Bin sehr verwirrt (eigenes Geschlecht)?

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9 Antworten

Also es gibt auch die Bezeichnung Transgender, wo du zum Beispiel biologisch männlich, aber mit weiblichem sozialen Rollenverhalten bist ohne das du dein biologisches Geschlecht zwangsläufig ändern willst.
Ein anderer Begriff den du auch nachgucken könntest ist Genderfluid.

Finde einfach das was zu dir passt, womit du dich identifizieren kannst und wohl mit fühlst.
Unter dem Begriff Queer könntest du Foren finden in denen du Menschen findest denen es genauso geht wie dir und dich austauschen. Wir sind nicht unendlich viele, aber da und du bist damit alles andere als alleine. Und was du fühlst hat auch automatisch Wichtigkeit und eine Berechtigung. Egal seit wann. Verlier nicht den Mut und vermeide dich selbst in Schubladen zu stecken, schlimm genug dass andere das tun.

Gute Schlagworte um sich einzulesen sind Gender, Trans*, Queer und sexuelle Identität

Sei du selbst, sei so bunt wie du magst, die Welt braucht nichts mehr als offene Menschen

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Kommentar von aringa12345
31.05.2016, 21:06

Danke :))

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Kommentar von aringa12345
01.06.2016, 07:12

Ich hab unten in den Kommentaren gelesen, dass du studierst und da dieses Thema behandelt wird. Was genau studierst du denn wenn ich fragen darf?  :)) 😊😊😊

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Kommentar von gehweg
01.06.2016, 10:33

Ich studiere Kulturwissenschaften, bin aber an einer Uni an der das Angebot recht vielfältig ist, weshalb man auch einige Seminare zu Geschlecht/Geschlechterrollen etc. finden und sich ein Gender-Diversity-Zertifikat erarbeiten kann. Außerdem engargiere ich mich da in einem Queeren Hochschulreferat.
Und ich studiere an der Leuphana in Lüneburg :)

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Kommentar von gehweg
01.06.2016, 15:01

Ich nehme also an, dass du wenig von dem Studiengebiet hälst?

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Ich schreibe aus meiner Perspektive als Trans*mann. Ich habe leider nicht allzu viel Kontakt zu trans*frauen, aber denke doch, dass es Ähnlichkeiten und Gemeinsamkeiten gibt.

Wir leben in einer Gesellschaft, in der die Bedeutung von Geschlechlecht so überhöht wird, dass selbst die Ablagekästen in der Grundschule geschlechtsspezifisch eingeteilt werden. Für die meisten Menschen ist es eine zentrale Identitätskategorie.
Aber das muss es nicht sein. Vielleicht ist wichtig, dir das bewusst zu machen?

Ansonsten: Identitäten ändern sich im laufe eines Lebens. Und ja, klar, für manche ist das sofort klar, andere checken erst mit 30 oder 40, dass sie eigentlich im falschen Körper stecken.
Aber eigentlich ist doch völlig logisch, dass das mit der Pubertät voll rauskommt, wenn sich bestimmte geschlechtlichzugeschriebene Körperteile, aber auch verhaltensweisen ausbilden.
Ein transsexueller Lebenslauf ist sehr sehr unterschiedlich und individuell. Geschlecht spielt im kindesalter (oder sollte es zumindestens) eine wesentlich geringere Rolle, als später. Kinder haben keine stark ausgebildeten Brüste.
Wenn dir immer gesagt wurde, du bist ein junge, wie sollst du dann erst mal drauf kommen, dass das vllt nicht so ist?

