Wie lassen sich diese Jesus Zitate interpretieren?

8 Antworten

"Denkt nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert."

Dieser Vers bedeutet im Kontext, dass es um seines Namens Willen zu Trennungen innerhalb der Familie kommt. Wenn du den Vers innerhalb des Kontextes liest, wirst du das so erkennen können:

Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen sei, Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert! Denn ich bin gekommen, den Menschen zu entzweien mit seinem Vater und die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter; und die Feinde des Menschen werden seine eigenen Hausgenossen sein. Matthäus 10:34‭-‬36 SCH2000

Wenn du heute z.b. an muslimische Familien denkst, wo sich ein Muslim zu Jesus Christus bekehrt, dann hat das häufig zur Folge, dass diese Person von der Familie ausgestoßen und für tot erklärt wird. Nicht selten droht dieser Person sogar der Tod/die Ermordung.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Gebet, Bibel lesen, Gemeinde, lebendige Beziehung mit Gott

Sollte er das wirklich im Sinne von entzweien gemeint haben, ist es aber ganz schon spaltend, wo er doch vereinen wollte. Der Text ist aber nicht in Gänze zitiert.

Er geht weiter: ... wer Vater und Mutter .,.. mehr liebt, als mich (damit ist seine Liebe gemeint, die viel mehr ist, als nur die Liebe zu Familienangehörigen, denn sie ist auch auf die Menschen außerhalb einer Gemeinschaft gemeint), der ist meiner nicht wert. Damit schließt er nicht aus, dass die Familie geliebt werde. Wer aber nur diese eingeengte Liebe kennt und bevorzugt - der wird natürlich nicht seine Feinde lieben. Wohlgemerkt, die Liebe, die Jesus meint ist vielleicht eine "Höhere"; sie schließt aber selbstverständlich die Familie mit ein. Insofern ist ein Verlassen der Familie zugunsten von einer erweiterten Liebe paradox und irreführend.

1
@Goldlaub
 (damit ist seine Liebe gemeint, die viel mehr ist, als nur die Liebe zu Familienangehörigen, denn sie ist auch auf die Menschen außerhalb einer Gemeinschaft gemeint),

Richtig.

Insofern ist ein Verlassen der Familie zugunsten von einer erweiterten Liebe paradox und irreführend.

Das stimmt. Es geht jedoch nicht darum, dass man die Familie zugunsten einer "erweiterten Liebe" verlässt, sondern das man um des Namens Jesu willen von der Familie verstoßen wird und ihnen zum Feind wird. Ein gutes aktuelles Beispiel ist das von mir erwähnte Beispiel mit den muslimischen Familien, wo jemand, der sich zum Glauben an Jesus bekehrt, mit Verstoßung aus der Familie rechnen muss. Nicht selten sogar um sein Leben bangen muss.

0
@xxScarface1990

Das ist meiner Ansicht nach kein gutes Beispiel! Denn es geht um Liebe, nicht um Jesus. Liebe ist nicht religiös. Es gibt keine christliche, muslimische, jüdische , hinduistische Liebe. Wenn Jesus von Liebe erfüllt war, ist damit gemeint, dass man die lieben soll, nicht ihn. Denn er ist nicht von seiner Liebe erfüllt, sondern - wenn du so willst - von einer nicht eigenen; von Gottes Liebe.

0
@Goldlaub
Sollte er das wirklich im Sinne von entzweien gemeint haben

Es könnte auch mit dem vborhergehenden zusammenhängen. Lies mal ab Mt 10,16 ...

0
@Goldlaub
Wenn Jesus von Liebe erfüllt war, ist damit gemeint, dass man die lieben soll, nicht ihn.

Jesus lehrte, dass man Gott (ihn selbst) UND seine Nächsten lieben sollte. Er lehrte uns, dass wir in seinem Namen beten sollen, sein Evangelium verkündigen sollen und dass er unser Herr ist.

Denn es geht um Liebe, nicht um Jesus

Es geht um Liebe, aber die Liebe kommt von Jesus:

"Und wir haben die Liebe erkannt und geglaubt, die Gott zu uns hat. Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm. " 1. Johannes 4:16 SCH2000

Jesus selbst ist Gott:

"Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Verständnis gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben." 1. Johannes 5:20 SCH2000

0
Man kennt ja Jesus sonst als eine friedfertige Person, die Nächstenliebe und feindesliebe predigt und sich vor allem den leidenden der Gesellschaft zuwendet.

Joar, ein durchaus einseitiges Bild. Er konnte auch anders.

"Denkt nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert."

Wenn man danach weiterliest, kann man besser verstehen was er meint. Denn die ersten Generationen von Christen mussten viele Verfolgungen und Hinrichtungen erleben, teils verraten durch die eigene Familie. Darum geht es im Abschnitt Mt 10,16-39 aus dem auch dein Zitat ist.

"Ich bin gekommen, um auf der Erde ein Feuer zu entfachen. Wie froh wäre ich, es würde schon brennen!"

