Wie ist die Rechtslage bei der App c:geo?

4 Antworten

Um die App c: Geo zu benutzen, muss man KEINEN Premium - Account haben. Der Member - Status reicht aus, um alle Caches, die NICHT Premium sind, zu sehen und zu finden. Ebenso ist es völlig gleichgültig, welche Wertungen vorgegeben sind. Schwierigkeitsvorgaben z.B. 4/5 bedeuten lediglich, vermutlich vorher ein Rätsel bei Mysteries zu lösen und bei der 5 ist es vermutlich klettern, Spezialausrüstung wird benötigt - oder eben schwimmen u.ä. Caches werden vom jeweiligen Owner zum Rewiev eingereicht - und der Owner gibt vor - für alle - oder Premium only.

Deshalb wird einem Member , egal, mit welcher App er nun sucht, DIESE Premium-Cache auch nicht angezeigt.

Einzige Vorbedingung für alle zur Nutzung der App:

Eine vorherige Registrierung bei geocaching.com mit einem Account- kostenlos für Member u d Nachteilen- 30 Euro/Jahr Premium mit allen Vorteilen und Nutzungsmöglichkeiten.

C:Geo installieren, mit dem eigenen Account einloggen und es kann los gehen. Premium - Mitglieder müssen sich jedoch nicht durch die einzelnen Dosen quälen, sondern können einen vorher erstellten Query auf die App laden und können alles offline suchen, vorausgesetzt, sie waren so schlau, sich eine Offlibekarte zu installieren. Kommt manchmal im Wald gut, wenn kein GPS - Signal da ist und auch kein Handy-Empfang da ist...

Und ja- diese App ist legal.

PS- ich gehe lieber mit einem Query auf dem Garmin los.....da hält der Accu länger und die Koordinaten sind genauer...

Und woher ich das weiss? Bin seit 6 Jahren Premium...

Woher ich das weiß:Hobby
Und ja- diese App ist legal.

Das ist so nicht ganz richtig, denn c:Geo nutzt nicht die Groundspeak-API, um die Caches herunterzuladen, und verstößt damit gegen die Groundspeak-Richtlinien. Siehe die Antwort von Kocherreiter.

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@Spezialmann

Sofern Geocaching.com es zulässt, mit c:geo Querys herunterzuladen, ist mir egal, was Kocherreiter auf seiner Homepage verbreitet.

Wenn es nicht legal wäre, hätte das die Häuptlinge von Geocache.com das längst 7 ternunden.Und es nun einmal Fakt - ich logge mich ein, generiere einen Query und ziehe den mit c: geo in der App genau so runter wie mit der offiziellen Geocache- App und installiere die dann...

Und ob es nun über die API von Groundspeak geschieht oder sonstwie- MIR ist das gleich. Ich ziehe mir den Query sowieso direkt auf's Monterra .

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@Userhm

GS unterbindet es nur deshalb nicht, weil viele C:Geo nutzen und sie diese nicht verprellen wollen. So die Aussage von GS selbst. Es ist nunmal so, dass Groundspeak das herunterladen nur über die API erlaubt - c:Geo wird nur geduldet, das macht es noch lange nicht legal.

Aus einem Podcast mit Sean Boots von GS:

We don’t know how to solve that problem and we understand that a lot of our community uses CGO, so it isn’t necessarily in our interest to just shut them down but it does constantly undermine our program with other well meaning partners.“   

Technisch wäre es recht einfach,c:Geo „abzuschalten“, aber sie dulden es.

Du bist Premium-Mitglied, du bezahlst wenigstens für das, was du mit c:Geo bekommst. Basismember, die mit c:Geo das bekommen, was sie sonst nur als zahlender Premium bekommen würden, erschleichen sich eine Leistung, die ihnen nicht zusteht und welche die Premium Member - also auch du - bezahlen.

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@Spezialmann

Aus den Nutzungsbedingungen von Groundspeak:

D: Nutzungsbeschränkungen. Die Befugnis zur Nutzung unserer Dienste unterliegt folgenden Nutzungsbeschränkungen. Ob gegen diese Nutzungsbeschränkungen verstoßen wurde, entscheiden wir in unserem alleinigen Ermessen. Sie erklären sich damit einverstanden:

  1. keine Robots, Spider, Scraper oder andere automatisierte Verfahren zu verwenden um – gleich zu welchem Zweck – auf unsere Dienste zuzugreifen, es sei denn, wir haben hierin ausdrücklich und schriftlich eingewilligt.

c:Geo spidert, GS hat nicht schriftlich eingewilligt, also verstößt c:Geo eindeutig gegen die Nutzungsbedingungen.

