Benziner am Berg anfahren?

11 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo,

Ich habe auch auf einem 150ps alfa Diesel meine Fahrschule gemacht. Ich bekam es genau so wie Du beigebracht.

Als ich dann damals in meine neue 60ps Gurke eingestiegen bin die ein Benziner war und los fuhr kamen schon die Probleme.

Kupplung kommen, Auto rollt nicht.. Hm, Mist! Warum denn das?

Ab auf den Parkplatz, 5x anfahren und dann lief es.

Beim Berg ist das nicht anderes

Variante A:

Handbremse anziehen, Kupplung gedrückt halten und wenn die Ampel z.B schaltet Handbremse langsam/"sanft" rauslassen und gleichzeitig Gas + Kupplung kommen lassen. Wenn du etwas mehr gas gibst und die Kupplung auch noch ein wenig springen lässt ist das kein Problem - Du rollst jedenfalls nicht rückwärts :-) Und das ist ja erstmal das wichtigste. Und mit der Zeit kriegste ein Gefühl für.

Variante B:

Bremse halten, Kupplung halten. Ampel schaltet um -> Gas geben, Kupplung kommen lassen bzw. gleichzeitig.

Das Ganze ist blöd zu erklären und hat auch viel mit Gefühl zu tun. Bevor du damit arbeitest solltest du erst einmal einwandfrei mit der Kupplung unter "normalen Umständen" klar kommen. Danach versuche dich in Variante B - ist schwerer als Variante A.


Die Reaktionszeit von einem Auto z.B das lösen der Handbremse und co. ist ein "schneller Vorgang". Nahezu ohne Verzögerung. Und genau da ist der Knackpunkt: Man braucht mehr Timing.

Bei größeren Fahrzeugen wie z.B einen LKW läuft das ganze verzögert ab weshalb es einfacher ist.

Wenn ich mit meiner Zugmaschine am Berg stehe, Feststellbremse angezogen (Handbremse), die Ampel schaltet von Gelb auf Grün lasse ich sie fluschen und wenn sie laut Hebel gelöst ist dauert es noch gut 1-2 Sekunden bis die Handbremse offen ist. Demnach ists Anfahren dann sehr einfach und auch für Grobmotoriker einfacher.


Was ich dir damit sagen will:

Im PKW braucht man etwas Gefühl, Timing und auch Geduld. Das klappt nicht alles auf anhieb. Dennoch: Gib einfach mehr Gas beim Anfahren und selbst wenn der Motor aufheult ists egal! Du wirst jedenfalls nach vorn Fahren und nicht zurück.



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Also zur Variante A würde ich sagen dass dies falsch erklärt ist. Man fährt an und lässt die Handbremse los sobald das Fahrzeug sich in Bewegung setzen will. Wenn man die Handbremse langsam löst und gleichzeitig anfahren möchte schafft man kaum Beides miteinander so hinzubekommen damit es richtig klappt.

Zu Deiner Zugmaschine würde ich sagen dass da ein Defekt vorliegt wenn es 1-2 Sekunden dauert zwischen Handbremshebel auf Los stellen und Öffnen der Bremse. Das dauert allenfalls ne halbe Sekunde. Also wenn man am Berg/Gefälle steht merkt man nur dass der nicht sofort losrollt sobald man den Hebel umlegt sondern leicht verzögert, aber dies dauert keine Sekunden.

Wenn das nun auch noch so wäre, wäre das Anfahren mit einem LKW noch schwieriger weil man dann ein Gefühl dafür entwickeln müsste wie lange man nach dem Lösen warten muß um anzufahren.

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@machhehniker

Nein, an der Zugmaschine liegt kein Fehler vor. Ist keine elektronische Unterstützung vorhanden was darin Resultiert das der "Reaktionsweg" länger ist als bei neuen Zugmaschinen.

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@rackcity66

Das ist ja noch ominöser! Bei neuen Zugmaschinen gibt es Feststellbremsen die zeitverzögert lösen, eher bei den Alten nicht.

Es dauert wirklich einen kurzen Augenblick bis die Luft vom Handbremshebel vom Fahrerhaus an das Löseventil bei der Hinterachse dies schaltet und nochmal einen Moment bis die Luft die Federspeicher zurückdrückt. Wenn es aber 1-2 Sekunden dauert stimmt Was nicht!!!

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@machhehniker

Das wäre mir neu. Habe ich weder beim 2008er TGX gesehen noch beim new actros oder daf 106er.

Bei meinem Scania beträgt die Reaktionszeit 1 Sekunde, definitiv.

