0 Punkte in Mathe in der Oberstufe?

8 Antworten

Ups! Kleiner Realitätsschock …

Hm. Eure Selbsteinschätzung steht im krassen Kontrast zum Ergebnis.

Was hat sich geändert? Generell reicht es bis jetzt Ende der Mittelstufe, fleißig zu sein. Alle Übungen noch einmal durchrechnen, reicht als Klassenarbeitsvorbereitung. In der Oberstufe geht es - auch in den Klausuren - immer mehr um Transferleistungen. Da kommen dann Aufgabe, die hat's in der Form zuvor nicht gegeben, auch wenn sie mit den bisherigen Wissen gelöst werden können.

Was hat sich noch geändert? Während in der Mittelstufe noch im Klassenverband unterrichtet wurde, löst sich das in der Oberstufe immer mehr auf. Das hat auch Auswirkungen auf direkte Kommunikation. Wenn ihr in der Klase früher wußtet, mit wem ihr euch abgleichen könnt, müsst ihr das jetzt selbst vernetzen. Denn - was viele unterschätzen - auch so ein voll logischer Stoff wird durch Kommunikation vermittelt. Nehmt also das Gespräch auf! Zu eurem Lehrer, sagt, was ihr alles tut, und fragt, was ihr noch tun solltet. Das wird sich auch auf das Unterrichtsgespräch positiv auswirken. Sprecht mit den Guten im Kurs, die teilen Wissen und Können meist gerne, fragt immer auch wieder kurzfristig nach, ob ihr dies und jenes richtig verstanden habt. Und sucht euch Leute, mit denen ihr eine Lerngruppe bilden könnt. Da könnt ihr euch den Stoff von gleich zu gleich erzählen und feststellen, was sitzt und was nicht. Und dann noch: Beteiligt euch am Unterricht, nur wenn ihr dort schon Fehler macht, hat der Lehrer die Chance, auf euch einzugehen.

Viel Erfolg!

Zweimal null Punkte <> Wir können den Stoff

Offenbar könnt ihr den Stoff nicht gut genug. Es reicht in der Oberstufe nicht mehr aus, vom Lehrer Vorgerechnetes nachvollziehen zu können. Es braucht ein tieferes, fundamentaleres Verständnis einerseits und viel Übung und Selberrechnen andererseits. Die gute Nachricht: Buchhandlungen und das Internet sind voll von Materialien, die die Inhalte verständlich darstellen und leichter erlernbar machen. Nutzt sie.

Bei Null Punkten habt ihr gerade mal euren Namen auf den Zettel geschrieben, aber ansonsten wirklich gar nichts abgeliefert, was man hätte bewerten können. Ihr lagt bei jeder einzelnen Aufgabe kapital falsch, sonst hättet ihr zumindest für die Ansätze irgendwas an Punkten bekommen müssen. Und das bei zwei Prüfungen in Folge.

Das bedeutet dann wohl, dass ihr den Stoff eben nicht beherrscht, sonst wäre so ein Ergebnis nicht möglich.

Schaut euch doch die korrigierten Arbeiten durch, zusammen mit einem guten Mitschüler (damit ihr einen Vergleich habt, wie die Lösungen aussehen sollten). Dann habt ihr zumindest mal einen Eindruck davon, was überhaupt erwartet wurde. Anschliessend bleibt wohl nichts übrig, als so bald wie möglich den Stoff zu wiederholen, am besten mit Nachhilfe. Alleine werdet ihr euch wohl schwer tun.

Für 1 Punkt braucht man i.d.R. schon mindestens 20% der Bewerungseinheiten. Da kann schon mehr gemacht worden sein als nur der Name - aber halt nicht besonders viel richtig.

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Für 0 Punkte muß ja schon irgendwas ganz Fundamentales schief laufen. Das ist nicht mit "schlecht gelernt" zu erklären. Könnt Ihr nicht mal einen Termin mit Eurem Lehrer machen, um Euch erklären zu lassen, was ihn zu dieser Bewertung bringt? (Bitte nicht um eine bessere Bewertung betteln, sondern den Lehrer erklären lassen, was seine Erwartung im Gegensatz zu Eurer Arbeit ist.)

Oder weißt Du im Grunde schon, wo das Problem liegt?

0 Punkte würde Arbeitsverweigerung bedeuten.

Wir können den Stoff meistens ja ...

ist offensichtlich nicht richtig.

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