Wie würdet ihr reagieren wenn euer Partnerin/Partner euch sagen würde das er früher einmal ein Mann oder Frau war und er sich Operieren hat lassen?

Das Ergebnis basiert auf 57 Abstimmungen

Ich würde trotzdem an der Beziehung festhalten!! 56%
Ich würde sofort weglaufen und mich trennen!! 33%
Andere!! 11%

27 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Ich würde trotzdem an der Beziehung festhalten!!

Das ist jetzt echt interessant, ich habe mich das neulich schon mal gefragt, nachdem wir den (lustigen) Film "Charleys Tante" mit Heinz Rühmann und Walter Giller gesehen hatten!

Aber ich würde ganz ehrlich bei meiner Freundin bleiben, aus verschiedenen Gründen, die jetzt alle zu erklären viel zu weit ausgeholt wäre - und ich will immer für sie da sein weil ich weiß, sie wird es auch für mich sein.

So was ist sehr intim und oft keine Sache, die man gleich zu Anfang anspricht - da gehört viel dazu, teilweise die Angst vor Zurückweisung, dass man sein Glück nciht riskieren will, vor Intoleranz, was auch immer. Ich kenne jemanden (den Vater zweier gleichaltriger Freunde von mir), der sich mit über Ü50 umoperieren ließ, der muss jahrelang furchtbar gelitten haben bis er sich offenbarte. Ich habe auf diese Sache eher locker reagiert, auch wenn man hier immer sehen wird, dass da jemand als Junge geboren wurde und 50 Jahre als Mann lebte. Aber auch für mich als Bekannten der Familie war es anfangs sehr schwer, nicht mehr "den Klaus" zu erleben, den ich schon als Grundschüler gekannt habe, sondern eine Frau, die dem Klaus entfernt ähnlich sah, aber eben keine biologische Frau ist und eine Person, die ich weder als Klaus ansehen kann noch als die Frau, die sie jetzt sein und mit aller Gewalt darstellen wollte. Ich habe das ausgeblendet, weil ich Klaus nett fand und ihn auch als Frau anfangs immer noch schätzte, bis er es übertrieb und sich so aufführte, dass ich mir wie in einer Freakshow vorkam und dachte, da sitzt mir Schlitzies Urenkel gegenüber. Es war echt gruselig zum Schluss, aber das gab sich erst mit den Jahren. Anfangs habe ich eigentlich keinen Unterschied gemacht, ob es "der Klaus" war oder jetzt diese Frau, auch wenn es zunächst nicht einfach war. Aber egal, das muss man nicht vertiefen. Wenn es ihm/ihr gut geht, finde ich das toll und den Schritt dazu bewundere ich.

Es geht in einer Beziehung nicht nur um Sex, sondern auch immer um das Menschliche - im Zweifel sogar eher um das Menschliche als um Sex - so wie wahre Liebe mehr als nur eine Nacht ist. Einen direkten Kinderwunsch haben wir auch nicht - wenn es so wäre, wäre es so und wäre es schön und meine Freundin sicher eine ganz tolle Mam, auf die unsere Kiddies genauso stolz wären wie ich auf sie bin ... und wenn nicht, dann geht das Leben trotzdem weiter. Schatzele würde Schatzele bleiben, egal was auch immer gewesen sein sollte (ich weiß aber, dass sie schon als Mädchen geboren worden ist).

Ich würde trotzdem an der Beziehung festhalten!!

Hallo poppedelfoppe!

Zunächst macht es einen großen Unterschied, ob ich die Person / Frau erst 1 Tag kennen oder länger. Nach kurzer Zeit gibt es noch keine echte Bindung da ist dann auch eine Trennung möglich / wahrscheinlich

Aber bin ich mit einer Frau wirklich glücklich, so ist das Vorher nicht mehr wichtig

Späte Geständnisse können dann zwar irritieren aber die Beziehung nicht zerstören

Es sei denn, es handelt sich um für mich nicht akzeptable Verbrechen

Ich wünsche Dir eine schöne und Stress arme Woche.

Ich würde zunächst das Vertrauensverhältnis zwischen uns infragestellen, da das schon etwas recht "großes" ist, was man meiner Ansicht vor Beginn einer ernsthaften Beziehung unbedingt thematisieren sollte. Insbesondere, da das Ganze das Thema Familiengründung und Lebensplanung durchaus auf den Kopf stellt. Beide Dinge würde ich im Übrigen auch schon vor Beginn einer Beziehung thematisieren.

Aufgrund der Familienplaung würde ich mich womöglich auch nach dieser Information recht bald von der Person trennen, es sei denn es ergäbe sich doch noch irgendwie eine gemeinsame Perspektive.

Andere!!

Als ob man das verheimlichen könnte, sobald man intim wird. Das ist doch völlig abwegig. Insofern könnte das niemals passieren.

Wenn mir jemand beim Kennenlernen mitteilt, dass er FtM ist, würd ich eine Beziehung vermutlich ablehnen. Nicht, weil ich damit an sich ein Problem habe, sondern weil ich gern die Chance auf leibliche Kinder haben möchte. Und solang noch keine tieferen Gefühle da sind, würd ich vermutlich den "einfachen" Weg bevorzugen und mit der Person nur eine Freundschaft führen. Wenn Kinder irgendwann mal kein Thema mehr sind, wäre ich durchaus dafür offen.

Andere!!

Das muß nicht gesagt werden. Ich denke, das merkt man spätestens beim 1. Akt. Keine OP kann ein originales, geschlechtliches "Gegenstück" zaubern. Kann ich mir nicht vorstellen. Irgendwas würde immer für den Partner Fremdartig wirken. Allein der Kinderwunsch wäre beidseitig nicht erfüllbar.

Genau das. Ich mein, eine Penispumpe ist nun nur schwer zu verstecken, und das Ergebnis einer geschlechtsangleichenden OP in beiden Richtungen sieht nie "echt" aus. Ich bin immer wieder etwas überrascht von diesen Fragen...

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