Typisch deutscher Humor und der ist, wie weltweit bekannt, nicht besonders gut.

...zur Antwort

Richtige Hip Hopper, die dem Klischeebild entsprechen gibt es heutzutage so gut wie keine mehr.

Ich war auf dem Gymnasium und habe mein Abi gemacht, ein Großteil meins Jahrgangs haben Rap/Deutschrap gehört - ich glaube also dass deine Beobachtung nicht wirklich mit der Wahrheit übereinstimmt.

...zur Antwort

Die Frage zwischen Demokratie und Kommunismus stellt sich nicht, da der Kommunismus (basis-)demokratische Elemente beinhaltet. 

Der Kommunismus wird verteufelt, da wir ja heute sehen können zu welchen Zuständen seine Perversion in der UdSSR und in China geführt haben. Auch wenn beide Systeme nie kommunistisch waren und bei näherem Blick nicht mal wirklich als sozialistisch gelten können (zmd. ist das streitbar, genug Sozialisten haben sich schon damals distanziert), haben sie die Idee des Kommunismus nachhaltig beschädigt und diskreditiert. 

Das steht natürlich im Kontext zu der langen Geschichte der antikommunistischen Propaganda besonders aus den Vereinigten Staaten, die selbstverständlich ihr kapitalistisches System verteidigen wollten und wollen - was besonders zur Zeit des Kalten Krieges zur Geltung kam. 

Zuletzt ist der Kommunismus aber auch eine Utopie, die nicht gerade leicht zu erreichen ist. Ich teile nicht die Auffassung, der Mensch sei nicht zu so einem System in der Lage, ich denke aber, dass seine ursprünglich als determiniert erhoffte Unausweichlichkeit vielleicht doch viel relativer und waager ist, als früher angenommen; mit anderen Worten: Der Kommunismus und der Weg der zu ihm hinführt ist ein mögliches Ereignis, aber kein notwendiges oder auch nur wahrscheinliches. Nichtsdestotrotz ist die grundsätzliche Idee eine gute, wenngleich die präzise Umsetzung diskutiert werden muss.

...zur Antwort

Perser sind eine eigene Ethnie und die Sprache, die man im Iran spricht ist auch persisch. Der Iran ist KEIN arabisches Land, da die Perser eigentlich vor allem aus dem indogermanischen Raum kommen und insofern sind sie auch keine Araber. Dennoch kann ein Iraner auch ein Araber sein, weswegen einige Iraner ihre persische Abstammung betonen - das kann insofern relevant sein, wie die meisten Iraner Shiiten sind, während der restliche arabische Raum zum großen Teil sunnitisch geprägt ist.

...zur Antwort

Die meisten "Kritikpunkte" an der ach so bösen Rothschildfamilie sind antisemitisch oder antisemitischen Ursprungs. Moderne Antisemitismus tarnt sich gerne als bspw. Kapitalismuskritik, bleibt aber nichts weiter als Rassismus.

...zur Antwort

Iran und Russland sind enge Verbündete des Irans, ein simpler Einmarsch wäre grundsätzlich dumm und könnte die Situation komplett eskalieren.

In Syrien sind momentan dutzende verschiedene Gruppierungen am Kämpfen, darunter der IS, die freie syrische Armee, die Al-Nusra Front und die Perschmerga. Es wäre kaum möglich in dem momentanen Chaos einen strukturierten, sinnvollen und vor allem erfolgreichen Einmarsch zu planen. Die Lage ist zu unübersichtlich und würde alles nur noch schlimmer machen.

Zu guter letzt: Das ganze Szenario um das Einmarschieren in andere Länder ist nicht nur in Deutschland, sondern auch in den USA ein eher "kritisches" Bild. Sowas kommt nicht gut an bei der Bevölkerung und deswegen lässt man es lieber gleich bleiben, denn erfolgreicher als z.B. im Irak oder Afghanistan, wo ähnliche Vorstöße katastrophal endeten, wird es wohl kaum werden.

Außerdem wäre der Einmarsch in einen fremden Staat eine Völkerrechtsverletzung - man müsste sich erst einmal um komplizierte juristische Klauseln herumwinden.

...zur Antwort

Der stärkste Staat mit der Vormachtsstellung im Nahen Osten ist Saudi-Arabien, besonders begründet durch die Ölressourcen. 

