Schuldnerberatung, Privatinsolvenz, Lastschriften eigenmächtig zurückziehen?

4 Antworten

Ja, Du solltest die Lastschriften zurückbuchen lassen und auch sonst keine Zahlungen mehr auf Deine Schulden leisten. Lediglich die notwendigen Kosten, Miete, Strom etc. solltest Du zahlen.

Alles was Du an Geld bekommen kannst solltest Du in BAR zurücklegen und darüber stillschweigen bewahren. Wenn Deine Insolvenz eröffnet wird, ist es wahrscheinlich daß Dein Konto zunächst gesperrt wird, auch wenn es ein P-Konto ist. Wahrscheinlich wirst Du ein neues Konto eröffnen müssen, vor allem wenn das Konto auch noch im Minus sein sollte.

Hallo und danke erstmal. Nein zum Glück Konto ist nicht im Minus, lediglich brauche ich die Rücklastschriften um diesen Monat über die Runden zu kommen. Dank dir und schönen Abend.

PS: Nen Freund von mir meinte, ich kann Lastschriften bis zu 6 Wochen zurückziehen, jedoch war ich erst am 31.März beim Schuldenberater. Deshalb ziehe ich dann nur bis dahin zurück, habe sonst Angst dass es irgendwie noch "ungemütlicher" wird.

0
@fragenjogi80

Gut, aber trotzdem alles an Bargeld in die Keksdose packen was geht, die Kontosperre kommr auf jeden Fall kurz nach der Insolvenzeröffnung. Es kann dann schon einige Zeit dauern bis der Insolvenzverwalter das Konto wieder freigibt.

2

noch eine Frage bist du verheiratet? Wenn ja habe ich eine guten Tipp wo du dir für ein paar Monate ganz legal mehr Geld sichern kannst, auch Wenn deine Frau arbeitet und selber Geld verdient.

0

Du kannst und solltest alle Lastschriften zurückbuchen. Außer die Miete, Strom, Wasser usw. Keinen Gläubiger mehr Geld schicken, denn der Insolvenzverwalter wird sich diese Rückwirkend von 3 Monaten zurücknehmen. Brauchst auch keine Angst vor Mahnbescheiden, Gerichtsvollzieher oder Inkasso zu haben. Die sind eh denn hinfällig. Ich hatte 2 Wohnungen als Kapitalanlage l, waren leider Schrottimmobilien. Selbst da habe Ich denn keine Nebenkosten und kein Kredit meh r abbezahlt. Der Treuhänder hatte natürlich gefragt für was Ich das Geld Brauchst, natürlich zum Leben. Deine Kontoauszüge fordert der Verwalter Rückwirkend von einem Jahr. Wenn da keine Ungereimtheiten stehen lässt er dich in Ruhe.

Nein, wenn du das zurück ziehst, entstehen nur noch mehr Kosten die du dann zu zahlen hast.

Du kannst die Einzugsermächtigung widerrufen, das hättest du schon längst eigentlich auch tun sollen.

Ich rate dringend davon ab, eigenmächtig etwas zurück zu buchen!

Natürlich kann er zurückbuchen, vor dem Hintergrund der kommenden Inso sind die Kosten relativ wurscht, darauf kommt es nun auch nicht mehr an.

1
@Artus01

Klar kann er das, aber es ist nicht zu empfehlen! Und ich empfehle ganz dringend es NICHT zu tun ohne VORHER mit dem Treuhänder gesprochen zu haben.

Dafür ist der schließlich auch da und nicht damit man dann eigenmächtig schalten und walten kann wie man Lust hat ;)

0

Richtig und der Treuhänder holt sich das Geld Rückwirkend eh zurück. Alle Gläubiger waren gleichgestellt.

1

Blödsinn, habe meine Lastschriften alle zurückgenommen, der Treuhänder hat es nichts zurückgefordert. Schließlich brauchst das Geld zum Leben.

0
@CARLOWUM

Zunächst gibt es in der Inso den Treuhänder erst wenn das Verfahren abgeschlossen ist. Bis dahin nennt er sich Insolvenzverwalter.

