen und Vitaminen zu versorgen. Honig ist ein natürliches Antibiotikum, wirkt herzkräftigend, stärkt die Nerven und das Immunsystem. Er enthält wichtige Vitalstoffe, unter anderen Calcium, Magnesium, Eisen und Vitamin C. Einige Katzen mögen Honig, andere eher nicht, sondern bevorzugen es eher in Joghurt oder Quark – hier sollte man auf den individuellen Geschmack der Katze achten und die Mahlzeiten entsprechend zubereiten. Ganz wichtig ist aber, nur naturbelassenen Honig zu geben – die im Supermarkt erhältlichen Sorten können nicht den entsprechenden Gehalt an Mineralstoffen aufweisen. Honig vom Imker ist die bessere Wahl. VG Croccante

hmm..meine Kater frisst vieles wie ein schweinchen :D

aber ich gebe ihm auch nur selten was....ab und zu geht das schon in ordnung =)

Bei Kleinkindern liegt das daran, dass ihr Stoffwechsel noch nicht ganz auf der Höhe ist. Das müsste bei der Katze, so sie erwachsen ist, der Fall sein.

Kleinkinder dürfen keinen Honig essen, weil es sich hierbei um Rohkost handelt. Und Rohkost ist für Kinder vollkommen ungeeignet, weil es grundsätzlich Bakterien aus der Umwelt enthalten kann.

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@Anaxabia

Das ist nicht ganz richtig. Babys und Kleinkinder haben noch nicht die richtige Darmflora für Rohkost. Die Bakterien aus der Umwelt vertragen sie normalerweise gut. Hier geht es nur um die Verdauung der Rohkost und Honig ist Rohkost.

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