Wieso glauben Menschen trotz allem an Gott?

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Hallo Horsie76,

ich kann Dich verstehen! Viele denken ähnlich wie Du. Doch bitte überlege einmal folgendes: Beweist ein Haus, das einmal voller Pracht und Schönheit war, inzwischen aber verlassen und völlig heruntergekommen ist, dass es keinen Erbauer hat? Müsste man nicht vielmehr die Frage stellen, was in der Zwischenzeit geschehen ist und warum sich der Erbauer des Hauses nicht mehr angemessen um sein Eigentum kümmert und es in Ordnung hält? Was ist also mit unserer Welt geschehen, dass sie in einen solchen schlimmen Zustand geraten ist? Und welche Rolle spielt dabei Gott?

Nun, wenn man an den Anfang der Menschheitsgeschichte zurückkehrt, stellt man fest, dass Gott den Menschen einen denkbar guten Start ins Leben gegeben hat. Sie hatten alles, was sie brauchten in überreichem Maß. Leider nahmen sie Gott gegenüber keine dankbare Haltung ein und wandten sich von ihm ab. Stattdessen folgten sie lieber den leeren Versprechungen des Hauptgegners Gottes, Satans des Teufels.

Gott beschloss in seinem Weitblick, nicht sofort dagegen vorzugehen, sondern die Menschen in ihren eigenwilligen Bestrebungen erst einmal gewähren zu lassen. Das zog allerdings schlimme Folgen für die gesamte Menschheit nach sich.

Die Menschen verloren ihre Makellosigkeit an Körper und Geist nicht nur für sich selbst, sondern auch für ihre sämtlichen Nachkommen, also auch für uns. Es dauerte auch nicht lange, bis der erste Mord geschah. Nach und nach öffneten sich immer mehr Tür und Tor für jede Art von Schlechtigkeit.

Da die Menschen nicht bereit waren, sich an die liebevollen Anweisungen und Grundsätze Gottes, die ja eigentlich nur ihrem Schutz dienten, zu halten, drifteten sie immer mehr in ein Leben der Gottlosigkeit und Bosheit ab. Diese Entwicklung zog sich über die vielen Jahrhunderte bis heute hin. Dennoch besteht kein Grund zum Pessimismus! Warum kann man das sagen?

Nun, Gott hatte von Anfang an entschieden, Böses und Leid nur für eine gewisse Zeit zuzulassen. In dieser Zeit hatten die Menschen die Chance zu erkennen, dass ihre Unabhängigkeit von Gott nicht zu einem besseren Leben führt, sondern eher im Gegenteil. Inzwischen ist, wie die Bibel deutlich zeigt, die Zeit, in der Gott die Menschen schalten und walten lässt, fast abgelaufen. Bald wird Gott in das Weltgeschehen eingreifen und dafür sorgen, dass wieder Recht und Ordnung hergestellt werden.

Zu diesem Zweck hat er seinen eigenen Sohn, Jesus Christus, als Regenten über die Erde eingesetzt, der seine Herrschaft bald antreten wird. Dann werden sich viele sehr schöne Vorhersagen , die die Bibel macht, erfüllen. Dazu zählt auch folgendes Versprechen Gottes an die Benachteiligten dieser Erde:

"Denn er wird den Armen befreien, der um Hilfe ruft, auch den Niedergedrückten und jeden, der keinen Helfer hat. Es wird ihm leid sein um den Geringen und den Armen, und die Seelen der Armen wird er retten. Von Bedrückung und von Gewalttat wird er ihre Seele erlösen, und ihr Blut wird kostbar sein in seinen Augen" (Psalm 72:12-14).

In dieser Zeit wird niemand mehr Grund zu Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit haben, denn dann wird auch das wahr werden, was in folgenden ergreifenden Worten zum Ausdruck kommt: "Du öffnest deine Hand und sättigst das Begehren alles Lebenden" (Psalm 145:16). Die Menschen werden dann weder krank noch hungrig sein. Es wird einfach an nichts mangeln!

