Ansammlung sämtlicher Argumente/Beweise dafür, dass Menschenrassen nicht existieren?

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19 Antworten

Um zu beweisen, dass ein bestimmter Begriff falsch ist, müsste man ihn erstmal genau definieren. Der Rassebegriff ist aber nicht eindeutig, sondern äußerst schwammig und deshalb für die Wissenschaft von keinem Wert.

Das Problem liegt in der biologischen Systematik begründet, die auf Linné zurückgeht. Die Arten auf der Erde werden dabei in Gruppen (Taxa) zusammengefasst, die wiederum Teil einer größeren Gruppe sind usw. Ursprünglich waren hier nur einige wenige Ebenen der Einteilung vorgesehen, z.B. Stamm, Klasse, Familie, Gattung. Mit dem Aufkommen der Kladistik, also der Systematik auf Basis der Evolutionsbiologie, verlor diese Einteilung an Bedeutung, auch wenn sie bis heute weitergetragen wurde.

Die Evolutionsbiologie lieferte immer detailliertere Stammbäume mit immer mehr Verzweigungen. Um diese in der Systematik zu erfassen, musste für jede einzelne Verzweigung ein neues Taxon aufgestellt werden. Zwangsläufig kamen so immer mehr Ebenen der Taxa hinzu. Zwischen Familie und Ordnung wurde dann die Unterordnung, Infraordnung und Überfamilie eingeschoben, aber auch damit lässt sich die Reihenfolge der Taxa nicht erfassen.

Irgendwann hat man das sinnlose Unterfangen eingestellt, sich neue Ränge für Taxa auszudenken. Nicht nur wegen des Aufwands, sondern wegen der Willkürlichkeit. Es gab von Anfang an kein Kriterium, nach dem man ein Taxon einer bestimmten Ebene zuweisen konnte. Ist ein Taxon mit 30 Arten eine Familie, oder eine Überfamilie, oder gar eine Ordnung, oder doch nur eine Gattung?

Ränge wie Klassen oder Familien sind in der Kladistik eigentlich nur noch Relikte. Das einzige definierbare Taxon ist die Art, denn hier gibt es nachprüfbare Kriterien, auch wenn die nicht immer auf die Praxis übertragbar sind, da Arten keine statischen Einheiten sind, sondern sich wandeln. Für die Ränge unterhalb der Art gilt das selbe wie für die Ränge oberhalb der Art: Sie sind willkürlich weit gefasst.

Eine Rasse, Unterart oder Varietät wird so weit gefasst, wie es dem Autor gefällt. Je nachdem könnte man die Menschheit in zwei Rassen unterteilen, oder in eine Milliarde. Keine der beiden Einteilungen wäre überprüfbar. Weniger extremes Beispiel: Sind die Bewohner Islands eine eigene Rasse, weil sie isoliert leben? Soll man alle Asiaten als eine Rasse fassen, oder alle Asiaten nach Abspaltung der Ureinwohner Thailands?

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/14/Mt-Haplogruppen-Wanderung.png

Man kann die Verwandtschaftsverhältnisse von Menschengruppen über erbliche Merkmale bestimmen, aber wo man die Grenze zieht zwischen zwei Rassen, ist willkürlich und damit nicht mit Erkenntnisgewinn verbunden.

Was dazu kommt ist die Vermischung der "Rassen". Da alle Menschen zu einer Art gehören, pflanzen sie sich untereinander fort und tauschen ihr Genmaterial aus. Oberhalb der Artebene tritt dieses Problem nicht auf und alle Taxa bleiben säuberlich getrennt (zumindest in der Theorie), was das Erstellen von Stammbäumen wesentlich erleichtert.

Bei Hunden oder Pferden sprechen wir von Rassen. Der Unterschied zum Menschen ist, dass die Hybridisierung hier bewusst vermieden wird. Ein Hundemischling ist keiner Rasse mehr eindeutig zuzuordnen, warum sollte das bei Menschen anders sein. Da sehr viele Menschen Vorfahren gemischter Abstammung haben, wird die Möglichkeit einer eindeutigen Zuordnung zu einer Rasse dadurch in Zweifel gezogen. Der Begriff der Ethnie versucht dieses Problem zu umgehen, indem er eine Einteilung über die Kultur statt über erbliche Merkmale vornimmt. Eine Übertragung der Kultur zwischen Personen unterschiedlicher Herkunft ist hierbei kein Problem.

