Wieso gibt es in China keinen Tierschutz?

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11 Antworten

Tierschutz ist gesellschaftlich gesehen eine Luxusaktivität, die sich eine Gesellschaft erst erlaubt und erlauben kann, wenn die Menschen genug zu essen haben und einigermaßen in Rechtssicherheit leben können.
Bis dahin ist Tierschutz eine vereinzelte private Initiative.

Vergleiche - nach dem Weltkrieg (während sowieso) hatten die Leute Mühe, genug zu essen zu kriegen. Wenn sie jemand auf Tierschutz angesprochen hätte, hätten sie nur verständnislos geguckt.

Der Tierschutzgedanke nahm erst so in den 60er bis 70er Jahren zu, als die Freßwelle von der Reisewelle (also Luxusaktivität) abgelöst wurde.

Der beste Tierschutz ist also, die wirtschaftlichen und sozialen Lebensbedingungen in einem Land zu verbessern.

Erst wenn es der Masse der Menschen so gut geht, daß es nicht täglich ums nackte Überleben geht, haben sie Kraft, auch an ihre Mitgeschöpfe zu denken, bzw. Tiere überhaupt als Mitgeschöpfe wahrzunehmen.

Laß die Zeiten hier mal wieder schlechter werden, sollst mal sehn, wie schnell der Tierschutz den Bach runter geht.

PS: China ist groß, sehr groß. Und nicht in ganz China ißt man Hunde und Katzen. Im Süden Chinas und da hauptsächlich in der Provinz Guangdong ißt man alles, was mit dem Rücken nach oben läuft.

Die meisten übrigen Chinesen finden diese Ernährungsgewohnheit genauso seltsam wie wir.

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Natürlich gibt es auch in China Tierschützer, aber eben vereinzelt. Bei uns hat sich ja auch erst in den 70ern das Bewußtsein dafür stärker entwickelt.

In den meisten südeuropäischen Ländern ist der Tierschutzgedanke im Kommen. Wenn ich daran denke, daß ich Anfang der 90er in Istanbul war, als dort große Vergiftungsaktionen stattfanden, dann stträuben sich mir noch die Nackenhaare. Mitten in einem Wohngebiet wurden Hunde, auch Welpen, an ganz kurzen Ketten gehalten, flächendeckend wurde Abends in die Mülltonnen Rattengift verteilt, und wenn Du morgens die Tür aufgemacht hast, lagen Hunde und Katzen tot auf Straßen und Bürgersteigen. Daß da keine Kinder zu Schaden gekommen sind (oder es zumindest nicht publik gemacht wurde), wundert mich heute noch.

Aber "den Tierschutz" gibt es nicht, es kommt immer auf die einzelnen Leute an, die den Gedanken durchsetzen wollen und das manchmal auch unter großen persönlichen Belastungen tun. Tierschutz ist zwar populär, aber nur, wenn er dem Wohl der Politiker und der Futtermittelmafia dient. Und bis sich das in China durchgesetzt hat, wird es dauern. Das ist so, wie mit dem Sack Reis, der dort umfällt.

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ueberall wo menschenrechte mit den fuessen getreten werden, werden tiere auch nicht gut behandelt...

schlimmes tierelend gibt es aber auch ganz dicht neben an..ubele hundewelpenfarmen in belgien und ponische tiermaerkte...geschundene strassenhunde in spanien,italine, bulgarien, rumaenien etc...

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China ist auf dem Weg von einem Schwellen-, hin zu einen Industrieland.

Hier zählt in erster Linie das Wirtschaftswachstum. Aus diesem Grund sind Dinge, wie Tier-, Umwelt,- und Arbeitsschutz (noch) nicht besonders ausgeprägt.

Die Situation ist mit dem Deutschland der 50er und 60er Jahre vergleichbar.

Erst langsam entwickeln sich zumindest in größeren Städte diese Dinge, wobei dies in erster Linie momentan den Umweltschutz betrifft.

Und immerhin essen Chinesen zumindest alle verwertbaren Teile eines Tiers.

Wir "verwerten" ca. 50% eines geschlachteten Tieres zu Dünger, Kraftstoffen und Tierfutter.

Dies auch nur, weil sich damit noch ein bisschen Geld verdienen lässt, nicht weil wir so viel Respekt vor einem Tier haben.

