Wie ist eure Meinung zum Kopftuch?

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75 Antworten

Ist zwar schon etwas älter, aber wieder geht die Diskussion dahin, ob ein Kopftuch nun Pflicht ist oder nicht. Dazu kann ich nur folgendes schreiben:


Kopftuch Pflicht?
Nein!

Sure 2, Vers 256: „Es sei kein Zwang im Glauben."

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Sorry, aber du wirst im Koran diese Stelle nicht finden.
Unkritische Muslime berufen sich dabei jedoch trotzdem stets auf Sure 7, Vers 26 und Sure 24, Vers 31.

Nein, es ist keine Pflicht, das Kopftuch zu tragen!

Der beste Beweis dafür ist ein ganz einfacher:
Zur Zeit des Propheten gab es bei der Gebetswaschung keine
Geschlechtertrennung, Frauen und Männer haben gemeinsam die rituelle Waschung vollzogen. Da die Haare bei der Gebetswaschung befeuchtet werden ist es selbstverständlich, dass die Frauen sie in diesem Moment nicht bedeckt hatten (klar, sonst hätten sie diese ja nicht anfeuchten
können).

Sowohl Koran als auch Sunna besagen, daß alle
Körperteile, die der rituellen Waschung zu unterziehen sind, nicht unter das Verhüllungsgebot fallen.
Tja, also müssen Haare ebenfalls NICHT verhüllt werden.


Wenn es also eine religiöse Pflicht gewesen wäre, dass Frauen ihre Haare vor den Männern bedecken müssen, dann hätte es logischerweise eine Geschlechtertrennung bei der rituellen Waschung gegeben. Die gab es aber nun mal nicht.

Und auch sonst findet sich im Koran keine Kopftuchpflicht vor
(hier ein Link zu einer exakten Analyse: http://tavhid.de/?p=1416). Trotzdem hat sich dieser Irrtum, man müsse als Muslimin ein Kopftuchtragen, mit der Zeit sehr verbreitet. Dazu muss man einen Blick in die Historie werfen:

Im gesamten Mittelmeerraum (und natürlich auch in den Wüstengegenden) bedeckten in damaligen Zeiten Männer wie Frauen schon aus rein klimatischen Gründen ihren Kopf, um sich vor Sonne und Staub zu schützen. Das galt für Christen, Juden und Muslime aus einem ganz profanen Grund, dem Klima.

Inder islamischen Kultur wurde das Kopftuch dann zu einem sozialen Statussymbol, das zwischen "freien" und "unfreien" Frauen unterscheiden sollte. Frauen von höherem gesellschaftlichen Stand verschleierten sich, Dienerinnen und Sklavinnen war es bei Strafe verboten, sich zu verschleiern.

Das von allen Rechtsschulen anerkannte Werk "El-Mebsut"
besagt, dass der Weggefährte des Propheten und zweiter Khalif Omar ibn al Khattap eine Sklavin schlug, weil sie ihre Haare bedeckte. Es hatte also rein GAR NICHTS mit der Religion zu tun, denn die Dienerinnen und Sklavinnen, denen es verboten war, ein Kopftuch zu tragen, waren ja ebenso Muslime.

Erst später, lange nachdem Tod des Propheten, missbrauchten dann besonders konservative Prediger diese (ursprünglich soziale) Regelung zu einem religiösen Gebot. Sie behaupteten, muslimische Frauen seien dazu verpflichtet Kopftücher zu tragen und begründeten es damit, dass die
Haare ein Reizobjekt darstellen würden, das die Männer provozieren würde.

Das Kopftuch (und erst recht andere Verschleierungsformen, wie der Tschador, der Niqab oder die Burqa) sind also eindeutig keine religiöse Pflicht, sondern wurden erst später (von Männern, wohlbemerkt) als solche bezeichnet. Selbstverständlich können sich Musliminnen freiwillig
verschleiern, wenn sie meinen, dass sie damit dem Gebot, in der Öffentlichkeit nicht zu aufreizend zu erscheinen, näher kommen.

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Es gibt unzählige Artikel und Texte mit dem Titel "Hijab nach Koran und Sunna". Tatsache ist aber, daß der Begriff Hijab (Kopftuch) im Koran gar nicht direkt mit Frauen in Verbindung gebracht wird. Es gibt sogar nur einen einzigen Vers, der überhaupt mit Hijab und bestimmten Frauen zu tun hat.

[Die Frauen des Propheten, wenn sie sein Haus betraten um ihn um etwas zu bitten]

Es ist also klar ersichtlich, daß dieser Vers nichts mit einer
Kopfbedeckung zu tun hat und auch nicht auf alle Frauen angewandt werden kann, da es sich hier nur um die Frauen des Propheten handelt.
“Frauen des Propheten! Ihr seid nicht wie irgendeine von den Frauen”. Koran 33:32

Und besagter "Schleier" war auch kein Kopftuch, sondern tatsächlich ein Schleier/Vorhang der die Frauen vom Propheten trennte.
Erst einige Generationen später wurde das Wort hidschab von den Fukhaha (Gesetzgebern) zum Kopftuch umgewandelt.

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Damals sollte die Frau "ihre Keuschheit wahren und schmückende Stellen" (Sure24, Vers31) bedecken.
Damit waren Busen und Nacken gemeint.
Nicht aber ein Kopftuch, das war nämlich den "gewöhnlichen" Muslimen verboten. Nur Höhergestellte durften ein Kopftuch tragen.

Außerdem: wären die Haare einer Frau tatsächlich "reizend", dann müßte der Mann ja auch seinen Bart verdecken, denn "der Bart ist die Schönheit des Mannes".