Die Rückbuchung wird in der Regel sogar von der Schuldnerberatung, spätestens wenn der Insolvenzantrag rausgeht, empfohlen, genauso wie der Rat auch keine weiteren Zahlungen mehr zu leisten; mit Ausnahme von Mieten und Versicherungen.

CARLOWUM hat es richtig geschrieben. Der Insolvenzverwalter holt sich alle Zahlungen der letzten drei Monate zurück. Wenn einer der Gläbiger dan rumzickt, kann es sein daß er von der Gläubigerliste gestrichen wird.

0

ja, die Lohnpfändung die seitens der Bank war bereits vor unserer Insolvenz am laufen, die hat sich der Verwalter rückwirkend geholt und der Masse beigesteuert

0

Privatinsolvenz beenden nach drei Jahren und weitere Fragen?

Moin, ich habe folgende fragen zur privatinsolvenz und bitte um antworten. Der i-net Dschungel führt kreuzt und quer.

  1. wo reiche ich den restbefreiungsantrag ein, bei Umzug? (Wechselte) Bundesland.

  2. nun bekomme ich bald einmalig über 3500 € netto (kein Weihnachtsgeld) wird dann wirklich alles gepfändet? Wovon soll man denn leben.....

  3. neuer Arbeitgeber genau in der Überschneidung der 3 Jahre, die 35 % plus Verfahrenskosten etc. sind bezahlt. Muss ich jetzt den neuen Arbeitgeber sagen das er sich mit dem insolvenzverwalter auseinandersetzen muss und es wird weiter gepfändet? Oder wird dies mit einreichen des Antrags gestoppt? ....informiert ist der Arbeitgeber.

  4. wie lange dauert bis so ein Antrag komplett bearbeitet es ca.? Also wann bin ich sozusagen frei, falls man mit einreichen des Antrags erstmal nicht gepfändet wird.?

Danke im Voraus

...zur Frage

Geld vom Konto abgehoben während Privatinsolvenz?

Hallo,

es klingt wahrscheinlich sehr blöd aber was passiert, wenn man während des Prozesses einer Privatinsolvenz Geld vom Konto abhebt?

...zur Frage

Wie verhalte ich mich BEVOR die Privatinsolvenz eröffnet ist, der Antrag aber schon läuft?

Hi - ist hier jemand der mir folgende Frage beantworten kann?

Der Antrag zu Privatinso ist eingereicht. Von meinem Schuldnerberater weiß ich, dass sobald die PI eröffnet ist, mein Konto für einige Zeit gesperrt wird. Also habe ich mein Konto jetzt nach Gehaltseingang "leer" geräumt . Der Betrag ist nicht unerheblich und ich frage mich jetzt, was passiert wenn ich das Geld in den nächsten Tagen einfach ausgebe - muss ich dem InsoVerwalter Rechenschaft abgeben wofür ich das Geld ausgegeben habe? Mein Schuldnerberater sagt "was weg ist, ist weg" .. aber so richtig wohl fühle ich mich nicht dabei... Oder ratet Ihr mir, den Pfändbaren Betrag wieder aufs Konto einzuzahlen ?

DANKE!

...zur Frage

§ 845 ZPO Vorläufige Auszahlungsverbot bei der Bank trotz laufender Insolvenz?

Hallo zusammen!

Ich habe mein Insolvenzverfahren seit über 5 Jahren am laufen. Monatlich werden daher von meinem Einkommen und meinem Nebenjob Beträge an meinen Insolvenzverwalter überwiesen.

Im März diesen Jahres hatte ich plötzlich eine Forderung von einem Zahnarzt im Briefkasten, weil ich dort zwei Termine hatte und er vollkommen überhöhte Forderungen ausfgestellt hat. Dummerweise habe ich gegen den Mahnbescheid den Einspruch per Post gesendet. Durch den Streik ist das Schreiben aber beim zentralen Mahngericht zu spät eingegangen und damit wurde umgehend der Vollstrecksungsbescheid ausgestellt.

