Weshalb werden die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer?

23 Antworten

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hi,

Die Börse macht Menschen mit der Zeit reich. Es geht im Regelfall nicht schnell, sondern dauert Jahrzehnte. Wer das „Spiel“ verstanden hat, kann bequem enorme Vermögen aufbauen. Es muss einfach „Klick“ machen.
Es geht im Endeffekt nur darum, Wertpapiere von exzellenten Unternehmen lange genug zu halten. Das machen uns Deutschlands steinreichen Aktionäre vor. Wir Kleinanleger brauchen sie bloß zu kopieren. Es sind die Familien Quandt, Klatten, Hopp, Henkel, Piech, Porsche, Siemens… Keiner von diesen Familien tradet seine Positionen bei einem Discountbroker hin und her, sondern sie sitzen auf ihren Anteilen – über Generationen hinweg. Ich weiß, Nichtstun ist verdammt schwierig.
Die Börse macht vor allem diese Superreichen immer reicher. Die Armen werden immer ärmer, weil denen kein Geld zum Investieren bleibt. Ob in den USA oder Deutschland, die Schere zwischen Arm und Reich geht weiter auseinander.
Im vorigen Jahr legte das Aktienvermögen um 30 Prozent in den USA zu. Die Aktien-Milliardäre wurden also demnach um durchschnittlich 30 Prozent reicher. Der Anstieg des S&P-500-Indexes entsprach einem gewaltigen Plus, wenn Sie sich die wirtschaftlich rauen Zeiten einmal vor Augen führen. Es ist fast atemberaubend.
Ich kann mir kaum vorstellen, dass sich diese 30-Prozent-Sprünge so fortsetzen lassen. Der DAX kam um 25 Prozent voran. Das liegt weit über dem langfristigen Börsenanstieg, der wohl irgendwo bei knapp zehn Prozent p.a. liegt (vor der Inflation).
Die Arbeitslosen haben es nach wie vor schwer. Die US-Arbeitslosenquote rangiert bei rund sieben Prozent auf einem hohen Niveau, gut bezahlte Jobs bleiben Mangelware. Der weltgrößte Arbeitgeber ist Wal-Mart, der Einzelhändler bietet nur mickrige Löhne.
In Deutschland ging der Börsenboom an der Mehrheit vorbei. Es besitzen eben hierzulande zu wenige Menschen Aktien. Insofern gibt es beim deutschen Durchschnittssparer wenig zu feiern. Gut, Immobilien befinden sich im Aufwind, dafür stagnierte der Immobilienmarkt jahrzehntelang. Und für Festgelder, Sparbücher und Lebensversicherungen gibt es allenfalls Almosen.

Quelle: http://timschaefermedia.com/warum-die-reichen-immer-reicher-und-die-armen-aermer-werden/

Da Reichtum fast ausschließlich nur auf Glück basiert, ergibt sich die zunehmende Polarisierung aus der statistischen Normalverteilung ( Gaus'sche Kurve ) des Glücks.

Es ist aber nicht so, dass alle Reiche reicher werden und Arme umgekehrt, sondern es ist so, dass erst durch die Wirkungen des Glück die "Ränder" ( ganz reich, ganz arm ) entstehen können.

Der Schlüssel zur Antwort liegt in den Einkommensquellen:

Die Armen leben ausschliesslich von ihrem Erwerbseinkommen und benötigen u.U. sogar noch Transferleistungen wie Wohngeld, BaFöG, oder Aufstockung. Sie sind kaum oder gar nicht in der Lage Vermögen zu bilden.

Die Reichen haben vor allem Spekulationseinkommen, z.B. aus Bodensprekulation, Wertpapierspekulation etc. und daraus resultierend Einkommen aus Kaptitalerträgen wie z.B. Mieten, Dividenden. Da sie aber meist nicht alles verbrauchen können oder wollen, investieren sie immer weiter. Das Erwerbseinkommen spielt bei diesen Personen kaum noch eine Rolle.

Natürlich könnte man den Reichen durch eine intelligente Steuerpolitik und Bodenrechtsreform relativ leicht beikommen, nur verwenden sie einen Teil ihres Geldes, um teure Lobbyisten zu finanzieren und so die Politik zu beieinflussen. Das können sich die Armen natürlich nicht leisten.

Zuallererst müsste also mal der ganze Lobbyismus moralisch geächtet werden und ggf. sogar strafbar sein.

Das ist ein Mythos ( und eine politische Parole ).

Wenn man sich mal die Daten anschaut, dann sieht man dass weltweit gerade in den letzten Jahren die Armut mehr abgenommen hat als jemals zuvor. Die Zahl der Menschen, die aus absoluter Armut aufgestigen sind in zumindest moderate Lebensverhältnisse geht in die hunderte Millionen. In Deutschland wird ein Armutsbegriff verwendet, der weniger die Armut als die Verteilung des Wohlstandes misst.

Die Reichen werden Reicher und auch die Armen werden weniger Arm. Nur werden die Reichen schneller und stärker reich als die Armen.

Die Reichen werden Reicher und auch die Armen werden weniger Arm. Nur werden die Reichen schneller und stärker reich als die Armen.

Das ist absolut richtig!!!

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Grundsätzlich ist diese Aussage so pauschal nicht richtig. Es gibt Reiche, die ärmer werden und es gibt Arme, die reicher werden. Das ist aber nicht der Regelfall.

Die Regel ist schon so, dass im Durchschnitt die Reichen reicher werden, während die Armen nach wie vor nichts haben. Das liegt einfach daran, dass gerade Menschen mit niedrigem Einkommen in der Regel alles, was sie verdienen, auch verbrauchen. Sie leben quasi von der Hand in den Mund.

Im Gegensatz dazu können Menschen mit hohem Einkommen einen Teil ihres Geldes auf die Seite legen. Sie können es investieren und durch die Investition weiter vermehren. Somit steigt ihr Vermögen, wenn sie nichts grundlegend falsch machen, stetig an.

EXAKT  RICHTIG - fehlt nur noch, den Schuldigen dafür zu benennen

UNSERE verlogene POLITIK !

Wenn so mancher Bürger heute wirklich wüßte, in welcher Realität wir tatsächlich leben, hätten wir den ersten Schritt zum Bürgerkrieg vielleicht schon hinter uns, und der Mob wäre schon auf der Straße.

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@eccojohn

Hier liegst du falsch. Die Politik ist nicht dafür verantwortlich, dass der Eine mehr verdient, als der Andere. Sie ist auch nicht dafür verantwortlich, dass der Eine mit seinem Geld besser wirtschaften kann, als der Andere. Dass der Eine über gute Schulbildung, gute Ausbildung oder ein Studium sich eine bessere Ausgangsposition für einen hohen Verdienst erarbeitet, liegt auch nicht an der Politik.

90% der Bevölkerung passen ihre Ausgaben an ihre Einnahmen an. Haben sie mehr zur Verfügung, geben sie auch mehr aus. Dass dabei nichts übrig bleibt und somit auch kein Vermögen zustande kommt, sollte jedem klar sein.

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Um genau zu sein kann jeder ein Teil seines Geldes weglegen.

Die reichen sind nicht reich geboren ( bis auf ein paar Ausnahmen. ) sehr viele haben klein begonnen.

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