Was bemerkenswert ist: Viele Rassenkonzepte der Vergangenheit sind tatsächlich falsch, da sie eine Einteilung aufgrund von äußeren Merkmalen vornehmen, anstatt aufgrund von tatsächlicher Verwandtschaft. Man könnte einige Afrikaner mit Indern, Aborigines und Ureinwohnern Südamerikas zusammenstellen, weil sie die gleiche Pigmentierung der Haut haben. Dabei wird aber vernachlässigt, dass es sich dabei um mehrfache Entwicklungen handelt. Die dunkelhäutigen Inder könnte man aufgrund der Haarstruktur aber auch in die Nähe von Nordeuropäern stellen.

Soweit ich weiß. ist sich Richard Dawkins dieser Problematik des Rassebegriffs sehr gut bewusst und versucht auch nicht, ihn zu verteidigen, sondern nur als praktische Erfassung von zusammenhängenden äußeren Merkmalen zu verstehen. "Schwarzer" oder "Weißer" sind damit für ihn vergleichbar mit Begriffen wie "Mann", "Frau", "Glatzkopf" oder "Brillenträger". So habe ich ihn zumindest verstanden. Was Richard Dawkins denkt, weiß aber nur Richard Dawkins.

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Der Begriff einer menschlichen "Rasse" ist nicht klar definiert. Es gibt natürlich genetische Unterschiede des Menschen. Der Mensch hat eine mt-DNA (mitochondrielle DNA), diese wird über die Mutter vererbt. Man spricht von Haplogruppen der mt-DNA. Zudem hat jeder auch einen Vater. Über die väterliche Linie wird an Jungen das Y-Chromosom vererbt. Die Y-DNA hat auch Haplogruppen (andere).

Korrekt wäre also: mt-DNA (Code dieser Haplogruppe) und (bei Männern) zusätzlich Y-DNA (Code dieser Haplogruppe). Kein einfaches Wort kann das beschreiben.

https://de.wikipedia.org/wiki/Haplogruppe

Das Problem ist dabei: die allermeisten haben nicht das nötige Differenzierungsvermögen, um das zu erfassen. Die Sache ist kompliziert. Wer die Genetik des Menschen mit "Ethnien" verwechselt, liegt schon mal falsch. Menschen verschiedener Ethnien können ähnliche Haplogruppen haben (z.B. manche Basken und manche Briten). Menschen derselben Ethnie können verschiedene Haplogruppen haben (z.B. Briten). Menschen derselben Ethnie können bei Männern und Frauen verschiedene genetische Marker haben.

Deutsche Frauen haben z.B. öfter Gene, die populärwissenschaftlich mit "Germanen" in Verbindung gebracht werden. Deutsche Männer haben dagegen öfter Gene, die populärwissenschaftlich mit "Osteuropäern" in Verbindung gebracht werden (möglicherweise eine Folge der "Völkerwanderung", mit der Problematik, dass es auch osteuropäische Germanen gab - Goten usw.).

Und wer von "deutschen Genen" spricht, versteht nicht, dass schon lange vor der Etablierung dieses Begriffes ("deutsch") verschiedenste Haplogruppen hierzulande zusammenkamen. Unsere Gene sind viel älter als unsere "Nationalitäten", welche ein Produkt der Neuzeit sind.

Ein Wort für "Rasse" wäre viel zu simpel, würde die Realität nicht erfassen, und würde falsche Assoziationen wecken ("Katzenrassen" sind etwas ganz anderes).

