Wieso streben so viele das Abitur an?

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9 Antworten

Ich denke mal, dass es sich viele zu leicht vorstellen hinsichtlich Abi und Studium. Die wollen halt "fett Kohle scheffeln". Für viele scheint ein Abi bzw. Studium dafür der einzige Weg zu sein.

Ich hab damals kein Abi gemacht, sondern Fachabitur, da ich wusste in Welche Richtung ich beruflich möchte. Also besuchte ich ein technisches Berufskolleg um eine gewisse Vorbildung zu haben, dennoch hab ich zwei Jahre gebraucht, nach Abschluss, bis ich einen Ausbildungsplatz gefunden habe. Damit ich in der Zeit nicht nichts mache hab ich auch ein Studium begonnen, einfach als Lückenfüller, und weitergesucht.

Vermutlich gibt es wirklich so einige Kreise in denen du nur was bist, wenn du Abi machst oder studierst. Aber wie gesagt, ich denke viele stellen sich das einfach zu leicht vor, besonders das Studium, weil man da immer nur was von Partys undso hört.

Es gibt so einige Probleme. Das sinkende Bildungsniveau, die hohen Anforderungen an Bewerber in Stellenausschreibungen für Ausbildungsplätze (mir kamen sie teilweise hoch vor was mich damals sehr abschreckte), dann ist es immer wieder schwierig herauszufinden was für einen Beruf man überhaupt machen möchte, weshalb man dazu neigt weiter zur Schule zu gehen, weil das bekanntes Gebiet ist und man sich so noch etwas Zeit erkaufen kann. Da können so viele Faktoren mit reinspielen.

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Kommentar von rotesand
24.11.2016, 16:42

Danke für diesen sehr profunden & guten Kommentar. Das hat echt Niveau & ist auch in etwa meine Ansicht.

Viele stellen sich das Studentenleben als ewige Party vor, vergessen aber den tatsächlichen Leistungsdruck, die finanziellen Probleme die sich bisweilen über gute zehn Jahre hinziehen können und auch die Pflichten, die man sich mit dem Studium "erkauft". Ich verstehe jeden, der die Ausbildung oder ein duales STudium der Uni bevorzugt.

Mit dem Finanziellen ist es ähnlich: Ich kenne einen, der jetzt knapp über 30 ist, sich sehr viel erarbeitete, mit sehr viel Einsatz und unter großen Verzicht auf Auto, Wohnung, Hobbys, Freizeit, Beziehung, Sport usw. studiert hat & echt alles für das Studium gab. Er hat einen top Abschluss gehabt... heute sitzt er in einem Großraumbüro und verdient weder mehr als die Realschulabgänger, die ihn umgeben noch hat er mehr Verantwortung trotz dem Studium. Und das ist kein Einzelfall. Da kommt man sich ziemlich schnell veralbert vor, denke ich mir.. würde mir zumindest so gehen.

Ich weiß, dass ich um einiges mehr verdiene als dieser Mann, obwohl ich jünger bin und weder Abi noch Studium habe, sondern nach der Realschule Industriekaufmann gelernt habe & ein Jahr danach zu einem Verlagshaus wechselte. Und da kann doch - sorry - was nicht ganz stimmen, wenn ich als "weniger Qualifizierter" mehr als ein "Studierter" bekomme. Das gibt mir immer zu denken und ich fühle mich dann sogar ein wenig schlecht.

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Gibt 3 Sorten von Leuten die Abi machen: die einen sind ganz gut gehen danach studieren und werden auch später im Beruf erfolgreich sein. Dann gibt's die die schlecht sind trotzdem studieren weil sie kein Bock auf arbeiten haben oder noch bisschen Chillen wollen. Dann die die die ne Ausbildung machen oder mitunter Abi abbrechen und Ausbildung machen. 

Bei Realschülern gibt's die die net gut sind. Die machen entweder irgend ne Schule weiter oder halt die die wirklich gut sind, klare Ziele haben und arbeiten wollen. 