Für mich klingt Dein Text - um zu spiegeln - als ob Du Dir schon relativ klar bist, aber es nicht richtig zulassen möchtest, weil Du Dich an dem orientierst, wie das denn bei anderen war, und was andere dazu sagen und denken könnten.
Ich kenne dein Umfeld nicht, aber vielleicht gibt es bei euch irgendwo eine transselbsthilfegruppe, oder queere jugendgruppe oder eine lambda gruppe, wo du dich mit anderen austauschen kannst, denen es vllt ähnlich geht wie dir? Ich kann mir vorstellen, dass dir das helfen könnte sicherer zu werden, und mehr über dich herauszufinden. Du musst Dir dafür nicht sicher in Deiner Identität sein! Solltest du irgendwann merken, dass du doch im richtigen Körper steckst, dass du dich doch als Junge fühlst, gehst du halt nicht mehr hin. Aber irgendfwie halte ich das nach deinen Berichten für Unwahrscheinlich.
Vielleicht gibt es bei Euch auch einen Sexualtherapeuten oder Psychiater, der sich speziell auch mit Trans* auskennt? Schau einfach mal im Internet.
Ansonsten schau doch mal in  Foren und auf webblogs, statt auf echt schlechte Tests.
auf maedchenmannschaft.net gibt es in der rechten spalte blog tips, vielleicht ist ja was für dich dabei?

Du kannst auch Leute in deinem UImfeld fragen, und mit denen reden, aber das scheinst du dich bisher ja auch nicht getraut zu haben... ist auch verdammt schwer sowas verständliczh zu machen...
ich würde, bevor du dir sicher bist, an deiner stelle, aber nicht gleich damit hausieren gehen, weil du es, wenn du selbst unsicher bist, schlechter anderen verständlich machen kansnt.
und wenn dich dann jemand im Kleid sieht, wenn du heimlich eins anziehst? so what?? Dann kannst du s ja erklären. da rumzudrucksen und zu lügen bringt s dann auch nicht, aber du musst davor keine angst haben.
vielleicht hilft dir auch mal rumzuschauen, was es so für lady*i*feste, queere sommerfeste etc gibt und dort workshops zu besuchen?

du musst dich vor allem für nichts schämen!

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Kommentar von aringa12345
31.05.2016, 19:38

Vielen Dank :)))

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Kommentar von transeltern
01.06.2016, 13:51

Identität ändert sich nie. Sowas ist Behauptung aus der Transgenderideologie. Egal wie sehr ich mich optisch verändere, ich bleibe immer ich, bin immer noch der selbe Mensch, nur daß ich mit der Schauspielerei aufgehört habe und mein Ich nun auch äußerlich sichtbar ist.

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Ich fühle mich in meinem Körper auch falsch, seit der Pubertät.

Als Kind war es noch ganz anders, da war ich gerne das kleine Mädchen. Mittlerweile nennen mich sogar meine Freunde, und auch mein Freund bei einem Jungen Namen, und sagen auch Er zu mir.

Akzeptiere dich so, wie du dich am wohlsten fühlst. Und wenn es als Mädchen besser ist, dann ist es so. Solang du dich nicht importieren lässt, kannst du später dich auch wieder zurück zum junge sein, wenn es nur eine Phase ist.

Pfeif auf dein Biologisches Geschlecht. Sei wie du willst! Nur so kannst du glücklich sein.

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Ich kenne mich damit leider nicht so gut aus, aber ich muss sagen, dass das vielleicht auch nur die Pubertät ist. Ich meine - wer hat nicht schon mal diese Träume?

Aber selbst wenn nicht, solltest du dich NIE dafür schämen, das zuzugeben.

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Klingt so als wärst du möglicherweise wirklich Transgender. Vielleicht wirst du dir sicherer wenn du dich länger mit dem Thema beschäftigst und auch mal ein bisschen ausprobierst ob du dich in der Rolle wohl fühlst. Es ist durchaus möglich auch als Transmädchen auf Mädchen zu stehen. Das widerspricht sich ja nicht.

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Kommentar von gehweg
01.06.2016, 13:09

Man kann eben auch eine lesbische Frau mit Penis sein oder ein schwuler Mann mit Vulva.

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Kommentar von gehweg
01.06.2016, 13:57

Da fällt mir ein, dass man auch gynäkophil oder androphil als Audruck benutzen kann um zu sagen welches Geschlecht man liebt. Da ist dann egal was man selbst für ein Geschlecht hat.

