Glaubt ihr an den Gott?

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Das, was du beschreibst, hat relativ wenig mit Gott, sondern eher mit der menschlichen Gesellschaft zu tun.

Und ja, ich teile deine Ansichten in gewissem Maße. Es gibt eindeutig zu viel Armut, Neid, Gier und Selbstgefälligkeit auf der Welt. Aber wenn du du dich selbst einmal ganz offen betrachtest, wie siehst du dich selbst? Bist du gerechter als deine Mitmenschen? Sich selbst zu hinterfragen ist der erste Schritt auf dem Weg, ein bewussteres Leben zu führen. Die Motivation dazu gewinnen manche Menschen unter anderem daraus, dass sie sich mit Spiritualität befassen.

Ich selbst betrachte mich als Agnostiker. Es wird dem Menschen niemals möglich sein, die Existenz oder Nicht-Existenz des Göttlichen zu beweisen. Somit sind sowohl Theologie als auch Atheismus reine Spekulationsmodelle - was nicht heißt, dass Menschen, die diesen Denkrichtungen anhängen, primitiv oder ignorant sind!

Im Gegenteil: ich lese sehr häufig in der Bibel und habe dabei schon manches mal Erfahrungen machen dürfen, die mich ziemlich überrascht haben. Einen Grundsatz der Ethik des Neuen Testamentes, die Bergpredigt, konnte ich sogar in einem ganz konkreten Fall im wahren Leben zur Anwendung bringen. Dadurch konnte ich einen sehr bösen Konflikt mit einem Arbeitskollegen beenden, und heute haben wir ein besseres Verhältnis als je zuvor.

Das ist es, was mich an der Religion fasziniert. Ihre Ethik lässt sich in vielen Fällen in der Realität umsetzen, es ist keineswegs alles nur spirituelles Geblubber, wie manche gern behaupten. Die Frage nach einem "Gott" rückt dabei eher in den Hintergrund. Die "Produkte", die der Gottesglaube der Bibelschreiber vor mitunter 3000 Jahren hervorgebracht hat, faszinieren mich umso mehr.

lord

 Sich selbst zu hinterfragen ist der erste Schritt auf dem Weg, ein bewussteres Leben zu führen.

Ich denke, es würde ein richtiger Schritt in die richtige Richtung sein, wenn damit zunächst alle die anfangen, die diesen Gott verehren und ihm alle möglichen "gute" Taten zuschreiben, sich aber schwer tun, ihn bei dem beschriebenen Elend in die Pflicht zu nehmen!

Einen Grundsatz der Ethik des Neuen Testamentes, die Bergpredigt,

Das ist nicht EIN Grundsatz, sondern sollen mehrere sein. Nichts Originäres aus der Bibel! Die Menschheit wäre gar nicht bis zur Befruchtung der Maria durch den "Heiligen Geist" gekommen, wenn diese "Grundsätze" nicht bis dahin angewandt worden wären!

"Agnostiker"!

Nicht Fisch, nicht Fleisch!

Dieser sagt: "Gott sei Dank, gibt es offensichtlich keinen Gott! Wenn es ihn aber, was Gott verhüte, doch geben sollte, dann Gnade uns Gott!"  :-)

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Hallo Computersohn,

viele denken, das Vorhandensein von Bösem und Leid ließe sich unmöglich mit der Existenz eines liebevollen Gottes vereinbaren. Andere wiederum haben ihren Glauben an Gott aufgegeben, wenn sie selbst einen schweren Schicksalsschlag erlebt haben oder das große Leid anderer beobachtet haben.

Glücklicherweise lässt uns Gott mit der Frage, warum er das Böse zulässt, nicht alleine. In seinem geschriebenen Wort, der Bibel, beschreibt er, wie das Leid entstanden ist und warum es solch fürchterliche Ausmaße angenommen hat. Der Schlüssel zur Antwort liegt in einem der ältesten Bericht der Bibel, im 1. Buch Mose. Dort erfährt man, wie der Keim alles Bösen entstanden ist und warum Gott seine Macht bis heute noch nicht dazu eingesetzt hat, das Leid zu beenden.

Der Bericht über Adam und Eva wird zwar von vielen belächelt und oftmals nur als eine gleichnishafte Erzählung angesehen, doch zeigt die Bibel, dass es sich bei den ersten Menschen um Personen handelte, die tatsächlich gelebt haben. Gott hatte Ihnen nach Ihrer Erschaffung einen denkbar guten Start ins Leben gegeben. Sie missbrauchten jedoch die Gabe Ihres freien Willens dazu, sich von Gott unabhängig zu machen. Doch ihr Wunsch nach mehr Freiheit brachte Sie dazu, die Grenzen, die Gott Ihrem freien Willen gesetzt hatte, zu übertreten. Damit machten Sie sich gewissermaßen zu Feinden Gottes. Obwohl Gott eigentlich das Recht gehabt hätte, gegen Adam und Eva vorzugehen, ließ er sie dennoch am Leben. Wäre es jedoch nicht viel einfacher gewesen, ein neues Menschenpaar zu erschaffen? Warum entschied sich Gott dafür, die beiden trotz Ihrer Rebellion eine Zeit lang am Leben zu lassen?

Das hat mit mehreren wichtigen Streitfragen zu tun, die im Garten Eden aufgeworfen wurden. Eine dieser Fragen lautet: Hat Gott das Recht über die Menschen zu herrschen und ist seine Regierungsweise die richtige? Eine weitere Frage ist die: Würde es den Menschen besser gehen, wenn sie nicht von Gott regiert würden?