Auszug aus dem Buch "Ilahi Hikmette kadin":
Verweist darauf, dass das Wort “Khimar” in vielen Koranübersetzungen als “Kopftuch” falsch übersetzt wird. Wenn im Vers 31 der Sure 24 von “gläubigen Frauen” die Rede ist, dann sind die unfreien Frauen nicht ausgeschlossen (und die durften ja gar kein Kopftuch tragen).
Der Weggefährte des Propheten und zweiter Kalif Omar ibn al Khattap schlug sogar eine Sklavin (unfreie), weil sie ihr Haare bedeckte.

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Sowohl Koran als auch Sunna besagen, daß alle Körperteile, die der rituellen Waschung zu unterziehen sind, nicht unter das Verhüllungsgebot fallen.
Bestätigt wurde diese Auffassung von
- Abu Hamid al-Ghazali 1111 n. Chr.
- Ibrahim en-Nehai 714 n. Chr.
- Tabari Tafsir 18/120.
- Imam abu yusuf 798 n. Chr.
- Imam es-serahsi 1090 n. Chr.
- Abdullah el mawsili 1285 n. Chr.
- Ibn Nudscheym 1563 n. Chr.
- Razi Tafsir 23/206.



Ich habe mit Kopfbedeckungen kein Problem, sei es Kopftuch oder Kippa. Solange es diese Person freiwillig trägt, ist das ihre Sache. Im Grunde ist es mir völlig egal an was eine Person glaubt, solange sie nicht anfängt zu missionieren, das kann ich gar nicht leiden. Ich akzeptiere es wenn andere ein Kreuz um den Hals tragen, oder ein Kopftuch, im Gegenzug erwarte ich dass man mich ebenso akzeptiert wenn ich ein umgedrehtes Kreuz oder einen Satanistenstern trage. Entweder jeder das seine oder alle das gleiche. 

Aufhören tut es für mich einfach bei der burka. Gerade Leute, die im Beruf doch das Risiko eines Überfalls haben reagieren auf sowas oft sehr empfindlich (Leute in der Bank, beim Juwelier, usw.). Das sollte man respektieren und verstehen und auf vollständige Gesichtsverschleierungen verzichten, sei es Burka, Motorradhelm oder Kapuze mit Mundschutz. Man spielt nicht einfach mit den Ängsten anderer Leute. Wenn ich irgendwo einen Laden betrete schiebe ich Kapuze und Mundschutz auch runter bzw zur Seite, damit die Leute registrieren, dass ich ihnen nichts böses will. 

Das mit dem frauenfeindlich halte ich für eine Sache des eigenen Ermessens. Eine Frau, die sich damit ihrer Gottheit näher oder auch sicherer fühlt darf doch ein Kopftuch tragen wenn sie das selbst möchte? Als BDSMlerin verstehen mich Vanillas auch nicht, wie man sich als Frau freiwillig auf die Knie begeben kann und sich körperlich bestrafen lässt. Das mag für manche auch wie eine frauenfeindliche Haltung scheinen, ist es aber nicht, da ich es selbst bestimme so behandelt zu werden und es mir Erfüllung gibt. 

Jeder hat seine persönliche Freiheit, diese hört aber da auf wo sie die Freiheit 2. oder 3. beschränkt. 

Ich selbst bin auch nicht religiös,um ehrlich zu sein keiner in meiner nahen Familie.Ich bin in Deutschland geboren,stamme aber aus dem Iran.Deswegen kenne ich das Thema Religion,Diskriminierung und Rassismus sehr gut.

Also ich finde,dass jeder das tragen kann,was er will.Mir ist es egal,ob jemand ein Kopftuch oder eine Kreuzkette trägt.

Viele Frauen verhüllen sich freiwillig,andere werden dazu gezwungen.Das ist genauso wenn deine Familie christlich ist,du dies aber nicht nachvollziehen kannst/möchtest und nicht religiös bist und deine Familie es nicht verstehen kann.

Mir ist sowas egal,ich beurteile Menschen nicht nach ihrer Kleidung oder Religion und das sollte keiner tun.

Solange niemand,den du kennst,gezwungen werden etwas zu tun,was er nicht möchte,solltest du dich nicht um solche Sachen nicht kümmern.Denn du kannst nicht wissen,ohne die Person zu kennen, ob diese etwas aus Überzeugung oder aus Zwang macht.

Da mich solche Fragen langsam anfangen aufzuregen, muss ich meine Meinung dazu äußern.

An alle die das lesen, ich bitte euch, alles was ihr über das Kopftuch wisst zu vergessen. Alle Informationen und alle Leute die es Tragen. Denkt selbst mal nach:

Wieso sollten sich nur muslimische Frauen dafür rechtfertigen was sie tragen und wer sie sind ? Wieso werden ihnen die Tücher vom Kopf gezerrt und dessen Glaube entehrt ?
Welche von den Frauen hat EUCH PERSÖNLICH auf irgeneine Weise verletzt ?? 

Wieso muss ICH mich als muslima, jemandem rechtfertigen, warum ich etwas trage oder nicht trage. Fragt mich villeicht jemand ob er sich ein Tattoo stechen darf und was ICH davon halten werde ??
Fragt MICH eine Nonne ob sie sich bedecken darf ?? - Nein, niemand fragt mich. Und wer, bitteschön, fragt euch nach eurer Meinung ??

Es gibt immer Menschen, ob Moslems, Christen, Juden, Buddhisten etc, die glauben sie müssten Unsinn bauen. Aber diesen Unsinn bauen sie für sich, sie kommen in den Knast oder werden gerecht bestraft. Nur wenn es ein Moslem tut, ist es der ganze Islam, der zum Terrorismus führt?!