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Siehe Wikipedia "Rasse": "Der Begriff Rasse ist wissenschaftlich zunehmend obsolet, er kommt mehr und mehr außer Gebrauch." und "Nach Forschungen zur Genetik menschlicher Populationen ist das Konzept der Menschenrasse wissenschaftlich überholt,". Der Begriff "Rasse" wird nicht nur sehr unterschiedlich gebraucht, häufiger missbraucht und stammt aus Zeiten, als es noch ein anderes Menschenbild gab als heute. Da gab es noch keine wissenschaftlich-biologische Forschung und die Vorstellungen vom Menschen waren stammesmäßig-religiös geprägt und abgegrenzt. Andere Kulturen wurden leichtfertig in oberflächlicher Auffassung als andere Rasse bezeichnet. Wenn man in die antike Geschichte schaut, das Judentum ist da ein Prachtbeispiel, so wähnten sich damals alle Völker als den anderen überlegen, als von ihren Göttern auserwählte und besonders beschützte.

Diese Einstellung der als Fakt gesetzten Überhebung des Selbst über andere ist dann in unterschiedlichen Varianten fortgesetzt worden. Für die frühen Christen waren nur sie im Gegensatz zu den Heiden und Juden die von Gott zur Erlösung Begünstigten. Die Vorläuferschaft der Juden zu den Christen ist den Juden dann nicht gut bekommen. Schwarze in Afrika oder Indianische Völker in Süd- wie Nordamerika wurden in Abgrenzung zu den Europäern als nicht-christlich und minderwertig angesehen, mit dem Ziel der Rechtfertigung, diese grenzenlos berauben und ausbeuten zu können, sie außerhalb der christlichen Moralverpflichtung zu stellen. Dazu wurde auch bereits der Begriff "Rasse" (schwarze Rasse, indianische Rasse) missbraucht. Allerdings hat er nie gehindert, dass geile Weiße den niederrassigen Frauen Gewalt angetan haben. Zu der Zeit waren Männer sowieso - die Jungfrau Maria ausgenommen - mehr Mensch als Frauen, mit ihrem angeblichen Übergewicht des Emotionalen, Gott war selbstverständlich ein Mann und seine Kirche in Rom ist heute noch nur für Männer reserviert.

Alle diese Konzepte zeigen eine Selbstüberhebung über andere, die von außen gegeben ist ohne eigenen Nachweis einer besonderen Leistung, die diese Überhebung begründen würde. Wenn der IS nur sich und seine religiöse Interpretation als "Gottesgnadentum" ausgibt mit der Konsequenz, einfach nur darum über das Leben anderer entscheiden zu können, dass schaut auch da aus allen Ritzen die Großmannssucht. Ob KZ-Wächter oder IS-Kämpfer, diese Machtstellung außerhalb jeder Moral zieht vor allem Lebensversager an. Rassismus (als Begründung besonderer Herausgehobenheit) oder religiöser wie ideologischer Wahn (wer die Welt nicht retten will, gehört ausgelöscht) sind nur Variationen der Selbstüberhebung.

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Mit simplen Listen ist das wohl eher nicht beantwortbar. Es geht um Genetik dabei. Menschen, die äußerlich sehr verschieden sind, können sich genetisch sehr ähnlich sein, was bedeutet, dass sie relativ nahe verwandt sind.

Menschen, die äußerlich sehr ähnlich sind, z. B. weiß, blauäugig, können genetisch sehr verschieden sein, also müssten sehr unterschiedlichen Rassen zugeordnet werden.

Oft ist ein Weißer, Blauäugiger einem Dunkelhäutigen viel ähnlicher als einem anderen Weißen. Die Rassen müssten entsprechend zu geordnet werden , und es wird klar, wie absurd das ist

Hier beispielsweise ist ein Aufsatz dazu:

http://www.akdh.ch/ps/ps\_82Ausnahmen-Rgel.html

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ich finde ja das beste argument ist ein vergleich. schäferhunde und dackel sind verschiedene rassen. wenn ein dackel schwarz, und der andere weiß ist, ist es aber trotzdem noch die selbe rasse. warum sollten also schwarze und weiße menschen unterschiedliche rassen sein? im prinzip sind wir alle gleich gebaut. die unterschiede die es gibt (hautfarbe, gesichtszüge, haare) sind eigentlich nur marginal.

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Kommentar von LatinClover
03.02.2017, 02:30

Die Unterschiede sind klein, keine Frage, aber das sind sie bei Hunden eigentlich auch. Ich habe irgendwo gelesen bei menschen beträgt die genetische Variation 0,1%, bei Hunden 0,2-1,0%.

