Wie schafft man 13 Punkte im Geschichte LK?

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4 Antworten

Ein paar Tipps:

- Sei sicher, dass du die Frage verstanden hast. Alle Aufgaben enthalten laut EPAs (Einheitliche Prüfungsanforderungen) mindestens einen Operator, ein Verb, das angibt, was zu tun ist. Reproduktion ist geforderdert bei nennen oder wiedergeben, erklären oder erläutern entsprechen dem Bereich Transfer und fordern grundlegende Einsichten, die auf das Thema angewendet werden, erörtern oder beurteilen sind die höchste Stufe und fordern eine Pro- und Contra-Beleuchtung und zusätzlich die eigene Meinung. Die wird gern vergessen, die Struktur ist für diese dritte Operator-gruppe also: Dafür sprechen ...., dagegen spricht aber, das.... Meine persönliche Meinung dazu ist...

- In der Regel stehen immer die erreichbaren Punkte da. Die machen klar, was man hier schreiben sollte.

Erklären Sie, warum das
nationalsozialistische Regime 1933 und auch in den Jahren danach bei der
Mehrzahl der Deutschen auf Zustimmung stieß.

Die Aufgabe gibt 8 Punkte, 4 für 1933, 4 für danach. Dann müssen also 4 Punkte kommen, warum die Deutschen 1933 Hitler gewählt haben (z.B. Lage nach WWsKrise 1929, Enttäuschung nach instabilen Regierungen, Persönlichkeit Hs/Reden, Hs Versprechungen zur Außenpolitik/Versailles, ...) und 4 Punkte, die die Zeit nach 1933 betreffen, z.B. Begeisterung der Jugend/Jugendorganisationen, KdF, Arbeitsplätze Rüstungsindustrie, Umsetzung Versprechen Außenpolitik. Diese Punkte müssen natürlich mit Wissen unterfüttert und ausgeführt werden. Zu 1933 würde ich von einem Einser-Schüler gern noch lesen, dass die NSDAP nie die absolute Mehrheit erlangt hat und warum.

- Quelleninterpretation: Ist immer gleich aufgebaut - erst die Textbeschreibung, also die harten Fakten, wer redet was, Umstände, Inhaltsangabe. Dann wird der Inhalt auf die Situation übertragen: Was ist gemeint? Zwischentöne? Welches historische Ereignis wird konkret angesprochen? Und dann kommt noch die persönliche Beurteilung (s.o.). Eigentlich genau wie eine Karikatur. Die Struktur muss man einmal lernen und dann stets exakt abarbeiten. Schwer ist das eigentlich nicht.

Insofern: Es ist eigentlich nicht so schwer - man braucht die Struktur der Aufgaben, man muss die Fragestellung verstehen und auch noch ein wenig Wissen. So schwer ist das nicht.

Viel Erfolg.

Spätestens in der Kollegstufe muss man realisieren, dass Geschichte kein Fach zum Auswendiglernen, sondern zum Verstehen ist.

Lern nicht nur die nüchternen Zahlen und Fakten, sondern arbeite daran, die Zusammenhänge zu verstehen, die Ursachen und Konsequenzen von Ereignissen.

Ich bin auch Geschichte LK und stehe immer zwischen 10 und 13. Mir bringt es immer nicht viel, mit vor einer Arbeit nur die Daten usw. anzugucken. Stattdessen schaue ich mir auf youtube immer kurze Dokumentationen und Zusammenfassugen an, wo auch die ganzen Zusammenhänge super erklärt sind, da gibt es so viele tolle Videos! Und danach lese ich mir meistens im Internet noch ein paar Texte dazu durch

Hatte zwar nur PK, aber hab mich von 4 auf 12 Punkte in den Klausuren gemausert und in der mündlichen hatte ich dann 14. Einfach gut auf das Thema vorbereiten und einlesen.. Und wichtig ist natürlich, dich viel zu melden im Unterricht, dann kannst du deine schlechte Klausur ausgleichen.

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