Ich wollte absolut keine neuen Schulden anhäufen und es ging um ca. 200 Euro. Im Anschluss waren es durch den beauftragten Rechtsanwalt 360 Euro. Im Mai habe ich daher umgehend um eine monatliche Ratenzahlung gebeten und monatlich 40,00 Euro überwiesen. Der Rechtsanwalt war auch damit zufrieden, schrieb mir im Anschluss, dass er jedoch dafür eine Einigungsgebühr verlangt und das alles mit 12 % Zinsen belegt werden soll. Diese Vereinbarung habe ich nicht unterschrieben und ihm per E-Mail mitgeteilt, dass ich dahingehend eine für beiden verträgliche Lösung suche. Die Raten habe ich bis November auch laufend gezahlt.

Der RA schrieb mich am 07.10. nochmals an, da er den Vergleich unterschrieben zurückhaben möchte. Ich habe ihm daher nochmals per E-Mail am 10.10.2015 mitgeteilt, dass ich eine solch einseitige Erklärung nicht unterschrieben, da immer mehr Kosten auf mich zukommen und die Kosten für unangemessen halte.

Am 26.10.15 erhielt ich dann von meiner Bank eine Mitteilung, dass eine vorläufige Auszahlungssperre vom Ra eingebracht wurde.

Ich habe daher die Kanzlei nochmals angerufen und Sie freundlich um eine verträgliche Lösung gebeten, da ich bislang alle Raten beglichen habe, nur die Zusatzkosten nicht akzeptiere. Es interessiert ihn nicht!

Daraufhin habe ich mit meinem Insolvenzverwalter gesprochen. Diese meinte, dass ich einen Rechtsanwalt beauftragen soll, da grundsätzlich keine Pfändung mehr möglich ist.

Naja, meine Frage ist, wie ich da jetzt vorgehen soll, denn ich will niemals mehr im Leben neue Schulden machen und habe dahingehend noch ein halbes Jahr in der Insolvenz.

Ich verstecke mich wirklich nicht und versuche im Rahmen der Möglichkeiten alles zu schaffen. Ich bin mit meinen zwei Kindern alleine und nach der Trennung hatte ich einen Haufen Schulden. ich habe hierzu extra noch ein Nebenjob angefangen und führe alle Beträge ab. Vom Hauptjob wird es direkt vom Arbeitgeber in Abzug gebracht und an den Insolvenzverwalter überwiesen. Vom Nebenjob reiche ich monatlich alle Einkünfte ein und überweise die Beträge direkt. bisher habe ich mich immer gut verhalten und mehr als 70 % der Gesamtschulden eingezahlt.

Jetzt kommt mir dieser Rechtsanwalt aus Köln und ich habe daher etwas Panik!

...zur Frage

Postbank Lastschriften 6 Mal Geld vom Konto abgezogen, aber warum?

Hallo!

Ich habe heute bei den Kontoauszügen gesehen das 6 mal Geld von der Postbank Ag Geld abgezogen wurde (Lastschrift) Obwohl ich nichts bestellt habe ! Was kann das sein?

MFG

Bill

...zur Frage

Privatinsolvenz mit 20 Jahren?

Ich habe ungefähr 3000€ Schulden. Für viele mag das nicht aussichtslos oder viel sein, für mich ist es eine riesen Menge, die ich so nicht abbezahlen kann. Ich war schon bei der Schuldnerberatung, die sagte mir aber nur ich müsse sehen wie ich mit meinem Geld auskomme. Die Schulden entstanden durch eine Überzahlung, die der Landkreis von mir bekommt und diverse Rechnungen, die aufgelaufen sind so wie Stromschulden. Ich habe durch die Überzahlung eine Pfändung am Hals, sprich ich komme nicht mehr an meine Konten (ein p-Konto wurde erst danach eingerichtet) und einen Vollstreckungsbescheid Zuhause liegen. Strom habe ich auch seit einem Monat nicht mehr. Ich weiß, dass es dumm ist und mein Verschulden, ich brauche also keine Moralpredigt. Nein, ich habe niemanden in meinem Bekannten-, Verwandtenkreis der mit etwas leihen kann. Ich will nur wissen, ob ich mit dem Betrag in die Insolvenz gehen muss und was ich sonst noch für Möglichkeiten habe, bei der Schuldnerberatung wurde mir ja ganz offensichtlich nicht geholfen. Wie läuft das mit so einer Privatinsolvenz?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?