Wie viel kWh benötigt man um 1 cbm auf 60° zu erhitzen - Nebenkostenabrechnung falsch?

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Hinsichtlich des Gesamtwärmebedarfs kann die Schwankungsbreite durchaus sein, da 2014 ein äußerst mildes Wärmejahr gewesen ist.

Beim Anteil der GWWB muss ich erst einmal hinterfragen, wie in den 3 Jahren die kWh für die GWWB ermittelt wurden.

Messung mit physikalischer Wärmemessung oder Berechnung oder mal so und mal so?

Ist die WW-Bereitung zentral oder dezentral? Der Bezug kWh/m³ für das gesamte Objekt oder nur dem Wohnbereich?

Bei Berechnung bringen die theoretischen Werte nichts, da es in der Heizkostenverordnung eine anzuwendende Formel gibt.

Gibte es Unterschiede in den Abrechnungsjahren bei der Einstellung der GWWB im Hinblick der Legionellenproblematik?

Günter

Die Wärme die in den Boiler (und in die einzelnen Wohnungen) geht wird seit jeher mit einem Wärmemengen Zähler erfasst.


Zentrale Warmwasserbereitung ohne Zirkulation. Der Bezug kWh/m3 ist bezogen auf die ganze Liegenschaft.


Der Boiler wird 24/365 mit 70° Vorlauftemperatur beheizt. (+/- 5° Brennerhyhsterese)


was heißt GWWB?

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@hundeliebhaber5

GWWB = Gebrauchswarmwasserbereitung.

Dass die Leute das Nichtvorhandensin einer Zirkulation akzeptieren, ist verwunderlich.

Hm - wie wurden die m³ Warmwsser gesamt meßtechnisch ermittelt?

Es ist ungewöhnlich, dass das Volumen den Trinkwassers zentral erfaßt wird.

Wo genau ist der oder sind diese zusätzlichen Zähler im Trinkwasserkreislauf eingebaut?

Oder ist das die Anzeige in m³ am Wärmezähler für die GWWB?

Günter

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@GuenterLeipzig

Die m3 Warmwasser kann ich aus der Nebenkosten Abrechnung entnehmen. Da steht Gesamt Kosten/ Einheiten und dann meine Kosten/ Einheiten am gesamten Verbrauch. Jede Wohnung hat einen Warm und Kalt Wasser Zähler.

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@hundeliebhaber5

Also wenn ich das richtig verstehe, ist das die Summe aller Warmwasserzähler in den Wohnbereichen.

Es sollte geprüft werden, ob evtl. ein oder mehrere WW-Zähler defekt sind. Das muss nicht Deiner sein!

Dabei setze ich voraus, dass weder Anfang noch Ende 2014 Daten diesen Zählern fehlerhaft ermittelt wurden (auch eine beliebte Fehlerquelle, die dann bei der Abrechnung zu Verwerfunegn führen kann).

Günter

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@GuenterLeipzig

Die Zähler werden alle 4 Jahre (warm) und alle 5 Jahre (kalt) getauscht. Da kommt die Messfirma und macht das, da brauchen wir uns nicht kümmern, irgendwann melden die sich und tauschen die Zähler aus. Die sind sehr zuverlässig. Ich gehe davon aus, dass die Wärmezähler falsch abgelesen wurden, denn die wurden in Sommer 2014 gewechselt... Den vom Boiler (und noch 4 haben se vergessen) das habe ich reklamiert und dann 4 Wochen später wurden auch diese 5 WMZ´s erneuert. Ich weiß auch nicht warum die nicht alle 15 WMZ`s im Haus auf einmal erneuert haben...

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@hundeliebhaber5

Ob der Ablesefehler des Wärmezählers zum Jahresende 2014 evtl. stattfand, kannst Du unter Umständen noch an der evtl. vorhandenen Stichtagsfunktion checken.

Dazu müßte man den Wärmezählertyp wissen (Foto tut es auch), um checken zu können, ob Gerät Stichtagsfunktion hat.

Ältere Werte sind im Regelfall nicht abrufbar.