Feuer hat in der Bibel mehrere Bedeutungen. Neben der physischen Kraft zu vernichten, steht es in der Bibel oft auch für göttliches oder heiliges (zB der Heilige Geist in Form von kleinen Flammen an Pfingsten). Hier ist kein vernichtendes Feuer gemeint, sondern das heilige Feuer des Geistes Gottes.

Im Walvoord-Bibelkommentar findet sich zu Matthäus 10,34-39:

"Jesus sagte, er sei diesmal nicht gekommen, Frieden auf die Erde zu bringen, sondern das Schwert, das entzweit und trennt. Eine Folge seines Kommens werde sein, dass sich Kinder gegen ihre Eltern auflehnen und seine eigenen Hausgenossen des Menschen Feinde sein werden. Zu dieser Situation kommt es, weil manche Anhänger Christi von ihren übrigen Verwandten geradezu gehasst werden. Das war der Preis, den die Jünger unter Umständen für die Nachfolge zahlen mussten, denn die Liebe zur Familie darf niemals größer sein als die Liebe zum Herrn (V. 37).

Ein wahrer Jünger muss sein Kreuz auf sich nehmen und Jesus folgen (vgl. Mt 16,24). Er muss bereit sein, nicht nur den Hass seiner Familie, sondern auch den Tod zu ertragen, wie ein Verbrecher der damaligen Zeit, der sein Kreuz zu seiner eigenen Hinrichtung schleppen musste. In der Zeit der Entstehung des Neuen Testaments war die Tatsache, dass ein Verbrecher sein Kreuz selbst zum Hinrichtungsort trug, außerdem ein Zeichen dafür, dass er stillschweigend die Rechtmäßigkeit des Urteils, das das römische Reich über ihn gefällt hatte, anerkannte. In ähnlicher Weise brachten auch Jesu Nachfolger zum Ausdruck, dass sie ihr Leben Jesus übergeben hatten. Doch wer so sein Leben aufgibt, wird es zurückerhalten."

Ok. Und jetzt bitte nicht wie ein Schriftgelehrter die Aussage zum Schwert. Ich lese von dir fast nur Zitate aus der Schrift. Jesus zu folgen ist nicht, seine Handlungen ihm zu überlassen und ihn bitten, mich dabei mit zu nehmen.

Zu Metaphern. Es gibt Christen, die tragen tatsächlich ein Holzkreuz mit sich rum und sind steif und fest in ihrem Glauben, das sei prima; dabei stärkt es vielleicht nur die Anmaßung, damit sei alles erledigt.

Vergleichen wir Jesus mit einem Bergsteiger, der eine sehr hohe Hürde überwunden hat. Ihm zu folgen heißt doch nicht, den Bericht von seiner Leistung immer und immer wieder zu lesen. Ist es nicht das "Selbe zu tun"? Wobei das selbe wiederum von manchen Christen so verstanden wird, auf dem erdkundlichen Wegen zu gehen. Sie kommen in Wallung und frömmelnden Gefühle. Ist es das, was ihm zu folgen meint? Bleiben wir beim Bergsteigen. Er bezwang ihn, ohne an einen Messias zu beten. Er las nicht in Schriften, die er in Ermangelung von Verständnis immer wieder und ausschließlich zitierte, vorlas, und verwies Fragende nicht an uralte Geschichten. Er war eloquent im Umgang von Gleichnissen. Und doch wusste er, dass sie missverstanden werden können. Wer Augen hat, wer Ohren hat ... meint nicht das Wörtliche darin. Das ist wie ein Brief, den man beginnt mit den Worten: Solltest du den Brief lesen etc. ... Absolut unnötig. Was, wenn Jesus heute sagt, folgt mir, reisen die Anhänger dann von Nazareth nach Jerusalem. Ja, manche. Warum? Weil sie glauben, STUR und STEIF, so ist seine Aussage zu verstehen!

Jeder, der lebt, und es wie Jesus weiterführen möchte, muss alleine seine inneren Dämonen ausmerzen, seine Herz (Achtung Metapher) öffnen und ZUERST in sich die Tür öffnen für einen Geist, damit er vielleicht Platz hat!

Der falsche Glaube ist der, der sich an Vergangenheit hält. Die Gegenwart besteht nur aus Hier und Jetzt. Sollte es einen wie auch immer gearteten HL. Geist geben (ich sage weder, dass es ihn gibt, noch dass es ihn nicht gibt), ist er kein aufgewärmtes Glaubensbekenntnis. Jesus gab diesen alten Geist in sich auf. Denn er enthält so wie auch bei dir und mir nur Erinnerungen, Bilder, Illusion, die von der Vergangenheit ausgehend im heutigen Denken erscheinen.

Dieser "andere" Geist ist nicht mit der Vergangenheit im Gedächtnis verbunden, also nicht mit dem Glauben an Gestern, letztes Jahr, vor 2000 Jahren. Er ist frisch und frei. So wie er vielleicht Jesus erleuchtete. Diesen Geist kann man nicht erbeten. Man kann nur den Geist, der ihn verhindert, verbrennen, den Geist der Anmaßung, der Gier, der Eifersucht, der Ignoranz, der Wunschvorstellung (ein Jünger zu sein) denn etwas wollen ist das Metier des Egos.