Nun mal ehrlich: Hältst Du das für zu schön, um wahr zu sein? Berücksichtige dabei jedoch bitte, dass sich die Voraussagen der Bibel immer als zuverlässig und wahr erwiesen haben! Außerdem hat Gott schon millionenfach bewiesen, dass er diejenigen, die treu zu ihm stehen, nicht im Stich lässt.

Sein innigster Wunsch ist es, dass ihn so viele Menschen wie möglich kennenlernen und eine Freundschaft zu ihm aufbauen. "Naht euch Gott, und er wird sich euch nahen", heißt es in der Bibel (Jakobus 4:8). Diese Einladung kann jedermann annehmen und sie führt ihn heute schon zu einem glücklicherem Dasein und in der Zukunft zu einem Leben in vollkommenem Glück und Frieden.

LG Philipp

Die Bibel beschreibt im 1. Buch Mose, dass die ersten Menschen am Anfang im Garten Eden in quasi paradiesischen Zuständen gelebt haben. Sie hatten aber schon die Freiheit, die wir heute auch haben: Mit oder ohne Gott leben zu wollen. Irgendwann haben sie sich dazu entschieden, ihr eigenes Ding zu machen und ohne Gott leben zu wollen (bzw. sie wollten sein wie Gott). Auch wenn das nicht ganz einfach zu verstehen ist und durchaus viele Fragen bleiben, aber alles Negative und Böse wie Tod, Krankheit, Schmerz, Leid usw. war das Ergebnis dieser Entscheidung und gewollten Trennung von Gott.

Trotzdem hat Gott die Menschen nicht verlassen, obwohl das vielleicht verdient gewesen wäre. Er hat einen Rettungsanker ausgeworfen, dass sie Menschen, die an ihn glauben, wieder zu ihm finden können. Dafür ist Jesus Christus am Kreuz gestorben, dass die, die an ihn glauben und um Vergebung ihrer Sünden bitten, erlöst werden und das ewige Leben geschenkt bekommen. Wenn man überlegt, dass das Leben nach dem Tod ewig und für immer dauert, sind vielleicht die negativen Dinge, die wir hier erleben, nicht mehr ganz so schlimm (wenn natürlich noch schlimm genug). Aber auch hier zwingt Gott wieder niemanden: Jeder kann entscheiden, ob er nach dem Tod bei Gott sein möchte oder nicht...

Religiös gesehen wurden Adam und Eva zur Strafe auf die Erde geschickt. Dementsprechend ist es aus dieser Sicht auch klar dass das Leben hier nicht schön sein soll. Viele sehen das Leben hier auch als Prüfung. Um so religiöser man ist, um so schwerer ist das Leben. Und umso höher die Belohnung im unendlichen Leben. Viele Leute suchen einen Sinn im Leben, und einige Religionen sagen dass der einzige Sinn im Leben der Gottesdienst ist. Und dass wir nicht sterben würden wenn wir für dieses Leben hier gemacht worden wären, und dass der Grund warum viele sich unwohl, nutzlos, depressiv etc fühlen ist dass die Seele tief im inneren weiß dass sie hier nicht her gehört, und dass es falsch ist weltliche Dinge so viel Aufmerksamkeit zu schenken, weil alles hier nur ein trügerischer Genuss ist und alles mit dem tot verschwindet. Das überzeugt viele. Einige glauben auch an Gott ohne eine Religion anzugehören, weil sie überzeugt davon sind dass alles nicht aus dem nichts existieren kann, und dass der Erschaffer eben Gott ist.

Also es tut mir leid das so zu sagen aber rein von unserem Wissen ist vieles was in der Bibel steht, tut mir leid aber schwachsinnig. Zwei Menschen um die Welt zu Bevölkern? Tot durch Inzucht in der dritten Generation (siehe die Zaren familie) oder alle Tiere der Welt, bzw 2 von jeder "Sorte" aus ein Boot. Gleiches Problem. Deswegen muss ich die Bibel einfach komplett ablehnen. Man kann es wohl kaum als mehr als ein Geschichtenbuch ansehen.

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...Adam und Eva zur Strafe auf die Erde geschickt.

Das ist eine mythische Erzählung. Daraus Fakten zu konstruieren ist doch ziemlich daneben.