Die Einzelvariationen bewegen sich bloß stärker vom Durchschnitt weg, da man im Grunde Inzucht betrieben hat.

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Als absoluter Laie auf dem Gebiet sage ich mal, dass viele "Gemeinsamkeiten" innerhalb einer Rasse kulturell bedingt sein können  - eine Rasse hat oft gemeinsame kulturelle Wurzeln bzw. Traditionen, die bestimmte Verhaltensweisen begünstigen - und z.B. die angesprochene manuelle Geschicklichkeit der Asiaten durchaus auf mehr Übung basiert (die in vielen asiatischen Kulturen meines Wissens auch sehr gefördert bzw. fast schon "gefeiert" wird).

Eine interessante Frage ist, was von den Gemeinsamkeiten übrig bliebe, wenn man jeglichen kulturellen Einfluss ausschließen könnte. Das kann man aber nicht testen, weil so ein Experiment ethisch verboten wäre.

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Zu welchem Zweck sollte man menschen in "Rassen" einteilen? Anhand welcher sinnvollen Kriterien?

"In der Biologie wird die Art Homo sapiens heute weder in Rassen noch in Unterarten unterteilt. Molekularbiologische und populationsgenetische
Forschungen seit den 1970er Jahren haben gezeigt, dass eine
systematische Unterteilung der Menschen in Unterarten ihrer enormen
Vielfalt und den fließenden Übergängen zwischen geographischen
Populationen nicht gerecht wird. Zudem wurde herausgefunden, dass der
größte Teil genetischer Unterschiede beim Menschen innerhalb
einer geographischen Population zu finden ist. Die Einteilung des
Menschen in biologische Rassen entspricht damit nicht mehr dem Stand der Wissenschaft."

https://de.wikipedia.org/wiki/Rassentheorie

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Kommentar von LatinClover
03.02.2017, 02:07

Aber zu diesem angeblichen Argument gibt es bereits ein Gegenargument mit eigenem Namen, Lewontins Fallacy, nach dem Wissenschaftler Lewontin der dieses Scheinargument populär gemacht hat.

https://en.wikipedia.org/wiki/Human\_Genetic\_Diversity:_Lewontin's_Fallacy


Richard Dawkins z.B. argumentierte in dieser Form dagegen:

"However small the racial partition of the total variation may be, if such racial characteristics as there are highly correlate with other racial characteristics, they are by definition informative, and therefore of taxonomic significance."


Hier ist noch etwas verständlicher ausgeführt wie dieses Argument genau zu interpretieren ist, falls es jemanden interessiert:

http://www.faz.net/aktuell/wissen/leben-gene/gibt-es-menschliche-rassen-13917542.html

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In der modernen Wissenschaft ist es überhaupt nicht mehr umstritten, dass es keine Menschenrassen gibt. Dazu kann man sich die Wikipedia-Artikel bzgl. "Rassentheorie" und "Mensch" angucken - worauf auch die UN-Menschenrechtscharta begründet, die für alle rund 6 Milliarden Menschen dieser Erde gilt.

Die angesprochenen Unterschiede zwischen Afrikanern, Asiaten und Europäern begründen auf der Umgebung in denen die Angehörigen dieser Ethnien aufwachsen und an die sie sich anpassen. Dabei redet man aber noch lange nicht von Rassen. Tatsächlich ist es durchaus möglich, dass ein Asiate und ein Europäer mehr Übereinstimmung in ihrem Genpol haben als Angehörige der selben Ethnie.

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Kommentar von LatinClover
03.02.2017, 02:25

Tatsächlich ist es durchaus möglich, dass ein Asiate und ein Europäer mehr Übereinstimmung in ihrem Genpol haben als Angehörige der selben Ethnie.

Dieses Argument ist auch als "Lewontins Fehlschluss" bekannt (bzw. in Deutschland eher weniger bekannt), und mittlerweile widerlegt.

Die UN-Menschenrechtscharta ist ein politisches Papier und interessiert mich in dieser Frage daher nicht.