Sollte Jesus eine tiefe Kenntnis der Metapher von Feuer nicht haben? Warum wählt er nicht das Licht, um zu verdeutlichen, dass er möchte, dass sich Licht in der Menschheit einstellt? Licht wird in so vielen anderen Sinnbildern verwendet, die jenen Geist meinen, den ich darlege. Ich bin das Licht, die Wahrheit usw.

Ich weiß es nicht. Aber ist er so unsensibel mit seinen Gleichnissen, wo doch Feuer immer das Mittel war, auch als Metapher, um das "Böse" zu verbrennen?

Schon mal darüber nach gedacht? Irgend ein anderer heutiger Schriftgelehrter?

Was ist daran falsch?

0
@Goldlaub

Ich zitiere deshalb gerne und häufig die Bibel zu Glaubensfragen, weil die Bibel für Christen Gottes wahres Wort und Offenbarung für uns Menschen ist (vgl. 2. Timotheus 3,16-17).

Jesus bezeichnet sich durchaus als Licht der Welt (Johannes 3,19) und fordert auch die Gläubigen dazu auf, ein "Licht der Welt" zu sein (Matthäus 5,14).

Feuer wird aber häufig als Zeichen für Gericht gebraucht (z. B. in Matthäus 3,10.11). Dabei geht es aber auch um Läuterung (also als Chance zur Umkehr).

1
@chrisbyrd

Ok, kann ich annehmen, dass Feuer für Gericht verwendet wird.

0
@Goldlaub

Im Kontext von Lukas 12,49 wahrscheinlich schon: Lukas 12,49-53 | Schlachter 2000 :: BibleServer

Im MacDonald-Bibelkommentar steht dazu:

"Der Herr Jesus wusste, dass sein Kommen »auf die Erde« zunächst keinen Frieden bringen würde. Zuerst musste es Spaltung, Zwietracht, Verfolgung und Blutvergießen hervorrufen. Er kam zwar nicht mit dem erklärten Ziel, dieses »Feuer auf die Erde zu werfen«, doch dies war das Ergebnis oder die Auswirkung seines Kommens. Obwohl Verfolgung und Zwistigkeiten während seines irdischen Dienstes auftraten, wurde das Herz des Menschen erst am Kreuz wirklich entlarvt. Der Herr wusste, dass dies alles geschehen musste, und er wünschte sich, dass das »Feuer« der Verfolgung so bald wie nötig gegen ihn hervorbrechen würde."

0
@Goldlaub
Sollte es einen wie auch immer gearteten HL. Geist geben (ich sage weder, dass es ihn gibt, noch dass es ihn nicht gibt), ist er kein aufgewärmtes Glaubensbekenntnis.

Jesus sagt, dass es den Heiligen Geist gibt, und dass er eine Person ist, die handelt. Also kein Gedankengebäude, aufgewärmtes Glaubensbekenntnis o.ä., sondern das, wodurch Jesus selbst zu uns kommt.

Diesen Geist kann man nicht erbeten.

Den Heiligen Geist, von dem Jesus sprach, schon. Denn Er ist ein Geschenk des Vaters.

Sollte Jesus eine tiefe Kenntnis der Metapher von Feuer nicht haben?

Metaphern sind sprachspezifisch - weshalb du nicht einfach davon ausgehen kannst, dass Jesus die gleichen Metaphern benutzte wie du sie kennst. Wenn as feuer bei Ihm was Anderes ist als bei dir, ist das kein Fehler.

Aber ist er so unsensibel mit seinen Gleichnissen, wo doch Feuer immer das Mittel war, auch als Metapher, um das "Böse" zu verbrennen?

Immer? Die Feuersäule hat Israel geleitet, am Sinai war das Feuer das sichtbare Bild der Herrlichkeit JHWHs, es gibt Feuer als Möglichkeit, jemanden zu püfen (so wie Gold und Silber im Feuer geprüft wird) ... oder auch Jr 20,9 ...

1
@helmutwk

Ok. In einigem bin ich nicht deiner Ansicht. Ich finde, das Wichtigste ist, diese unendlich immer gleiche Antwort auf Verständnisfragen; ich möchte mit den heute lebenden, denkenden, empfindenden Menschen reden, nicht aus der Bibel vorgelesen bekommen. ;-) Ich zitiere dich: Jesus sagt, dass es den Heiligen Geist gibt, und dass er eine Person ist, die handelt. Also kein Gedankengebäude, aufgewärmtes Glaubensbekenntnis o.ä., sondern das, wodurch Jesus selbst zu uns kommt.

Der(Heilige) Geist als Person, der Satan als Person, Gott als Person, nur Jesus als real gelebte Person soll Licht sein Wahrheit und Leben. Ist das nicht arg kindlich, bzw. total metaphorisch? So sehr verklärt!?

