Wie bleibe ich meinem Glauben treu und entferne mich nicht von Gott?

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11 Antworten

hmm, da is mal eine gute frage. najaa, Zeiten können sich immer ändern, aber da´s muss nicht heißen, dass du dich von Gott distanziern könntest. ich bn überzeugt, dass es Gott gibt, und wenn man fest überzeugt davon ist, wird man den Glaube nicht so´schnell verlieren, glaube ich

Hallo deleila,

diesen inneren Kampf, wie Du ihn beschreibt, hat wohl jeder Mensch, der Gott gefallen möchte, zu führen. Damit stehst Du also nicht allein da.

Selbst einer der treuesten Verfechter des christlichen Glaubens, der Apostel Paulus schrieb einmal: "Ich finde also in meinem Fall dieses Gesetz: daß, wenn ich das Rechte zu tun wünsche, das Schlechte bei mir vorhanden ist.  Ich habe wirklich Lust an dem Gesetz Gottes gemäß dem Menschen, der ich innerlich bin,  aber ich sehe in meinen Gliedern ein anderes Gesetz, das dem Gesetz meines Sinnes widerstreitet und mich gefangennimmt unter das Gesetz der Sünde, das in meinen Gliedern ist.  Ich elender Mensch! Wer wird mich befreien von dem Leib, der diesem Tod verfallen ist?  Dank sei Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn! So bin ich selbst denn mit [meinem] Sinn ein Sklave des Gesetzes Gottes, mit [meinem] Fleisch aber des Gesetzes der Sünde" (Römer 7:21-25).An anderer Stelle spricht Paulus einmal von dem "harten Kampf", den jeder für seinen Glauben führen muss.

Wenn man gemäß den Grundsätze seines Glaubens leben will, dann braucht man ein starkes Motiv für gottgefälliges Handeln. Und welcher Beweggrund könnte stärker sein, als die Liebe zu Gott? Je tiefer der Wunsch ist, ihm zu gefallen und ihn zu erfreuen, desto leichter fällt es einem, das Richtige zu tun, selbst wenn es manchmal sehr schwerfällt.

Daher wäre es gut, sich einmal dahingehend zu überprüfen und sich zu fragen: Wie tief ist eigentlich mein persönliches Verhältnis zu Gott? Sollte man feststellen, dass da noch Verbesserungsmöglichkeiten sind, wäre es gut, sich auf sein Verhältnis zu ihm zu konzentrieren.

Was könntest Du also tun, um Dein Verhältnis zu Gott zu verbessern? Nun, es geht vor allem um eine Freundschaftsbeziehung zu Gott. Es ist natürlich nicht das Gleiche wie bei einer Beziehung zwischen zwei Menschen, dennoch gibt es da gewisse Parallelen. Wenn man einen Menschen genauer kennenlernen will, dann muss man sich mit ihm unterhalten, um seine Denkweisen und Wertvorstellungen kennenzulernen. Möchte man Gott genauer kennenlernen, dann muss man sich näher mit seinem geschriebenen Wort, der Bibel, beschäftigen. Durch sie lerne ich seine Gedanken und seine Einstellung kennen, doch nicht nur das.

Durch die Bibel lerne ich auch kennen, wie sich Gott gegenüber Menschen verhält, wie er sie liebt, beschützt, geduldig mit ihnen ist, mitfühlt, rücksichtsvoll und sogar demütig ist. Ich lerne seine grenzenlose Macht und Weisheit kennen, die er immer wieder zu unserm Wohl gebraucht und einsetzt. Ja, je mehr ich diesen einzigartigen Gott kennenlerne, desto mehr entsteht ein Gefühl der Bewunderung, Faszination und des Hingezogensein - allerdings nicht zwangsläufig, sondern nur dann, wenn ich mein Herz dafür öffne.