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Kommentar von transeltern
01.06.2016, 14:16

Und wieder kann ich nur lachen. Der Mensch ist nunmal

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Kommentar von gehweg
01.06.2016, 15:12

Ich weiß nicht so ganz warum du mich so angehst, ich hab nie behauptet das jeder damit was anfangen kann und Begriffe wie Gynäkophilie beschreiben eben das eigene Begehren. Als heterosexueller Mensch steht man ja auch nicht automatisch auf alle Menschen des anderen Geschlechts und hat seine ganz eigenen Präferenzen. Und als lesbische Frau mit Penis hat man es natürlich nicht superleicht, gerade was das finden der richtigen Partner*in angeht. Das verändert aber nicht was und wie man selbst ist.

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Hallo,

der Test sagt gar nichts aus. Davon ab lasse Hobbies, Interessen, Vorlieben etc. und sexuelle Orientierung außen vor, das sagt alles nichts über Dein Innenleben aus. Weiterhin ist es Humbug zu behaupten, man hätte das ja alles schon als Kind gewußt. Sowas behaupten Leute, die unsicher sind und sich ihre Zweifel vor sich und anderen verbergen wollen. Ich wußte das nicht als Kind. Sicherlich spürte ich ein difuses "da stimmt was nicht", aber so richtig klar wurde das Gefühl erst mit der Pubertät und daß man das Transsexualität nennt habe ich erst mit 20 Jahren erfahren. Ich bin jetzt 40. Natürlich gibt es Kinder, die ihre "Andersartigkeit", wenn auch ohne Fachbegriffe, sehr früh verbalisieren können, aber die Regel ist das nicht.

Wo Du Dich im Moment verortest klingt sehr nach F 64.9 (TS ist F 64.0) Transgender. Aber Verortungen können sich auch im Verlaufe der Selbsterkenntnis und des Weges ändern. Wo Du Dich heute verortest, kann in 3 Jahren ganz anders sein.

Davon ab, Identitäten verändern sich nicht, das sind Aussagen der Transgenderideologie. Identität, Geschlechtsidentität, Charakter, Persönlichkeit ändert sich nicht, die ist angeboren. Ändern können wir nur die Optik des Körpers innerhalb medizinischer Machbarkeit und den Vornamen und Personenstand. Nur weil andere Hormone später im Blut rumschwimmen oder die ein oder andere OP vollzogen wurde ist man nicht plötzlich ein ganz anderer Mensch. Ist eine Wahrheit, die gerade Transgender nicht hören wollen. Auch die Änderung der Rolle ändert in keinster Weise Dein Ich. Was nicht vorher schon innerlich angelegt ist kann nicht im Nachhinein erworben werden.

Klarheit bekommst Du, wenn Du mit einem TS-erfahrenen Therapeuten ergebnisoffen zusammenarbeitest.

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Kommentar von aringa12345
01.06.2016, 14:03

Danke :) hast du ne Idee wie ich es meiner Mutter sagen könnte, dass ich mir unsicher bin und zu nem Therapeuten will?  Sie ist nicht intolerant aber sie macht sich wegen jeder Kleinigkeit Sorgen und bei sowas ja dann erst recht :/

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So dumm wie es sich meinentwegen anhört Ruf am besten die kummernummer an die Telefonnummer findest du bei Google oder so 

Das ist nur meine Meinung musst du nicht machen aber da bist du auch anonym und es wird niemand herausfinden<3 Schäm dich dafür nicht ( ich bin weiblich fühle mich aber in manchen Situationen als junge

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Tue  gar nichts , wenn die Pubertät vorbei ist , siehst Du klarer !

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Hör am Besten auf dich verrückt zu machen. Konzentriere dich auf das Mädchen und lass das andere. Nur weil Leute meinen alles ist erlaubt, muss man da ja nicht mitmachen. Wenn die Neigungen in dir auftauchen dann versuch was anderes zu machen und such dir Hobbies. Denk nicht so viel über dich nach und beschäftige dich nicht so viel mit dir selber! Gott liebt dich!!!

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