Leben hab ich und du auch. Licht ist, sollte der Verstand nicht auf eine Person in Jesus beharren (die dann ja aus drei bestehen würde. Die Person Licht, die Person Wahrheit, die Person Hl. Geist), sind eindeutig Metapher, die auf klaren Verstand, klare Erkenntnis und/oder "Erleuchtung" hinsichtlich des Wesens und der Wahrheit des Hl. Geistes hinweist. Licht steht also für Einsicht und unmittelbare Erfahrung. Wer einen "hellen" Verstand hat (Licht) kann Illusion von Tatsache unterscheiden. Dass dem so ist entspricht der Wahrheit. Denn es bedarf tatsächlich mehr, als nur unreflektiertes Übernehmen eines Glaubens. Aus welchem NT hat Jesus alles, was er diesbezüglich selbst erkannt hat? Aus keiner Schrift! Verstehst du, er konnte keine Bibelstellen zitieren. Es gab sie nicht. Er hat das "wirklich" erkannt. Etwas glauben ist nicht selbst erkennen. Vielleicht ist der Hl. Geist der, der die Wahrheit "mit eigenen Augen sieht", natürlich im übertragenen Sinn. Wenn es ihn gibt, kannst du ihn nur selbst als wahr erkennen. So wie du nur Wasser als wahr erkennst, wenn du tatsächlich davon trinkst oder darin badest. Einfach auf einer Bank sitzen und daran glauben, dass Wasser nass ist, ist keine Erfahrung sondern nur der Glaube daran. Und glauben ist eine Instanz des Denkens, des Wähnens, der Illusionen, der falschen Annahmen etc.

Ich möchte dich nicht zu einem weiteren Aspekt des Glaubens überzeugen, indem du das glaubst, was ich sage. Prüfe deinen Glauben, ob er etwas Heiliges enthält, sofern du das Wesen von Glauben und Geist aus Liebe zur Wahrheit differenzieren möchtest. :-)

0
@Goldlaub
Der(Heilige) Geist als Person, der Satan als Person, Gott als Person, nur Jesus als real gelebte Person soll Licht sein Wahrheit und Leben. Ist das nicht arg kindlich, bzw. total metaphorisch?

Versteh das Problem noch nicht. "Licht der Welt" oder "Weg, Wahrheit und Leben" ist natürlich metaphorisch, aber was spricht dagegen, dass Gott der Vater und Gott der Heilige Geist genauso personal sind wie Jesus?

Metapher, die auf klaren Verstand, klare Erkenntnis und/oder "Erleuchtung" hinsichtlich des Wesens und der Wahrheit des Hl. Geistes hinweist

Oder auch, dass es in der Seele hell wird, Depressionen oder Dämonen verschwinden ...

Verstehst du, er konnte keine Bibelstellen zitieren.

Mal langsam: Er hat durchaus Bibelstellen zitiert. Das geht schon los beim ersten Disput mit dem Teufel (der "Versuchung Jesu").

Aber natürlich konnte Er als Sohn Gottes auch direkt aus Wissen schöpfen, dass normale Menschen nicht haben.

Und glauben ist eine Instanz des Denkens, des Wähnens, der Illusionen, der falschen Annahmen etc.

Du hast noch nicht verstanden, was glauben im religiösen Kontext meint. Es hat eine Bedeutung wie in dem Satz "Ich glaube an meine Mannschaft" (weiß nicht mehr, welcher Fußballtrainer das im Fernsehen gesagt hat).

1
@helmutwk

Ja gut. Aber in der Seele kann es nur hell werden, wenn das, was verdunkelt zurückweicht.

Es gibt Wissen, das der Durchschnittsmensch nicht hat, ja. Aber auch jemand, der es hat, ist und bleibt Mensch, oder nicht? Nur das "Wissen" wird von den Menschen, die es nicht kennen verklärt als etwas Unerreichbares, was außerhalb des allgemeinen menschlichen Bewusstseins ist. Bewusstsein heißt eigentlich zu Wissen, dass ein Wissen da ist. Wenn ich etwas glaube, ist da kein Wissen, keine unmittelbare Erfahrung, vrgl. meine Darlegung mit Wasser oben. Glaubt der Mensch, es sei unerreichbar für ihn, unterstellt er auch, dass es nur göttlichem Wissen zugänglich ist. Aber Jesus war Mensch! Er hat allerdings sehr dafür "gearbeitet" im übertragenen Sinn. Dieses an sich selbst arbeiten ist seine Botschaft, nicht zu glauben. Alles andere hat keinen Sinn. Er ist der Überbringer der Botschaft, dass es für Menschen möglich ist. Und dann ist das, was Jesus vermitteln will tatsächlich in allen menschen!