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Das ist nicht ganz richtig. Auch in China gibt es den Tierschutz. Es gibt einige Menschen dort, die sich dafür einsetzen.
Letztes oder vorletztes Jahr wurde eine ganze Hundefarm aufgelöst in Nordkorea. Die Koreaner sind nämlich die Hundefresser, die Chinesen kaum bis gar nicht.
Die Hundefarm war wie eine Schweinefarm. Nur das anstatt Schweinefleisch, Hundefleisch in die Suppe getan wurde. Wobei das eigentlich auch kein Unterschied macht.
Aber die "Hundefarm" wurde aufgelöst. Also tun die da was.

Auch in Spanien, Bulgarien, Griechenland, Rumänien, Irland gibt es Tierschützer. In Rumänien steht sogar das größte Tierheim der Welt. Dort landen die meisten Straßenhunde und werden dann in verschiedene Länder in ein Zuhause vermittelt.
Funktioniert bis jetzt super.

Es gibt überall tierliebe Menschen. Das Problem ist einfach, das es nicht sehr viele Menschen sind. Die meisten vertreten fälschlicher Weise noch immer die Meinung Tiere würden nicht fühlen und denken.
Unabhängig der Tierart.

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Weil sie eine andere Kultur haben.

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Kommentar von marla80
15.03.2016, 21:04

Ich finde, dass derartige Tierquälerei NICHTS mit der Kultur zu tun haben...😉

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Wo es keine Menschenrecht gibt - da wäre ein Tierschutz sicher viel verlangt ... aber du brauchst ja gar nicht so weit zu schauen.

Tierschutz ist selbst in vielen europäischen Nachbarländern wie Spanien, Bulgarien, Griechenland, Rumänien, Irland etc. kaum bis gar nicht vorhanden. Hunde die auf den Straßen leben, totgeschlagen werden, vergast werden, aufgehängt werden ... sprechen eine deutliche Sprache.

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Hallo, das es auch in China Tierschützer gibt hast du ja schon mitbekommen. Es gibt auf der ganzen Welt unendliches Tierleid. 

Ich verstehe nicht warum Menschen zB in Spanien Urlaub machen wo es doch in diesem Land seit ewigen Zeiten Stierkämpfe gibt. Ich weiss das es ein Bestandteil der Kultur ist aber ich kann es nicht nachvollziehen.

Schreibe an die Botschafen und Arbeite im Tierschutz! 

Achte bei der Wahl darauf was die Politiker zu diesen Themen sagen.

Ich Persönlich fahre daher nicht mehr in andere Länder, sondern verbringe meinen Urlaub in Deutschland. Die Menschen denken immer sie können nichts machen aber das ist Falsch. 

Wenn nur ein Jahr lang niemand mehr zB nach Spanien in den Urlaub fährt dann würde der Stierkampf ein Ende finden.

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Kommentar von WDHWDH
25.03.2016, 12:43

Die Länder werden sich kränken!

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Kommentar von dirgis501
19.07.2016, 23:01

super 
Weisefrau kann ich nur sagen, so sehe ich es auch!!!

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In China werden regional schon Hunde gegessen. Prinzipiell ist das erst einmal nichts anderes als in Deutschland ein Schwein zu essen.

Allerdings gibt es dort regional die Tradition, daß ein Tier besser schmeckt, wenn es so viel wie möglich gelitten hat. Dazu existieren wirklich verstörende Videos, wie Hunde lebendig gehäutet werden ( bitte nicht anschauen, wenn du es nicht verarbeiten kannst)

Nebenbei, die humane Tiertötung funktioniert auch in Deutschland nicht wirklich.

Wenn du etwas unternehmen möchtest, dann schau mal bei "Save the pets" und PETA.de rein. Dort kannst du immer wieder Petitionen an Regierungen und Behörden zum Thema Tierquälerei unterschreiben (auch China betreffend) und auf mehreren anderen Wegen aktiv werden.

Wenn du allein an eine Regierung schreibst wird das kaum etwas bewirken.

L.G. Lilly

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Ist das nicht offensichtlich ?

In China gibt es ja noch nichtmals vernünftigen Menschenschutz

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presse.botschaftchina@gmail.com

Vorstehend die E-Mail Adresse der Presseabteilung der chinesischen Botschaft.

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Kommentar von brandon
15.03.2016, 19:42

Gute Idee.🌷

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