Ganz konkret kann das bedeuten, dass ich bereit sein muss, mich von gewissen eigenen Vorstellungen und falschen Gedanken zu lösen, die im Widerspruch zu ihm stehen. Ich muss bereit sein, ihm vollständig und bedingungslos zu vertrauen und mich schließlich ihm hingeben. Wenn dann im Laufe der Zeit auch noch die persönliche Erfahrung hinzukommt, dass das in Gott gesetzte Vertrauen niemals zu Enttäuschung führt, sondern ganz im Gegenteil, die Lebensqualität auf ein höheres Niveau bringt, dann wächst die persönliche Bindung an Gott mehr und mehr.

Da ist noch ein wichtiger Punkt zu erwähnen. Ich habe durch das Gebet die Möglichkeit, eine direkte Verbindung zu Gott herzustellen. Zu wissen, dass dieser große Schöpfer, nie zu beschäftigt ist, sich meine Gedanken, meine Sorgen und Nöte anzuhören und auch darauf sogar zu reagieren, schafft in mir ein Gefühl tiefer Verbundenheit. Besonders seine Liebe zu uns Menschen und auch zu mir ganz persönlich, ruft ein Gegengefühl hervor: Zuneigung und Liebe . Da ich all das, was ich hier gerade beschrieben habe, selbst erfahren habe, kann ich sagen, dass mir die Freundschaft zu Gott das Wichtigste und Wertvollste in meinem Leben ist!

Fortsetzung...

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Die Freundschaft zu ihm wird außerdem auch dadurch intensiviert, dass ich seinen persönlichen Namen kenne, den er uns in seinem Wort, geoffenbart hat. In den Urschriften der Bibel erschien dieser Name ungefähr 7000 mal in der hebräischen Form JHWH, im Deutschen ist er in der Form "Jehova" bekannt. So heißt es in einem Psalm: "Damit man erkenne, daß du, dessen Name Jehova ist, du allein, der Höchste bist über die ganze Erde (Psalm 83:18)

Den Namen Gottes zu kennen und zu gebrauchen ist in der Beziehung zu ihm nicht unwesentlich. Stell Dir einmal vor, Du lernst einen sehr sympathischen Menschen kennen, zu dem Du eine nähere Beziehung aufbauen möchtest. Wäre es da nicht ganz natürlich, dass Du irgendwann nach seinem Namen fragst? Und hätte diese Beziehung Aussicht intensiver zu werden, wenn der andere nicht bereit wäre, Dir seinen Namen zu nennen? Genau aus diesem Grund hat auch Gott sich einen Namen gegeben und möchte auch , dass wir ihn gebrauchen. "Gott" und "Herr" sind eben nur Titel, die jedoch den göttlichen Namen nicht ersetzen können.

Es gibt also einige Möglichkeiten, sein Verhältnis zu Gott zu vertiefen. Die enge Verbundenheit, die dann zu ihm entsteht ist eine sehr große Hilfe dabei, treu im Glauben zu bleiben uns sich nicht von Gott zu entfernen.

Liebe Grüße

Philipp

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Liebe Deleila

Der erste Gedanke, den ich beim Lesen deiner Frage hatte, war: genügt Glaube? Soll Glaube im Mittelpunkt meines Lebens stehen? An was glaube ich? 

Ich war auch Gottgläubig, wenn ich so sagen darf. Als ich so alt war wie du. Aber das ist nicht genug. Weil Gott dann noch immer draussen steht und nicht in mir wohnt.

Erst als ich erkannte, dass ich JESUS aufnehmen muss in mein Leben, (lies mal Johannes 1, 12 oder Offenbarung 3, 21), drehte sich mein Leben nicht mehr um 'Glaube', sondern um eine Person, um JESUS. Das ist eigentlich etwas ganz anderes, als 'an Prinzipien, Lebensregeln, das Christentum' glauben, denn JESUS lebt, will in mir wohnen durch den Heiligen Geist und will von innen heraus mir helfen, ein Licht zu sein.