Damit diese Fragen ohne jeden Zweifel geklärt werden könnten, gewährte Gott den Menschen die Freiheit, die sie verlangten. Er zwang sie nicht unter seine Herrschaft, sondern räumte Ihnen die Möglichkeit ein, selbst herauszufinden, ob es Ihnen unabhängig von ihm besser gehen würde. Dazu war natürlich genügend Zeit erforderlich. Gott gestattete den Menschen in all den Jahrhunderten seit Ihrer Erschaffung alle möglichen Regierungsformen auszuprobieren. Auch räumte er Ihnen auf allen anderen Gebieten, wie z. B. Wissenschaft, Politik und Medizin die Freiheit ein, eigene Wege zu gehen und verschiedenes auszuprobieren. Diese Freiheit hat jedoch ihren Preis. Da Gott es den Menschen überließ, eigene Entscheidungen zu treffen und das Leben nach eigenem Gutdünken zu gestalten, verschonte er sie auch nicht vor den Konsequenzen ihres Handelns. Wenn wir also das Leid in der heutigen Zeit betrachten, dann ist es zum größten Teil auf das von Gott unabhängige Handeln zurückzuführen.

Wenn man nun Rückblick auf die Menschheitsgeschichte hält, könnte man sich fragen: Hat die von Gott unabhängige Herrschaft des Menschen zu einem besseren Leben geführt, hat sie die Menschen glücklicher gemacht? Die Geschichte zeigt mehr als deutlich, dass die Menschenherrschaft nicht die bessere Wahl war. Bis heute haben es die Menschen nicht geschafft, in Frieden miteinander und in Einklang mit der Natur zu leben. Stattdessen steht heute das Überleben der gesamten Menschheit auf dem Spiel. Keine der zahllosen Regierungsformen, die die Menschen ausprobiert haben, hat zu dauerhaftem Frieden, Gerechtigkeit und Wohlstand geführt. Immer mehr wird die Aussage eines Propheten Gottes bestätigt, der schrieb: "Herr, ich habe erkannt: Das Leben eines Menschen liegt nicht in seiner Hand. Niemand kann seine Schritte nach eigenem Plan lenken." (Jeremia 10:23, Hoffnung für alle) Ebenso zutreffend sind die Worte eines anderen Schreibers der Bibel: "Der Mensch [hat] über den Menschen zu seinem Schaden geherrscht." (Prediger 8:9)

Wir Menschen sind so erschaffen, dass wir unser Leben nicht unabhängig von der Leitung unseres Schöpfers erfolgreich führen können. Das Leid und Elend der heutigen Zeit sind der schlagende Beweis dafür. Auch wenn Gottes Zulassung des Leids sehr schmerzhaft gewesen ist, bringt es dennoch langfristig gesehen einen großen Nutzen. Dadurch, dass Gott die Menschen in der Entfaltung Ihres freien Willens mit all seinen schlechten Folgen nicht behinderte, ist ein Präzedenzfall geschaffen worden, auf den man bis in alle Ewigkeit zurückgreifen kann. Wenn die Streitfragen in Bezug auf die Herrschaft Gottes deutlich geklärt worden sind, wird es in Zukunft nie mehr nötig sein, Rebellion gegen Gott zuzulassen.

Deswegen wird Gott bald über die Menschen, die ihn lieben und anbeten, ungeahnte Segnungen ausschütten. Diese werden u. a. in dem letzten Buch der Bibel, der Offenbarung, wie folgt beschrieben: "Dann hörte ich eine laute Stimme vom Thron her sagen: „Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein. Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen.“ (Offenbarung 21:3, 4).

LG Philipp

Ich bin davon überzeugt, dass das Leid in der Welt Gott sehr betrübt und dass er sich auf keinen Fall darüber lustig macht oder dadurch unterhalten werden will.

Die Bibel beschreibt im 1. Buch Mose, dass die ersten Menschen am Anfang im Garten Eden in quasi paradiesischen Zuständen gelebt haben. Sie hatten aber schon die Freiheit, die wir heute auch haben: Mit oder ohne Gott leben zu wollen. Irgendwann haben sie sich dazu entschieden, ihr eigenes Ding zu machen und ohne Gott leben zu wollen (bzw. sie wollten sein wie Gott). Auch wenn das nicht ganz einfach zu verstehen ist und durchaus viele Fragen bleiben, aber alles Negative und Böse wie Tod, Krankheit, Schmerz, Leid usw. war das Ergebnis dieser Entscheidung und gewollten Trennung von Gott.

Trotzdem hat Gott die Menschen nicht verlassen, obwohl das vielleicht verdient gewesen wäre. Er hat einen Rettungsanker ausgeworfen, dass sie Menschen, die an ihn glauben, wieder zu ihm finden können. Dafür ist Jesus Christus am Kreuz gestorben, dass die, die an ihn glauben und um Vergebung ihrer Sünden bitten, erlöst werden und das ewige Leben geschenkt bekommen. Wenn man überlegt, dass das Leben nach dem Tod ewig und für immer dauert, sind vielleicht die negativen Dinge, die wir hier erleben, nicht mehr ganz so schlimm (wenn natürlich noch schlimm genug). Aber auch hier zwingt Gott wieder niemanden: Jeder kann entscheiden, ob er nach dem Tod bei Gott sein möchte oder nicht...

Zur Frage, warum Gott Leid zulässt, finde ich auch die Argumentation des folgenden Artikelns sehr interessant: http://www.jesus.ch/lebenshilfe/krankheitsbilder/103989-warum_laesst_gott_das_leid_zu.html

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