Wie kann ich meine Angst vor dem Windenstart in den Griff bekommem?

6 Antworten

1. Wie bekomme ich diese Panik in den Griff(ich mach mir da echt viele Gedanken rüber)

Indem du den Windenstart zusammen mit einem Fluglehrer so lange übst, bis du dich daran gewöhnt hast. Du kannst dich immer darauf verlassen, dass der Fluglehrer alles unter Kontrolle hat, sodass nichts passieren kann.

und zweitens wirken bei dem Steilflug auch so extreme Kräften oder sieht der schlimmer aus als er ist?

Das sieht schlimmer aus, als es ist, denn sobald man in den Steigflug übergeht, hat man ja schon eine konstante Geschwindigkeit von um die 110 km/h, sodass keine weiteren Beschleunigungskräfte mehr auftreten.

Die G-Kräfte, die bei einem Windenstart auftreten, sind um den Faktor 10 geringer als die Bruchlast der Tragflächen. Deshalb brauchst du dir also keine Sorgen zu machen.

Beide Starts haben ihre Gefahrenmomente. Mir war der F-Schlepp unangenehmer, vor allem, wenn man in die Wirbel des Schleppflugzeuges gerät.

Die Gefahr beim Windenstart ist lediglich das Reißen des Windenseils bei noch nicht genügender Flughöhe.

Deine Angst vor der Winde legt sich mit der Zeit.

Naja das Problem ist ja überhaupt mich zu einem Windenstart zu "bringen".

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Bei meinem ersten WS war ich erschrocken über die Beschleunigung (vor dem Abheben), es kribbelte stark im Magen und ich hatte so ein Kontrollverlustgefühl. Nach 5 Starts war die Angst aber weg. Ich war erst 16, da ist man ja noch unbekümmert 😄

Dann fand ich ihn auch sicherer als FSchlepp weil man schnell Höhe hat.

Im steilen Teil wirken weniger Kräfte als kurz vorm Ausklinken wo das Seilgewicht (fast) nach unten zieht.

Also ist der Steigflug nicht so schlimm?

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@Fandflasche123

Nö, macht Spaß.

Bei Seilriss muss man aber schnell reagieren u. z.B. Bremsklappen nicht zu früh ausfahren, bevor wieder Fahrtüberschuss da ist.

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@Fandflasche123

Der Steigflug ist wirklich wie Aufzugfahren. Das ist gar nicht schlimm! Nur das Anschleppen bis zum Abheben ist recht intensiv.

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Wenn du den Flugzeug selber beim Windenstart steuerst, dann erlebst du die Beschleunigung als weitaus harmloser, bzw. blendest du die komplett aus. Ich habe schon lange meinen Schein, aber wenn ich als Passagier mitfliege, dann bin ich auch regelmäßig überrascht von der Beschleunigung.

Daher mein Tipp: Lass dir alles vorher genau erklären, konzentriere dich nur darauf die Flächen gerade zu halten und flach abzuheben. Du darfst ja erst ab 50 Metern richtig anziehen. Da sind die Beschleunigungskräfte dann weg und es ist wie Aufzugfahren. Also mach möglichst viel beim Start schon alleine, dann kommt dir das Ganze auch viel harmloser vor. Der Lehrer wird natürlich eingreifen, sobald etwas kritisch wird.

Die lassen einen wirklich den Start fliegen? Also das hätte ich nicht gedacht weil es ja neben der landung die kniffligste Phase ist.

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@Fandflasche123

Naja, ganz am Anfang sicher noch nicht, aber bei uns dürfen Schüler schon nach einigen Starts den Knüppel mithalten und ein bisschen was machen. Natürlich hat der Lehrer den Knüppel mit in der Hand und wird sofort eingreifen, wenn was nicht so läuft, wie es soll. Aber du konzentrierst dich ja dann quasi auf die Steuerung und das blendet die G-Kräfte ziemlich aus. Selbst beim ersten Start kannst du ja schon darauf achten, wann der Lehrer welche Steuerbewegungen macht. Das lenkt dich dann bestimmt etwas ab und der Start erscheint nicht mehr so schlimm.

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Könnte man mit einem Segelflugzeug von z.b Emden aus auf eine Ostfriesische Insel fliegen?

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