Wieviel Strom kann ich aus dem Hausanschluss ziehen?

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6 Antworten

in der regel sind mittlerweile 50 Ampere pro Phase im hausanschlusskasten. oft hat man auch die gleiche stärke als Zählervorsicherung. das reicht für das beschriebene eigendlich locker aus.

allerdings wissen wir nicht, wie die komplette restliche infrastruktur ist. d.h. der vorhandene zählerkasten etc...

am besten mal einen elektriker drüber gucken lassen, am allerbesten den, der später auch das anklemmen übernehmen soll und mit dem mal drüber reden, wie und was.

lg, Anna

Rein rechnerisch etwa 24 kW pro Phase.

Ob das tatsächlich funktioniert, hängt von Eurem Hausnetz ab, wie die Stromverteilung aufgebaut wurde.

Was da an Geräten aufgezählt hast, dürfte ein neueres Hausnetz lange nicht auslasten.

Wenn ohnehin alles neu verkabelt wird, achtet auf Trennung von Licht- und Lastkreisen. Es wird dann bei Überlasten nicht gleich dunkel und bei Kurzschlüssen in Lampen oder Schaltern laufen die Maschinen weiter.

Der Mehraufwand hält sich in Grenzen.

Ok deshalb hole ich mir hier auch Tipps ein. Inst. ist auch relativ Frisch von 1995

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@lsfarmer
Ok deshalb hole ich mir hier auch Tipps ein.

Nur was nützen Dir diese Tips? Da wird zwar von einigen geschrieben, dasz pro Phase so viel Watt bzw. so viel Ampere sein sollen, aber...

Das ist leider nur sehr oberflächlich.

Wie lang müssen den die Kabel sein, die verlegt werden? Auch die Kabel haben je nach Länge und Querschnitt einen Widerstand und das sollte man berücksichtigen. Selbst wenn Du nur eine 750 Watt Bohrmaschine hast aber 100 Meter Kabel bei 1,5 mm², dann wird am Ende die Lampe dunkel. Hast Du aber die Bohrmaschine mit der Lampe direkt am Hausanschlusz mit nur 1m Kabel, dann merkst Du keinen Lichtabfall, selbst wenn Du einen Bohrhammer noch ranhängst.

Es gibt Formeln, mit denen man das ganz einfach berechnen kann und im Zweifelsfalle das Kabel immer eine Nummer dicker.

Bei mir im Sicherungskasten ist die 16A Steckdose auch nur mit 1,5mm² angeschlossen. Sind ja auch nur 30cm Kabel. Alle anderen Steckdosen im Haus werden mit 2,5mm² versorgt. Bei Doppelsteckdosen oder Dreiern liegen gleich alle drei verschiedenen Phasen an.

Durch den geringeren Widerstand werden die Steckdosen selbst bei einem Ölradiator mit 3500 Watt nicht warm. Bei 1,5 mm² Leitungen würde das wohl anders aussehen. Die 2,5 mm² habe ich aber auch nur mit 16 A Sicherungsautomaten bestückt. Sicher ist sicher!

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Man verteilt die in etwa zu erwartenden Spitzenlasten raumweise möglichst gleichmäßig auf alle Phasen.

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Also aus dem Hausanschluss kannst du sogar mehrere tausend Ampere ziehen. Aber halt nur ganz kurz, weil dann die NH-Sicherung auslöst. Reicht aber, um innerhalb von einem Bruchteil einer Sekunde eine komplette Kombizange zu schmelzen und einen mannsgroßen Funkenregen zu erzeugen.

Wieviel Strom du dort jedoch ohne Auslösen der Sicherung ziehen kannst musst du selber wissen. Das steht da nämlich drauf. Da gibts mehrere Sicherungsgrößen. Ob du jetzt 40 Ampere oder 63 hast können wir ja nicht wissen. Wenn ihr zum Nachschauen den Hausanschlusskasten öffnen müsst (der ist verplombt) müsst ihr auch euren Energieversorger anrufen und denen bescheid geben, dass der wieder verplombt werden muss. Da kommt dann einer mit so einer Plombenzange.

 Da kommt dann einer mit so einer Plombenzange.

Die Netzbetreiber wissen für gewöhnlich, was die da an Sicherungen drinnen haben. Wer schaut denn da nach, eine e-mail mit der Frage nach Ampere würde reichen.

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Die Entnommene Leistung wird durch den Strom begrenzt, nicht durch die Leistung selbst. Wie hoch der Strom sein darf, hast du in der Regel mit deinem Versorger bzw. dessen Netzservice beim Legen des Anschlusses festgelegt. Schaue also am Besten in den Vertrag, was da steht.

Alternativ dazu kannst du auch zum Hausanschluss gehen. (Ich meine jetzt nicht den Verteiler). Bei einem Haus von mir ist der Deckel transparent und dort kann man auch sehr gut die Panzer-Sicherungen sehen. Da steht dann die Ampere-Zahl drauf, ab der die Sicherung auslöst. Das ist eben der Wert, den du ziehen kannst.

Alternativ dazu kannst du zum Hauptverteiler gehen und dir die Sicherung VOR dem Zähler anschauen. Die darf maximal so groß (Amperezahl) sein, wie die Panzersicherungen im Hausanschlusskasten, oft ist sie kleiner. 

Nur damit du so ein Gefühl hast: Ich kenne kein Haus, das unter 3x 40A angeschlossen ist. In der Regel ist es 3x 60A. Bei mir hatte der Vorbesitzer des Grundstücks Nachtspeicherheizungen und hatte gleich einen 3x 120A Anschluss bestellt. Den habe ich jetzt im neuen Haus.

Sollte bei dir der Strom nicht ausreichen, dann wende dich einfach an den Netzservice. Da kommt dann ein Typ vorbei und bringt dir neue Panzersicherungen. Fertig. Dafür zahlst du dann ein Paar Euro. Afaik im Bereich von ca. 300-400€. 

Dann schau ich mal im Keller nach. 

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Ich kenne kein Haus, das unter 3x 40A angeschlossen ist.

Ich kenne noch Häuser, die hatten eine Phase mit 10 Ampere. Das war aber noch zu Zeiten, als die 40 Watt Glühlampe in der Wohnstube und der 25 Watt Radiowellenempfänger die einzigen elektrischen Highlights im Haushalt waren. Ich kann mich noch sehr gut an Kabel aus Stahl mit Gummi-Leinen-Ummantelung erinnern. Kabel wurden noch in Röhrchen aus vermessingtem Blech verlegt.

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für das was du schreibst reicht es immer und kann jeder elektriker anklemmen

Mehrere 230 V Sicherungen für Haushalt und einige 380 v für die Kraftleitungen = Problem nicht gekommen .

Noch ist es nicht gebaut, also wirds sowas werden.

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Wie kann man eigentlich seit 30 Jahren nichts mehr dazu gelernt haben? Die Umstellung von 220/380V auf 230/400V war schon 1987.

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@Shalidor
Die Umstellung von 220/380V auf 230/400V war schon 1987.

Aber wenn er die Kabelchen bis in den Garten legt, werden daraus schnell 100m bei meist nur 1,5 mm² und bei einem Spannungsabfall von nur bis 4 % werden aus den 230 V wieviel?

Wenn ich ganz genau prüfe, dann kann ich an den wenigsten Steckdosen wirklich 230 V Messen. Traum und Wirklichkeit liegen meist weit auseinander.

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