Ich bin eine Muslima. Ich trage (m)ein Kopftuch. Und ich habe dutzend Freunde, die Nicht-Muslime sind, wir uns aber gegenseitig respektieren, denn nicht nur der Glaube zählt, sondern der Mensch selbst. Wer gibt mir die Erlaubniss zu motzen, wenn meine beste Freundin ein Kreuz am Hals trägt ? Oder weil mein Kumpel sich ein Tattoo gestochen hat ?! Das ist respektsache, man sollte Menschen nicht immer nach dem Äußeren beurteilen, lernt uns Mädels mal kennen. Lernt Mich mal kennen. :)

Schaltet mal den Fernseher aus und dann werdet ihr all die Terroristen auf den Fingern einer Hand aufzählen können, jeder kann Geschichten erzählen, alles was die Medien uns verraten, ist wahr. Natürlich!!

Muslimische Männer dürfen keinen Bart o.ä. haben, aber wenn es der christliche Weihnachtsmann hat, ist es ok.

Versucht mal auf diese Menschen zuzugehen, befragt euch, liest mehrere Bücher, baut Freundschaften auf, lernt euch kennen, befragt nicht immer alles rundherum, geht auf diese Menschen zu und fragt höflich... Niemand wird euch böse sein, nur sind wir es satt uns rechtfertigen zu müssen, und dieses Gerede anzuhören, wir sind die bösen, und alle anderen die Guten. Wir finden fast nirgendwo einen Job, aber ein "Sandler" ist mehr wert. Nichts an uns ist so kompliziert, dass ihr daraus ein Drama und 100 neue Geschichten machen müsst. Falls noch wer fragen zum Kopftuch hat,  wendet euch gerne an mich. :) Fatima.

Hallo Penguinstyle,

Wegen des Kopftuchs muss Ich sagen, Ich selbst frage mich warum und vorallem woher dieser Brauch (wenn es denn einer ist) kommt, vorallem die Kippa (oder Burka).

Ich bin Herzkatholisch und denke mir nur, der Herrgott hat uns einen freien Willen geschenkt, und so denke Ich sollte es auch sein (abgesehen von Verbrechern und anderem Unfug).

Wenn es wirklich ihr eigener Wille ist, so lasse Ich diese machen, aber sollte dem nicht so sein, so denke Ich mir lässt sich das irgendwie regeln, denn Zwang ist einfach kein guter Umgang mit einem Menschen.

(Darüber bin Ich mir zwar nicht gänzlich sicher):

Im Mittelalter oder Spätmittelalter haben auch die Frauen in Europa Hauben getragen, auch in der Renaisaince, aber das ist bei uns lange her.

Wer weiß vielleicht wird sich auch das mit der Heutigen Verschleierung ändern.

Im Koran wird das Kopftuch nicht mal erwähnt. Im Koran steht sinngemäß das man sich anständig kleiden soll (also sexuell nicht aufreizend), es steht aber auch drin das man sich anpassen soll. Auch der freie Wille wird im Koran als hohes Gut bewertet, wenn also ein Mann von seiner Frau verlangt das sie ein Kopftuch trägt verstößt er (meiner Meinung und die eines Hodscha)  bereits gegen den Koran.

Auch in der islamischen Welt gibt es keine Einigkeit, in welcher Form sich Frauen in der Öffentlichkeit verhüllen müssen. Der Wortlaut des Koran ist hier nicht eindeutig. Aus Sure 24:31 geht nicht hervor, dass auch der Kopf bzw. die Haare bedeckt sein sollen ("sie sollen ihre Blicke senken und ihre Scham bewahren, ihren Schmuck [d. h. die Körperteile, an denen sie Schmuck tragen; der Übers.] nicht offen zeigen, mit Ausnahme dessen, was sonst sichtbar ist. Sie sollen ihren Schleier auf den Kleiderausschnitt schlagen und ihren Schmuck nicht offen zeigen"). Auch Sure 33:59 schafft keine Klarheit ("O Prophet, sag deinen Gattinnen und deinen Töchtern und den Frauen der Gläubigen, sie sollen etwas von ihrem Überwurf [djilbab] über sich herunter ziehen").

Im Allgemeinen aber wird aus diesen Suren die Pflicht zur Verhüllung abgeleitet. Das zeigt sich bei gläubigen Musliminnen darin, dass sie lockere, weite Kleidung tragen, die Arme und Beinde bedecken und die Konturen des Körpers möglichst nicht abbilden. In der Regel gehört dann auch die Bedeckung des Kopfes dazu. Andere Musliminnen hingegen tragen ein Kopftuch, das die Haare bedeckt, das wiederum der sonstigen modischen Kleidung angepasst sein kann. Wiederum andere lehnen eine Verpflichtung zum Kopftuch ab, weil sie im Koran eben nicht ausdrücklich gefordert sei. Befürworterinnen und Befürworter des Kopftuches sprechen diesen Frauen dann zwar nicht den Glauben an sich ab, wohl aber seine Ernsthaftigkeit.
Unabhängig von der Herleitung aus dem Koran gibt es in den islamischen Ländern eine auf die Zeit Mohammeds zurück reichende Tradition der Kopfbedeckung von Frauen. Aus dieser Tradition heraus leitet sich eine kulturell bedingte, als religiös begründete Verpflichtung zum Tragen des Djilbab oder Tschador ab. Für die Gläubigen ist die Verhüllung dann ein Teil der Religion, weil sie zur tradierten Lebenspraxis des Islam - hinzugehört.

