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Inkassobrief - Drohung mit Anzeige wegen Eingehungsbetrugs?

Hallo,

ich habe vor einiger Zeit in einem Laden für um die 12€ eingekauft und mit Karte (Lastschrift) bezahlt. Zu diesem Zeitpunkt war mein Konto natürlich gedeckt. Da ich aber zum Monatsende so knapp war, dass ich nichtmal mehr Essen kaufen konnte, habe ich blöderweise die Lastschrift zurückggebucht, um etwas einkaufen zu können. Als der Inkassobrief kam und sich der Betrag auf über 50€ erhöht hatte, konnte ich das nicht auf die schnelle zahlen und habe um einen Zahlungsaufschub gebeten. Diese Frist endete vor einigen Tagen und ich kann den Betrag erst zum Monatsende bei Lohneingang zahlen. Jetzt habe ich einen Brief vom Inkassobüro bekommen, in dem steht:

"...aufgrund der bislang im Rahmen der gegen Sie eingeleiteten Inkassomaßnahmen gewonnenen Erkenntnisse besteht der Verdacht, dass Sie bereits zum Zeitpunkt der Beauftragung nicht in der Lage oder nicht bereit waren, den vereinbarten Kuafpreis zu zahlen. Dies könnte bedeuten, dass Sie sich wegen Eingehungsbetruges gem. § 263 StGB strafbar gemacht haben... ...Wir werden deshalb Strafanzeige gegen Sie erstatten. Sofern Sie sich zu diesem Sachverhalt äußern möchten, geben wir Ihnen hierzu Gelegenheit bis zum 24.02.2026."

Mein Konto war wie gesagt zum Zeitpunkt des Kaufes gedeckt und ich war in der Lage den Kaufpreis zu zahlen (und auch bereit dazu). Ich möchte es trotzdem nicht zu einer Anzeige und dem damit verbundenem Stress kommen lassen. Ich werde den Betrag, wie gesagt, zum Monatsende zahlen können.

Wie sind eure Erfahrungen mit sowas. Ich werde natürlich den Kontakt mit dem Inkassobüro aufnehmen, aber was sage ich dort am besten und was nicht. Wird es tatsächlich zu einer Anzeige kommen und was passiert dann?

Anwalt, Inkasso, Mahnung, Strafanzeige, Lastschriftrückgabe, Zahlungsverzug

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