Wie viel Trauer um eine Katze ist normal?

14 Antworten

Hallo liebe LayDia,

zunächst möchte ich Dir mein Beileid aussprechen...

Und nun stelle ich Dir eine Gegenfrage:

Was ist NORMAL? - Das was andere Menschen als normal ansehen? Oder das, was DU als normal ansiehst oder oder oder?

Meine Katze musste ich schweren Herzens :`( vor 5 Jahren und 2 Monaten über die Regenbogenbrücke gehen lassen. Glaub mir, ich habe mit meiner Trauer um mein Samtpfötchen noch immer nicht abgeschlossen....ich weiß auch nicht, wie da raus kommen.

Vor 5 Jahren wurde mir gesagt, dass die Trauer NACH 8 Wochen vorbei wäre...eine Person, von der ich mich längst distanziert habe, wusste das GAAAAAAAAAAAANZ genau. Ich konnts nicht glauben! Und natürlich hat sich das auch nicht bewahrheitet.

Irgendwer schlug recht schnell vor, ich solle sozusagen "das Erbe" meiner Mieze an ne neue Mieze weitergeben, sie hätte es sicher so gewollt. Ja, ich denke schon, dass meine Katze nicht gewollt hätte, dass ich sooooooooo traurig bin, doch ich wusste einfach, dass es mit ner "neuen" Katze nicht getan ist. Man kann ja auch nicht einen durch Tod verlorenen Menschen einfach so "austauschen".

Meine Samtpfote war was ganz Besonderes. Sie passte auf mich auf, sie war mein Schatten, lief in der Whg. immer hinter mir her, sie warnte mich vor bösen Menschen (z.B. klingelte es mal an der Tür und sie knurrte und bekam nen dicken Schwanz, da wusste ich, ich darf nicht aufmachen, was sich im Nachhinein als richtige Entscheidung herausstellte) usw. usf.

Vor knapp 2 Monaten war ihr 5.Todestag...es war schlimm.

Um dieses Tier trauere ich mehr als um Menschen, habe schon viele in meinem Leben verloren...Weil Katzen EHRLICH sind, die Menschen, die ich verloren habe, waren es nicht, die waren FALSCH...

Vor 5 Jahren hatte ich niemanden, der meine Trauer verstand (heute spreche ich schon gar nicht mehr drüber (weil es heute schon gar keiner verstehen würde, trauere aber noch so sehr). So habe ich viel geschrieben, an meine Katze täglich. Das ging sehr lange so, heute schreibe ich ihr auch noch, nur nicht mehr täglich, aber ich denke fast ständig an sie.

Ich konnte auch die ersten 2 Jahre keine Fotos von ihr anschauen. Inzwischen habe ich ein paar wenige Fotos hier stehen oder hängen und mein Lieblingsfoto als Desktophintergrund, so sehe ich sie immer....manchmal spreche ich noch mit ihr (sie hatte immer was zu "sagen" bzw. zu "maunzen" und ich reagierte, antwortete, sie war sehr "schwatzhaft" und wenn ich nicht "antwortete" wurde sie ungnädig.).

Faszit: An so einem Tier kann frau schon sehr hängen, manchmal denke ich, es wäre besser gewesen, ich hätte sie nicht im Alter von 12 Wochen geholt, dann wäre mir diese lange schlimme Trauer erspart geblieben (ich denke meine Trauer endet nie), aber dann hätte ich  auch die 11 Jahre und 9 Monate mit ihr nicht gehabt :`(...Und die Zeit mit ihr war die schönste Zeit in meinem Leben.

Tipp: Vielleicht magst Du auch ab und zu Deine Gedanken, die Du an Deine Katze hast, zu Papier bringen, so wie ich es noch heute mache.

Vielleicht hast Du auch Menschen, die Dich in Deiner Trauer begleiten, ich hatte und habe leider keine. Ich denke, es hätte mir geholfen und würde mir helfen. Dir würde das sicher helfen.

Ich freue mich an jeder Katze, die ich draußen treffe, eine kommt regelmäßig, wenn sie mich sieht und ich spiele ein wenig mit ihr und gebe ihr ein Leckerli (kenne auch ihr Frauchen, sie wohnt 3 Häuser weiter). Doch ich bin für eine EIGENE Katze (noch immer) nicht bereit :(

Alles Gute für Dich :)

Liebe Grüße :)

Hallo, LayDia.

Herzliches Beileid zuerst und dann ein sinngemäß wieder gegebener Text, den ich mal las, in eigener Fassung:

Lieber Mensch, hiermit mache ich mein Testament.

Bitte vergiss mich nicht, verhärte doch aber dein Herz nicht gegen einen neuen Freund, wenn du ihn triffst:

Ihm vererbe ich mein Körbchen, meine Kuscheldecke und mein Essgeschirr.

Deine Liebe kannst jedoch nur du ihm geben, schnurrr...