Allah informiert Seinen Gesandten über eine vermeintliche Willensfreiheit: „und wer will, der glaube, und wer nicht will, der glaube nicht„:

Sure 2, Vers 256: „Es sei kein Zwang im Glauben. Klar ist nunmehr unterschieden das Rechte vom Irrtum; und wer den Tagut (Götzendienst) verleugnet, und an Allah glaubt, der hält sich an der stärksten Handhabe, in der kein Spalt ist; und Allah ist hörend und wissend.“

Allah führt die Menschen und bestimmt ihren Weg. Er lenkt den Willen der Menschen (76,30) und er bringt in ihrem Herzen Glauben oder Unglauben hervor (6,125). Er leitet sie recht (auf den Weg des Islam) oder aber in die Irre (so dass sie als Ungläubige am Ende der Tage in die Hölle geworfen werden) (2,26). Allah selbst hat ihnen dieses Los vorherbestimmt so wie der Frau des Lot: „Wir bestimmten, dass sie zu denen gehören würde, die zurückblieben“ (27,57).

Wenn also ein Mann seiner Frau vorschreibt was sie zu tragen hat ist dies anmaßend da er nicht das Recht hat in Allah´s Namen zu sprechen.

Zur Info, ich bin kein Muslim (auch wenn dies der Koran behauptet), ich bin ein freier Mensch. Wenn einer aber sagt das er ein "Gläuber" Muslim ist warum haltet diese Menschen sich nicht an swn Koran sondern treten ständig die rechte anderer Menschen mit Füßen? Das gleiche haben die Christen im dunklen Mittelalter getan (und da waren die Muslime weiter als heute).

Wer weiß schon das Muslime in bestimmten Situationen sogar Schweinefleisch essen dürfen (ist nur ein Beispiel, ich bemerke nur immer wieder das viele Muslime den Koran schlechter kennen als ich).

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Was manche Muslime tuhen oder so genannte Muslimische Länder hat wennig mit dem Originalen Koran also Gottes Wort zutuhn oder Misst du das Auto auch am Fahrer?

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Im Koran steht zur Kleidervorschrift:

Sure 7 Vers/Ayat 26......und Allah gab den Menschen die Bekleidung zur Bedeckung der Scham und zur Zierde. Denn das Kleid der Frömmigkeit ist das beste Kleid

Dies bedeutet:

Der Mensch soll seine Geschlechtsmerkmale (Intimbereich) bedecken. Die Kleidung soll den Menschen schmücken (Zierde sein). Wenn man im Herzen glaubt, dann braucht man auch keine äußerlichen Zeichen. Die innere Einstellung ist für Gott wichtiger.

Damit hat sich das Thema mit dem Kopftuchgebot als Vorschrift des Korans schon erschöpft.

Wenn jemand das Kopftuch als einen Ausdruck einer Religionszugehörigkeit behaupte, dann steht ihm dies frei. Aber erklärt dies dann nicht mit Vorschriften die es nicht gibt.

Der einzige als Argument zu benennende Grund:

Man drückt damit nur und ausschließlich die Gesinnung aus

Die immer wiederkehrenden Behauptungen, ein Kopftuch, Burka o.ä., würde Männer vor irgenetwas abhalten sind absoltuer Humbug. Wir wissen, gerade in den islamischen Ländern sind die Vergewaltigungsraten erschreckend hoch. Trauriges Beispiel sind dabei die Emirate, die es ja noch nichteinmal für nötig befinden, die Frauenvergewaltigung in der Zivilrechtsprechung zu ahnden.

Auch die Behauptungen der Wahhabiten und Salafisten mit angeblichen Vorschriften Mohammeds oder Salafs sind sehr umstritten. Hier darf ich ebenfalls einige Beispiele aufführen, warum das Kopftuch zweifelhaft ist:

Der Gelehrte und Vater der hanefitischen Rechtsschule Al Dschassass ( gest. 980) der nach Mudschahid zu den zweit grössten, ältesten und bedeutendsten Koran Kommentatoren gehörte, sah kein Kopftuchgebot.

Diese wird historisch auch von Bukhari ebenfalls in einem folgendem Hadith bestätigt: “Ayse r.a. sagte: Gott wird gnädig zu den Frauen der ersten Emigration sein, denn bei der Offenbarung dieser Worte: ‘dass sie ihre Tücher über ihren Busen schlagen’ teilten sie ihren Izar (Stoff, der als Lendenschurz oder Rock diente), um sich die Brüste zu bedecken. (Vgl. Bukhari Vol. 3, Titel 65, Kapitel 12)

Sowohl Koran als auch Sunna besagen, daß alle Körperteile, die der rituellen Waschung zu unterziehen sind, nicht unter das Verhüllungsgebot fallen. Bestätigt wurde diese Auffassung von Abu Hamid al-Ghazali 1111 n. Chr., Ibrahim en-Nehai 714 n. Chr., Tabari Tafsir 18/120., Imam abu yusuf 798 n. Chr., Imam es-serahsi 1090 n. Chr., Abdullah el mawsili 1285 n. Chr., Ibn Nudscheym 1563 n. Chr., Razi Tafsir 23/206.

Es gibt also keine religöse Gründe, allenfalls Gründe der Gesinung.



Gründe der Gesinung.



Bei jungen Mädchen, die es  freiwillig tragen, würde ich es als Anerkennung und Zugehörigkeitsgefühl zu einer Gruppe  und Zeitgleich ein Zeichen der Abgrenzung bezeichnen.

Ich persönlich kann das Argument  "Schutz von den Männern" hier in D. nur ganz schwer ertragen, vor allem, wenn es von Frauen undifferenziert nachgeplappert wird.