Wenn du den zielstrebigen Realschüler jz mit der 2. oder 3. genannten Art von Abiturienten vergleichst wird der Realschüler eine bessere "Karriere" machen. Wenn ich mir so manchen anschaue der Abitur macht... ist klar das mancher Realschüler besser ist. Im Grunde ist es ja auch so das viele dann Abitur noch machen weil sie nicht wissen wohin es gehen soll. Ansonsten hat man mit Abitur natürlich mehr Möglichkeiten aber wenn man die für sein Berufsziel gar nicht braucht verliert man halt 3 manche 4 Jahre:) Wenn du bei dir schaust siehst du wahrscheinlich die guten Realschüler und die "schlechten" Abiturienten;) es gibt aber auch ne Menge Realschüler die dann nix hinbekommen in der Ausbildung  . Es kommt immer auf den Einzelnen an was er will und was er bereit ist zu tun. Außerdem gibt es Branchen Unterschiede und es kommt auch drauf an was und wie gut man am Ende studiert/ wie schnell/ welche Praktiken man gemacht hat. Am Ende ist es halt statistisch trotzdem so das gilt je höher der Abschluss desto höher das Lebensgehalt. (Kann aber wie gesagt in manchen Branchen anders sein und kommt immer auf das Individium an) 

Meiner Meinun nach sollte man Ausbildungen mehr fördern da viele Schüler heute durch Schulformen und Schulformen gehen. Es ist tausend mal besser nach der Realschule ne Ausbildung zu machen als noch 10 Jahre im Schulsystem zu vergammeln. 

Achso und mt guten Schülern mein ich nicht die Noten die sagen nicht wirklich viel aus Vorallem nicht beim Abitur ;) Sollten natürlich nicht zu schlecht sein wenn man noch ne "große Karriere" hinlegen will aber wen ich mir angucke wer Tw so 1, oder 2, hat.. Im Arbeitsleben wären die komplett aufgeschmissen (natürlich nicht alle) 

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Kommentar von Golikumani
24.11.2016, 17:10

Gibt auch Realschüler die gut sind, wissen was sie wollen, aber trotzdem noch zur Schule gehen um sich auf das Arbeitsleben vorzubereiten. ^^

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Also, da fühl ich mich direkt angesprochen !

Ich hatte auf der Realschule nichtmals den Mindesschnitt (wegen 4 in Mathe) und durfte demzufolge natürlich auch nicht aufs Gymnasium. Habe mir aber dann die Frechheit erlaubt, das Abitur noch auf einem Erwachsenenkolleg mit Mathe-LK zu machen und danach auch noch bis zum Diplom durchzustudieren. LOL

Ich finde, jeder in Deutschland hat das Recht das Abitur wenigstens zu versuchen. Erwerb von Allgemeinbildung ist schon eine Art Menschenrecht, wie ich finde, und nicht nur das Recht des Bildungsbürgertums.

Ich habe eine unüberwindliche Abneigung gegen jede Art von instutionalisiertem Sozialdarwinismus, wie er meiner Meinung nach noch immer an Fachoberschulen und Höheren Wirtschaftsfachschulen praktikziert wird, z.B. von der Fachhochschulreife zum Abitur nur nach einer Berufsausbildung. Das sollte man mal versuchen an einem normalen Gymnasium einzuführen ! Was würde dann wohl passieren ? Soviele Anwälte und Gerichte gibt es in Deutschland gar nicht, um das zu bewältigen.

Ich finde, die Anforderungen ans Abitur sind adäquat. Wenn nun heutzutage immer mehr Schüler die modernen Medien, z.B. für Mathe, nutzen, die es früher so noch nicht gab, ist das nur ihr gutes Recht und trägt zur Leistungsgesellschaft bei, weg von Ständegesellschaft die noch ein Thomas Mann beschrieb (s. Die Buddenbrooks).

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Kommentar von rotesand
24.11.2016, 22:18

Danke dir :)

Die Buddenbrooks von Thomas Mann sind eines meiner Lieblingsstücke, danke für den Verweis darauf. Das kommt alles sehr gut hin & ich kenne das noch aus meiner Schulzeit, in der es, obwohl das so lang noch nicht zurückliegt lediglich Opas Lingen-Lexikon in 30 Bänden, den Brockhaus & wenn man Glück hatte die Microsoft Encarta auf Disketten gegeben hat. So schrieb ich alle Referate -------> es ging auch! Von Wikipedia redete bei unserer Prüfungsvorbereitung ab Ende 2006 noch keiner^^

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für einige ist der Gang auf eine weiterführende Schule in diesem Moment auch der einfache Weg des geringsten Widerstandes.