Ich werde auch nie vergessen, wie meine Sirikit am Tage, an dem ihre Schwester Smilla starb, mir wirklich beide Vorderpfoten in die Hand legte, stumm sagend: Halt mich!, ehe sie Tage lang noch suchte und hoffte, Smilla doch noch irgendwo zu finden.

Mitfühlende Grüsse.

Pauschal kann man das nicht sagen, es kommt natürlich auf den Menschen an der trauert.

Eins ist dir ja schon einmal bewußt, daß das Leben weiter gehen muß.

Wenn die Trauer um deinen Kater nicht dein ganzes Leben beherrscht und du trotzdem etwas unternimmst, dich mit Freunden triffst, deiner Arbeit/Schule vernünftig nachgehst, dann ist es auch in Ordnung lange zu trauern.

Nimm dir ruhig jeden Tag etwas Zeit dafür. Es kommt wirklich von allein, daß es nicht mehr so weh tut. Später denkst du dann ehr an die schönen Momente mit dem Kater, anstatt zu weinen.

Alles Gute für dich

Lilly

Probleme mit dem schlafen nach dem Tod meines Opas?

Mein Opa ist jetzt seit 3 Monaten Tod am Anfang war der Schmerz sehr groß aber dann ging das Leben ja ganz normal weiter aber seit ein paar Tagen muss ich wieder ständig an ihn denken und schlafe auch wieder so gut wie nicht mehr und muss auch weinen wenn ich dann alleine in meinem Zimmer bin. Weiß vielleicht jemand was ich da machen könnte oder woran das liegt, dass die Trauer jetzt wieder kommt?
Ps: bin 14/w

...zur Frage

Wie mit Trauer umgehen, Katze ist gestorben?

Hey Leute, Mein geliebter Kater musste heute mittag eingeschläfert werden. Er war genau 19 Jahre und 11 Monate alt. In einem Monat, am 22. April wäre er 20 geworden, doch leider war er sehr krank. Ich weiß ja auch, dass es das beste für ihn ist. Jetzt muss er nicht mehr leiden. Doch meine Trauer kann ich nicht in Worte fassen. Keine Worte können den Schmerz, den Verlust in meiner Seele beschreiben. Ich bin selbst erst 17 Jahre alt und habe mehr als mein halbes Leben mit diesem Kater an meiner Seite verbracht. Er war mein bester Freund, er hörte mir immer zu, und konnte mich auch ohne Worte treffen. Ich habe ihn geliebt wie nichts anderes auf dieser Welt. Ich liebe ihn auch immer noch. Ich will ihn streicheln, sein weiches Fell berühren, seine feuchte Nase soll meine Hand stupsen. Aber das geht nicht mehr. Er ist nicht mehr da. Ich fühle mich, als hätte es mir den Boden unter den Füßen weg gezogen, ich bin nicht in der Lage irgendetwas zu tun. Es ist der schlimmste Tag meines Lebens. Mir ist so übel, schlecht, und schwindelig zugleich. Ich weiß nicht wie es weiter gehen soll. Was kann ich tun? Viele Grüße und Danke für eure Hilfe..

...zur Frage

Übelkeit nach Tod des Hundes

Vor genau 1 Woche wurde mein geliebter Schatz nach 15 gemeinsamen Jahren eingeschläfert. Er hatte starke Arthrose, litt hin u. wieder unter eleptischen Anfällen, wie letzten Sonntag. Seit dem ist mir ununterbrochen schlecht. Ich habe die ganzen Tage über geweint. Hatte starke Stimmungsschwankungen, von der Gleichgültigkeit zur Trauer. Als mein Paul eingeschlafen ist, habe ich sogar ein Gefühl der Erleichterung gespürt. Jetzt geht es langsam. Es ist sogar gestern ein Hund aus Rumänien aus einer Tötungsstation wieder bei uns eingezogen, weil ein Leben ohne Hund unvorstellbar ist. Aber trotzdem vermisse ich meinen Schatz so sehr. Das ganze Leben hat sich um ihn gedreht.

Denkt ihr, dass die Übelkeit von der Psyche kommt? Ist es "normal", dass man sich nach dem Tod des Hundes so fühlt? Ich meine, ich habe 4 Tage geheult und jetzt geht es wieder. Kann ich so schnell mit der Trauerverarbeitung anfangen? :(

...zur Frage

Habe seid 5 Jahren nicht mehr geweint ist das normal gut oder schlecht?

Hey wie schon gesagt habe seid 5 Jahren grob nicht mehr geweint ... Ist das normal? Bin 18 männlich... Hatte durchaus schwere Verletzungen und auch situationen der Trauer aber geweint habe ich nie... Schmerz bringt mich nicht zum weinen und Trauer irgendwie auch nicht ist das normal gut oder sogar schlecht? Thx :)

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?