Günter

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@GuenterLeipzig

Die Zähler haben diese Funktion. Nur was bringt es, wenn der alte Zähler des Boiler falsch abgelesen wurde. Jetzt ist es rum mit der Abrechnung von 2014. War gestern im Keller und habe mir alle Verbräuche aufgeschrieben. Wenn jetzt im Sommer die Abrechnung kommt, kann ich nachprüfen. Die Zähler speichern nur die letzten 13 Monatswerte.

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@hundeliebhaber5

Alles klar, wenn der Fehler beim alten Zähler passierte, sind die Eulen verflogen, das stimmt.

Ja den Zähler kenne ich auch recht gut, ist an und für sich recht zuverlässig und hat geringe Ausfallrate.

Lediglich die Messgenauigkeit, hat im letzten AGFW-Test noch leichte Defizite.

Dieses Produkt wird allerdings zwischenzeitlich nicht mehr produziert. Alternativ hat Itron = Allmess ein Ultraschall-Nachfolgezähler auf den Markt gebracht.

Alles Gute im Neuen Jahr.

Günter

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Brennstoffverbrauch der zentralen Warmwasserversorgungsanlage.

nach § 9 Abs.(2) Heizkostenverordnung

B=2,5 *V * (tw -10°) /hu hier ist V das Wasservolumen in m^3 und tw ist die gemessene oder geschätzte mittlere Wassertemperatur

in diesen Fall B= 2,5 * 1m^3 * (60° - 10°) /10,5 KWh/m^3 =11,9 m^3

1 m^3 hat die Energie von 10,5 KWh ergibt 11,9 m^3 * 10,9 KWh/m^3=125 KWh

Energiegehalt Erdgas H hu=10,5 KWh/m^3

 Erdgas L hu= 9 KWh/m^3

Stadtgas hu=4,5 KWh/m^3

Quelle : "Mietrecht" Beck Texte im dtv 40.Aufl. 2005

Stellungnahme : Die Temperatur von 60° ist für Warmwasser hoch angesetzt . Körpertemperatur ist 36° (lauwarm) .Eine Temperatur ab 50° würde Schmerzen verursachen.

In der Formel sind die gesetztlich zugelassenen Verluste enthalten und sind gegenüber einer normalen Rechnung hoch angesetzt

Beispiel : tw=40° B=2,5 *1m^3 * (40°-10°)/10,5 KWh/m^3=7,143 m^3

entspricht 7,143 m^3 *10,5 KWh=75 KWh

Dies ist fast doppelt so hoch ,wie bei einer Rechnung nach den Physik-formelbuch ,wo ich noch mit 10 % Verlusten gerechnet habe.

TIPP : Versuch mal die Temperatur von 60° Celsius auf 40° Celsius zu senken.60° Temperatur für Duschwasser ist zu hoch.

Die spezifische Wärmekapazität von Wasser ist c=4,19 KJ /Kg (Kilojoule pro kilogramm)

Man benötigt eine Energie von 4,19 KJ um 1 Kg Wasser um 1° Celsius zu erwärmen.

Beispiel : 100 Kg Wasser sollen von 10° Celsius auf 40° Celsius erwärmt werden.Wieviel Energie wird auf jeden Fall benötigt (Verluste werden vernachlässigt)

Q= m * c * (t2 -t1) = 100 Kg * 4,19 KJ/Kg * (40° - 10°)=12570 KJ

Bei einen Energiepreis von 10 Cent pro KWh wären das 

1 KWh =3600 KJ siehe Physik-Formelbuch,kann man privat im Buchladen bekommen

12570 KJ/3600 KJ =3,49 ergibt Kosten von 3,49 * 10 Cent =34,9 Cent

HINWEIS : Bei der Angabe 73 KWh /m^3 fehlt die Gradzahl ,um wieviel das Wasser nun erwärmt wurde !!

1m^3 Wasser sind 1000 Kg

Q=m *c *(t2-t1)=1000 Kg * 4,19 KJ/kg * (40°-10°)=125700 KJ

125700 KJ/3600 KJ=34,9 KW

FAZIT : Wenn es sich hier um Duschwasser handelt,dass nur um 30° von 10° auf 40° erwärmt wurde,dann ist das sehr viel !!.

Berücksichtigt man noch 10 % für die Verluste der Heizungsanlage,dann wären das immer noch unter 40 KWh/m^3

Forsch doch mal nach,um wieviel das Wasser eigentlich erwärmt wird,wofür ihr eigentlich zahlt !!   

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