Was ich damit meinte, dass Jesus nicht aus der Bibel Wissen holen konnte, bezieht sich auf das NT. Ich schrieb, bitte genau lesen:

Aus welchem NT hat Jesus alles, was er diesbezüglich selbst erkannt hat? Aus keiner Schrift! Verstehst du, er konnte keine Bibelstellen zitieren. Es gab sie nicht. Er hat das "wirklich" erkannt. Etwas glauben ist nicht selbst erkennen.

Ich weiß sehr wohl, dass Glauben so aufgefasst, wie du zu Recht in deinem Beispiel mit der Mannschaft dargelegt hast. Da bin deiner Meinung, ja!

Aber wenn der Trainer (Jesus) so aufgefasst wird: Ich glaube an den Trainer, er hat gut trainiert, er kann Sachen, die ich nicht kann, ich bete, er möge diese Kompetenz mir zukommen zu lassen oder nach dem Tod mich zu einem so guten Spieler (Mensch) zu machen, wie er es vorgelebt hat).

Bis dahin findet das Leben statt und du übst dich nicht darin, ihm es gleich zu tun. Aber der Trainer hat es "im Leben, während seines Lebens auf Erden" sowohl vorgemacht als auch angemahnt, es im Leben noch zu bewerkstelligen!

Sei ganz ehrlich - der Glaube sieht das ganz anders, er verlegt die Frohe Botschaft des Heils in einen Bereich, der ganz klar außerhalb des Ansinnens vom Trainer ist. Auf irgendein Übermorgen, auf irgendeinen Platz der nicht hier und Jetzt ist. Und das ist der Unfug, der mit der Aufklärung, die nicht nur vielleicht auch Jesus im Sinn hatte, überhaupt nichts zu tun hat!

Lies mal alle anderen Antworten dieser Frage und du wirst immer wieder auf eintönige Antworten kommen, Zitaten aus Bibel oder sonstigen Schriften.

Sogar jemand der sich eingehend damit beschäftigt bzw. durchdachte Antworten schreibt, wird mit dem Hinweis konfrontiert, er habe keine Ahnung, nur der, der das schreibt; wobwohl er schon wieder nur ein Zitat aufführt.

Was bringt das, auf eine Frage, wie man ein Zitat zu verstehen hat, wiederum ein Zitat zur Antwort hat?

Was ist für dich ein Schriftgelehrter?

0
@Goldlaub
Wenn ich etwas glaube, ist da kein Wissen

Wenn man glauben im Alltagssinn meint: Nein, es ist umgekehrt, ohne einen Glauben an unbewiesene Aussage gibt es kein Wissen.

Wenn du "glauben" im christlichen Sinn meinst: Da zeigt schon "Ich weiß, an wen ich glaube", dass Glauben und Wissen kein Gegensatz ist.

Ich glaube an den Trainer, er hat gut trainiert, er kann Sachen, die ich nicht kann, ich bete, er möge diese Kompetenz mir zukommen zu lassen oder nach dem Tod mich zu einem so guten Spieler (Mensch) zu machen, wie er es vorgelebt hat).

Was unterstellst du da?

Nimm nur die (zur Zeit bei mir die oberste) Antwort von Chrisbyrd. Da wird ja nicht auf eine Zukunft verwiesen, sondern auf "das Kreuz tragen" im jetzt und hier.

Lies mal alle anderen Antworten dieser Frage und du wirst immer wieder auf eintönige Antworten kommen, Zitaten aus Bibel oder sonstigen Schriften.

Nun, Antworten von Gott sind immer gut. Besser als das, was sich ein Mensch ausgedacht hat.

Sogar jemand der sich eingehend damit beschäftigt bzw. durchdachte Antworten schreibt, wird mit dem Hinweis konfrontiert, er habe keine Ahnung, nur der, der das schreibt; wobwohl er schon wieder nur ein Zitat aufführt.

Wenn du möchtest, dass ich zu einem konkreten Fall Stellung beziehe, dann sag mal worauf genau du dich beziehst.

1

Einfach mal in den Zusammenhang schauen.

"Denkt nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert."

Steht in einem Abschnitt, der mit den Worten "Ich sende euch ie Schafe unter die Wölfe" beginnt (Mt 10,16). Das "Schwert" bezieht sich auf die Gewalt, die gegen die Nachfolger Jesu ausgeübt wird. Jesus hat deren Schicksal nicht schöngeredet, sondern ungeschminkt die Wahrheit gesagt.

"Ich bin gekommen, um auf der Erde ein Feuer zu entfachen. Wie froh wäre ich, es würde schon brennen!"

Das wird meist auf den Heiligen Geist gedeutet, der ja zu Pfingsten mit "Zungen wie Feuer" kam. Steht aber bei Lukas in einem Zusammenhang wie bei Matthäus, wo es unmittelbar nach Mt 10,34 um die Konflikte innerhalb einer Familie geht. Das könnte also auch ein Hinweis auf die Entschlossenheit sein, mit der man sich für Jesus entscheiden sollte.

EDIT: Tipp- und Formatierungsfehler verbessert

Ja. Kann ich.

Er wollte weder Krieg noch Feindschaft zwischen den Menschen.