Israel ist ein ebenfalls sehr starker, aber auch kleiner Staat - dennoch kommt es wohl direkt danach, es kommt hierbei allerdings auch darauf an, wie genau man Stärke definiert. Israel ist im Nahen Osten bspw. ein sehr stabiler, nach unseren Maßstäben ziviler Staat. 

Iran war lange Zeit auf Augenhöhe mit Saudi-Arabien und hatte gleichzeitig gute Beziehungen zu diesem Land sowie zum Westen. Durch die islamische Revolution wurde der Staat allerdings geschwächt, wobei er abermals in vielen Bereichen - auch gesellschaftlich - Fortschritte macht.

...zur Antwort

Wenn dich jemand mit einer Eigenschaft von dir "mobbt" ist es oftmals die falsche Entscheidung erkennbar zu zeigen, dass man sich verletzt oder angegriffen fühlt. Wenn er wirklich dein Freund ist, sollte es genügen ihm tatsächlich zu sagen, dass du das nicht hören willst. Es kann aber auch sein, dass er nicht erkennt, wie es dir dabei geht und in diesem Fall würdest du ihm nur mehr Angriffsfläche bieten, zeigst du ihm, dass es dich trifft. 

Ignoriere es oder nimm es einfach hin, soll er doch sagen, was er sagen will. Das für sich ändert gar nichts.

...zur Antwort

Hip-Hop war und ist (neben aber auch Metal selbst) schon immer eine Musikform, die eher belächelt wurde. Das hat verschiedene Gründe, z.B. ist das Genre noch sehr jung und wird daher von vielen Menschen einfach nicht verstanden, es entsprang aus der Kultur der schwarzen Unterschicht in den USA und ist somit besonders für den europ. Raum noch jünger und "unantastbarer", als es sowieso schon ist. Zudem haben sich die Medien nicht selten sehr oberflächlich und schädlich zu Hip-Hop geäußert, Berichte und Reportagen setzen sich nicht mit der Thematik auseinander und befriedigen lieber die Ressentiments des Durchschnittszuschauers/-lesers. Dabei fehlte es der Hip-Hop-Welt, besonders in Deutschland, über viele Jahre hinweg an einem Sprachrohr, welches erhört und ernst genommen wurde: Also einer Person, die mit z.B. Medien (vernünftig) kommuniziert und somit das Genre greifbarer für Außenstehende gemacht hätte.

Bis heute hält sich das Klischee, dass Hip-Hop bzw. Rap sich vor allem auf frauenverachtende, kapitalistische Thematiken reduzieren ließe. Das vor allen Dingen deswegen, weil erfolgreiche Rapper genau diese Motive auch transportieren. Ironisch ist dabei, dass gerade heute klar erkenntlich ist, dass diese Form von Rap zu einem großen Teil deswegen erfolgreich ist, weil sie ausgerechnet bei "Außenstehenden" gut ankommt; nicht aber (mehr) wegen der eigentlichen Hip-Hop-Szene. Dass ein sehr großer Teil des Raps sich mit ganz anderen Thematiken auseinandergesetzt hat und auseinandersetzt wird dabei immer wieder ignoriert und übergangen. Dass die Musikform an sich sehr viel Können und Gefühl verlangt ebenfalls. 

Es ist eben sehr einfach Musik zu "hassen", die man nicht versteht und die man auch gar nicht verstehen will. Wenn dann das gesamte soziale Umfeld die selbe/ eine ähnliche Meinung diesbezüglich hat - inklusive der Medien - ist es sehr einfach bei seiner ablehnenden Meinung zu bleiben. Zudem sind die meisten Raphörer/Hip-Hopper eher junge Menschen, die auch ohne die Musik gerne mal nicht ernst genommen werden. Das Beschriebene ändert sich zwar momentan zum besseren, dennoch sind die Strukturen immer noch klar erkennbar.

Woher der Konflikt mit Metal rührt, kann ich nicht genau feststellen. Vielleicht weil die Schnittpunkte der Anhänger beider Szenen sehr gering ist, entsprechend auch die Musik unterschiedlich klingt und weil dennoch eine gewisse Konkurrenz beider eher "junger Musikformen" besteht. Ich für meinen Fall mag Metal nicht und mir gefällt auch die Szene an sich nicht, weil mir persönlich das Gefühl einer gewissen Arroganz einiger der Anhänger des Genres übermittelt wird. Ansonsten ist mir aber recht egal, was andere für Musik hören - das kann ja jeder für sich entscheiden.

...zur Antwort