11 Wochen alter Welpe was beachten, welches Futter, usw.?

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8 Antworten

Erst mal wird das weiter gefüttert was der Hund bisher bekommen hat. Und wenn ihr auf ein anderes Futter umstellen wollt müsst ihr mit der Zeit das neue in kleinen Teilen langsam unter das alte mischen.

Verzichtet bitte auf TroFu und stellt auf ein hochwertiges nassfutter um.

Aber egal was ihr zum Schluss füttert: achtet drauf das es kein Getreide oder Zucker enthält und mindestens 60% Fleisch Anteil.

Meine Hündin hat von Welpe an rohes Fleisch bekommen, also Barf. Fertig Futter gibt es nur ganz selten mal.

Etwa alle 2 Stunden raus und nach jedem fressen, schlafen und spielen. Generell tagsüber immer im Auge behalten und direkt raus wenn er nervös wird.

Wenn er rein macht NICHT schimpfen. Das ist dann eure Schuld da ihr zu langsam ward und nicht die des Welpen.

Draußen nicht groß rum laufen. Das lenkt einen Hund in dem Alter zu sehr ab. Man geht raus an den Punkt wo er machen soll und wartet da bis er gemacht hat, auch wenn es eine Stunde dauert. Nicht mit Spielereien und so ablenken.

Wenn er gemacht hat ganz stark loben.

Und zur Erziehung: denkt dran das ein Welpe die ersten Monate nicht alleine gelassen werden darf.

Und was wichtig ist: euer Hund muss in den ersten Wochen nicht sitzt, Platz und andere Kunststücke lernen. Nehmt euch Zeit für die wirklich wichtigen Sachen wie dem Welpen beibringen was er darf und was nicht, stubenrein werden, seinen Namen lernen usw. 

Für sitzt und Platz ist in ein paar Monaten immer noch Zeit. 

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Kommentar von TheVega
07.03.2017, 13:25

Guter Beitrag und auch wichtiges... wegen nicht allein bleiben und das er keine Kommandos in der ersten Zeit lernen soll. Das vergaß ich zu erwähnen.

Aber Hunde vertragen, anders als Wölfe, eben Stärke und Kohlenhydrate sehr gut und gegen vollwertiges Getreide ist nichts einzuwenden. Auch gegen Trockenfutter nicht. Das sind dann persönliche Vorlieben, die jeder selbst für sich wählen kann. Aber Hunde haben sich da evolutionär sehr gut angepasst. Gruß.

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1.) Der Züchter gibt dir das Futter für die ersten Wochen mit.

2.) Vollkommen richtig - auch nachts!

3.) Genau so!

4.) Unbedingt! Evtl. auch eine Welpenspielrunde o.ä. besuchen.

5.) https://www.thalia.de/shop/home/rubrikartikel/ID41025393.html?ProvID=11000522

6.) Bitte bedenkt, dass der Hund in den ersten Monaten GAR NICHT alleine gelassen werden darf.
Ab dem 5./6. Monat kann man anfangen dem Hund das allein sein LANGSAM beizubringen.

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Kommentar von LukaUndShiba
07.03.2017, 13:14

Ein Mix kommt aber nicht von einem Züchter. 

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Kommentar von BigDreams007
07.03.2017, 13:17

Da hast du recht - habe ich komplett übersehen!

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bis auf die Fütterung kannst du alle von Dir gestellten Fragen mit ja beantworten. wichtig ist, dass er eine Zeitlang das gleiche Futter wie beim Züchter bekommt, sonst wird die Umstellung zu stressig für ihn...danach kannst Du zu einem anderen Futter wechseln, falls Du das möchtest.

Ausserdem solltet Ihr die ersten paar Tage den Kleinen nicht in der ganzen Familie rum zeigen....lasst ihn zuerst bei Euch so richtig ankommen.

Aber das mit den Treppen hoch und runtertragen...alle 2 - 3 Stunden raus ( auch nachts ) und nur kleine Runden....stimmt.

Wichtig ist auch, dass er entwurmt und geimpft ist, wenn Ihr ihn holt....achtet darauf, dass er nach der 1 Impfung, welche er mit 8 Wochen gekriegt haben sollte....die 2. Impfung zwischen 21 - 27 Tagen nach der Ersten, wiederholt werden muss ( zw. der 11. und 12. Woche )...erst dann ist er grundimmunisiert.

Viel Spass mit dem Kleinen.

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1) Futtermittelumstellung von seinem gewohnten zum wunschfutter. Sei es ein hochwertiges trocken oder nassfutter oder barfen. Trockenfutter würde ich generell leicht anfeuchten da es Magen auch noch aufgeht. 

2) nach bedarf. Wir sind 6 mal am Tag raus also alle 3 Stunden. Wenn er schläft natürlich nicht also so 15 min. Nach dem Essen aber immer denn dann muss er. 

3) zum Geschäft machen empfiehlt sich die gleiche Runde da sonst alles interessanter ist und ein Geschäft in der Wohnung passiert. Und glaubt mir er muss nach dem Essen!