Warum sich die Mühe mit der Berufswahl, Ausbildungssuche & Bewerbungen machen, wenn man diesen Aufwand noch rauszögern kann? Vorallem da man ja oft dieses Klischee hört: "ohne Abi bist Du nix & hast keine Chancen".

Statt sich entscheiden zu müssen, macht man das, was man kennt: Schule.

Ob in solchen Fällen ein brauchbares Abi rauskommen kann, ist eine andere Sache...

Andere Realschüler schätzen sich auch komplett falsch ein. Sie überschätzen ihr Potential und/oder unterschätzen die Anforderungen an einem beruflichen Gymnasium.

Dann spielt auch die Erwartungshaltung der Eltern eine Rolle. Ihr Kind soll / muss Abitur machen, ansonsten ist schulisch gescheitert (übertrieben ausgedrückt)

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Kommentar von rotesand
24.11.2016, 22:09

Ein wirklich profunder Kommentar, vielen Dank :)

Ob in solchen Fällen ein brauchbares Abi rauskommen kann, ist eine andere Sache...

------> und genau das ist der Knackpunkt: Aus meiner Realschulklasse haben einige gerade so den Mindestschnitt für das WG gepackt, landeten zunächst auf der Warteliste & kamen dann doch zu Potte, aber eine Person hörte bereits nach wenigen Monaten auf und wechselte auf das Berufskolleg, weil es ihr zu schwer war. Die andere wiederholte das erste Schuljahr und wäre auch im zweiten sitzengeblieben, da hörte sie auch auf und absolvierte eine Lehre (was sie lernte weiß ich nicht mehr, ist schon knapp 10 Jahre her). Zwei andere schafften zwar mit viel Nachhilfe gerade so ein Abi mit Dreierschnitt, hatten damit aber weder eine Perspektive für ein Studium noch eine ernsthafte Chance auf die anvisierte gehobene Beamtenlaufbahn. Das Ende vom Lied waren hier einmal der Bundesfreiwilligendienst & einmal das EQ Praktikum vom Arbeitsamt, ehe nach einem Jahr doch eine Lehre gefunden werden konnte. Und da denke ich mir ------> ehm, ja, das hätte man auch nach der Schule mit weniger Ärger und Mühe haben können.

Und diese Typen waren genau die, die in der 10. Klasse groß vom Abi redeten & meinten, man sei nur was wenn man Abitur macht und alle, die es nicht packen seien sowieso voll die Larrys (O-Ton) und sie selbst seien ja im Glück weil sie am WG über die Warteliste genommen wurden. So sah das aus.

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Viele machen das Abitur weil sie nach der mittleren Reife noch keine Ahnung haben welchen Beruf sie später einmal ausüben wollen. Die zusätzlichen 2-3 Jahre verschaffen ihnen Zeit sich darüber klarzuwerden. Es ist ja auch besser in die Schule zu gehen als ohne Ausbildungsplatz zuhause sitzen

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Kommentar von rotesand
24.11.2016, 16:38

Stimmt auch wieder, danke!

Das hatte ich noch gar nicht beachtet, sorry..!

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Hab jetzt nur die frage gelesen :

Ich selbst strebe das auch an und das weil ich später eine menge Möglichkeiten haben möchte.
Also heutzutage BRAUCHT man dieses ABITUR unbedingt wenn man später so gut wie IMMER und ÜBERALL einen Job bekommen möchte bzw man in einer Liste ist wird man dann vorgezogen (zumindest wenn man qualitativ ist)
Also im allgemeinen ist es einfach besser ein Abitur zu haben da man dann später einfach mehr Möglichkeiten hat und vor allem auch bessere Chancen

Mfg. Eritsch

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Kommentar von rotesand
24.11.2016, 16:37

Danke!