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@Gugu77

Frage mich was für Deppen solch einen Beitrag runter voten.. fühlen sich wohl Islamisten ihrer Ansichten diskriminiert.

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@schimmelmund

Hatte im letzten Semester eine Erasmusstudentin aus Afghanistan kennengelernt. Sie lief hier ohne Kopftuch rum und völlig normal angezogen. Sie hatte geweint, dass sie wieder zurück in ihre Heimat muss & erzählte uns, dass wenn sie das Haus verlässt komplett verschleiert sein muss. Tut man dies nicht wird man hingerichtet- es sei denn man kann zahlen. Die Musliminen hier wissen gar nicht wie gut sie es hier haben mit den Frauenrechten. Sehe das Kopftuch nur als Provokation an und Frauen mit erhalten von mir absolut keinen Respekt.

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Tolle Antwort.

Die immer wiederkehrenden Behauptungen, ein Kopftuch, Burka o.ä., würde Männer vor irgenetwas abhalten sind absoltuer Humbug.

Dem kann ich nur zustimmen. Es gibt Naturvölker, da laufen die Frauen komplett unbekleidet herum und müssen dennoch keine Angst vor Vergewaltigungen haben.

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Ganz ehrlich was is eigentlich das Problem? Wir leben in einem freien Land. Und wenn eine Frau ein Kopftuch tragen will, dann soll sie das auch tun können ohne das jemand sie dafür ich sag mal kritisiert. Und diese Disskusion von wegen Lehrerinnen sollen keine Kopftücher tragen etc. geht mir mittlerweile auch auf die Nerven. Wenn muslimische Lehrerinnen ihre Kopftücher abnehmen sollen, dann sollen Nonnen das auch tun. Und die ganzen Kreuze in den staatlichen Schulen sollen sie auch abhängen. Dieses ganze Gelaber von wegen Kopftuch ist Zwang für diese Frauen und ein Beweis für Unterdrückung ist so ein Kram. Ich bin mit vielen Muslimas befreundet die Kopftuch tragen. Und bei denen ist es eher so dass die Familie NICHT will dass sie ein Kopftuch trägt, eben weil wir in einem freien Land leben. Diejenigen die hier so nen Kram von wegen Zwang etc. loslassen sollen sich bitte mal richtig informieren und sich mit den Frauen richtig unterhalten die Kopftuch tragen!!

Hallo! Das Wichtigste Zuerst : 

Jede Frau die ein Kopftuch tragen will soll es tragen dürfen.

Aber auch : 

Keine Frau darf dazu gezwungen werden.

Aber auch weil dieses zu oft der Fall ist wurde das Kopftuch auch zum Symbol von Unfreiheit und Unterdrückung der Frau.

Wieder vorab : Auch am Christentum und einigen anderen Religionen stört mich einiges. Aber beim Kopftuch reden wir nun mal vom Islam und da stört mich die Rolle in welche die Frau gezwungen wird. Sie ist nicht gleichberechtigt. 

Hier eine Sure :

Die Männer stehen den Frauen in Verantwortung vor, weil Allah sie (von Natur vor diesen) ausgezeichnet hat und wegen der Ausgaben, die sie von ihrem Vermögen (als Morgengabe für die Frauen) gemacht haben. Und die rechtschaffenen Frauen sind (Allah) demütig ergeben und geben acht mit Allahs Hilfe auf das, was (den Außenstehenden) verborgen ist. Und wenn ihr fürchtet, daß (irgendwelche) Frauen sich auflehnen, dann vermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie! Wenn sie euch (daraufhin wieder) gehorchen, dann unternehmt (weiter) nichts gegen sie! Allah ist erhaben und groß. (Sure 4:34) <

Sollte man  drüber reden. Ich wünsche Dir alles Gute.

Hallo liebe Penguinstyle, wir bearbeiten gerade das Thema-der Islam- in unserem Religionsunterricht.wir haben uns die Frage gestellt, warum muslimische Frauen Kopftücher tragen. Wir finden, dass Frauen auch ohne ein Kopftuch Ihre Persönlichkeit und ihren Glauben ausdrücken können. Allerdings sagen auch viele muslimische Mädchen und Frauen,dass sie sich durch das Kopftuch zu Gott verbunden fühlen. Sie sagen außerdem, dass es ihnen wichtig ist ihren Glauben öffentlich zu repräsentieren und zudem kommt das die sich durch das Kopftuch geschützter fühlen. Andere wiederum meinen, dass dadurch die Kindheit endet, weil sich kleine Mädchen nicht mit dem Gedanken befassen sollen was Männer von ihnen denken. Dadurch bekommen sie zu viel Druck, da sie sich nicht entscheiden wollen oder nicht können, zu glauben. Manche fühlen sich aber auch sehr beobachtet wenn sie zum Beispiel einkaufen gehen. Wir finden, dass sie keine Kopftücher tragen sollten,da es keinerlei Schutz bietet. Aber schließlich soll jeder selbst für sich entscheiden. Wir hoffen wir haben dir etwas geholfen.

ürlich werden zuviele Muslimas gezwungen Koptuch zu tragen.
Aber nicht immer ist es Zwang.

Es gibt viele moderne  Muslimas welche auf eigen Wunsch und ausÜberzeugung Kopftuch tragen. Bein Nonnen wird es ja auch nichtjedesmal hinterfragt.

Und nur weil Muslimas / religöse Frauen  Kopftuch tragen

bedeutet das nicht, daß Sie sich auch sonst sehr konservativ /traditionell kleidern und/oder sehr konservtive Überzeugungenhaben.

