Chihuahua Angst vor Menschen was tun?

4 Antworten

So - jetzt legst Du Dich mal flach auf den Boden - dann bist Du ungefähr auf der Höhe eines Chihuahua's. Und dann kommen fremde Menschen auf Dich zu - aus dieser Perspektive sind die so groß wie ein Dinosaurier. Und dann starren sie Dich auch noch an. Wie fühlst Du Dich dabei ? :-)

Genau - Dein Chi hat Angst und ist unsicher. Vielleicht hat Deine große Schwester einfach eine etwas laute oder hektische Art, vielleicht hat sie einfach mal hingelangt und wollte ihn hochnehmen oder sowas. Außerdem kommt sie nur zu Besuch. Von Dir und Deiner Mutter etc. läßt er sich streicheln weil er gelernt hat daß ihr ungefährlich seid.

Auch fremde Menschen draußen sind für so einen kleinen Hund bedrohlich, wenn er nicht gelernt hat, daß die ungefährlich sind.

Es ist Deine Aufgabe Deinen Hund zu schützen und ihm beizubringen daß er sich auf Dich verlassen kann und keine Angst haben muß. Laß nicht zu daß fremde Menschen draußen Deinen Hund streicheln wollen. Sag einfach, daß er Angst hat und Du das nicht möchtest. Stell Dich vor Deinen Hund - auch wenn es jemand nur nett meint.

Deine große Schwester sollte den Hund einfach ignorieren wenn sie kommt. Nicht anstarren, nicht streicheln - einfach nicht beachten.

Sie kann sich mal auf den Boden setzen, den Hund mit Leckerchen locken und ganz ruhig mit ihm umgehen - aber nicht anfassen und vor allen Dingen nicht hochnehmen ! Das ist ganz wichtig. Chihuahua's hassen es wenn sie ständig hochgenommen werden. Die Leute sollten sich lieber klein machen und zu dem Hund runterbegeben.

Stell Dir vor da kommt jedesmal ein Riese und reißt Dich von jetzt auf gleich auf Hochhaushöhe.

wie bellt ein Hund ängstlich ?

Wenn ein Hund Unsicher ist , dann entwickelt sich daraus Angst , aus Angst kann sich Angstbeißen entwickeln .

Deine Verwandten können Vertrauen gewinnen , wenn sie sich immer wieder mal auf dem Boden setzen , ruhig bleiben, in der offenen Hand die Lieblingsleckerlis liegen haben die der Kleine Chihuahua sich holen kann. Kein Streicheln keine intensive Blicke auf den Hund richten. Mit der Zeit traut der Chihuahua sich da mal zu schauen , und mal zu schnuppern , wer ist das denn ?

Bei Fremden Menschen , Begegnung Wald , gehst Du mit dem Hund einfach mehr zur Seite , nimmst ihn hinter Dich oder neben Dich . Du kannst zu ihm dabei in die Hocke gehen , und bei jeden fremden Menschen , noch bevor sie bellt oder Anspannung zeigt , mit einem Leckerli verknüpfen : Fremde Menschen ? Fein .

Du kannst auch ihr Futter , da füttern , wo Menschen sind , bei einem Geschäft , wo Menschenn rein und rausgehen . Halte dabei zunächst einen Abstand wo der Chihuahua sich sicher fühlt und ruhig bleibt . Und so näherst Du Dich , Meter um Meter den Menschen. Spielst mit Deinem Hund, oder fütterst , Du kannst auch sein Spielzeug mitnehmen .

Durch gezieltes schrittweise Näherbringen , kannst Du mit Deinem Hund auch bald Durch ein Tiergeschäft gehen. Lass Dir Zeit bei diesem Training. Mache das die Nächste Zeit jeden Tag . Wiederhole , dass der Hund merkt , Fremde Menschen sind normal.

lieben Gruß

Super Tipp ... Danke ...

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@OhNobody

Mein Mops hatte damals als ganz junger Hund auf Autos reagiert. Immer und immer wieder:-) er war heftig .

Und ich dachte Du musst dahin , wo viele Autos am Tag anfahren und abfahren . Das Geschäft ist bei uns an der Hauptstraße und der Ort wo ich wohne ist nur sehr klein. Um zu üben , bin ich mit ihm in der Nähe des Geschäfts und da habe ich jeden Tag eine Stunde mit dem Hund verbracht , auch erst im weiteren Abstand und dann immer etwas näher, habe ihn dort gefüttert , mich zu ihm auf den Teer gesetzt . Und immer wenn ein Auto gefahren ist " Schau , Autoo " Leckerli . Das fand er toll , schon nach drei Tagen , saß ich mit den Hund zwischen Parkenden Autos und diese sind angefahren und abgefahren , und Mofas und ein Quad und mein Kleiner blieb ruhig, und dann sind wir an die Hauptstraße näher. Stück für Stück , die LKWs fuhren durch und mein Kleiner Juckte das gar nicht . Er hatte ja sein Futter und sein Quitscheentchen.

Er hat seitdem nie wieder wild bellend auf Autos reagiert.

Wenn man bei sowas an einem Tag erreichen will, dann finde ich das nicht richtig , der Druck führ den Hund ist viel zu groß , aber langsam , Tag für Tag , Schritt für Schritt , das klappt.

Die Leute haben zwar geschaut und mein Mops und mich belächelt, aber das war mir egal , wichtig war, das Training zeigte Erfolge :-)

lieben Gruß

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Also zu Anfang einmal bin ich der Meinung, dass nicht jeder meine Hunde streicheln muß.

In die Augen schauen wirkt auf fast jeden Hund bedrohlich von Natur aus, denn unter Hunden ist ein direktes in die Augen schauen eine Bedrohung und so wird das natürlich auch vom Menschen aufgefasst.

Was die Sache in der Wohnung anbelangt so würde ich dem Besuch empfehlen den Hund zu ignorieren, kein angucken, kein ansprechen, kein streicheln. Wenn der Besuch aufsteht so steht immer auf dem Tisch eine Schale parat mit Hundeleckerchen und davon nimmt sich der Besuch eines und lässt es hinter sich fallen. So können das auch Deine Nichten machen.

Sobald der Hund selbständiges Annäherungsverhalten respektive Explorationsverhalten (Neugierverhalten) zeigt, gibt es auch ein Leckerchen allerdings von Dir.

Denn von dem Angstauslöser die Leckerchengabe (hier ist der Auslöser natürlich das was dem Hund Angst einjagt ergo der Besuch/Deine Nichten) kann das Fluchtverhalten verstärken. Auch kann es bei unbeabsichtigten schnellen Bewegungen dazu führen, dass der Hund schnappt.

Besuch und Nichten sollten sich soweit möglich langsam bewegen, dass wirkt auf den Hund beschwichtigend.

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