Wie spricht man "Eugene" auf Englisch aus?

10 Antworten

Es ist halt einfach nicht möglich, Laute, die es im Deutschen nicht gibt, mit unseren Buchstaben so darzustellen, dass der Laut wirklich beschrieben wird.

Das "dsch", was manche angegeben haben, kommt auch nicht hin, weil es ein stimmhaftes "sch" im Deutschen nicht gibt, außer in manchen Gegenden Hessens, wo Wörter wie "Wäsche", "Tasche", "Lasche", "Flasche" mit stimmhaftem "sch" gesprochen werden. Der sch-Laut entspricht etwa dem russischen "ж" und davor steht ein anlautendes "d". Wir hatten erst kürzlich eine Frage, bei der es um genau diesen Laut ging.

Das "g" in Eugene steht für denselben Laut wie das "j" in "job". Dummerweise sprechen aber sehr viele Deutschsprachige das Wort "job" wie "chop" aus (gleich 2 falsche Laute). Deshalb funktioniert diese Beispiel wahrscheinlich auch nicht. Mach was dran.

Dafür gibt es eine Lautschrift, die man sich installieren kann.

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@Sylboy

Bleibt die Frage, wie viele hier diese Lautschrift verstehen. Das ist nämlich auch nicht ganz einfach und muss erlernt werden.

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@lesuab

Ist aber Bestandteil des Englischunterrichts.

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@Sylboy

Ich hab's bei andere Gelegenheit versucht, es kam nicht an, wurde nicht vestanden.

Normalerweise braucht man aber keine Lautschrift zu installieren, um sie dann umständlich und möglicherweise fehlerhaft hier hineinzustellen. Pons bietet Lautschrift an, oft sogar US und UK gesondert - nur natürlich keine Namen.

Ersatzweise zur Demonstration: "eugenic [ju:ˈʤenɪk]"

Quelle Pons: http://de.pons.eu/dict/search/results/?l=deen&q=eugenic

Nach Eingabe des Wortes (copy/paste), four mouse clicks away!

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@lesuab

Das stimmt, die Installation der Lautschrift ist nur dann sinnvoll, wenn man sie, so wie ich z.B., zu Schulungszwecken benötigt.

Inzwischen kann man die Aussprache in vielen guten Wörterbüchern einfach nachschlagen und sich oft online auch vorsprechen lassen. So bietet das amerikanische Standardwörterbuch eine perfekte Lautung an. Babylon zum Beispiel ermöglicht die beliebige Einstellung mit weiblicher oder männlicher Stimme bzw. phonetische Unterschiede inerhalb einer Region.

Und wenn man sie nicht beherrscht, dann macht man es so wie John Kennedy, der sich den Satz "Ich bin ein Berliner" in einem umständlichen Lautdarstellungsversuch unter den Originalsatz geschrieben hat. Ich konnte mich seinerzeit in Harvard am Originaldkument, das dort ausgestellt ist, überzeugen. - Das sah dann ungefähr so aus wie das, was manche hier mitunter einstellen.

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Juhdschien. Weiches "d", kein hartes "t" in der Ausprache. Wie bei "Jeans".

Nur sprechen die meisten Leute hier im Lande das Wort "Jeans" wie [tʃɪ:ns] aus, die richtige Aussprache wäre aber [ʤi:nz]. Verstehst du, was ich meine?

Deshalb wird uns der Vergleich wohl auch nicht weiterhelfen.

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das g tönt wie ein tsch jutschin, spricht man es aus

[ju:dzi:n]

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