Ich habe schon viele / zahlreiche Muslimas gesehen, welche
Kopftuch  tragen und sich ansonsten normal / Modern kleiden.

Abgesthen davon ist das Kopftuch nicht nur eine Sache des Islams.Sondern gibt es auch im Christentum und im Judentum.

Bei den orthodoxen Christen tragen noch genug Frauen "allgemein"
Kopftuch. Und viele tragen in der Kirche eins. Auch in
mennonitschen bzw. täuferischen Gemeinden.

Viele strengreligöse Christen verteufelen Homosexuellität. Wenn
es nach denen gingen hätten Homosexuelle weniger Rechte. In
manchen strengreligösen  Gemeinden gilt Verhütung als Teufelszeug.
Der liebe Gott bestimmt die Anzahl der Kinder. Scheidung gibt es
nicht. Nur Gott kann eine Ehe auflösen.

Auch im strengreligösen / Ultraorthoxen Judentum gibt es Kopftücher (alternativ Perücken) Nur heißt es dort Tichl und nichtHijab.In ultraorthodoxeen jüdischen viertel in Jerusalem gibt eseine völlig anderen Welt. Geschlechtertrennung. Und den Einfluß dieser Gruppeirung sollte man nciht utnerschätzen. Auf grund desEinflußes von ultraorthodoxen wurde auf eine Teil der Buslinien in Jerusalem mal einfach so die Geschlechtertrennung in einen Teilder Busse beschlossen haben. Das fing so Ende er 90ziger an undging bis Januar 2011 wo der Oberste Gerichtshof von Israel diese Regelung kassierte.

annabelle.ch/liebe/partnerschaft/jüdisch-orthodox-unter-haube-18238

welt.de/politik/ausland/article13786527/Wie-Frauen-aus-der-Oeffentlichkeit-verbannt-werden.html

de.wikipedia.org/wiki/Mehadrin-Linien

Strengreligöse mit entsprechender Auslegung und / oder das
Kopftuch gibt es also nicht nur im Islam sondern auch im
Christentum / Judentum. Und da werden Frauenteilweise  bestimmt
auch gezwungen.

Übrigens Malala Yousafzai Friedensnobelpreisträgering trägt Kopftuch

und auch traditionelle Kleidung bzw. eher "konservative". Und hat

trotz allem eine moderne Einstellung.  Für Ihren Einsatz, daß auch

Mädchen/Frauen ein Recht auf Bildung haben.haben die Taliban

versuchen Sie zu ermorden.

Liebe Penguinstyle, 

Wir bearbeiten gerade das Thema -der Islam- in unserem Religionsunterricht. Wir haben uns die Frage gestellt, warum muslimische Frauen ein Kopftuch tragen. 

Wir finden,dass Frauen auch ohne Kopftuch ihre Persönlichkeit und ihren Glauben ausdrücken können. Allerdings sagen auch viele muslimische Mädchen und Frauen, dass sie sich durch das Kopftuch zu Gott mehr verbunden fühle. Außerdem sagen sie,dass es ihnen wichtig ist ihren glaube öffentlich zu repräsentieren und sie fühlen sich durch das Kopftuch geschützt von den Blicken der Männer. Andere wiederum meinen, dass dadurch die Kindheit endet weil sich kleine Mädchen nicht mit den Gedanken befassen sollen was Männer von ihnen denken. Viele bekommen auch dadurch zu viel Druck, weil sie sich nicht nicht entscheiden wollen oder können zu glauben. Manche Frauen fühlen sich aber auch sehr beobachtet wenn sie einkaufen gehen, da alle Blicke auf sie geworfen werden. 

Wir finden, dass sie keine Kopftücher tragen sollten, da es keinerlei Schutz bietet. Aber schließlich soll jeder selber entscheiden. Wir hoffen, dass wir dir helfen könnten. 

Früher war es auch bei uns zumindest am Land Sitte, dass die Frauen Kopftuch trugen.

Ich kenne auch ein muslimisches Paar, bei dem er möchte, dass sie sich westlich kleidet und kein Kopftuch trägt, sie jedoch ihren Willen durchsetzt und nur mit Kopftuch auf die Straße geht. Auch das gibt es. Viele Frauen tragen es aus eigener, "religiöser" Überzeugung (wobei das ja nicht vom Qran vorgeschrieben wird), und manche finden es deshalb praktisch, weil sie damit auch mit ungewaschenen Haaren auf die Straße gehen können.

Solange die Kopfbedeckung das Gesicht frei lässt, damit man erkennen kann, mit wem man es zu tun hat, ist meines Erachtens überhaupt nichts dagegen einzuwenden. Es gibt Leute, die tragen Hut, andere tragen Mützen, und wieder andere eben Kopftücher. Ich persönlich finde z.B. Rasta-Mützen und Schirmkappen "("Schiebekappen") absolut entsetzlich, aber es würde mir nie im Traum einfallen, für ein Verbot dieser Kopfbedeckungen einzutreten.

"Es sind nie die Dinge an sich, die uns stören. Vielmehr ist es unsere eigene Sicht der Dinge."

Der Text ist nicht negativ, er ist nur gänzlich unreflektiert.

Ich z.B. finde es frauenfeindlich, wenn jedes noch so banale Produkt sinnfrei mit halbnackten Frauen oder einzelnen Körperteilen beworben wird (Haussanierungsservices, Autoverglaser u.s.w.).