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Wie in vielen anderen Bereichen ist die Verwendung des Wortes "Rasse"

wie etwa bei Hunderassen eine Definitionssache bezogen auf entsprechend zu unterscheidende äußere Merkmale von Hunden, hier in der deutschen Sprache

Die Verwendung des Wortes "Rasse" bei Menschen ist allein schon wegen sattsam bekannten Stichwörtern wie "Rassismus", "Rassenwahn"

"höherwertige und minderwertige Rassen" in der heutigen Zeit

unangebracht.

Am zweckmäßigsten und unvorbelastesten erscheint mir auch im täglichen Sprachgebrauch die Unterscheidung der Menschen nach ihrer Hautfarbe.

Im Grenzbereich - und das ist für einen alten Karl May Leser eher zum Schmunzeln - liegt beispielsweise die Einteilung in Bleichgesichter (Old Shatterhand) und Rothäute (Winnetou)

Dazu auch der schöne, nur in der deutschen Sprache mögliche Gag:

Kommt jemand in ein Lokal und sieht einen dunkelhäutigen Gast an einem Tisch sitzen.

Er geht auf ihn zu und sagt:

"Du schwarz."

Darauf die freundliche Antwort des so Angesprochenen:

"Ich weiß."

Das war`s !

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Das Thema kann man nicht leicht beantworten.

Rassen gelten als Unterordnung einer Spezies, die sich in speziellen Bereichen ihrer Erbsubstanz unterscheiden. Das ist bei Menschen, wie bei allen Tieren, auch der Fall. Das ist vor allem im Bereich Pharmazie wichtig, da einige Medikament auf Menschenrassen (auch wenn das Wort übelst nach den 30er Jahren in Deutschland klingt) unterschiedlich wirken. Im schlimmsten Fall kann ein ansich harmloses Medikament für einige Unterordnungen tödlich wirken.

Die Frage nach Rassen ist also, rein Biologisch, nicht abzustreiten (ebenso könnte man versuche abzustreiten, dass es verschiedene chemische Elemente gibt). Aus Philosophischer und Ethischer sicht, sieht es vielleicht anders aus. Einige Sachen sind leider nicht interdisziplinär vereinbar.

Deine Suche ist somit leider vergebens, was die Biologie angeht.
Du könntest es nur mit Theologie versuchen; hierfür beispielsweise das christliche Buch Genesis (falls unbekannt, das erste Buch des Alten Testaments). Hier wird der Mensch von Gott nach seinem Abbild geschaffen, sind somit alle gleich.

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Ja DNA Analysen zeigen immer deutlicher dass wir Rassen sind und in uns haben.

Zum Beispiel dass es bei Asiaten und Europäer zum Beispiel 1 - 2% Neandertaler Gene gibt und bei schwarzen Afrikaner keine.. weiss man erst seit ein paar Jahren.

Noch bis vor wenigen Jahren war die Meinung das Erbgut schwanke nur mit 0.1 - 0.2 Prozent...  

Und somit ist Frage Rasse oder nicht rein eine Sache von politischer Korrektheit. Im Biologischen Sinne sind die Rassen wieder da.

Ob es den Weissen "Rassisten" gefällt dass sie mehr Neandertaler sind wie die Schwarzen glaub ich persönlich nicht :-)


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Meinung vertreten, Menschenrassen seien real

Womit er Recht hat, aber da der Begriff Rasse im Bezug auf den Menschen recht negativ belegt ist, verwendet man Ethnie.

Die heutigen Menschen gehören zwar alle der gleichen Art (!) an, sind aber (biologisch) in Rassen (Ethnien) zu unterteilen.

Dackel und Dobermann gehören der gleichen Art an, aber einer anderen Rasse, in dem Zusammenhang ist es durchaus legitim, den Menschen in Rassen zu unterteilen, sofern man dies nicht mit einer Wertung verknüpft.

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Kommentar von 666Phoenix
03.02.2017, 09:45

...bzw. Abwertung!!

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Der Mensch hat keine Rassen, wenn sind alle Menschen Homo Sapiens, diese Abstammung haben alle gemeinsam.

Es gibt sicher Unterschiede,je nach Weltregion, ändert nur nichts an der Abstammung.
Kulturelle Unterschiede haben ebenso sicher ihr übriges getan, wie auch soziologische und sprachliche Einflüsse, aber auch dann sind sie Homo Sapiens.

