Alltag Grundschullehrer?

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5 Antworten

laut einer statistik zu folge leiden eher die Berufsanfänger (also die, die gerade aus der Ausbildung kommen) unter einem Burnout, als die "alten hasen".

deine >Frage kann nicht ohne Berpcksichtigung der Person beantwortet werden, die den Lehrberuf gerade ausübt. Also: Wenn Du Freude an der Arbeit mit Kindern hast solltst Du GS studieren.

Die Belastungen später ergeben sich i.d.R. aus den wenig durchdachten Leistungsansprüchen und wie sie herzustlelen sind, einer Lehrperson.!

Selbst in nicht optimalen Rahmenbedinungen vieler GS spielt die Persönlichkeit der Lehrkraft die Hauptrolle. Burn-out ist absolut keine unvermeidbare Berufskrankheit ,

Mitbringen sollte die Lehrkraft: Sozialkompetenz, Freude am Forschenden Lernen, (nicht an "Belehren Wollen"), etwas Humor und Offenheit gegenüber anderenMeinungen (Eltern z.B.) und kindorientiertes, nicht -fachorientiertes Denken.

Dafür bekommt die GS-Lehrkraft lebenszeitlich schöne und sehr wohltuende Rückmeldungen durch die Kinder, ein vergleichsweise sehr gutes Gehalt und i.d.R. auch eine hohe Berufssicherheit. Die Fächer Deutsch bzw. mathe sind wahlweise f in allen Bundesländern Pflicht. Mir Sachkunde hadt Du ein sehr geeignet Fach in der GS gewählt. Viel Erfolg !

Die Anforderungen an Lehrer/innen sind in den letzten Jahren aus meiner Sicht immens gewachsen. Eine/e gute/r Lehrer/in hat mit Sicherheit keinen 8-Stunden-Tag, sondern muss sehr viel mehr Zeit investieren, da immer mehr Aufgaben auf sie/ihn zukommen. Man muss sich ja nur einmal vergegenwärtigen, dass ich das Wissen der Menscheit in wesentlich kürzerer Zeit vermehrt als in den letzten Jahrhunderten. Und dann muss man aus vielen Informationen die herausfiltern, die als Grundwissen für Schüler/innen notwendig sind, um sie auf die Wissenflut vorzubereiten, die sie an weiterführenden Schulen erwarten. Gegenüber der Zeit von vor ca. 50 Jahren ist der Alttag der Schüler/innnen heute knallhart. Eltern sind überfordert, da sie nicht ihr Wissen weitergeben können. Das liegt zum Einen daran, dass beide Elternteile beruflich eingebunden sind und zum Anderen, dass ihr Wissen in Teilbereichen überholt ist (z.B kommen viele Erwachsene nicht mit den aktuellen Rechtschreibregeln klar, da sie selbst noch nach alten Regeln gelernt haben).

Ich finde es grundsätzlich toll, wenn sich Jemand entschließt Grundschullehrer/in zu werden, mache aber immer deutlich (und das möchte ich auch hier machen), dass das ein sehr anspruchsvoller, zeitintensiver Beruf ist - wenn man es ernst meint und nicht nur einen Job abspukt und sich auf viele Freizeiten freut.

Leiden viele Grundschullehrer an Burnout?

Ja, weil die Ferien zu kurz sind ;)

Steffile 31.08.2013, 20:25

LOL

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hermanngustav 01.09.2013, 06:30

Ja, weil der Altersabstand zwischen ihnen und ihren Schüler/innen immer größer wird. Die Schüler/innen bleiben immer zwischen 6 und 10 Jahre alt. Der Lehrer / die Lehrerin wird bald 60 Jahre sein. Für einen älteren Menschen ist der Umgang mit Kindern viel anstrengender als für junge Menschen im Elternalter. Jede Oma, jeder Oma freut sich wenn seine Enkel sie/ihn besuchen - sie freuen sich aber ebenso, wenn der B e s u c h dann nach ein paar Stunden/Tagen wieder zu seinen Eltern zurückkehrt. Schüler/innen (auch wenn sie noch so fordernd sind) müssen dann teilweise bis zu vier Jahre begleitet werden. Und noch anstrender sind teilweise die Eltern, die ganz andere Vorstellungen haben, was in der Schule geleistet werden soll - da kommt es sicher schnell zum Burnout - oder man stumpft ab.

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Das sind natürlich Fächer, die jeder hat, so dass es da schwierig werden könnte, eine Planstelle zu bekommen. In jedem beruf muss gearbeitet werden. Auch als Lehrer hat man Freizeit, natürlich.

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