Menschen sind mehr wert.

Definitiv nicht. Hätte ich die Wahl zwischen einem Menschenleben retten oder 100 x-beliebige Tiere, dann würde ich immer das Menschenleben nehmen. Menschen sind zwar genauso Tiere wie sonst alle anderen auch (also kein religiöser Aspekt), dennoch aber haben sie eine unglaublich viel stärker ausgeprägtere Bewusstseinsebene. Insofern sind Menschen viel mehr wert als andere Tiere.

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Im Kapitalismus braucht es Wohnungsmangel, nur so kann man auch ordentlich Geld auf Kosten seiner Mieter machen.

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Weil die Amis den Kalten Krieg gewonnen hat und nun in gewisser Weise die Geschichte schreiben kann (wobei das stark vereinfacht ist und etwas nach Verschwörungstheorie klingt; dennoch aber gibt es gegenwärtig keine wirkliche Opposition zum kapitalistischen Westen).

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Was würde passieren wenn Mistkäfer ein Bewusstsein entwickeln und beginnen die Weltherrschaft an sich zu reißen? Nur ein kleines Gedankenexperiment.

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Das kann man so nicht sagen

Ist offensichtlicher Schwachsinn, die die Notwendigkeit des Feminismus nur noch mehr unterstreicht: Menschen, die derart gegenüber dem Feminismus argumentieren wollen zeigen nur wie sexistisch sie wirklich denken. Und rein faktisch ist das Statement offensichtlich auch Blödsinn, zudem das Aussehen sowieso überhaupt keine Rolle spielt.

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Nun, hätte man die Sowjetunion nicht unterschätzt und sie irgendwie doch noch besiegt, hätte man den 2. Weltkrieg in Europa so gut wie gewonnen. So naiv waren die Vorstellungen leider nicht, in der Vergangenheit wurden schon ganz andere Kriege gewonnen ... oder verloren.

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Glaube das Paradebeispiel eines mehr oder minder alleine regierenden Herrschers wäre Thomas Sankara. Im Allgemeinen tendieren Alleinherrschaften aber offensichtlich dazu, dass die Herrschaftselite sich zu stark von der allgemeinen Bevölkerung entfremdet und es so, selten aus tatsächlich bösartiger Absicht, zu "unguten" Taten kommt. Man muss diese Form der Herrschaft aber eben auch wesentlich differenzierter sehen, als in moralischen Standards à la "gut" und "schlecht": Für die meiste Zeit der menschlichen Geschichte, wäre ein demokratisch gewählter Herrscher niemals vom Volk akzeptiert worden. Im Mittelalter war es normal und erwartet, dass eine Königs- oder Kaiserfamilie über das Land regiert; hätte einer dieser Monarchen plötzlich Wahlen und Volksentscheide eingeführt, wäre dies als Schwäche gedeutet worden. Das Volk wäre an einem Mitspracherecht überhaupt nicht interessiert gewesen.

Historische und politische Rahmenbedingungen sind bei der Bewertung von Alleinherrschaften und natürlich auch Diktaturen also sehr zu berücksichtigen. Menschen im Westen tendieren dazu ihre demokratische Sozialisierung auch auf andere Menschen in anderen Ländern zu beziehen, das benebelt allerdings eine objektive Sicht auf die gegebenen Umstände.

Ich denke auch aus diesem Grund werden Dikaturen meist als rückständiger und schlimmer ~ empfunden ~ als sie (in manchen Fällen) tatsächlich waren oder sind. Als Beispiel lassen sich hier Namen wie Saddam Hussein oder Muammar Al-Gaddafi nennen; also Namen, die im Westen einen unangenehmen Beiklang haben. Doch tatsächlich waren der Irak (unter Hussein) und Lybien (und Al-Gaddafi) verglichen mit der jeweiligen Region (und besonders verglichen mit den heutigen Zuständen und den Zuständen vor den westlichen Regimechanges (Invasionen und Bombardements)) relativ sichere und stabile Staaten. Dennoch war vor allem der Aspekt der Alleinherrschaft der genannten Personen für viele Menschen im Westen Grund genug einen Angriffskrieg zu rechtfertigen, die Herrscher umzubringen und somit ein riesiges Machtvakuum und Chaos zu hinterlassen.