Es ist 'Christus in mir', darum geht es. Er schafft in mir das Wollen und das Vollbringen, sagt die Bibel. Ich selber kann das gar nicht. Die Frucht des Geistes, Galater 5, 21, ist etwas, das Gott durch den Heiligen Geist in mir schafft, nicht ich selber aus eigener Kraft.

Und kennst du 1.Johannes 1, 9?

Wenn wir sagen, wir haben keine Sünde, so verführen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns; 9 wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.


Auch Christen fallen, auch Christen sind nicht perfekt, auch Christen werden plötzlich überrollt von irgendwas. Aber wir haben ja Jesus! Er vergibt, wenn wir es ihm bringen, und er hilft uns, zu wachsen.

Nur bewusst in einer Sünde leben, wissen, was ich tue, ist falsch, und ich tu's doch, ich gebe es nicht auf, das darf nicht sein als Christ.

Weisst du, was ich tue, wenn es schwer wird und ich denke, ich kann nicht mehr? Fast sogar nicht mehr beten? Dann sag ich einfach 'Herr Jesus, hilf'. Und ich stelle fest, dass man das immer sagen kann. Mehr will Jesus ja gar nicht, als dass wir ihn anrufen.

Wenn ich merke, dass es Dinge gibt in meinem Leben, wo ich immer wieder falle und die mich wirklich hindern in meinem Glaubensleben, dann bekenne ich die vor einer Person. Ich habe eine liebe, alte Seelsorgerin, die den Herrn wirklich liebt und für mich ein Vorbild ist. Sie betet dann mit mir.

Denn 'Sünden ans Licht bringen' wie es in 1.Johannes 1 steht, das ist mehr als im Stillen bekennen. Und wenn der Teufel dann kommt und sagt, 'was ist denn dein Christsein wert, du hast dies und das und jenes gemacht, ha,  ha, du bist doch nur ein Versager', dann kann ich sagen 'diese Sachen habe ich vor Zeugen bekannt und die sind in die Tiefen des Meeres geworfen worden, wo ein Schild steht: Angeln verboten'!

Viel Mut, Gott kennt deine Kämpfe.







Lies die Bibel, bete in dem Glauben an Gott, dass er Deine Gebete erhört und ggf. beantwortet oder auch erbetene Hilfe leistet und lebe entsprechend dem, woran Du glaubst. Wenn Du das machst, wirst Du vermutlich Deinem Glauben treu bleiben und Dich nicht von Gott entfernen. Ich schreibe deshalb vermutlich, weil für manche besonders schwere Zeiten eine starke Prüfung ihres Glaubens sein kann - dann ist nämlich nicht nur wichtig, wie stark der Glaube ist, sondern auch wie konsequent dieser ist.

Wichtig ist, dass du dich täglich mit Gottes Wort beschäftigst und in Gebeten den Kontakt zu Ihm hälst. Außerdem ist es wichtig, dass du mit Gläubigen Kontakt hast. Umgang mit jungen Gläubigen, damit du nicht in Versuchung kommst, dich mit Dinge zu beschäftigen, die dich vom Herrn wegführen.. Bitte Gott, dass Er dir Sein Wort öffnet und die Geschwister an die Seite stellt, die Ihm treu folgen. Hier noch ein Link - vielleicht hast du Interessei dich weiter zu informieren auch anhand der Links...

https://www.gottbesserkennenlernen.de/

Alles Gute!

Es ist normal, Fehler zu machen bzw. zu sündigen. Gott ist liebend und verzeihend. Wenn man sich das bewusst macht, liegen einem seine Lasten nicht mehr so schwer auf den Schultern.

Mir persönlich hilft es, wenn ich mir so oft es geht die Fragen stelle: 1. Was von dem, was ich an diesem Tag getan habe, tut mir Leid? 2. Was möchte ich am nächsten Tag besser machen? 3. Wofür möchte ich Gott danken? 4. Worum bitte ich Gott? Wenn mir etwas auf dem Herzen liegt, helfen mir diese kleinen Fragen oft, damit ich mit einem ruhigen Gewissen einschlafen kann.