Treppe auf jeden Fall üben kurz vor Ende der Treppe absetzen oder drei Stufen Treppen alleine gehen lassen. Er muss es ja lernen aber nicht zu viele Treppen gehen lassen. So alle zwei Tage kann man es aber mal üben. Genauso wie über lüftungsgitter vor Treppen wie sie in der Bahn oft zu finden sind. 

4) nur mit ausgewählten Menschen und Hunden interagieren lassen. Auf einem Spaziergang seit ihr das interessanteste nicht jeder Hund muss gegrüßt werden!

5) ab dem ersten Tag regeln durchsetzen. Wollt ihr den Hund nicht im Bett haben lässt ihn als Welpen nicht rein. 

Ihr seid futterquelle und super toll, nutzt das um euch interessant zu machen in allen Situationen 

Der Hund kann von klein auf trainiert werden (fressen nicht aus der Hand, vom Boden mopsen, nur mit Händen spielen wenn ihr es wollt, ihr bestimmt was wann passiert, alleine bleiben üben in Minuten schritten, Hund auf einen späteren wunschsport vorbereiten,...) Training ist mehrmals am Tag kurz auszuführen. Lieber 5x nur 3 min. Als 1x 15min. Die Dauer kann später gesteigert werden. 

Puh naja und und und über Welpen aufziehen/Erziehung kann man hunderte Bücher lesen. Solange es gewaltfrei und über positive Bestätigung läuft ist fast alles erlaubt. Als negativ Bestrafung natürlich auch Futter Entzug (ist das Kommando nicht richtig umgesetzt gibt es kein leckerchen, nicht Hauptfutter ist gemeint!) und ignorieren von Fehlverhalten (auf Boden gemacht oder anbellen um was zu bekommen). 

Achja und wenn er in die Wohnung macht einfach aufwischen und Geruch beseitigen z.b. Mit Desinfektionsmittel Hund weder dafür bestrafen noch loben. Wenn er draußen macht freuen und loben. 

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Hallo :)
Am besten ist es wenn zu beginn das Futter verwendet wird das er gewöhnt ist (also das was auch der Züchter/Vorbesitzer füttert). Oft haben Hunde in einer neuen Familie ja Probleme mit der Verdauung (Durchfall) und damit er sich nicht auch gleich auf ein neues Futter einstellen muss wäre das ratsam. Wenn ihr TF füttern wollt, solltet ihr mit kleinen Portionen anfangen (aufgeweicht würde ich es nicht geben). Ich habe meine zu beginn (sie war 4-5 Monate alt) Royal Canin (TF) gefüttert weil sie das gewohnt war. Später bekam sie Bosch und weiter mit MAC's also immer langsam daran gewöhnt (meine ist aber auch sehr heikel was die Verdauung angeht).

Alle 2h raus kann tagsüber zu wenig sein, ich würde zu beginn so oft wir möglich raus gehen und natürlich immer sehr viel loben wenn er draußen sein Geschäft erledigt (trotzdem nicht schimpfen wenn mal was ins Haus geht, vorallem zu beginn).

Aufjeden Fall nur kleine runden Gasse gehen zu beginn. Treppen heben finde ich persönlich übertrieben solang der Hund gesund und groß genug ist.

Sobald er sich bei euch eingewöhnt hat würde ich den Kontakt zu anderen suchen damit er auch wirklich gut sozialisiert ist. Aber natürlich nicht gleich am 1. Tag die ganze Verwandtschaft und 6 Hunde einladen da würdet ihr ihn vermutlich überfordern.

Tipps zur Erziehung gibt es sehr viele ... Wenn du genauere fragen hast kann ich dir gerne versuchen zu helfen :)

LG

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als aller erstes super das ihr euch informiert bevor der hund da ist! ich finde das ein schönen karakterzug von euch!

also am anfang ist zu beachten das der hund ganz weiche knochen hatt und keine treppen laufen sollte. also ja bitte tragen. alles 2 stunden raus reicht am anfang, man sieht ja wie oft er sein geschäft machen muss und danach würde ich meine gassizeit richten.

und ja geht kleine rundenda die knochen ja noch weich sind.

wartet aber immer bis er sein geschäft erledigt hatt! ganz wichtig , denn er muss lernen das das geschäft drausen erledigt werden muss!

beim futter ist es ein schtreitpunkt der viele antworten zulässt.

ich für meinen teil würde meinen welpen immer so groß ziehen wie es auch in einem rudel stattfinden würde.

das heisst fleisch und innereien( herz nieren lunge kleingeschnittenen pansen....) wären mein futter für den kleinen. (ist aber nur meine meinung.)

ich würde mit meinem kleinen gleich von anfang an unter leute gehen, damit er sich an leute  gewöhnt und gleich sozialisiert wird, das erspaart euch im der zukunft sehr viel kraft!

ihr wollt alles richtig machen das ehrt euch sehr! aber der erste hund ist immer zum lernen da, es ist wie mit kindern man wächst mit seinen aufgaben. und da wir alle nicht perfekt sind passiern fehler!

macht euch keinen kopf was könnte ich falsch machen, mein tipp lasst den hund hund sein und vermenschlicht ihn nicht!