Wenn die Menschen Frieden schließen, und in ihnen ist noch Gewalt in Form von Selbsterhöhung (was andere unterdrückt), Hass, Neid, Eifersucht, Gier, Egoismus usw. ist ein Friede eine hohle Vereinbarung, oder nicht?

Das Schwert ist ein Symbol der Trennung, der Abtrennung/Unterscheidung von dem, was Friedfertigkeit tatsächlich ist. Er erklärt dies mit seinen Gleichnissen und mit der Aussage, zuerst muss der Mensch sich trennen von der Einbildung, er sei "gut" wenn er nur genug heuchelt, sich in Illusionen begibt (der Glaube, im Himmel wäre alles Friede Freude Eierkuchen) und das Verhalten im realen Leben diesbezüglich sei nicht so wichtig.

Vielleicht hast du schon mal eine ähnliche Metapher gehört. Die Spreu vom Weizen trennen. Damit sind mitnichten die Gläubigen und Ungläubigen gemeint, sondern Wahrheit von Unsinn! Der Weizen ist nützlich und gut, die Spreu ist hier eindeutig das Hohle, siehe oben! und das Schwert als Symbol für eine radikale Sprache trennt sie von der Lüge, Heuchelei und weiteren Unfug, der mit illusionsverhaftetem Glauben einher geht. Glaube ist immer eine nicht wirklich gelebte und verstandene falsche Annahme eines Sachverhaltes. Schau mal in dich hinein und erforsche dich selbst.

Feuer ist eine weitere Metapher, ein Sinnbild, das, wenn man es versteht, eine klare Parallele zu der Aussage, die man machen möchte, enthält.

Das Feuer brennt alles weg, was entflammbar ist. Die Wahrheit ist noch nie abgebrannt, sie wurde nur bisweilen von Dummheit, Glauben aller Art (Aberglaube und religiöser Glaube ist in ihrer Essenz nichts anderes in der Konstruktion des Denkens) überschattet, übertüncht usw. Eine Wahrheit verkünden hat nichts mit Glauben zu tun. Wenn du verstehst, was ich ausdrücken will und du denkst darüber nach und bist tiefschürfend genug, um althergebrachter Unsinn zu durchschauen, wirst du vielleicht verstehen. Wenn du starr gläubig bist nicht. Denn der Glaube hält dich an dem fest, was du glaubst, nicht was tatsächlich ist.

Was denkst du, könnte heute auch in dir weggebrannt werden, um endlich vor der Wahrheit zu stehen, dass mit Schwert und Feuer niemals Krieg und äußere Zerstörung gemeint war und ist. Nur die innere Unvernunft und das im Ego befindlich Glaubenskonstrukt, es enthalte Wahrheit, wo es doch bloß ein menschliches Gedankengebäude ist. Das sollte abbrennen. Wenn es dann tatsächlich noch einen anderen Geist gibt, den auch Jesus, nicht nur er, (das ist die Egozentrik der Christen) wohhl meinte, dann ist der nicht zu verbrennen. Wie machst du das, um z.B. ein Goldstück in einem Heuhaufen zu finden? Man verbrennt ihn. Bleibt etwas übrig, ist es kein Heu. So ist das auch mit der Unterscheidung von Wahrheit und Glauben. Wahrheit verbrennt nicht. Leider ist es so, dass die Menschen das Heu dafür halten; und weil es alles ist, was sie haben, geben sie es nie auf. Ja, sie bilden aus dem Heu das Wort "Gold" und voila - da ist es. Im selben Prinzip erschaffen Menschen ein Bild von Gott mit der Vorstellung, der Idee, der Fantasie, des Denkens und Glaubens. usw.

Ich weiß, das sind vielleicht ganz andere Ansätze, als gelehrt wird. Aber auch Schriftgelehrten hat Jesus (und nicht nur er) die Leviten gelesen, oder nicht?

Warum!?

Deine lange Einlassung ist gut gemeint, aber leider falsch.

Es geht um die Heilsbotschaft Jesu, welche polarisiert, die Menschen entzweit. Man kann sie in seinem Herzen nur annehmen oder ablehnen. Jesus Sinnen besteht darin, dass diese Botschaft die Menschen erfasst und sich verbreitet wie Feuer, und nicht erlischt.

0
@Viktor1

Warum ist sie falsch? Hast du sie verstanden? Woher kennst du das Ansinnen Jesus, außer aus der Bibel. Gibt es zu den damaligen Schriftgelehrten Parallelen zu heutigen? Sind das nicht auch Schriftgelehrte, die die Bibel in der Schrift, aber nicht in tiefem Verständnis und Nähe zur Intention liegen?

Was ist das Herz, das annimmt? Herz ist nur eine Metapher, im Herz fließt Blut, aber keine Einsicht, oder? Offensichtlich verbreitet sich das Feuer nicht! woran liegt es? So eine "Hohe Botschaft der Liebe" und sie ist so langsam. Liegt es am Menschen selbst? Was verhindert eine Lebensführung in diesem Sinn?