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Da frage ich mich immer, ist es auch eine Prüfung für Kleine Kinder in Kinderschänderringen, dass sie das ganze Leid ertragen?

Klingt nach ner ziemlich kranken Prüfung.

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Du solltest mal die Bibel, besonders die Genesis lesen. Denn all das spielte sich hier auf der Erde ab.

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Viel Leid wird von den Menschen selber verursacht, aber nicht alles. Ich glaube fest daran, dass alles im Leben einen Sinn hat oder irgendwann mal einen Sinn ergibt. Natürlich habe ich auch keine Antwort, wenn ein Ehepaar beispielsweise ein behindertes Kind bekommt, aber ich glaube an das Gute. Ich habe nicht alle Antworten und verstehe nicht alles, aber ich glaube dass Gott gute Absichten mit den Menschen hat.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Gott hat sich in der Menschheitsgeschichte geoffenbart, zuletzt durch die Menschwerdung in Jesus Christus. Es gibt Menschen, die dieser Offenbarung glauben und sich darauf einlassen. Sie müssen nicht selbst "schauen und hören", sie vertrauen den Glaubenszeugen durch die Jahrhunderte.

Atheisten glauben der Offenbarung nicht und halten die Bibel für ein Märchenbuch, wobei sie meist nicht wahrhaben wollen, dass die Bibel kein wissenschaftliches Werk ist und deshalb auch Glaubensaussagen in bildhafte Gleichnisse darstellt. Sie verlangen sichtbare Zeichen, die sie selber wahrnehmen können, sind aber nicht bereit, die Zeichen und Wunder, die andere berichten, als glaubhaft anzunehmen, obwohl sie vieles andere auch glauben müssen, was sie nicht selbst erlebt haben.

Zur Frage nach dem Leid ist zu sagen, dass Gott die Menschen in aller Freiheit in diese Welt hineingestellt hat und nicht immer eingreift, wenn Naturgewalten zerstörerisch wirken. Die Welt hat auch eine gewisse Selbstständigkeit und der Mensch auch eigene Verantwortung. Gott lässt zu, dass Menschen Böses anrichten können, er müsste sonst unaufhörlich damit beschäftigt sein, irgendwelchem Tun Einhalt zu gebieten. Das tut er nicht und muss Er auch nicht, weil die Erde kein Paradies ist und seit dem Sündenfall nicht mehr vollkommen. Warum sollte Gott, den so viele leugnen und lästern, nicht die Welt sich selbst überlassen? Würde er eingreifen, würde man dies auch als naturgegeben ansehen und nicht einem guten Gott zuschreiben.

Menschen glauben außerdem an Gott, weil man eine Beziehung zu ihm haben kann. Und in dieser Beziehung wird es unweigerlich zu Erfahrungen - auch zu Wundern kommen - , die den Glauben zu Wissen machen. Christus ist nicht gekommen, um das Leid hinwegzunehmen, sondern um es zu durchleiden und zu besiegen. Auch wir werden es im Tod besiegen, wenn wir in seiner Nachfolge gelebt haben. Ein Leben - auch nur ein Tag ohne Gott ist für mich unvorstellbar.

Zur Kirche: Ich gehöre ihr an, weil Jesus Christus sie wollte und gegründet hat. Sie ist eine Kirche der Sünder und ich bin eine von ihnen. Heilig ist sie nur, weil sie letztlich von Christus gehalten wird, der offenbar das Wagnis mit den fehlbaren Menschen eingegangen ist. Nur weil Menschen im Laufe der Jahrhunderte bis heute das Evangelium nicht lebten, ist es deshalb nicht unwahr. Auf jene, die das Evangelium verrieten, kommen tausende, die es leben und trotzdem angegriffen werden.

Gerne werden dabei die mittelalterlichen Missstände angeführt, wo der Aberglaube allgemein eine große Rolle gespielt hat - auch im weltlichen Treiben. Dann kommt man immer wieder auf die Kreuzzüge zurück und weiß letztlich gar nichts über den geschichtlichen Hintergrund. Die Kreuzzüge waren ein Verteidigungskrieg gegen den Islam, der die Hl. Stätten erobern wollte und kein Angriffskrieg.

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