Wie baut man eine Bindung zum Hund auf?

12 Antworten

Alle Aktivitäten, die du mit dem Hund machst, schweißen zusammen. Am Anfang kannst du versuchen, dass der hund seine Tagesration oder Leckerlies komplett aus euren bzw deiner hand bekommt.

Clicker training ist auch eine gute Lösung, allerdings kann es sein, dass er eventuell vom Geräusch Angst hat wenn er so ängstlich ist. Da musst du deinen Hund gut kennen. Aber generell reagieren Tiere gut darauf.

Du kannst ihn z.b auch in deiner Nähe schlafen lassen und Mal langsam versuchen ihn mit der flachen Hand erstmal anfassen kurz, und ihrgentwan Mal etwas länger drauf lassen. Normalerweise lieben Hunde Streicheleinheiten und genießen die Nähe zu einer Bezugsperson.

Beschäftige dich einfach intensiv mit deinem Hund :) habe auch einen Hund mit Trauma, langsam wird es besser insbesondere mit fremden Menschen

Mit Hunden, die nicht seit dem Welpenalter bei einem sind, kenn ich mich leider nicht so gut aus, da ich alle meine 3 Hunde im Welpenalter bekam.

Aber grundsätzlich leben ja alle Hunde im "Hier und Jetzt", was für euch ein Vorteil ist! Das heißt nämlich, dass man jederzeit wieder neu beginnen kann, unbefriedigende Situationen zu ändern!

Ich könnte mir vorstellen, dass es etwas bringen könnte, wenn du alleine mit dem Hund sehr viel unternimmst! Schöne Erlebnisse schweißen zusammen!

Vielleicht geschieht es auch, dass er dann mal bei dir Schutz sucht, wenn ihm eine Situation zu Beginn Angst macht und das könnte ihm auf lange Sicht das Gefühl vermitteln, dass er sich bei dir sicher fühlen und dir vertrauen kann.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Haustiere:Therapiehund,Schildkröten,Kaninchen,Katzen,Vögel

Solche Hunde brauchen vor allem eines: viel, viel, viel Zeit.

Etwas "erzwingen" zu wollen oder zu glauben, man könne aktiv etwas dafür tun, dass der Hund seine traumatischen Ereignisse vergisst, funktioniert m. E. nicht.

Ich glaube nicht, dass sich Hunde mit einer "Posttraumatischen Belastungsstörung" wie Menschen therapieren lassen bzw. wenn das geht, dann in meinen Augen nicht durch einen Laien.

Offensichtlich bist du noch ein jüngerer Mensch, m. E. nach haben die meisten Familienhunde dann auch eine bessere Beziehung zu den Erwachsenen im Haushalt (auch welche, die keine traumatischen Vorerfahrungen haben).

Ich persönlich würde mich von dem Bild lösen, dass man eine Bindung "aufbauen" müsste. In meinen Augen ist das ein sehr überstrapazierter Begriff, der ja in vielen Bereichen, wo man mit Tieren zu tun hat, eingesetzt wird. Jedoch versucht man immer, diese Bindung erarbeiten (und damit erzwingen) zu wollen. Vertrauen muss man jedoch gewinnen und Vertrauen wächst. DAFÜR etwas tun zu wollen liegt im eigenen Verhalten: Konsequentes und einschätzbares Verhalten dem Tier gegenüber sind m. E. wichtiger als irgendwelche angeblich "vertrauensbildenden Maßnahmen".

Man sollte die Erwartungshaltung reduzieren und sich vom "Bindungsgedanken" verabschieden. Die meisten Hunde binden sich an "ihren" Menschen, dass ein ängstlicher und traumatisierter Hund einfach sehr viel Zeit braucht, um seine Angst zu überwinden und vertrauensvoll zu agieren, braucht halt einfach unglaublich viel Zeit. Unvorstellbar viel Zeit, weil Mensch denkt, dass man sowas in "ein paar Jahren" wieder reparieren kann. Je nachdem, was dein Hund erlebt hat (und was in der Regel ja oftmals völlig unbekannt ist), kann man da aber sogar von "Jahrzehnten" sprechen.

Ein sehr trauriger Beweis dafür, was der Mensch innerhalb kürzester Zeit versauen kann.

An deiner Stelle würde ich als das machen, was ich mit dem Hund machen möchte an Beschäftigung ohne ständig den Gedanken zu haben, du müsstest was besonderes machen, um die "Bindung zu verbessern". Hunde leben im hier und jetzt. Der freut sich einfach jetzt, dass man was mit ihm tut, dass er nicht geschlagen/misshandelt wird (was halt auch immer vorher mit ihm passiert wird) und dass er Menschen diesmal nichts böses erfährt.

Meiner Meinung nach sollte man damit zufrieden zu sein und weiterhin langsam, aber ohne Hintergedanken mit dem Hund sein, um das Trauma, das ihm wiederfahren ist, langsam lösen zu können.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Ich würde sagen gib ihm Zeit....

Aber da du deinen Hund schon länger hast ist das natürlich was anderes. Ich würde trotzdem sagen geh es langsam an. Versuche ihn vielleicht mit Leckerlis anzulocken bzw. zu belohnen wenn er sich streicheln lässt. Das ist natürlich keine optimale Lösung aber es ist ein Anfang wie du das Vertrauen zu ihm aufbauen kannst.

Ich weiß natürlich den Hintergrund von deinem Hund nicht aber wenn er wenig Vertrauen hat ist das ja oft ein Zeichen davon, dass er ängstlich ist oder schlechte Erfahrungen gemacht hat und Angst hat, dass ihm so etwas wieder passieren könnte also würde ich sagen, dass du sicher machen solltest dass er sich immer wohl fühlt, vor allem wenn er in deiner Nähe ist, weil es ihm zeigt, dass du dich um ihn sorgst.

Wenn alles nicht hilft sind Hundeprofis natürlich auch noch eine Option.

ich hab das beim hund eines kollegen mal ausprobiert, ich mag eigentlich kampfhunde nicht so gerne, dachte aber, freundest dich besser mit ihm an

einfach standard, ja wer ist ein guter junge, wer ist fein und so ne kakke

der hund liebt mich jetzt, der kollege sagt, wenn er aus dem haus geht, will der hund immer zu meinem haus

einfach dem hund vorspielen, dass er super ist und du dich freust, dass er da ist

hab ihm noch 2 mal leckerchen gegeben und er liebt mich jetzt

du musst einfach nett zum hund sein, dann mag er dich auch

Es gibt keine "Kampfhunde". Schrecklicher Ausdruck.

Und deine vorgespielte "Bindung" kann man nicht mit einer Echten vergleichen.

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@Grace1991

doch, hunde, die früher primär bei hundekämpfen eingesetzt und darauf gezüchtet wurde

es sind kampfhunde, so wie es hütehunde, jagdhunde etc gibt

wurden diese hunde für den kampf gegen andere hunde oder menschen gezüchtet

man k önnte sie auch kriegshunde nennen, weil da wurden sie im altertum auch eingesetzt

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@GerdHailand

Völlig veralteter, unpassender und falsche Vorurteile schürender Ausdruck.

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@Grace1991

Doch natürlich gibt es die. Sie sind genau für das gezüchtet. Sagt ja schon der Name Pit (Kampfarena) Bull Terrier.

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Ich brauche ihm nichts vorspielen, da ich mich immer über ihn freue. Bei ihm bringt das aber nichts.

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