Wie oft werdet Ihr von eurer Mutter gelobt?

35 Antworten

Hier wird meist Lob und Anerkennung gleichgesetzt, es ist aber nicht das Gleiche. Lob ist wie Tadel ein Manipulationsmittel, mit dem Kinder in eine bestimmte Richtung gedrängt werden. Wenn getadelt wird (was leider als normal angesehen wird), geht es Kindern natürlich besser, wenn sie zum Ausgleich auch Lob bekommen.

Aber eigentlich brauchen sie von ihrer Umgebung Anerkennung, dh annehmendes Erkennen. Sie brauchen Menschen um sich, aus deren Haltung und Verhalten sie spüren können, dass sie erkannt, angenommen und beachtet werden. Wenn sie das haben, brauchen sie kein direktes Lob in Worten, dann kennen sie selber ihren Wert.

 

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Ja - so sehe ich das auch. 

Loben verhindert eher, dass die Kinder ihren Wert kennen bzw. lässt dieses Wissen schrumpfen, bis sie ständig eine "lobende" Rückmeldung benötigen.

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Hallo Elvis,

seit einiger Zeit bemühen sich einige User von GF, die mutwilligen oder unbedachten Löschereien als nicht tragbar zu formulieren :

http://www.gutefrage.net/forum/thread/577462/aenderung-der-richtlinien/16

Da du ja nicht einfach nur genervt oder stinksauer warst wie die meisten anderen, denen das immer wieder passiert, sondern du ja richtig tief betroffen warst, wäre es gut, wenn du deine Erfahrung in dem Thread oben auch beschreiben würdest.

Der Support ist inzwischen bereit uns ernst zu nehmen und über eine Lösung nachzudenken. Dabei ist es wichtig, wenn sie verstehen, dass die Betreiber einer Ratgeber-Seite auch eine Verantwortung haben, es einfach ein Unding ist, Fragen zu echten Problemen einfach abzuwürgen !

JEDE Meinung zu dem Thema ist nach wie vor wichtig !!!

Kann ich mich nicht so daran erinnern.

Ich lobe und bestrafe (Gegenteil von loben) nicht. Denn beides sind manipulativ im Umgang mit meinem Kind.

Ich sage lieber, dass ich mich über etwas freue. Aber ein "du bist ja brav, dass du das und das gemacht hast." oder "ach, was ein supertolles Bild".

In Erziehungsratgebern wird gerne hingestellt, wie wichtig Lob doch sei. Dabei führt es nur dazu, dass Kinder und später Erwachsene ständig (und für alles) eine Rückmeldung benötigen, wie ihre Leistung (nur darum geht es) ist.

Am schlimmsten finde ich es, wenn Kinder für Dinge gelobt werden, die vollkommen natürlich sind: die ersten Schritte, die Blase sowie den Schließmuskel kontrollieren können, alleine ein- und durchschlafen können usw.

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