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Nein

Nein, aber sagt das denn irgendjemand (außer irgendwelche Groupies vielleicht)? Die meisten Filme sind so lala, manche etwas schlechte, manche etwas besser. Finanzieller Erfolg und Qualität hängen nicht wirklich miteinander zusammen: Der bisher finanziell erfolgreichste Film aller Zeiten ist "Avatar" aus 2012 - und dieser Film ist alles andere als gut, aber er war eben sehr gehyped als er erschienen ist.

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Das ist nicht sexistisch.

wirkt so als würde man so ein bisschen versuchen negative aufmerksamkeit zu generieren oder auf den gilette-werbungs-trend aufzuspringen. In jedem fall ist die intention der werbung wohl eher humoristisch als sexistisch, nicht vergleichbar mit dem sonstigen sexismus gegen alles feminine was tagtäglich im fernsehen zu sehen ist.

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Frauen ziehen sich nicht für dich an und wenn sie dabei eine freizügige Wahl treffen, steht es dir nicht zu, sie anzustarren. Entsprechend machst du durchaus etwas falsch, sich nämlich freier Anzuziehen bedeutet nicht zu wollen, dass jeder Idiot einen angafft als sähe er zum ersten Mal eine Frau - das hingegen anzunehmen ist wohl eher der Logikfehler.

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Keine Ahnung woran das liegt, aber es tut Jägern ganz gut mal ein bisschen kritisch hinterfragt zu werden. Eine Menge der Sturktur und des Klientels der Jäger ist veraltet und überpriviligiert. Wie dem auch sei, ich habe eigentlich nicht das Gefühl, dass diese Gruppe besonders stark oder häufig kritisiert würde und vielleicht bin ich zu jung, aber denke nicht dass diese "Halbgott"-Stellung wirklich mal existiert hatte.

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Eh.

Dein Problem ist, dass du glaubst Faschismus (als Überbegriff für Nationalsozialismus etc.) ließe sich wissenschaftlich und logisch nachvollziehbar erklären. Faschismus aber ist weder logisch noch wissenschaftlich stützbar und er ist es nie gewesen, deswegen appelierte er seit seiner Existenz immer schon an Emotionen und nie an pragmatische Lösungen.

Zur Zeit des Deutschen Reiches (und anderer faschistischer Systeme) hatten die Nazis die Möglichkeit und die Macht um andere als weniger wert empfundene Menschen zu verdrängen und zu vernichten. Seitdem diese Systeme, also nach Ende des 2. WK (größtenteils zumindest), aber zerstört wurden haben sich die Faschisten augenscheinlich an demokratische Standards angepasst: Deshalb wirst du immer wieder, das ist z.B. auch in den USA zu sehen, bspw. Juden, Nicht-Weiße, Frauen, Homosexuelle finden, die von Faschisten (und sympathisierenden Gruppen) genutzt werden, um ihre Ideologie zu verbreiten. Eigentlich sollte man meinen, dass es keinen Sinn macht mit den eigenen "Feinden" zu kooperieren - aber im demokratischen Diskurs macht es vollkommen Sinn, denn sobald du als das geouted wirst was du bist (also ein Rechtsextremer oder jemand mit entsprechenden Tendenzen) kannst du auf genannte Minderheiten in deiner Bewegung hinweisen und behaupten, dass du ja gar nicht rassistisch/sexistisch/homophob etc. sein kannst. Das ist allerdings nur eine Taktik. Schon im 2. WK machten die Achsenmächte gemeinsame Sachen mit eigentlich "niederen Rassen" - so z.B. waren Italien und Deutschland mit Balkanstaaten wie Romänien, Bulgarien oder Ungarn verbündet. Solange Minderheiten der eigenen Sache also nützlich sind, werden sie - insofern man zunächst keine Möglichkeit hat, sie zu vernichten - für die eigenen Zwecke missbraucht.