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Zunächst ist es lediglich völlig veraltetes Denken dieses Problem auf den Benziner zu schieben! Der Diesel ist zwar noch immer etwas umgänglicher, aber wenn man es richtig gelernt hat klappt es mit dem Benziner genausogut wie mit dem Diesel.

Kommen wir zum eigentlichen Problem, Du bist (wie hier ca wöchentlich auftauchende Fahranfänger mit der gleichen Frage) auf eine Betrüger-Fahrschule reingefallen. Statt Dir Anfahren, vor Allem Anfahren am Berg, beizubringen hat man Dich in ein Bescheisser-Auto gesetzt und eine Elektronik im Auto das übernehmen lassen was Du lernen solltest.

Heutzutage gehören Anfahrassistent und Berganfahrhilfe zwar zur gewöhnlichen Ausstattung immer mehr Autos, aber eben noch sehr lange nicht Allen. Man kommt aus der Fahrschule, weil es da super klappte glaubt man dies zu können und wenn man dann sein eigenes Auto hat kommt das böse Erwachen (übrigens würde ich Dir nahelegen in Deinem Freundeskreis davon zu erzählen damit nicht zu Viele bei der selben Fahrschule genausowenig lernen anzufahren).

Wenn man nicht grade einen halben Schiffsmotor als Antrieb hat kann man am Berg nicht anfahren ohne Gas zu geben, ist keine Elektronik verbaut die das übernimmt muss man es selbst machen.

Das Problem daran ist aber dass ohne etwas Gas zu geben der Motor auch nicht genügend Kraft hat um den Wagen am Zurückrollen zu hindern. Man kann also nicht einfach die Bremse loslassen, geübt bekommt man das später mal hin, aber zunächst nicht.

Also musst Du die Handbremse anziehen damit der Wagen nicht zurückrollt. Dann suchst du den Schleifpunkt der Kupplung, gibst ganz sachte etwas Gas und sobald das Fahrzeug hinten einfedert lässt Du die Handbremse los.

Etwas Übung kostet auch dies, man tendiert dazu zu viel Gas zu geben (worauf der Benziner etwas arg aggresiv reagiert), die Kupplung nicht am Schleifpunkt zu halten und insgesamt etwas nervös zu sein.

Also fahr an eine entlegene Strasse die immer mehr zu einer Steigung wird und mach da so lange Stop&Go bis das funktioniert.

Viele haben ja schon die Handbremse als Hilfsmittel empfohlen, was ich auch schon ein paar mal gehört habe, aber ich persönlich fand das als Fahranfänger nicht besonders hilfreich, ist wohl Geschmackssache. 

Die Problematik beim (flotten) Anfahren im Allgemeinen ist ja die, dass man die Kupplung kommen lässt, währen man simultan dazu das Gas betätigt. Eine Übung, die als Fahranfänger alles andere als einfach ist, aber später praktisch im Schlaf gelingt.

Wenn man einmal ein Gefühl dafür entwickelt hat, in welchem Verhältnis dies am besten gelingt, dann fällt nicht nur das Anfahren auf gerader Strecke super einfach, sondern auch das Anfahren am Berg, am Bordstein und so ziemlich überall.

So hab ich es jedenfalls gelernt.

Berganfahren mit einem Benziner?

Hallo, ich habe folgendes "Problem" und zwar...

In der Fahrschule bin ich immer mit einem Golf (Diesel) gefahren.

Beim Berganfahren ging das dann immer so:

  1. Kupplung und Bremse waren ja nach dem anhalten logischerweise noch getreten
  2. Kupplung bis an den Schleifpunkt kommen lassen bis das Auto fahren wollen würde (Bremse dabei immer noch getreten lassen)
  3. Bremse loslassen (dabei Kupplung immer noch am Schleifpunkt lassen)
  4. Gas geben und Kupplung langsam los lassen
  5. Auto fährt :)

Nun fahre ich einen Audi A4 Avant, mit anderen Worten ne riesen Kiste welche dazu noch ein Benziner ist (zur Info: elektrische Handbremse). Meine Mutter meinte sie fährt am Berg immer mit Handbremse anfährt.

Nun meine Frage, kann ich genau so anfahren wie ich mit dem Diesel angefahren bin oder muss ich mit dem Benziner auch mit Handbremse anfahren?

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Jetzt habe ich aus Videos jeweils gehört, dass man sich an den Schleifpunkt herantasten soll (was ich immer mache) und dann habe ich gehört, dass man schon bevor man die Kupplung kommen lässt, Gas geben soll. Wie mache ich es denn richtig?
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