Populärer übersetzt, nur weil die Nazis glaubten, aus Deutschen Arier zu machen, sind die Deutschen keine Arierer.
Die Arierer sind indo-persischen Ursprungs.

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Menschenrassen, das ist Unfug und ist/war eine beliebte politische Klassifizierung. Allenfalls könnte man ihn als Rasse in der Gruppe der Zweibeiner neben Affen stellen.

Wuchs, Hautfarbe, Intelligenz, Kraft, Herkunft ... da findet man selbst unter den  Dackeln verschiedene "Rassen".
Wer das jetzt als Dummheit (zurecht) bezeichnet, muss auch begreifen, wie kleingeistig Unterscheidungen nach "Menschenrassen" sind.

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Also du stellst dich jetzt hin stellst eine These auf:

Es gibt Menschenrassen!

....und verlangst jetzt von uns das wir dir Beweise liefern das es keine Menschenrassen gibt.

Ah Ja, ich bekomme von dir jetzt 15.000€ und du musst beweisen das diese Forderung nicht zutrifft.........das geht nach deiner Vorgabe ja so in Ordnung, oder? Ich bitte um Mitteilung der Bankverbindung damit ich das Geld einziehen kann.

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Kommentar von LatinClover
03.02.2017, 02:34

Also entweder kannst du nicht richtig lesen, oder du bist so dämlich dass es bemitleidenswert ist  :-/

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Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich die Aufregung der Diversifikationleugner nicht verstehe. Gut, von mir aus kann man statt "Rassen" "Unterarten" sagen, "Rasse" ist ja geschichtlich doch nicht so ganz astrein. Aber warum wird einem immer unterstellt, dass man, wenn man diversifiziert auch gleich wertet..? Das ist Unfug. Rein biologisch (z.B. maßgeschneiderte Medizin) existieren nun mal Unterschiede. Punkt. Ob man anhand derer jetzt auf menschliche Güte schließen will, was falsch ist, steht doch auf nem ganz anderen Blatt...

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Der mensch ist eine einzige rasse. Das lässt sich genetisch beweisen

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ist doch eine Frage der Definition. Man kann sagen es gibt sie, oder nicht. Eines davon gibt dir zustimmung, das andere nicht.

Man kann sagen, dass es offensichtlich ist. Man kann sagen, dass das keine Rolle spielt. 

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Das einzige "Argument", was diese Leute aufführen, ist, dass der genetische Unterschied zwischen den Rassen "nur" 1% beträgt.

Weil sich 1% so wenig anhört, meinen sie, es gäbe keine Rassen.

Aber das ist so, als würde jemand behaupten, es gäbe keine Geschlechter, weil der Unterschied zwischen männlichen und weiblichen Spermazellen nur ein Chromosom ist.

Wer ernsthaft behauptet, es gäbe keine Rassen, der ist noch nicht viel rumgekommen in der Welt.

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Kommentar von siggiiii
03.02.2017, 02:21

Sry aber hier bist du auf dem falschen Dämpfer. Von den Grundvoraussetzungen sind Männer und Frauen komplett gleich die unterschiedlichen Geschlechtmerkmale werden nur durch Hormone entwickelt deswegen kann man auch Geschlechtsumwandlungen machen aber natürlich funktioniert das bei einem Erwachsenen nicht mehr so wie bei einem Embryo.

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Kommentar von siggiiii
03.02.2017, 02:25

P. S. Diese eine Chromosom gibt nur an welche Hormone aktiviert werden sollen.

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Kommentar von OlliBjoern
04.02.2017, 00:23

Es gibt keine Rassen beim Menschen. Du hast dich nur oberflächlich mit der menschlichen Genetik befasst. "Rasse" ist eine populäre (oder populärwissenschaftliche) Einordnung (zumeist als veraltet klassifiziert), die meisten Leute wissen nichts von mt-DNA und Y-DNA Haplogruppen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Haplogruppe

Niemand bestreitet, dass Menschen unterschiedlich sind. Der Gag ist aber: sie sind es auch innerhalb der als "Rassen" bezeichneten Gruppen. Deutsche sind genetisch sehr divers.

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