Ist es die Botschaft, die ich darlegte, die nicht konform ist mit der Botschaft der Liebe? Verstehst du meine Fragen?

Ist die Botschaft von der Liebe die Liebe ansich?

0
@Goldlaub
Warum ist sie falsch?

Weil du einlanges Palaver brauchst, indem du dich verrenken musst um etwas rüber zu bringen, was eh nur unverständliche Spekulation ist.

0
@Viktor1

Ich bemühe mich, alle Facetten dieser Frage so definiert wie möglich und mit Zwischendenken zu beantworten. Die Biber ist, nach meiner Kenntnis, schon noch ein Stück umfangreicher. Und was sagt sie aus? Lauter Zitate, Gleichnisse, Allegorien und Lebensberichte, die Jahrtausende zurück liegen. Um was geht es der Bibel? Um eine Wahrheit? Nennen wir sie Gold, ok?

Ich stimme dir zu, dass die Botschaft des NT eine Heilsbotschaft ist.

Verstehst du mein Gleichnis von dem Heu und dem Goldklumpen? Dann ist dir klar, dass die Botschaft das Wort "Gold" aus Heu gebildet ist.

Hilft das dem Menschen? Ja, wenn er glaubt, so ist die Botschaft zu verstehen. Hat er dann tatsächlich Gold? Nein. Nur Heu. Und Jesus hat nur Heu gemeint?

0
@Goldlaub
Verstehst du mein Gleichnis von dem Heu und dem Goldklumpen?

Nein. Muß man das ?

Hilft das dem Menschen?

Nein, es ist völlig überflüssig

0
@Goldlaub
Verstehst du Gleichnisse?

Ja - aber dein konstruiertes "Gleichnis" sagt nichts aus, was zu beachten wäre.

0
@Viktor1

Weil es für dich eh klar ist, was das Gleichnis aussagt?

Welches Gleichnis ist nicht konstruiert, bzw. wie entstehen Gleichnisse?

0
@Goldlaub
, bzw. wie entstehen Gleichnisse?

Ist egal, deins leistet hierzu nichts.

0
@Goldlaub
Und meine anderen Darlegungen?

Dazu habe ich mich schon negativ geäußert, sie leisten wenig dazu.

0
@Viktor1

Sie haben eine andere Sichtweise.

Schau mal, die Gläubigen des AT hielten nichts von neuen Aspekten, die ihrer eingefleischten Meinung entgegen traten. Du musst die Situation von ihnen zur damaligen Gegenwart beurteilen. Es war alles neu für ihren Verstand und ihren alten Glauben. Etwas wirklich anderes verstanden sie ja gar nicht, bzw. unterstützte nicht ihre enge Meinung, was wahr ist. Woran lag das?

Hast du irgendwelche neue Aspekte hinsichtlich des Glaubens? Denn der ist ja vom Input abhängig. Wärst du in anderen Kulturkreisen aufgewachsen, hättest du dort vielleicht nichts vom Christentum gehört, du wärst von einer anderen Religion geprägt worden. Andersrum natürlich auch. Du bist wohl christlich geprägt und dir ist es aufgrund dieser Prägung im Denken und Glauben fast unmöglich, darüber hinaus zu denken, bzw. eine neue Sichtweise von Tatsachen anzunehmen.

Stimmst du mit mir überein, dass der Mensch sich schon immer verändert hat, ein Kind erweitert seinen Wissenshintergrund und kann doch nie sagen, dass es jetzt "ausgelernt" hat. Oder nicht? Wenn es darauf besteht, dass dem Glaube an den Weihnachtsmann nichts Neues mehr abzugewinnen ist, dann verharrt es in diesem Glauben, oder nicht?

Da du mein Gleichnis von altem Wissen/Glauben verstehst und es für dich nichts Neues erleuchtet, hast du das unnütze Heu wohl schon verbrannt. Hast du das Gold, das nicht Heu/altesWissen bzw, Glauben ist, entdeckt? Oder bewahrst du dir das mit Heu/mit Vorstellungen des Denkens erzeugtes Gold immer noch im Kopf?

Würde mich interessieren.

0
@Goldlaub
Würde mich interessieren.

Nimm es einfach zu Kenntnis, dass die Begeisterung, welche du für deinen Vortrag einschl. deines "Gleichnisses" hast, von mir nicht geteilt wird. Es ist für mich zu diletantisch.

0
@Viktor1

Ja, das nehme ich zur Kenntnis, dass du meine Darlegungen zu dilettantisch bezeichnest, darf man. Welche Darlegungen deinerseits bietest du dafür?

Du schreibst:

Es geht um die Heilsbotschaft Jesu, welche polarisiert, die Menschen entzweit. Man kann sie in seinem Herzen nur annehmen oder ablehnen. Jesus Sinnen besteht darin, dass diese Botschaft die Menschen erfasst und sich verbreitet wie Feuer, und nicht erlischt.