Ich würde nicht sagen, dass man das Abitur zwingend braucht. Es kommt immer drauf an, was man selber eigentlich möchte. Klar, wenn ich Ingenieur, Lehrer oder Arzt werden möchte brauche ich es, kein Thema. Wenn ich aber sowieso bspw. Industriekaufmann, Groß- und Außenhandelskaufmann oder Handwerker lernen möchte, muss man sich das aber nicht geben.

Mein eigentlicher Einwand ist, wieso man sich trotz gerade so ausreichender Noten das antut --------> denn wenn man bspw. mit Schnitt 3,0 einsteigt & sowieso in der Realschule schon Probleme hatte mitzukommen, ist ein Scheitern vorprogrammiert & das tut einem auch nicht gut. Ich habe das an zwei Personen miterlebt.

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Kommentar von Eritsch
24.11.2016, 20:21

@Golikumani da hast du vollkommen recht. ich persönlich bin jetzt 9 klasse und bin so eher durchschnittlich aber halt in mathe und Latein nicht so gut. und es fehlen halt wirklich solche nachmittags Angebote wo man da vllt "Nachhilfe " oder ähnliches bekommt. aber da rüstet unsere Schule jetzt nach. zumindest in den nächsten Jahren

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Das Abiturienten den Realschülern die Stellen weg nehmen, ist absoluter Blödsinn!
Wir nehmen auch viel lieber Abiturienten als Azubis, weil diese in den allermeisten Fällen reifer im Kopf sind und ihnen das lernen um einiges leichter fällt. Ob das nun die Theorie in der Berufsschule ist oder das theoretische und praktische im Betrieb.
Wir sehen es auch ständig bei unseren Einstellungstest, dass ein Großteil der Realschüler nicht einmal die chemische Formel von Kochsalz kennen, geschweige denn wissen, wann Wasser die niedrigste Dichte hat 🙄
Selbst bei den Vorstellungsgesprächen sind sie nicht mal in der Lage ganze Sätze zu bilden.
Bei den Abiturienten die wir bisher zu den Tests und Gesprächen eingeladen haben, war das nie so der Fall.
Man muss mit einem Abitur nicht unbedingt studieren, selbst nach einer Ausbildung hat man es mit Abitur einfacher, wenn man sich weiterbilden möchte. Zum Beispiel in Richtung Meister oder Techniker.

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Kommentar von rotesand
24.11.2016, 16:46

Genau das kann ich jetzt nicht bestätigen. Vielleicht habe ich mich etwas ungeschickt ausgedrückt, aber dass Abiturienten per se reifer und abgeklärter sind kann ich aus meiner Sicht nicht bestätigen. Ich habe oftmals sogar das Gegenteil festgestellt - gerade seit der Zeit, in der ich bei uns im Betrieb hauptsächlich für die Praktikanten zuständig bin. Sicher ist auch das nur eine Momentaufnahme, aber ich kann das eben nicht bestätigen.

Sicher kommt es aber auch auf die Berufsbilder an, die ausgeschrieben werden. Da sind Abiturienten mitunter tatsächlich zumindest fachlich die bessere Wahl, auch da für manche Berufs in gewissen Fächern der an Realschulen gelehrte Stoff nicht tief genug geht. Was kann man denn bei euch im Betrieb etwa erlernen bzw. in welche Richtung geht das?

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Kommentar von Golikumani
24.11.2016, 17:07

Na, ob das Blödsinn ist, ich wieß ja nicht.

Dass die Reifer sind oder sonst was würde ich nicht wirklich unterschreiben. Reifegrad hat schließlich nichts mit Bildung zu tun. Ob einem das Lernen leicht fällt oder nicht hängt davon ab, ob man weiß wie man für sich selbst am Besten lernt. Aber man lernt nun mal nicht welche verschiedenen Lernmethoden es gibt. Es gibt nur das stumpfsinnige Auswendiglernen und Wiedergeben was einem beigebracht wird. Und das ist nun wirklich keine Kunst und nichts besonderes.

Was für ein Einstellungstest für welchen Beruf stellt denn solche Fragen? Ich finde Fragen die so Fachspezifisch klingen immer etwas fragwürdig, da es bei einer Ausbildung darum geht das alles was man braucht zu lernen. Eine gewisse Vorbildung ist nie verkehrt, kann aber halt nicht jeder haben.