Wunderschön geschrieben, danke

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@deleila1

Der zweite Teil ist sehr gut doch "Es ist normal, Fehler zu machen bzw. zu sündigen." erscheint mir sehr zweifelhaft. Das mag für einen Normalbürger normal sein, aber für einen gläubigen Christen ist es sicherlich nicht. "Wer Sünde tut, der ist vom Teufel; denn der Teufel sündigt von Anfang. Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, daß er die Werke des Teufels zerstöre. Wer aus Gott geboren ist, der tut nicht Sünde, denn sein Same bleibt bei ihm; und kann nicht sündigen, denn er ist von Gott geboren. Daran wird's offenbar, welche die Kinder Gottes und die Kinder des Teufels sind. Wer nicht recht tut, der ist nicht von Gott, ..." 1. Joh. 03  http://www.truthfortheendtime.com/Mp3_Books/German/Der%20Weg%20zu%20Christus.html

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Um dich zu beruihgen jeder Mensch tut Sünde und Gott wird sie dir wenn du diese berust auch vergeben versuche dir jedesmal wenn du gesündigt hast ins gedächtnis zu rufen das das falsch war irgendwann wirst du dann daran vorher denken und das lassen du kannst auch gott um rat fragen und um kraft bitten

Hallo Deleila, angenommen, jemand ist richtig verliebt. Was wird ihm wichtiger sein: die Liebe ausdrücken und empfangen (bei aller Unvollkommenheit) oder Fehler im Miteinander vermeiden? Ich lerne Gott immer mehr kennen als jemand, den Liebe interessiert, weniger das Sündlose. Das werden wir eh so gut wie kaum/nie. Gott mag Kinder. Sind sie fehlerlos? Eigentlich machen sie dauernd Lärm, Unordnung und ihre Sachen schmutzig. Aber Gott mag Kinder.

Ich bin der Meinung,wenn wir uns täglich anständig,loyal,tolerant,freundlich verhalten,machen wir doch nichts böses,oder ? Wir leben unser leben mit allem drum und dran.Glaube an Deinen Gott und verhalte Dich so,wie Gott es von Dir erwartet. Gott hat die Menschen erschaffen und somit auch menschliche Fehler ! Deshalb wird er so manches verzeihen und nur Du,siehst Gott als ewigen Richter,ist er bestimmt nicht,wir haben das Leben zu bestehen und das ist nunmal manchmal schwer genug ,oder

Du "bist der Meinung,wenn wir uns täglich anständig, loyal, tolerant, freundlich verhalten,machen wir doch nichts böses, oder ?" Doch Gott möchte nicht nur das wir nur nichts böses tun, sondern das wir gutes tun. Mat. 05:43-48 Weiter schreibst Du: "Gott hat die Menschen erschaffen und somit auch menschliche Fehler ! Deshalb wird er so manches verzeihen ...." Das ist aber ein größer Irrtum. Gott schuf den Menschen vollkommen. Gott verzeiht die Sünden des Menschen nicht weil er den Menschen mit makelbehaftet schuf, sondern weil er sein Sohn sandte, und dieser als stellvertretendes Opfer für die Sünden der Menschen starb   http://www.was-christen-glauben.info/jesu-tod-ein-opfer

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der islam verwestlicht, je länger seine gläubigen menschen in europa leben.

warte noch ab und beobachte dich selber weiter

spreche mit menschen deines vertrauens über dein problem!

Bete und bitte Gott um Kraft. Jeder von uns wird ständig durch alle möglichen Situationen des täglichen Lebens versucht. Wenn du mit Gott im Gebet sprichst, wird er dir beistehen und dir den richtigen Weg weisen.

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