Ich habe in keinster Weise etwas anderes geschrieben, bzw. negiert. Ich frage nur tiefer!

Möchte Jesus nicht, dass seine Botschaften auch verstanden werden?

Schau mal, es gab viele Gläubige, Kreuzritter, Hexenjäger, pädophile Unholde, Unterdrücker von Gläubigen anderer Religionen usw. Manche agieren heute noch immer so. Sie berufen/beriefen sich auf die Bibel, oder nicht. Im Nachhinein kann man leicht feststellen, dass und revidieren, was vielleicht falsch angenommen wurde. Ist dir ein rechter Umgang mit Liebe und Gerechtigkeit mit deiner Umwelt nicht wichtig? Sind wir uns sicher, dass so, wie wir heute leben der tiefen Auffassung eines "gesunden" Geistes entspricht, oder verlangen wir (immer noch) nach Heilung, was ja beweist, dass wir noch nicht im Sinne von Jesus handeln? Ich frage nach dem "Ergebnis" der Heilsversprechung. Hat sich der Mensch tatsächlich dem hingegeben, oder ist vieles noch im Argen? Siehst du das Wirken der Menschen heute auf der Welt so viel anders, als vor 2000 Jahren? Wir in Deutschland leben privilegiert und Nutzen trotzdem andere Menshen aus. Ist von Belang, dass Christen sagen, sie beuten keine Kinder in armen Ländern aus, das machen andere, aber partizipieren an den billigen Produkten von dieser unchristlichen Ausbeutung, auf der ein Großteil unseres Wohlstandes entstanden ist?

Hat sich Jesus nur um "Frömmige" gekümmert" oder um alle Menschen? Was bedeutet das, im christlichen Sinn, ALLEN Gerechtigkeit zukommen zu lassen. Ist es keine Ungerechtigkeit, wenn der Christ nichts von Ungerechtigkeit weiß? Ich nenne es Ignoranz. Ist Ignoranz eine Entschuldigung, trotzdem ein Heilsversprechen zu wollen? Sind Christen darauf aus, durch einen Glauben nur das eigen Heil zu erbitten, oder agieren sie aktiv mit, JEDEM ein Heil zu gewähren? Falls ja - ist meine Darlegung nicht polarisierend? Ist zu polarisieren nur ein Recht von anderen? Welche meiner Darlegungen sind nicht im Sinne von Jesus? Wenn du dir sicher bist, erhaben über diese Bestandsaufnahme zu stehen, ist gut.

Es geht um die Heilsbotschaft Jesu, welche polarisiert, die Menschen entzweit. Man kann sie in seinem Herzen nur annehmen oder ablehnen. Jesus Sinnen besteht darin, dass diese Botschaft die Menschen erfasst und sich verbreitet wie Feuer, und nicht erlischt.

Vielleicht finde ich nicht die richtigen Worte, was mein Verstand dann dilettantisch niederschreibt. Wie ist dein Verständnis, warum das Heilsversprechen noch nicht bei allen Menschen angekommen ist? Wo es doch schon 2000 Jahre immer und immer gepredigt wird. Liegt es am Unverständnis, wie es umzusetzen ist, oder "heilt" Jesus nur Menschen, die zwar an ihn glauben, aber nicht im Sinne seiner Taten tatschlich im Alltag auch so agieren.

Hat Jesus Luxus und Wohlstand auf Kosten anderer gut geißen?

Ich bin an einer ehrlichen Diskussion interessiert. Hab Nachsicht mit mir Dilettant. Lehre mich eines Besseren. ;-)

0
@Goldlaub
Möchte Jesus nicht, dass seine Botschaften auch verstanden werden?

Wird sie ja, sogar von Atheisten. Doch verstehen und sich danach richten ist nicht das Gleiche. Deshalb sind die meisten deiner obigen Ausführungen hier nicht weiter relevant.

im christlichen Sinn, ALLEN Gerechtigkeit zukommen zu lassen.

Mt.7,12 "Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihr ihnen auch!"
Eingeschlossen darin ist auch daß wir ja möchten, daß man uns vergibt, wenn wir falsch gehandelt haben, Erbarmen mit unserer Not oder Schwächen hat, u,a.
Auch, daß der Andere sich mal zurück nimmt, und nicht auf sein "Recht" beharrt und auf seinen Vorteil - daß Menschen uns/sich also lieben.

Es geht nicht um "Glauben" (auch wenn Manche das aus Unverständnis forcieren), sondern um gerechtes Handeln .

JEDEM ein Heil zu gewähren?

Genau. Viele Bibelgläubige haben da offensichtlich Schwierigkeiten.
Das Heilsversprechen Jesu ist aber das Reich Gottes. Wenn alle sich an seiner Botschaft orientieren würden (könnten ?) hätten wir dies als "Abbild" bereits hier auf Erden - soweit dies irdisch möglich ist.
Jesus: "Das Reich Gottes ist mitten unter euch". Und dies mit zu gestalten, ist uns offensichtlich aufgegeben.


0

Was möchtest Du wissen?