Dieses "ganze Sätze zu bilden", ich weiß nicht wie genau ich mir das vorzustellen habe. Aber die Situation "Vorstellungsgespräch" setzt Bewerbern halt ziemlich zu, eben unter Druck und Stress. Da kann man nun mal so nervös sein, dass man Probleme mit dem Reden bekommt, weil die Zunge schneller ist als das Gehirn, man wird aufgeregt denkt einen Satz, möchte was sagen, und dann wird daraus doch nur Kuddelmuddel. Denn für kaum jemanden dürfte man das Gefühl einer Gleichberechtigung während so eines Gespräches haben. man hat nur den Gedanken und das Gefühl, dass der andere am längeren Hebel sitzt, dass man kleine Brötchen backen und so gut wie möglich von sich überzeugen muss. Je nachdem wie viele (erfolglose) Gespräche ein Bewerber schon hatte, umso unsicherer wird er.

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Kommentar von FrauSchlau84
24.11.2016, 17:12

Wir bilden Chemikanten aus und arbeiten in der chemischen Produktion.
Also ich kann da nur von meinen Erfahrungen berichten. Das es unter den Abiturienten auch Pappnasen gibt, ist mir auch klar 😉 Bisher war es eben bei uns so, dass die älteren schon vom lernen her es einfacher hatten.
Auch muss ich sagen, das den älteren, also den volljährigen Azubis mehr klar war, dass eine Ausbildung wichtig ist.
Bei den 16jährigen geht es da mehr um Party und jedes Wochenende frei haben.
Die Gedankengänge und generell an die Zukunft denken ist bei volljährigen anders als bei den minderjährigen. Aber auch das ist nur etwas, was ich aus meiner Erfahrung berichten kann

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Kommentar von FrauSchlau84
24.11.2016, 17:17

Ob die Frage nach der chemischen Formel von Kochsalz fachspezifisch ist oder nicht, sei mal dahin gestellt. Sowas gehört zum Allgemeinwissen. Genau wie solche Fragen, wer vor Frau Merkel Bundeskanzler war oder wer aktueller Bundespräsident ist.
Da harpert es gewaltig bei einigen.
Und während des Abiturs lernt man auch verschiedene Formen des Lernens. Das hat nichts mit auswendig lernen zu tun.
Das war zumindest noch so, als ich vor 12 Jahren mein Abi gemacht habe und das hat mir während der Ausbildung und später bei meinem Meister geholfen 😉

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  • die Eltern
  • Ansehen
  • besserer Job
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Kommentar von rotesand
24.11.2016, 16:35

Danke!

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Das Problem ist das, dass viele erfolgreiche Unternehmen heute schon für Sachbearbeiter-Positionen Abiturienten haben möchten. Ohne Abitur wird es heute schwer, einen guten Job mit guten Verdienstmöglichkeiten zu finden. Außerdem ist es die Voraussetzung für viele Studiengänge insbesondere an den Universitäten. Somit wenn Abitur möglich ist, in jedem Falle anstreben!

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Kommentar von rotesand
24.11.2016, 16:35

Klar, das stimmt schon.

Aber andererseits ist es dem ungeachtet auch ohne Abi möglich.. mir stellt sich immer die Frage: Muss es für die Ausbildung ausgerechnet der Premium-Spezial-Vorzeige-Weltbetrieb sein, bei dem sich sowieso jeder bewirbt? Oder tut es auch der familiäre, kleinere Betrieb, in dem man die Inhalte genauso gut lernt und die Hürden dafür geringer sind?

Ich habe nach der Realschule (Mittlere Reife 2007) gleich eine Ausbildung absolviert und heute auch ohne Abitur alles, was ich mir je gewünscht habe ----> weil ich mich ins Zeug legte & ich mir Ziele setzte. 

Meiner Meinung nach kann man ruhig Abi machen, aber eben nur dann, wenn die Noten der Realschule das auch zulassen.. denn wenn man bspw. mit Schnitt 3,0 einsteigt & sowieso in der Realschule schon Probleme hatte mitzukommen, ist ein Scheitern vorprogrammiert & das tut einem auch nicht gut. 

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