Ich finde den Körperkult (auch, aber nicht nur) frauenfeindlich. Das fängt schon bei diesen Begiffflichkeiten an. Problemzone. Wtf? Das ist ein Körper, ein Lebewesen, der fürs Überleben da ist. Wenn der Probleme macht, ist er krank, dann (!) hat er evtl eine Problemzone (Verdauungstrakt z.B.).

Kürzlich sagte mir eine Freundin, also Frauen, die mit 50 schon graue Haare zulassen, die würden sich ja gar nicht um sich kümmern.
Zähne bleichen, Intimrasur, Haarentfernung, "Schönheits"-OP's, "Mädchenfarben" ("Jungenfarben" auch),  Angst vor "Muskulatur ist unweiblich", Werbung mit sexualisierten Übergriffen (Dolce&Gabbana und Relish, beispielsweise), Photoshop statt Foto...

Frauenkörper stehen ständig in der Debatte, in der Öffentlichkeit, an ihnen wird rumdiskutiert. *Das* halte ich für ein Problem. Die Zurichtung auf ein bestimmtes Ideal ist ein Problem. Schau dir nur die ganzen Fragen hier an: Ich habe einen BMI von 20, bin aber dick. Wie kann ich abnehmen?

Ist das vielleicht frei???

Einen Hidschab zu tragen, ist erst einmal die Entscheidung einer einzelnen Person, die, wie ich finde, respektiert werden muss. Und selbst wenn es in einigen Fällen so sein sollte, dass dies eine Männerentscheidung ist: Sollte dich dann nicht mehr der Mann provozieren, der eine Frau dazu drängt, statt die Frau, die sich dem nur fügt?

Sehr sehr schön formuliert. Top! :)

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Muss ebenfalls sagen gut geschrieben. Im Grunde kann man das was du geschrieben hast doch auch mit dem Kopftuch vergleichen. Denn das Kopftuch ist eine Sache der Frauen, wenn diese aus deren Kultur, wie unsere in unserer Kultur auf solch Oberflächliche Äußerlichkeiten mehr Wert legen als auf die inneren Werte.

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@PlueschTiger

Ja, im Prinzip ist es so. Und danke :)

Ich wünschte mir ja auch, dass Frauen und überhaupt alle Menschen frei wären in ihren Entscheidungen, das ist nur nirgends so im Moment. Dann die "Freiheitskarte" ausgerechnet beim Hidschab rauszuziehen, finde ich unschön.

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Das Frauen mit kopftuch es im Beruf schwieriger haben, liegt an der (unbeswussten) Diskriminierung von ihnen (und anderen Migranten auch) seitens vieler Arbeitgeber.
Die Schönheit liegt bekanntlich im Auge des Betrachters (drum finde ich Schönheitswettbewerbe einfach nur sinnlos) und ich finde nicht, das sie dadurch hässlicher aussehen. In der ARD Serie türkisch für Anfänger zum beispiel sieht yagmur mit kopftuch tausendmal besser aus als ohne. Außerdem war das kopftuch eigentlich nicht nur eine religiöse Bedeckung. Wenns so frauenfeindlich war, warum trugen das viele europäische und amerikanische Frauen früher? Wurden sie allesamt unterdrückt?

Das Frauen mit kopftuch es im Beruf schwieriger haben, liegt an der (unbeswussten) Diskriminierung von ihnen (und anderen Migranten auch) seitens vieler Arbeitgeber.

Das ist unter anderem so weil sie nicht Akzeptieren können, das es in Europa die selben Regeln gibt wie in Muslimischen Ländern. Trennung von Staat und Religion. Daher hat weder in öffentlichen Einrichtungen noch in Schulen das Kopftuch etwas zu suchen. Bei dem Rest können sich Frauen bei ihren Muslimischen Landsleuten bedanken, die der Meinung sind in Namen Gottes töten zu müssen.

Wenns so frauenfeindlich war, warum trugen das viele europäische und amerikanische Frauen früher? Wurden sie allesamt unterdrückt?

Das kannst du nicht vergleichen, da das bei uns keinerlei Religiösen oder Gesellschaftlichen Hintergrund hatte. Es hatte sich einfach entwickelt, da es bei der Feld oder Landarbeit Praktisch war. Zudem war es für manche ein Modisches Accessoire.

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@PlueschTiger

Arbeitgeber können nicht akzeptieren, dass es in Europa die selben Regeln gibt wie in Muslimischen Ländern?

Du redest manchmal ganz schön wirres Zeug ;-)

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@ZweiGegengifts

Damit waren die Frauen gemeint, Frauen können es nicht Akzeptieren und das war auch aus den Text heraus zu lesen.

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@PlueschTiger

Kann PlüschTiger nur zustimmen. Wenn ich höre, dass Muslimas die Lehrerinnen sind und vor Gericht ziehen, weil ihnen das Tragen von Köpftüchern in Schulen verboten wird, sollte man diese Frauen aus dem Lehrerdienst entlassen. Das gilt auch für öffentliche Einrichtungen.Ansonsten können sich diese Frauen kleiden wie sie möchten. Es ist bei uns nicht üblich, dass eine Lehrerin in der Schule mit Kopftuch auftritt. Daran sollten sich auch Muslimas halten. Oft wird dann darauf hingewiesen, dass bei uns Nonnen auch ihre Kopfhaare bedecken. Das kann man aber nicht als Argument hernehmen. Denn Nonnen haben sich für ein Klosterleben entschieden in dem es diese Bekleidungsvorschriften gibt. Eine Muslima unterliegt meines Wissens nicht dieser Bekleidungsvorschrift.und hat sich an unsere Gepflogenheiten in Schulen und öffentlichen Einrichtungen zu halten. PUNKT. Wenn ihr das nicht passt, hat sie jederzeit die Möglichkeit dort zu leben, wo eben Kopftuch und Verschleierung üblich und an der Tagesordnung sind. Unserem Staat aufzwingen zu wollen wie man sich kleidet, halte ich für unangebracht. Hier sollten endlich gesetzliche Regelungen greifen, wie das in Frankreich der Fall ist.Wer sich nicht an die gesetzlichen Vorschriften hält, halten will der muss mit Massnahmen rechnen. 