Mögliche Folge für denjenigen, der es dennoch nutzt, ist die Sperrung des Kontos. Theoretisch, denn noch wird es geduldet. Das kann sich aber jederzeit ändern.

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c.geo ist legal. Die App hat Zugriffsrechte auf den Server von Groundspeak und darf von dort Daten abrufen. Wäre das seitens Groundspeak nicht erwünscht, würde c.geo nicht funktionieren. Es ist eine "third party" App wie andere Geocaching-Apps auch.

Für die Nutzung der Apps ist auch kein Premium-Account nötig. Beim Original stehen nur nicht alle Funktionen zur Verfügung.

Was die Premium Caches angeht, so werden diese mitunter sowohl in der Original-App als in c.geo oder anderen Apps angezeigt. Man kann die Listings zwar sehen und die Caches in der Regel auch suchen. Man kann Premiumcaches nur nicht mit einem Standard-Account online loggen. Das ist für "Normalcacher" gesperrt.

Man kann Premium-Caches schon online loggen als Basis-Mitglied, allerdings nur mit Tricks bzw. über die Nutzung der Fieldnotes.

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@theonlytruth

Stimmt. Wenn man von einem Premium Mitglied den Direktlink zum Editor für den Logeintrag bekommt, geht es auch.

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C:Geo hat keine Zugriffsrechte auf die Daten von Groundspeak. Das geht nur über die Groundspeak-API, die andere Apps nutzen, aber c:Geo eben nicht. C:Geo „spidert“. Damit verstößt c:Geo gegen die Groundspeak-Richtlinien. Das ist von Groundspeak nicht gewünscht und wird nur deshalb akzeptiert, weil so viele Leute diese App nutzen. Ob es technisch möglich ist, die App „auszusperren“, weiß ich nicht.

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@Spezialmann

Das ist klar. Wenn Groundspeak wirklich was dagegen hätte, würden sicher Gegenmaßnahmen ergriffen. Groundspeak hat schon einmal größere Umstellungen an der Website vorgenommen und da konnte c.geo kurzzeitig nicht auf die API zugreifen. Die Entwickler der App haben das dann behoben. Es gibt sicher Mittel und Wege, den Zugriff zu verhindern. Solange der Betrieb der Website bzw. des Servers von Grondspeck nicht gestört wird, lässt man c.geo gewähren. Andernfalls würden sicher rechtliche Schritte gegen den Entwickler von c.geo eingeleitet. Ich denke, Groundspeak ist inzwischen mächtig genug, um sich unliebsame Konkurrenz vom Hals zu halten.

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Wie du richtig vermutest widerspricht c:geo den Groundspeak-Richtlinien und wird aufgrund der hohen Nutzerzahlen (momentan) von Groundspeak lediglich zähneknirschend akzeptiert.

GS geht gegen jede neue App vor die geocaching.com spidern kann - somit nein, EIGENTLICH ist c:geo nicht legal (in der Groundspeak-Welt). In der „echten Welt“ weiß ich es nicht.

Aber keine Angst, GS hat bislang noch niemanden ausgesperrt (und wird es sehr wahrscheinlich auch nie) nur weil er/sie c:geo verwendet. Sehr wahrscheinlicher ist, dass sie es irgendwann schaffen dass c:geo nicht mehr unerlaubt Daten abgreifen kann.

Bei der offiziellen Geocaching-App ist es so, dass man einen Premium-Account braucht, um z.B. Caches mit einer hohen Schwierigkeit, finden zu können.
Bei der App c:geo ist es so, dass man nur einen Premium-Account braucht, um Premium-Geocaches zu suchen.

Ok. Und was ist jetzt der Unterschied?

Bei der offiziellen Geocaching-App sind auch manche Caches, die keine Premium Caches sind, für Personen, die keinen Premium-Account haben, gesperrt, weil sie z.B. einen hohen Schwierigkeitsgrad haben oder weil sie Multicaches sind.

Bei der App c:geo ist es so, dass man alle Caches, egal welche Schwierigkeit oder Art aufrufen kann, solange es keine Premiumcaches sind.

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