Amateurfunk ohne Lizenz?

11 Antworten

Wo kein Kläger, da kein Richter. Wichtig ist jetzt erst einmal, dass Du richtig erkannt hast, dass er dafür eine Lizenz braucht und ohne damit nicht senden darf. Zuhören darf er aber!

Also: Die Amateurfunklizenz abzulegen bedarf kein Mindestalter; mit 12 gibt es auch schon hier und da junge Funkamateure. Sie müssen halt das Durchhaltevermögen und den nötigen Fleiß aufbringen, sich schulvorausgreifend den erforderlichen Stoff beizubringen. Wenn sie die Prüfung erfolgreich abgelegt haben, benötigen sie noch ein amtliches Rufzeichen... erst dann dürfen sie auch senden. In Summe kostet die Lizenzgebühr, inklusive Rufzeichenzuteilung, ca. 150€.

Alternativ dazu könnt ihr Folgendes machen: Ihr schaut auf der Homepage des DARC mal nach, wo Euer nächster Ortsverband ist und nehmt dorthin Kontakt auf... oder ihr geht einfach mal zu einem Vereinsabend hin; die Leute beissen nicht und freuen sich i.d.R.. immer, wenn junge Interessenten bei ihnen aufschlagen. Dort könnt Ihr Euch die ganze Sache mal anschauen und meist gibt es da auch schon Amateurfunker, die neben ihrem eigenen Rufzeichen auch ein Ausbildungsrufzeichen haben, mit dem dann Dein Sohn sich, im Beisein des Ausbildungsrufzeicheninhabers, ganz legal und auch weltweit auf Kurzwelle funken. Sollte er dann Interesse haben, eine Amateur-funklizenz zu machen, bekommt er im DARC- Ortsverband alle entsprechenden Informationen über das "Was" und "Wie"... und für die Prüfungsvorbereitung sicherlich auch jede erforderliche Hilfe!

Jetzt erst mal beruhigen und darüber nachdenken. Solltet ihr keinen weiterführenden Kontakt gefunden haben, aber Interesse am Amateurfunk haben, dann melde Dich noch einmal... und wir leiten das von Mittelfranken aus in die Wege :-)!

Mfg

Auszug aus dem AFuG (Amateurfunkgesetz)

§ 9 Bußgeldvorschriften

(1) Ordnungswidrig handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig

1.

entgegen

a)

§ 3 Abs. 3 oder

b)

§ 5 Abs. 4 Nr. 2

eine Amateurfunkstelle betreibt oder

2.

entgegen § 5 Abs. 5 Satz 2 eine Nachricht übermittelt.

(2) Die Ordnungswidrigkeit kann in den Fällen des Absatzes 1 Nr. 1 Buchstabe b mit einer Geldbuße bis zu zehntausend Euro, in den übrigen Fällen mit einer Geldbuße bis zu fünftausend Euro geahndet werden.

(3) Verwaltungsbehörde im Sinne des § 36 Abs. 1 Nr. 1 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten ist die Regulierungsbehörde.

Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis

Wenn auf dem Amateurfunk ein zwölfjähriger rumfunkt wird es nicht lange dauern bis die Regulierungsbehörde die Position ausmisst und dann zu Besuch kommt. Funk ist in DE sehr streng reguliert und überwacht.

Fazit: nimm ihm dass Teil ab!

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P.S. Strafmündig hin oder her, Eltern haften für ihre Kinder!!

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@Derzi

Nein. Eltern haften nicht für ihre Kinder. Sippenhaft ist abgeschafft.

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Ein Funkgerät, welches auf Amateurfunkfrequenzen arbeitet, darf nur nach abgelegter Prüfung zur Zulassung zum Amateurfunkdienst und Zuweisung eines personengebundenen weltweit einmaligen Amateurfunkrufzeichens betrieben werden.

Der bloße Besitz des Geräts ist unbeschadet dessen zulässig.

Der Weg zum Amateurfunk:

https://www.darc.de/der-club/referate/ajw/darc-online-lehrgang/

Dieser Lehrgang wendet sich an die Einsteiger mit reduziertem Technikanteil.

Reduziert ist der Genehmigungsumfang hinsichtlich der zulässigen Frequenzen und Sendeleistung.

Wer mehr will, der setzt sich hin und lernt noch etwas Technik hinzu und legt die Prüfung für due Zeugnisklasse A ab, die dann alle Frequenzen und die national maximal zulässigen Sendeleistungen beinhaltet.

https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Sachgebiete/Telekommunikation/Unternehmen_Institutionen/Frequenzen/SpezielleAnwendungen/Amateurfunk/amateurfunk_node.html

Günter

Woher ich das weiß:
Hobby

Rufmord anzeigen und welche Folgen?

Hallo,

ich habe vor kurzem erfahren, dass jemand auf einer sozialen Plattform für die  Stadt aus der ich komme angemeldet het, mein Bild benutzt hat und sehr unschöne Sachen auf dem Profil veröffentlicht hat und ebenso sehr üble Nachrichten mit eindeutigen Anspielungen verschickt hat. Leider finde ich es nicht so wietzig, wie die Bekannte, die mich darauf aufmerksam gemacht hat und will deswegen bisschen Nachforschungen anstellen, was ich da machen kann und was am Ende als Strafe für den jenigen rauskommen kann, wenn ich es anzeige, so wie ich es vor habe. Zum Glück ist die Plattform bereit Informationen an die Polizei weiterzugeben, somit kann auch natürlich herausgefunden werden, wer denn dieser jemand war.

Kann ich es als Rufmord anzeigen oder als etwas anderes und kann ich auch Schadensersatz fordern? Meiner Meinung nach ist so was nämlich kein Kavaliersdelikt mehr, wenn Sachen dastehen wie "Nimm mich, bin bereit für dich, schreib mir ich komm kostenlos vorbei... bla bla bla"

 

Danke schön und liebe Grüße

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