Lange Rede, kurzer Sinn: Als (Neo-)Nazi musst du nicht und musstest du nie wirklich arisch sein. Viele hochrangige Nazis entsprachen dem Konzept selber nicht und das lag vor allem daran, dass der "Arier" eine pseudowissenschaftliche Vorstellung ist und nichts was real existiert. Zudem ist Faschismus in jedem Staat immer etwas unterschiedlich, so gibt es beispielsweise eine relativ große faschistische Bewegung in der Türkei und keiner von denen gilt überhaupt als "weiß".

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nein, es müsste noch mehr getan werden

Auch in der westlichen Welt braucht es weiterhin ein starkes und umfassendes Engagement von Feminist*Innen, um die Gesellschaft, den Staat (und z.T. Gesetzgebung) hinsichtlich einer tatsächlich gerechten Zukunft anzupassen. Selbstverständlich wird ein großer Teil der Gesellschaft also das Gefühl haben, der Feminismus sei zu radikal, unbrauchbar oder extrem - dies ist aber eine historisch betrachtet ganz normale Reaktion auf progressive Bewegungen und werden auch den Feminismus nicht aufhalten.

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Nun ja, die Beziehungen der beiden Länder waren nie wirklich freundschaftlich. Aber da du konkret den Zweiten Weltkrieg ansprichst: Hierzu ist die Geschichte der Soviet Union sehr wichtig. Nach dem russischen Bürgerkrieg in den 1920er Jahren in dem sich die Bolschewiki durchsetzen konnten und infolgedessen einen sozialistischen Staat (eben die Soviet Union) errichteten, errichteten sie eben auch ein konkurrierendes System zu dem kapitalistischen Westen. Schon hier wird es zu einem anfänglichen Misstrauen der USA gegenüber der SU gekommen sein. Wobei ich nicht genau weiß, wie die Beziehungen miteinander aussahen.

Der Zweite Weltkrieg macht die Sache erst interessanter; der Westen war nie "freiwillig" Verbündeter der UdSSR (und umgekehrt), über so gut wie die gesamte Zeit des zweiten Weltkriegs führte die Soviet Union den (Land-)Kampf gegen die Achsenmächte fast vollkommen allein. Man hatte also einen gemeinsamen Feind, der die Existenz der Soviet Union und die Hegemonie der britischen und französischen Weltreiche, sowie die (aufkommende) Machtstellung der USA gefährdete. Schon kurz nach Kapitulation der Achsenmächte kam es zum sog. "Kalten Krieg", denn der gemeinsame Feind war geschlagen, aber die konkurrierenden Systeme und Ideologien des Kapitalismus und der Kommunismus/Sozialismus waren nicht miteinander vereinbar.

Dass auch nach 1990 (also der Auflösung der Soviet Union) noch eine mal mehr mal weniger aufgehitzte Atmosphäre zwischen der nun Russischen Förderation und den USA besteht hat nichts mehr mit konkurrierenden Systemen zu tun (beide sind marktkapitalistisch), sondern - zmd. würde ich das sagen - damit, dass beide Staaten einfach das Machtlevel haben, auf dem sie miteinander konkurrieren können.

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Typisch deutscher Humor und der ist, wie weltweit bekannt, nicht besonders gut.

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Richtige Hip Hopper, die dem Klischeebild entsprechen gibt es heutzutage so gut wie keine mehr.

Ich war auf dem Gymnasium und habe mein Abi gemacht, ein Großteil meins Jahrgangs haben Rap/Deutschrap gehört - ich glaube also dass deine Beobachtung nicht wirklich mit der Wahrheit übereinstimmt.

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Perser sind eine eigene Ethnie und die Sprache, die man im Iran spricht ist auch persisch. Der Iran ist KEIN arabisches Land, da die Perser eigentlich vor allem aus dem indogermanischen Raum kommen und insofern sind sie auch keine Araber. Dennoch kann ein Iraner auch ein Araber sein, weswegen einige Iraner ihre persische Abstammung betonen - das kann insofern relevant sein, wie die meisten Iraner Shiiten sind, während der restliche arabische Raum zum großen Teil sunnitisch geprägt ist.

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