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Erstens: Seit wann müssen Arbeitgeber hierzulande Dinge aus muslimischen Ländern akzeptieren? Manche Bewerber tragen wegen ihrer Religion ein Kopftuch, das ist alles. Niemand verlangt von den Unternehmen, dass sie zum Beispiel eine Moschee für muslimische Angestellte oder so bauen. Und du hast mit der Aussage, dass Muslimas sich bei ihren Landsleuten dafür bedanken können, mir doch zugestimmt, dass sie diskriminiert werden (Pauschalisierung).

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@furkansel

Falls du mich meinst, was verstehst du nicht? Oder wo siehst du ein Wiederspruch?

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Meinst du mich?

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Wenn indische Sikhs Turban tragen, wenn Juden Kippa tragen, wenn... Fühlst du dich dann auch provoziert? Die meisten Muslima wissen was sie tun und tun es freiwillig. Zumindest in Europa! Meine Toleranz geht hier bis zu Burkas. Ein Vor-bild des friedlichen Zusammenlebens der Kulturen konnte ich gerade wieder in Singapur erleben: Auf engstem Raum Chinesen, Malaysier, Inder, Araber, Vietna-mesen, Indonesier, Engländer... Sorry, ich glaube, das Problem liegt eher bei dir.

nein, denn es geht nicht um religiöse oder traditionelle kleidung, sondern darum das es nur frauen tragen müssen

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@penguinstyle

sondern darum das es nur frauen tragen müssen

Dann stört dich die Kippa wohl auch. Schließlich müssen die nur Männer tragen. 

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Und was geht es dich an? Es hat seinen Zweck und wenn die Frauen sich freiwillig bedecken, kann es dir egal sein.

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@KhalidIbnMusa

Nein, es kann eben nicht egal sein, denn es ist nun mal ein Indiz für die Unterwerfung der Frau, auch wenn es Frauen gibt, die das unverständlicherweisse freiwillig tun!

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@brownsugarsugar

"unverständlicherweise"... Würdest du auch mit Straßenschuhen eine Moschee oder einen indischen Tempel besichtigen, nur weil du persönlich es nicht verstehst?

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Was ist denn verkehrt daran, sich nur seinem Mann "frei" zu zeigen und sich somit zu bedecken, damit die anderen Männer sie eben nicht sehen, bzw. Ihre Reize nicht sehen können.

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@KhalidIbnMusa

@KhalidlbnMusa,

daran verkehrt ist, dass es auf eine Einseitigkeit beruht. Die Frau soll sich verdecken - der Mann muss es aber nicht. Der Mann zeigt sich frei gegenüber anderen Frauen und zeigt ihnen seine Reize. Seiner Frau hingegen gestattet er dies nicht.

October

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@October2011

Männer dürfen aber auch z.B. nicht so draußen mit Formenbetonten Leggins oder ähnlichem rumlaufen. Kann sein, dass es in der Praxis anders aussieht, aber daran sind die entsprechenden Gläubigen und nicht der Islam als Religion Schuld.

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Man muss dazu aber noch sagen, dass es einige Muslima gibt, die keine Kopftücher tragen.

Es kann seinen, dass man die nicht so sehr wahrnimmt, weil man Muslima vielleicht nur an dem Kopftuch festmacht. 

Von mir aus können die Leute eine Gummiente auf dem Kopf tragen, solange sie das freiwillig machen und nicht dazu gezwungen werden auch nicht passiv durch irgendwelchen kulturell-familiären Druck.

Mich nervt es vielmehr, dass das Kopftuch fast (?) nur noch als religiöses Statussymbol angesehen wird.

Es gab Zeiten, da zählte ein Kopftuch zum modischen Accessoire eine Dame.

Ich selbst trage manchmal ein Kopftuch, wenn meine Haare bescheiden aussehen oder mir es zu frisch um die Ohren, aber zu warm für eine Mütze ist.

Frauenfeindlich sind ganz andere Dinge, als ein Kopftuch zu tragen.

Irgendwie nicht so gut,man hat das Gefühl diese Frauen sind irgendwie gefangende von etwas!

Und viele arbeiten auch so,sind zwa freundlich aber habe dan immer ein beklemmendes Gefühl .Sagen immer sind frei sind die das wirklich?

Zuerst möchte ich anmerken, dass ich kaum Ahnung vom Islam habe und daher eventuell auf falsche Informationen zurückgreifen könnte. Sollte das der Fall sein, könnt ihr mich gerne berichtigen.

Soweit ich es mitbekommen habe, steht nirgendswo im Koran, dass Frauen Kopftücher tragen müssen. Demnach wäre es tatsächlich eine Erfindung von (wahrscheinlich) Männern, die die Frauen (mal wieder) unterdrücken; da ist es absolut berechtigt, dies mit kritischem Auge zu betrachten. Aber ich bin gegen ein Verbot oder dergleichen von Kopftüchern, weil es frauenfeindlich sei, denn es könne ja dennoch aus modischen Zwecken getragen werden, weil die entsprechende Frau es einfach schön findet.

Ich habe nichts gegen Kopftücher, wer eines trägt, darf das tun, für mich stellt es ja kein Hindernis dar.

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