an eurer stelle würde ich sofort mit der erzihung anfangen! aber nicht sitz und platz hir und dergleichen, sonder bringt ihm bei wie man sich in einer wohnung verhäld, das heisst er darf nichts zerfleddern er darf nichts annagen er wird es euch später daken.

alles was ihr jetz in der erzihung richtig und kosequent macht erspaart euch später unanehmlichkeiten die sehr viel kraft und zeit kosten.

macht es am anfang richtig!

ich hoffe diese tipps waren für euch hilfreich.

nur noch kurz zu meinen qualifikationen ( diensthundeführer A.D Diensthundeausbilder A.D mein hund lief auf der deutschen meisterschaft erfolge ipo1 ipo2 ipo3 fh1 fh2 . vertenleger und figurant............)

Gruß Fischer777

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Das etwas ältere Buch gleich lassen und ein aktuelles lesen. Da hat sich eine Menge getan. Gerade die ganzen Märchen wegen Dominanz und der härteren Erziehungsmethoden sind absolut überholt.

Der Kleine sollte so lange wie möglich bei seiner Mutter bleiben. Versucht da was der Züchter mitmacht, besucht ihn lieber um eine Beziehung aufzubauen.

In der ersten Zeit braucht der kleine gar keine Spaziergänge, nur mal etwas ums Haus herum, aber hauptsächlich im Garten. Erfahrungen weiter draußen sammelt er, in dem man ihn mitnimmt. Bietet immer Schutz wenn er Schutz möchte. Kleine haben oft wenig Angst...das kommt später erst, wenn sie die Welt etwas kennen gelernt haben. Auch dann immer Schutz bieten. Damit wird kein Hund verzärtelt. Man muss selbst souverän bleiben: "Alles okay, nichts los... komm, Papa geht mal mit dir gucken was da los ist ..." Also immer cool alles im Griff haben aber Schutz bieten. Ein Welpe unterscheidet sich nicht von einem Kind. Wenn ein Welpe das Bedürfnis nach Nähe hat, muss er sie bekommen.

Gewöhnt ihn ganz entspannt an alles, was wichtig sein wird. Ein Geschirr schon mal locker anlegen... wenn es nicht klappt, bezieht es ins Schmusen ein. Ein Halsband wird nicht mehr benutzt, die Zeiten sind vorbei.

Eine normale Leine ist einer Flexi vorzuziehen, da man einen besseren Kontakt hat. Es ist zu empfehlen ihm seinen Freundeskreis zu suchen. Zu uns kommen auch Hunde, wenn die Halter Zeit haben, einfach nur damit ihr Hund seine Spielfreunde treffen kann. So bilden sich Kontakte, ein kurzes Treffen beim Spazierengehen ist kein Sozialkontakt.

Sucht also eine Welpen/Junghundgruppe oder schaltet eine Anzeige. Alle Erfahrungen sollten wohl dosiert sein. Lieber weniger als zu viel. Lieber Öfter kurz als erschreckend lang.

Trockenfutter ist gut, am besten ausschließlich bio, da es weniger belastet ist. Knabberkram immer liegen haben. Am besten Geweihstücke oder Kauhölzer. Kuhhaut und Dentasticks und co sind meist Müll. 

Lasst eine Box immer offen stehen. Das sollte seine Höhle werden. Ein Hund, der seine Box liebt, hat es später oft leichter (Reisen, Training, Arzt)

Alles wird immer positiv verknüpft. Eine Strafe findet nur durch das Wegnehmen des erwünschten statt. Hinzugefügt wird nur positives. Heißt, eine aktive Strafe ist es, wenn er einen anspringt, sich kurz wegzudrehen und sobald er nicht anspringt sich ihm fröhlich zuzuwenden. Die Kunst liegt im Timing...Menschen machen das alles immer zu langsam. Es geht innerhalb einer Sekunde: Anspringen-wegdrehen-hinsetzen-feinsagenundstreicheln- So eine Abfolge kann nur zwei Sekunden dauern. Da muss der Mensch flott sein und sehen wann der Hund es richtig macht. 

Zieht er an der Leine, stehen bleiben, zieht er nicht mehr, sofort weiter gehen. Was er selbst herausfindet ist aktives lernen. Das vergisst er auch nicht mehr. Bei Strenge bekommt er Stress und bei Stress lernt man nicht mehr. Bedenkt: Bei Wildhunden reglementieren die Eltern extrem wenig. In der Natur des Hundes sind diese eben keine Dominanzsüchtigen, sondern eher Hippies ;-)

So, ich hoffe das hilft etwas. Bei Fragen gern raus damit.

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Kommentar von NiemandCel
07.03.2017, 13:34

Super Antwort! Das kann man sich nur zu Herzen nehmen. Top! 🖒

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das alles kann dir erstmal der besitzer des welpen beantworten. dann lass dir einen tierarzttermin geben , da kannst du auch fragen was du wissen willst.eine hundschule wäre vermutlich auch kein fehler. da trefft ihr andere hundebesitzer und könnt euch austauschen

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